Espressotrinker aufgepasst!

Ein guter Espresso ist in Deutschland so schwer zu kriegen wie ein Kamel durchs Nadelöhr. Bei mir zuhause in Konstanz gibt es gerade mal drei Bars, deren Espresso mir schmeckt (hier, hier und hier). Da Konstanz gut zur landesweiten Extrapolation taugt (alles mal Tausend nehmen, dann hat man die Bundeszahlen), wird es in gesamt Deutschland also gerade mal 3000 Cafés geben, die guten Espresso servieren. Und die muss man erst mal finden, liegen sie doch versteckt wie die Nadel im Heuhaufen.

Da das oben genannte Kamel aber noch nichtmal den Heuhaufenl gefunden hat, geschweige denn sein innewohnendes Öhr, bin ich am Wochenende zum Espressotrinken wieder mal nach Mailand gefahren. Dort schmeckt der Espresso bereits an jeder durchschnittlichen Autobahn-Raststätte himmlisch gut.

Doch es kommt noch besser. Der Espresso scheint in Italien nämlich landesweit nur 85 Cent zu kosten, während bei uns locker 1,50 Euro verlangt werden.

Bei 800 km Fahrstrecke und knapp 6 Liter Verbrauch (tja, Volvo eben) refinanziert sich ein solches Wochenende für Espressotouristen also bereits bei… *rechnrechn* … ab etwa 8 Liter Espresso täglich!

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

2 comments

  1. das würde sich für mich gerade noch ausgehen, leider ist der weg für mich doppelt so lang..

  2. ja bei 8 Liter Espresso brauchst du ja auch nicht in Mailand zu nächtigen und kannst direkt wieder zurück nach Hause fahren. Dann sparst du nochmal ;-)

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