Mitbringsel aus Ligurien

[mygal=ligurien]

Das gezeigte Hotel ist unbedingt empfehlenswert. Erstklassige Lage auf einem Felsen über dem Strand von Finale Liure. Gigantische Aussicht von der Terrasse auf das Meer. Tagsüber Meeresblick von jedem Zimmer. Nachts Meeresrauschen. Abends hervorragende Küche. Und das i-Tüpfelchen ist die hoteleigenen Tropfsteinhöhle im Felsen unter dem Haus, in der sich der Hotelier einen Whirlpool aus Teak gebaut hat. Wir lagen tatsächlich mit dem Hausherrn in der Wanne und diskutierten das Marketing seines Hauses… Hier der Link zum Hotel Punta Est.

San Bernardino ganz für mich alleine :)

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Schönes Wochenende!

Drei Gründe für ein schönes Wochenende: erstens, zweitens und vor allem drittens.
Bis Montag dann…!

Pollen unten, ich oben

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Gute Nachrichten für alle, die unter Heuschnupfen leiden: zumindest diese Pollen hier sind aus dem Verkehr gezogen.

Genau!

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Gefunden bei Schweizeransichten.

Bend it like Angie

angie.jpegUnsere Bundeskanzlerin ist ja für manch eine Überraschung gut. Erst vor ein paar Tagen präsentierte sie als erster Staatschef weltweit ihren Video-Podcast. Er ist zwar noch nicht ganz so unterhaltsam wie der von Katrin B, jedoch hat ihn heute selbst Rocketboom anerkennend zur Kenntnis genommen.

Beim Stöbern auf der Seite unserer Bundeskanzlerin las ich den Abdruck eines Interviews von ihr mit Kerner und Beckman. Ja, richtig gelesen, sie interviewt darin die beiden Jungs – zumindest anfangs – und nicht umgekehrt. Und dieses Interview ist wirklich spritzig.

Auf die Frage nach ihrem Fußball-Enthuisiasmus erklärt sie sich darin als “tendenziell fußballbegeisterter” als ihr Mann. In meinen Augen jedoch eine ausweichende Antwort, schließlich sagt sie damit eher etwas über ihren Mann aus als über sich. Dieser verzichte sogar auf seine Anwesenheit bei den Spielen, da “die Karten eh so knapp” seien.

Das finde ich prima, und ich wüsste wirklich gerne, wo ich nun diese Karte kaufen kann, mit der ich mich direkt neben meine Bundeskanzlerin setzen darf.

PS: Jetzt, nachdem ich das Interview noch ein zweites Mal gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie sehr seine Rohfassung wohl von der Druckfassung abgewichen ist. Oder in anderen Worten: ich weiß nicht, ob ich der Bundeskanzlerin Respekt für so viel Schlagfertigkeit zollen soll, oder eher den Redakteuren für die gelungene Aufarbeitung des Interviews…

Konstanz – die Insel der Glückseligen

Wie alle drei Wochen stach es mir heute plötzlich wieder ins Bewusstsein, dass ich viel zu wenig Obst esse. Und wie alle drei Wochen stach ich darauf sofort aus dem Büro, um noch vor Geschäftsschluss die Obsttheke meines Supermarkts leer zu kaufen.

Doch leider ließ ich sowohl meinen Kopf als auch mein Portemonnaie im Büro zurück, was an der Kasse des Marktes einen äußerst schlechten Eindruck machte.

Zum Glück besann ich mich meines Wohnortes und seiner überaus entspannten Vorzüge. Ich stellte mich also ein paar Minuten in Abendsonne der Altstadtgasse und wartete ab, wer da so vorbeischlenderte und auf ein Schwätzchen mit mir stehen blieb.

Und zack! – schon hatte ich 50 Euro gepumpt und konnte meinen Einkauf fortsetzten.

Die Investitionsslüge

Die Bregenzer Festspiele verfügen über ein Budget von 25 Mio Euro. Es besteht zu 80 Prozent aus Ticketverkauf und Sponsorengeldern, sowie 20 Prozent aus Subventionen (= 5,5 Mio Euro, davon 40% Land Österreich, 35% Land Vorarlberg und 25% Land Bregenz).

Der Intendant David Pountney erklärte heute in einem Interview, dass diese 5,5 Mio Euro keine Subventionen seien, sondern Investitionen, da das Land für jeden bezahlten Euro vier Euro aus den Steuern zurück bekäme.

Diese Art von Argument hatte ich im vergangenen bundesdeutschen Wahlkampf mehfach gehört, und ich habe mir immer dieselbe Frage dabei gestellt:

Wenn eine solche Subventionierung wirklich eine Investition mit einer derart hohen Rendite wäre, warum wird dann nur eine so bescheidene Summe gefordert? Glaubt der Empfänger wirklich daran, dass sich die Subventionierung so schnell rechnet, dann soll er doch bitte gleich das Zehnfache oder besser noch das Hundertfache fordern!

Da genau dies meist nicht getan wird, verliert eine solche Aussage für mich sofort fast alle Überzeugungskraft.

Revolution vergessen

geo.jpgDa halte ich mich für einen aufgeklärten und freiheitsliebenden Menschen, doch mein Ergebnis beim Geo-Test über die Französische Revolution ist zu beschämend, um es hier öffentlich kund zu tun. Da genieße ich tagein und tagaus die Folgen der Revolution (und bin mir ihrer dabei auch durchaus ab und an bewusst), doch auf den Punkt bringen kann ich fast nix darüber.

Wie praktisch, dass man auf der Webseite mit nur einem Klick Abhilfe in die Wege leiten kann – habe mir natürlich sogleich bußfertig das zugehörige Heft bestellt.

Perfektes viralies Marketing!

