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Beiträge vom Mai, 2006

Da stimmt doch was nicht!

Mittwoch, 31. Mai 2006

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Hmm, ich wusste ja längst, dass die Welt ungerecht ist. Aber dass sich “das richtige” Nummernschild so deutlich rechnet, wusste ich nicht. In meinem nächsten Leben werde ich auch Bürgermeister.

Back to the Past?

Montag, 29. Mai 2006

twike.jpgHeute traute ich meinen Augen kaum. Ich fuhr mit dem Auto auf mein Büro zu, als vor mir ein Twike dahinbummelte, also eine Art Zwitter aus Fahrrad und Auto. Kurz gesagt vereint ein Twike die Nachteile von beiden – langsam wie ein Fahrrad und parkplatzunfreundlich wie ein Auto.
Wie war ich erschreckt, als ich entdeckt, dass er direkt vor dem Büro stehen blieb, etwas zurücksetzte, zu uns ins Büro schaute (“Bodensee-Radweg Service”), und schließlich auf den Hof fur.

Aus steig genau das, was ich drin vermutet hatte: ein waschechter Öko. Lange Haare, dunkelrote Hose, naturfarbener Baumwollpulli mit Schal, Birkies mit Socken, eine Greenpeace-Baumwolltasche in der Hand – und keinen Saft mehr im Twike.

Ha ha ha! Da klopfte er doch tatsächlich an und frug, ob wir ihn ein paar Minuten an unsere Steckdose lassen würden.

“Klar, kannste haben”, sagte ich, “ist aber alles Atomstrom.”

Inselhüpfen-News ist online!

Montag, 29. Mai 2006

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Ein Weblog als Kundenzeitschrift für einen Reiseveranstalter. Gute Idee. Könnte von mir sein ;)

-> www.inselhuepfen-news.de

Ich befürchte der Kerl hat Recht…

Sonntag, 28. Mai 2006

Steve Jobs: “If you always want the latest and greatest, then you have to buy a new iPod at least once a year.”

Inselhüpfen zur Sonnenfinsternis

Samstag, 27. Mai 2006

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Zur Saisoneröffnung vom Inselhüpfen sind wir Ende März mit zwei Dreimastern die türkische Küste entlang gesegelt, haben täglich auf den mitgebrachten Bikes eine Radtour ins Hinterland unternommen und die “innere” Türkei entdeckt. Höhepunkt der Reise war die totale Sonnenfinsternis auf dem offenen Meer. Die eine Hälfte der Gruppe ließ sich zum besseren Fotografieren auf einer unbewohnten Inseln absetzen, während sich der Rest auf dem Schiff eine Stunde lang mitten im Kernschatten treiben ließ.

Hier geht’s zu den Bilder der Tour.

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Probleme mit Wordpress

Samstag, 27. Mai 2006

Es gibt ein paar Wordpress-Probleme, die ich noch nicht gelöst habe. Für hilfreiche Tipps bin ich dankbar.

    • Die Einbindung von YouTube-Filmchen klappt nur dann, wenn ich den WYSIWYG-Editor deaktivere. Ist er aktiv und ich öffne den Artikel auch nur zum Bearbeiten, so wird ein großer Teil des einbindenen Codes zerschossen. Warum?
      • Bei einigen Artikeln erscheint die Angabe, dass “1″ Kommentar gepostet sei. Dem ist aber gar nicht so, es gab und gibt keinen Kommentar. Wie bekomme ich diesen Zähler auf Null?
      • Wenn ich einen Artikel im WYSIWYG-Modus verfasse, so der Umbruch Paragraphen-Umbruch (“p”) stets an einer Stelle durch einen Zeilen-Umbruch (“b”) ersetzt. Ich muss das immer im Html-Modus reparieren – nervig!

Schon viel besser am Nachmittag!

Mittwoch, 24. Mai 2006

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Zum Nachmittagspäuschen bin ich wieder kurz im Voglhaus, und ich erlebte eine Überraschung: offenbar hatte meine kaum hörbar dahin genuschelte Beschwerde einen gewissen Erfolg. Auf der Schaumkrone zeichnet sich doch ein fast erkennbares Doppelherz ab. Oder war der Wunsch Vater des Gedanken?

