Visitenkarten günstiger, schneller und flexibler
19 Apr 2006
Ich wollte mich nicht damit abfinden, dass wir für jeden neuen Mitarbeiter einen eigenen Auftrag an die Druckerei geben, die uns dann erst etliche Tage später die "Mindestmenge" von 1000 Visitenkaren zu einem horrenden Preis liefert, von denen der Mitarbeiter nichtmal ein Drittel wirklich braucht. Darum habe ich Papiere gestestet und mit Druckereien verhandelt und eine nette Idee gestetet und für gut befunden. Eigentlich sollten sich örtliche Druckereien sofort darauf stürzen und mit dieser günstigen, schellen und flexiblen Art des Drucks alle Firmen davon überzeugen, Visitenkarten nur noch so zu produzieren. Rückmeldungen sind willkommen.
Wir kaufen Papier, zB Sigel 3C-Vistenkarten 225g bei Viking. Lieferung erfolgt am nächsten Tag, 40 A4-Bögen mit je 10 vorgestanzten Visitenkarten kosten etwa 14 Euro, also reine Papierkosten von 3,5 Cent pro Visitenkarte.
So sehen die A4-Bögen aus. Wir haben sie direkt an die Druckerei liefern lassen, und sie laufen problemlos durch Offest-Druckmaschinen, lassen sich also auch in mehreren Farben bedrucken.
So kommen die Bögen von der Druckerei zurück. Ein Druck von zB 500 Bögen kostet etwa 80 Euro, also etwa 1,6 Cent pro Visitenkarte. Die individuellen Eindrucke für einzelne Mitarbeiter werden von uns mit Laserdruck gefertig.
So kommen die Bögen sie aus unserem Laserdrucker. Eine Indesign-Datei als Vorlage lässt sich in weniger als einer Minute auf einen neuen Mitarbeiter anpassen. Dann können wir sogar Kleinstauflagen von 10 Visitenkarten (z.B. für Praktikanten) spontan anfertigen. Bei nur 10 Visitenkarten fallen demnach Fremdkosten von 5 Cent pro Visitenkarte an, und maximal 5 Minuten Büroarbeit sind nötig, um sie zu erstellen.
Die Visitenkarten lassen sich ohne Perforation und ohne Rückstände leicht ablösen. Man muss sie nur nach dem Durchlauf des Laserdrucks kurz abkühlen lassen.
Fertige Visitenkarten, jedoch günstiger, schneller und flexibler als bisher. Unsere Druckerei, die hervorragend mit diesem Auftrag zurecht kam, ist Babelfishmedia, Bernd Langer, Tel. 07731-9311-27. Einzige mir bekannte Nachteile:
- Oben und unten darf die Offsett-Vorlage nicht randabfallend sein, da die Visitenkarten dort bündig auf dem Bogen liegen.
- Die Rückseite lässt sich nicht bedrucken, da die Bögen aus zwei Schichten Papier bestehen, unten eine Trägerschicht, und oben die Visitenkarte.
Die Vorteile sind
- Güstiger als einzelner Offsett-Druck für jeden einzelnen Mitarbeiter
- Sehr flexibler Einsatz durch Bevoratung der Blanko-Bögen (also der mit Logo)
- Schneller Druck, zwischen Entscheidung und Fertigstellung liegen minimal 3 Minuten.

Apr 19, 2006 @ 13:28:46
Hallo Peter,
ansich ne gute Idee. Wir sind gerade umgezogen und haben uns auch über die Massen an Briefpapier, Visitenkarten etc. geärgert, die aufgrund der alten Adresse jetzt wertlos sind.
Für solche Fälle lohnt sich so ne Mischung aus Self-Made und Druckerei ganz gut!
Grüßle aus Berlin
Heiko
Apr 19, 2006 @ 15:20:48
klingt gut. aber soo teuer sind individuelle visitenkarten auch nicht unbedingt, hab mir meine um €30 drucken lassen (300 stück, laserdruck).
Apr 25, 2006 @ 20:15:58
Hallo Peter,
schau mal bei http://www.vistaprint.de rein – hat aber den Nachteil, daß nach einer Bestellung ständig e-mails der Firma Vistaprint mit neuen Angeboten kommen…..
ein sonniges Grüßle vom Bergdorf…
Barbara
Aug 28, 2006 @ 16:57:19
hallo,
ich bin gerade auch an soeiner inDesign Vorlage dran, aber habe es bisher noch nicht geschafft eine perfekte hinzubekommen. Mein Problem ist die justierung der 10 Karten auf meinem Papier. Kannst du mir wohl deine Datei per mail zukommen lassen?
(wenn das nicht unter Firmengeheimnis fällt)
mfg der Henning aus Dortmund