(Gesehen bei Schweizer Ansichten)

Bitte einmal mit ohne!

Kennt ihr das? Man steht am Döner, bestellt “einen Dingsbums, aber bitte ohne Zwiebeln”, und was bekommt man eine Minute später in die Hand gedrückt? Richtig! Natürlich einen Dingsbums mit Zwiebeln.

Dieses kleine Theaterstück funktioniert übrigens alternativ auch ganz hervorragend mit einem Johannisbeerschorle ohne Eis.

Die Erfolgsaussichten der Berücksichtigung eines solchen Sonderwunsches liegen bei etwa 60 Prozent. Kein Witz, mindestens jeder dritte Versuch geht schief, und man sieht mich regelmäßig beim Mittagessen umgeben von kleinen dunklen Eiswasserflecken unter meinem Tisch. Und wenn ich mittags nicht im Restaurant speise, dann findet jedes mit mittlerem Märchenkanon belesene Kind den Weg rückwärts zu meiner Dönerbude – es muss nur den Zwiebeln folgen.

Den Sonderwunsch einfach nur zu wiederholen, bevor die Servierdüse verschwindet, wird von jener meist als Dummerklärung verstanden und mit Unfreundlichkeit quittiert.

Für aufwändige Worte, die einerseits den Wunsch wiederholen und verdeutlichen, andererseits aber auch erklären, dass man die Kellnerei nicht für total bescheuert hält (naja, man tut es ja), dauern einfach zu lange.

Den Erfolgsquotienten durch eine raffiniertere Betonung des Sonderwunsches zu erhöhen – auch das gelingt nur geringfügig. Mein zufälliges Nuscheln im Restaurant, das ein zwangsläufiges “wie bitte?” und die gewollte doppelte Aufmerksamkeit bei der Wiederholung nach sich führen sollte, brachte meist nur ein Apfelsaftschorle statt dem bestellten Johannisbeerschorle auf den Tisch.

Das einzige, was mir bislang half, waren regelmäßige Besuche im Restaurant und halbwegs erfolgreiche Versuche, beim Personal durch persönliche Gespräche im Gedächtnis zu bleiben und konsequent immer das gleiche und vor allem seltene Getränk zu bestellen. In meinem Fall begann so meine Vorliebe für Johannisbeerschorle. Im Theatercafé und im Café Wessenberg weiß man längst, dass ich der bin, der immer das große Johannisbeerschorle ohne Eis bestellt, und im vorauseilenden Gehorsam wird mir das unterdessen auch schon ohne Bestellung gebracht.

So gesehen klappt es mit der Bestellerei eigentlich erst, seitdem ich sie nicht mehr tätigen muss.

Nur beim Döner hakt’s noch sehr, denn dort bin einfach ich zu selten.

Urlaub sucks!

Ich lebe in Konstanz am Bodensee, einer der schönsten Gegenden, die es gibt. In meiner Mittagspause kann ich entweder am See sitzen und auf die Alpen schauen oder unter Palmen in 1000 jahre alten Gassen einen guten Espresso trinken – beides erreiche ich zu Fuß in drei Minuten.

An einem freien Tag wie heute kann ich spontan wählen zwischen (1) einem Segeltörn mit Freunden, (2) einer Skate-Tour, auf 30km Länge kreuzungsfrei, perfekt asphaltiert und immer am See entlang, (3) einem Tag im kostenlosen Strandbad unter alten Bäumen auf einer riesigen Wiese, zu zwei Dritteln vom See umgeben, mit Beachvolleyball und Sonnenbad, (4) eine Bike-Tour vom Haus weg, die mich in 15 Minuten zu Singletrails in steilen Schluchten führt, und so weiter, und so weiter, und so weiter.

Man sollte glauben, das wäre toll.

Stattdessen ist es furchtbar! Warum? Ganz einfach:

Gehe ich durch die Stadt, so bin ich umgeben von Menschen, die alle Urlaub machen und ganz viel Zeit haben. Klar, ihr Urlaub ist zwar in wenigen Tagen wieder vorbei, und sie werden wieder in Castrop-Rauxel oder Pforzheim am Fließband stehen. Aber bis dahin sind längst ihre Nachbarn hier, und auch die haben dann viel Zeit und Urlaub. Fazit: sobald ich das Büro verlasse, scheine ich der einzige zu sein, der keine Zeit hat und nicht in Urlaubsstimmung ist. Und das geht hier so an jedem einzelnen Tag, sobald ich das Büro verlasse.

Und im Büro? Mein Job ist im Tourismus, und das heißt ich habe tagtäglich mit Leuten zu tun, die Urlaub machen. Alles dreht sich um Freizeit, alle meine Kunden haben verdammt viel Zeit. Nur ich nicht.

Ich scheine hier der einzige zu sein, der immer arbeitet.

Hilfe, ich bin in der Urlaubsdiaspora, holt mich hier raus!

(PS: Ich war Skaten)

Mir graut da was…

bart.jpgOh je, oh je. Am Morgen des 15-ten Jubiläum meines Abiturs hatte ich mein erstes grauses Haar an der Schläfe entdeckt, und es sind seitdem noch nicht so viele geworden, als dass ich sie mir AUTSCH! nicht AUTSCH! ab und zu AUTSCH! einfach AUTSCH!

Aber nun ließ ich mir über Pfingsten einen kleinen Entspannungswochenendbart wachsen, und was dabei zutage trat, war erstens rein quantitativ nicht mehr auszureißen, und schon gar nicht sensorisch: AUUUUUUUUUUAAAAAAA!

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Da bin ich heute nochmal gnädig…

…und veröffentliche an dieser Stelle nur die Fotos vom Wetter der Anreise nach Lugano, damit die Zurückgebliebenen Daheimgebliebenen nicht allzu neidisch werden müssen.

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