Jedenfalls beschließen wir darin eine gelungene Wiedergutmachung von heute Vormittag zu sehen. Ein Herz für den noch immer bloglosen Stefan und eines für den Bodenseepeter.

Oder liegt’s vielleicht doch nur am zwischenzeitlich erfolgten Schichtwechsel am Halbautomaten…?

Wirres Kaffeemuster am Vormittag

Mittwoch, 24. Mai 2006

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Heute beim Vormittagspäuschen im Voglhaus habe ich ein ziemlich komisches Muster auf meinen Kaffee entdeckt. Muss ich mir Sorgen um den Barista machen? Hatte er Unterzucker? Oder selbst zu viel Kaffee getrunken? Spricht er Japanisch oder Chinesisch? Ist das eine geheime Botschaft? Vielleicht können meine Leser helfen…

Espresso-Blog

Mittwoch, 24. Mai 2006

Die Espresso International GmbH betreibt diesen Espresso-Blog. Innerhalb von drei Monaten haben die eine ganze Menge Artikel eingestellt. Für mich als Espresso-Junky ist das erstmal höchst interessant. Ich bin jedoch gespannt, wie nachhaltig das ganze Projekt angelegt ist, d.h. ob da nur in einer befristeten Zeit eine Menge Artikel in den Blog abgelegt werden und später nicht Neues mehr kommt…

Aus Peter Eich wird Bodenseepeter

Dienstag, 23. Mai 2006

Aus www.peter-eich.de ist ab sofort www.bodenseepeter.de geworden. Ich bitte um gehörige Beachtung…

Netvibes bring Ordnung ins Web

Montag, 22. Mai 2006

Heute habe ich www.netvibes.de für mich entdeckt. Das ist ein herrlich aufgeräumtes und sehr übersichtliches Werkzeug, um alle Web-Lesezeichen ortsunabhängig zu sortieren und zu speichern. Es verwaltet auch Notizen, kann Email-Postfächer lesen, Lesezeichen importieren und vieles mehr. Das ist für mich besonders wichtig, da ich an mehreren Orten arbeite, sprich online bin. Zur Benutzung reicht ein Browser.

Das ist schon wieder eine Idee, die mich begeistert, weil sie ein echtes Bedürfnis von mir stillt. Ein Bedürfnis, dessen ich mir bewusst gewesen bin und das ich sogar schon beschrieben hatte.

Als Unternehmer frage ich mich, was mich davon abgehalten hatte, diesen vermeintlich kleinen Schritt hin zur Lösung des Bedürfnisses zu gehen. Zumindest auf dem Papier hätte doch eine Geschäftsidee daraus werden können. Ich bin drüber gestoplert aber habe es dennoch nicht wahrgenommen. Schade!

Sonntagsrätsel: Was und wo ist das?

Sonntag, 21. Mai 2006

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Fährt vor jedem Drängler eine Schlafmütze?

Sonntag, 21. Mai 2006

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Nach dem Willen unseres Verkehrsministers sollen die Strafen u.a. für Drängler auf maximal 2000 Euro verdoppelt werden. Gut und schön, damit kann ich leben, vor allem, weil ich mich nicht zur Zielgruppe dieser Deliquenten zähle.

Trotz meines eher defensiven und geduldigen Fahrstils bin ich in einem schnellen Auto unterwegs und daher durchaus auch auf der linken Spur anzutreffen. Immerhin fährt mein Auto schneller als mein Flugzeug fliegt (was’n cooler Satz…).

Von der Diskussion um die sogenannten Drängler fühle ich mich also weder betroffen noch vertreten, denn (1) drängle ich nicht, und vor allem (2) veranlasse ich den schnelleren Verkehr nicht duch penetrantes Linksfahren zum Drängeln. Vielmehr verfahre ich die Tugend, die linke Spur für schnelleren Verkehr insbesondere dann frei zu geben, wenn dieser mich mit größerer Überholgeschwindigkeit rechts liegen lassen kann, als ich es es tun könnte (“die linke Spur gehört dem mit der größten Überholgeschwindkeit”). Dafür bremse ich dann auch gerne mal ab und übergebe die öffentliche Ressource der linken Spur ihrer eigentlichen Bestimmung.

