Bloggers Herzblut
31 Jul 2006
Stellt euch vor, ihr liegt an einem Strand im Süden, genießt den Tag und ruft scherzend einem Freund zu: “Hey, haste den Hai auch gesehen?”. Der Freund lacht, nickt, und dann redet ihr wieder über etwas anderes.
Am nächsten Tag dann die Überraschung. Schon beim Frühstück, beim ersten Blick in die Zeitung, seht ihr, dass am Vortag der Strand wegen einer vermeintlichen Hai-Begegnung eines unbekannten Badegastes gesperrt wurde. Der Kaffee beim Frühstück hat heute einen besonders bitteren Beigeschmack. Und beim Gang über die Düne sehr ihr, dass die Polizei den Strand noch immer abgesperrt hält. Boote patroullieren im Gewässer und suchen den Hai, und euer Verdacht wird zur Gewissheit, dass ihr das alles versehentlich ausgelöst habt.
Eigentlich ja eine richtig coole Geschichte, über die ihr unter Freunden gut lachen könnt. Irgendwo zwischen Missgeschick-des-Jahres und once-in-a-lifetime.
Aber jetzt kommt der Haken:
Stellt euch vor, ihr seid Blogger, aber ihr könnt diese (oder eine ganz andere aber doch ähnliche) Geschichte nicht bloggen, weil man sonst eurem Missgeschick gewiss auf die Schliche kommen und es mit einer saftigen Einsatz-Rechnung beantworten würde.
Mensch, DAS juckt vielleicht in den Fingern!!!


Dieses Schild (und mehrere seiner Brüder) zieren seit Anfang dieser Woche meine Straße, in der ich meistens parke. Am Montag dachte ich noch: “Ok, bis morgen kannst du hier parken.”




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