Da stimmt doch was nicht!
Mittwoch, 31. Mai 2006
Hmm, ich wusste ja längst, dass die Welt ungerecht ist. Aber dass sich “das richtige” Nummernschild so deutlich rechnet, wusste ich nicht. In meinem nächsten Leben werde ich auch Bürgermeister.

Hmm, ich wusste ja längst, dass die Welt ungerecht ist. Aber dass sich “das richtige” Nummernschild so deutlich rechnet, wusste ich nicht. In meinem nächsten Leben werde ich auch Bürgermeister.
Heute traute ich meinen Augen kaum. Ich fuhr mit dem Auto auf mein Büro zu, als vor mir ein Twike dahinbummelte, also eine Art Zwitter aus Fahrrad und Auto. Kurz gesagt vereint ein Twike die Nachteile von beiden – langsam wie ein Fahrrad und parkplatzunfreundlich wie ein Auto.
Wie war ich erschreckt, als ich entdeckt, dass er direkt vor dem Büro stehen blieb, etwas zurücksetzte, zu uns ins Büro schaute (“Bodensee-Radweg Service”), und schließlich auf den Hof fur.
Aus steig genau das, was ich drin vermutet hatte: ein waschechter Öko. Lange Haare, dunkelrote Hose, naturfarbener Baumwollpulli mit Schal, Birkies mit Socken, eine Greenpeace-Baumwolltasche in der Hand – und keinen Saft mehr im Twike.
Ha ha ha! Da klopfte er doch tatsächlich an und frug, ob wir ihn ein paar Minuten an unsere Steckdose lassen würden.
“Klar, kannste haben”, sagte ich, “ist aber alles Atomstrom.”

Ein Weblog als Kundenzeitschrift für einen Reiseveranstalter. Gute Idee. Könnte von mir sein ;)
Steve Jobs: “If you always want the latest and greatest, then you have to buy a new iPod at least once a year.”

Zur Saisoneröffnung vom Inselhüpfen sind wir Ende März mit zwei Dreimastern die türkische Küste entlang gesegelt, haben täglich auf den mitgebrachten Bikes eine Radtour ins Hinterland unternommen und die “innere” Türkei entdeckt. Höhepunkt der Reise war die totale Sonnenfinsternis auf dem offenen Meer. Die eine Hälfte der Gruppe ließ sich zum besseren Fotografieren auf einer unbewohnten Inseln absetzen, während sich der Rest auf dem Schiff eine Stunde lang mitten im Kernschatten treiben ließ.
Hier geht’s zu den Bilder der Tour.
Es gibt ein paar WordPress-Probleme, die ich noch nicht gelöst habe. Für hilfreiche Tipps bin ich dankbar.
Zum Nachmittagspäuschen bin ich wieder kurz im Voglhaus, und ich erlebte eine Überraschung: offenbar hatte meine kaum hörbar dahin genuschelte Beschwerde einen gewissen Erfolg. Auf der Schaumkrone zeichnet sich doch ein fast erkennbares Doppelherz ab. Oder war der Wunsch Vater des Gedanken?
Jedenfalls beschließen wir darin eine gelungene Wiedergutmachung von heute Vormittag zu sehen. Ein Herz für den noch immer bloglosen Stefan und eines für den Bodenseepeter.
Oder liegt’s vielleicht doch nur am zwischenzeitlich erfolgten Schichtwechsel am Halbautomaten…?
Heute beim Vormittagspäuschen im Voglhaus habe ich ein ziemlich komisches Muster auf meinen Kaffee entdeckt. Muss ich mir Sorgen um den Barista machen? Hatte er Unterzucker? Oder selbst zu viel Kaffee getrunken? Spricht er Japanisch oder Chinesisch? Ist das eine geheime Botschaft? Vielleicht können meine Leser helfen…
Die Espresso International GmbH betreibt diesen Espresso-Blog. Innerhalb von drei Monaten haben die eine ganze Menge Artikel eingestellt. Für mich als Espresso-Junky ist das erstmal höchst interessant. Ich bin jedoch gespannt, wie nachhaltig das ganze Projekt angelegt ist, d.h. ob da nur in einer befristeten Zeit eine Menge Artikel in den Blog abgelegt werden und später nicht Neues mehr kommt…
Aus www.peter-eich.de ist ab sofort www.bodenseepeter.de geworden. Ich bitte um gehörige Beachtung…