Dennoch habe ich eine besondere Erfahrung mit dem Thema Drängeln, denn ich glaube durchaus von anderen Verkehrsteilnehmern gelegentlich als Drängler wahrgenommen zu werden. Nämlich in Fällen wie dem oben abgebildeten (von heute), wo jemand penetrant und ohne Grund die linke Spur blockiert und ich deswegen abbremsen und eine Weile lang langsamer fahren muss. Nach der zweiten oder dritten ungenutzen Möglichkeit auf die rechte Spur zu wechseln, erlaube ich mir dann einen Hinweis per Lichthupe. Und meistens funktioniert diese Kommunikation auch genau so, dass der Vordermann sich daran erinnert, einmal nach hinten zu schauen und mir Platz zu machen.

Jedoch passiert es immer wieder, dass dergestalt erinnerte Vergessliche sich scheinbar von meiner Erinnerung genötigt fühlen und mir das durch bewusstes Langsamfahren oder durch gestreckte Mittelfinger entsprechend deutlich zeigen. So weit, so gut.

Heute jedoch hatte ich den Eindruck, dass die neuerliche Diskussion um die (sagen wir: sogenannten) Drängler den notorischen Linksfahrern einen rhethorischen Aufwind gegeben hat. Als ich nach einer kurzen Lichthupe und einem abermaligen Kilometer des langsamen Hinterherfahrens hinter dem oben gezeigten Vordermann endlich an ihm vorbei kam, rieb dieser deutlich Zeige-, Mittelfinger und Daumen, um mir zu signalisieren, dass mich mein vermeintliches Vergehen nun teuer zu stehen kommen würde.

Darum spitze ich meine Meinung auf dem Satz zu, dass vor (fast) jedem Drängler eine Nötigung fährt, und dieser Sachverhalt in den öffentlichen Diskussionen viel zu wenig Beachtung findet.

Zeitungsmitklauer gesucht!

Donnerstag, 18. Mai 2006

Jeden Mittwoch und fast jeden Samstag wird mir von meiner Haustür weg die Zeitung geklaut. Obwohl die gar nichts dafür kann. Denn eigentlich wird die Zeitung meines Nachbarn geklaut, der Südkurier, in dem an jenen Tagen die Kleinanzeigen erscheinen. Meine Süddeutsche wird dann einfach solidarisch mitgeklaut.

Mein Verdacht fällt auf schräg gegenüber, aber ich weiß nicht, wie ich den Täter überführen kann.

Meine erste Idee war eine Kamera mit Bewegungsmelder, die ich an meinem Fenster montiere, das zwei Etagen über dem Tatort liegt. Ich habe keine Ahnung, wie man sowas installiert, aber das würde ich schon schaffen. Jedoch kostet eine wetterfeste Netzwerkkamera gut 1000 Euro, und das ist mir der Spaß dann doch nicht wert. Für ein Viertel hätte ich es gemacht.

Die zweite Idee ist, einen Draht an den Zeitungen zu befestigen, der beim Wegziehen der auf der Schwelle liegenden Zeitungen eine Klingel in meiner Wohnung auslöst, so dass ich darauf reagieren und zum Fenster heraus fotografieren kann.

Meine dritte Idee wird dann schon sehr viel langweiliger, weil techniklos, aber auch realistischer. Nämlich einfach mal einen Mittwoch Morgen lang auf der Lauer liegen und den Typ überführen. Ich weiß zwar nicht, wann die Zeitungen geliefert werden, aber um 8 Uhr sind sie wieder weg. Gut zwei Stunden ließen sich schon aushalten.

Aber was mach ich dann? Dem Typ eine überbraten ist sicher keine gute Idee. Ihn ganz nachbarschaftlich ansprechen und bitten, das in Zukunft doch zu lassen (oder in anderen Worten: woanders zu klauen) – darauf habe ich keine Lust. Also doch lieber fotografieren und anzeigen? Und was passiert dann? Bestimmt wird dann jedes mal mein Auto abgeschleppt, wenn ich mal wieder in der Gasse parken muss.

Was würdet ihr in meiner Situation machen?

