Interview mit einem, der es (zwei Mal) geschafft hat
Es waren einmal drei Brüder aus Köln. Einer von ihnen ging 1998 nach Amerika, um dort für eine Diplomarbeit 100 Gründer von Internet-Firmen zu interviewen. Eine davon war das noch junge Ebay. Oliver Samwer fühlte den Rhythmus, flog wieder heim, und gründete mit seinen zwei Brüdern das deutsche Me-Too Alando. Nach nur 48 Stunden waren 2 Millionen Risikokapital aufgetrieben, und genau 100 Tage nach Gründung verkauften sie Alando für knapp 50 Millionen Dollar – an Ebay.
Keine vier Wochen später gründeten sie Jamba!, das bekannte und nervige Portal für Klingeltöne. Diesmal dauerte es gute vier Jahre, bis sie es für über 250 Millionen Euro an Verisign verkauften.
Lukasz Gadowski, Gründer von Spreadshirt, zeigt auf seiner Seite sein Interview mit Marc Samwer. Ein guter Artikel über die Brüder steht hier.



Juli 20th, 2006 15:11
Ein meiner Meinung nach noch besserer Artikel über die “Jamba-Brüder” findet sich hier:
http://www.spreeblick.com/2004/12/12/jamba-kurs/
Der ist zwar schon etwas älter und nicht mehr ganz aktuell (momentan beschäftigt sich die “A-List-Blogger” vom Spreeblick mehr mit Coca Cola und deren obskuren Geschäften in Kolumbien), hat aber seinerzeit für viel Beachtung gesorgt und ist nicht zuletzt einer der ersten Beispiele dafür, wie ein Blog in Deutschland “besser” war als der “normale” Journalismus.
Die Diskussion läßt sich auf spreeblick und auch in anderen Blogs noch sehr gut weiterverfolgen. Meine persönliche Meinung über die Samwer Bros. veröffentliche ich hier aber besser nicht.