Conley’s begeistert und nervt

Donnerstag, 18. Mai 2006

conleys.jpgKennt ihr Conley’s? Das ist ein Versandhandel für Mode. Ziemlich stylish, klasse Auswahl, ganz mein Geschmack. Ich habe schon viel dort bestellt und trage fast jeden Tag etwas aus dieser Kollektion. Nett ist auch das zwischen die Kleidung gestreute “Cool Stuff”.
Das Beste daran sind jedoch die Kommentare zu den ganzseitigen Fotos. Jedes Kapitel im Katalog beginnt mit einem ganzseitigen Bild, zu dem ein armer Texter sich etwas einfallen lassen musste. Und diesen Texter, den würde ich gerne mal kennen lernen. Muss zwar jedesmal arg auf Drogen sein, wenn ein neuer Katalog entsteht, aber der Kerl hat’s drauf. Richtig intelligenter Nonsense – herrlich.

Unbedingt den Katalog bestellen und nachschauen!

Was mich an Conley’s aber richtig nervt, ist deren Rechnungsstellung. Da die eine oder andere Ware mir nicht passt und zurück geht, gibt es neben Rechnungen auch Gutschriften. Wenn sich dann eine Neubestellung mit einer Rücksendung überschneidet und auch noch eine verspätete Lieferung dazwischen kommt, dann reicht (m)ein Mathestudium nicht mehr aus, um das logisch noch nachvollziehen zu können. Sehr verbesserungsfähig!

Espressotrinker aufgepasst!

Dienstag, 16. Mai 2006

Ein guter Espresso ist in Deutschland so schwer zu kriegen wie ein Kamel durchs Nadelöhr. Bei mir zuhause in Konstanz gibt es gerade mal drei Bars, deren Espresso mir schmeckt (hier, hier und hier). Da Konstanz gut zur landesweiten Extrapolation taugt (alles mal Tausend nehmen, dann hat man die Bundeszahlen), wird es in gesamt Deutschland also gerade mal 3000 Cafés geben, die guten Espresso servieren. Und die muss man erst mal finden, liegen sie doch versteckt wie die Nadel im Heuhaufen.

Da das oben genannte Kamel aber noch nichtmal den Heuhaufenl gefunden hat, geschweige denn sein innewohnendes Öhr, bin ich am Wochenende zum Espressotrinken wieder mal nach Mailand gefahren. Dort schmeckt der Espresso bereits an jeder durchschnittlichen Autobahn-Raststätte himmlisch gut.

Doch es kommt noch besser. Der Espresso scheint in Italien nämlich landesweit nur 85 Cent zu kosten, während bei uns locker 1,50 Euro verlangt werden.

Bei 800 km Fahrstrecke und knapp 6 Liter Verbrauch (tja, Volvo eben) refinanziert sich ein solches Wochenende für Espressotouristen also bereits bei… *rechnrechn* … ab etwa 8 Liter Espresso täglich!

Inselparken

Montag, 15. Mai 2006

Vielleicht eine neue Geschäftsidee? Inselparken statt Inselhüpfen. Gesehen in Mailand.

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Muttertag!

Sonntag, 14. Mai 2006

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Nun habe ich nicht nur diese Blume vom Himmel geholt (oder dort hin gemalt), sondern auch noch alle Blumen, die ich irgendwo in Mailand rumstehen sah, in ein Bild gesteckt (bitte drauf klicken, dann wird’s groß). Und dieses Bild dann auch noch mit einem *Mmmmmmmm…uttertagskuss* versehen, einem echten Mailänder Muttertagskuss, jawoll.

Einen speziellen Dank an das kleine Kind, das mir seinen Luftballon für dieses Bild geliehen hat, der leider gar nicht angebunden war und nach dem Shooting auf Nimmerwiedersehen davon geflogen ist… tut mir Leid!

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Bild anklicken!

Mailänder Asphaltmuster

Samstag, 13. Mai 2006

Wieder mal ein kleines Rätsel aus dem Alltag:

Auf den Bürgersteigen in Mailand findet man vor etwa jedem zweiten Haus ein jeweils ganz einzigartiges Muster im Asphalt. Einen Moment lang konnte ich mir nicht erklären, woher diese Muster kommen, doch…

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Geschützt: VPA3 konfigurieren

Montag, 8. Mai 2006

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