Lebensmotto
Donnerstag, 31. August 2006
Gesehen hinter dem Tresen im Café Aran in Konstanz.
Nach den Anschlägen in türkischen Urlaubsorten drohen den großen Veranstaltern Stornowellen. TUI und Thomas Cook bieten seit heute kostenlose Umbuchungen der Türkei-Reisen in andere Urlaubsländer an.
Auch wir veranstalten Reisen in der Türkei – zum Beispiel unser Inselhüpfen an der türkischen Südküste. Und auch wir betrachten die Entwicklung mit Sorge.
Um so mehr freuten wir uns jedoch heute darüber, dass die einzigen Anrufe in dieser Sache von Kunden kamen, die uns bitten wollten, die Reisen nicht abzusagen, sondern wie geplant durchzuführen.
Mal wieder ein schönes Beispiel von hoher Kundenbindung…


Nur mal so zum Vergleich zwei Fernsteuerungen. Eine ist von meinem iMac, und eine ist vom PC. Jetzt ratet doch mal, welche welche ist…!
Jetzt sind mir die Ideen ausgegangen, woran es liegen könnte, dass bei mir die Trackbacks nicht in den Kommentaren erscheinen. Hat von euch jemand einen Tipp?
Vermutlich werden die Trackbacks zwar gezählt (angezeigte Anzahl der Kommentare ist oft höher als die Zahl der Kommentare, z.B. hier ist kein Kommentar, aber hier ein Trackback, und angezeigt wird auf meiner Startseite “Kommentare 1″), aber angezeigt werden sie nicht. Auffällig ist, dass der Trackback-Link unter den Artikeln zu einer Fehlermeldung führt. Hat das mit dem Problem zu tun?
Ich danke für jede Hilfe!
Eigentlich ist Opel nicht die Marke, mit der ich mich kleide. Aber eben hat mich Opel mal durch eine richtig gute Idee überrascht. Im neuen Corsa gibt es eine eine Fahrrad-Halterung, die man einfach nur aus dem Auto herausziehen muss, und schon passen zwei Räder hinten drauf. FlexFix heißt das Ding. Toll gemacht!
Heute morgen ist gleich hinter der Startbahn 22 des Blue Grass Airport im US-Bundesstaat Kentuckey ein mit 50 Personen besetztes Flugzeug vom Typ Bombardier CRJ-200 abgestürzt. Um zur richtigen Startbahn (Rundway 22) zu gelangen, hätte der Pilot die falsche Runway 26 überqueren müssen. Stattdessen hat er möglicherweise versucht auf der falschen und für dieses Flugzeug viel zu kurzen Piste zu starten.
Unglücke wie dieses werden meist sofort auf www.airliners.net diskutiert. Hier der Link auf den Beitrag. Und hier ein Link auf die Runway bei Google-Map.

Blick aus meiner Wohnung nach Norden und nach Westen auf die regennassen Dächer der Konstanzer Altstadt.
Im Prinzip macht es Stefan Vandenesch genau wie ich – nur anders herum.
Ich bin früher mit dem Fahrrad um die Welt geradelt (naja, nicht ganz, aber zumindest war ich an vielen Orten weltweit), und als ich dann an den Bodensee kam, wollte ich von dort nicht mehr weg. Seitdem lebe und arbeite ich dort, und im Rahmen meiner Arbeit radeln jährlich viele Tausend Urlauber rund um den Bodensee.
Stefan Vandenesch hingegen ist am 31. Juli 2006 mit dem Fahrrad in Berlin gestartet und radelt von dort aus um die Welt (naja, nicht ganz, aber zumindest von Berlin bis nach Kapstadt). Nächste Woche kommt er an den Bodensee, und ich bin schon gespannt, ihn zu treffen bevor der eigentliche Teil seiner Reise beginnt.
Vielen Blog-Lesern ist er bekannt, weil er über seine Reise online berichtet und diese Berichterstattung von DKB-Cash gesponsort wird. Ich bin auf ihn aufmerksam geworden, weil er in einer Google-Map alle seine Blog-Beiträge lokalisiert.
Heute wurde unserem Sonnensystem ein Planet geraubt!
Die Vollversammlung der Internationalen Astronomischen Union beschloss mehrheitlich eine neue Kategorisierung von Himmelskörpern. Hintergrund ist die Sorge, dass durch zunehmend genaue Beobachtungsmöglichkeiten immer mehr Himmelskörper entdeckt und zu Planeten erklärt werden würden. Und um einer drohenden planetarischen Inflation Herr zu werden, wurde die Randgruppe diskriminert und Pluto zum Zwergplanet herabgestuft.
Es gibt nun in unserem Sonnensystem acht (statt neun) Planeten, etliche Zwergplaneten und zahllose Kleinkörper, und die Macht der Begrifflichkeit hat demnach einen Planeten vernichtet.
Das erinnert mich an das Jahr 1991, als in Polen eine seltsame Wunderheilung passierte. Dort wurden landesweit mehrere tausend Polen, die zuvor alle viele Jahre an der selben Krankheit gelitten hatten, über Nacht von ihrem Leiden befreit.
Wisst ihr, was damals geschah? Die Auflösung erscheint morgen an dieser Stelle.
Alles ist im Fluss, und man kann nicht zwei Mal in denselben steigen. Oder doch, man kann, aber oft bleibt mehr als nur ein Fußabdruck dabei zurück, und mitunter schon ein ganzer Schuh.
Das geht vielen Flüssen so, aber nur am Rhein wurde und wird das penibel dokumentiert. Silke und Normen Kowalewski fotografieren mit vielen Mitsammlern seit drei Jahren alles Schuhwerk, das der Rhein ihnen vor die Füße schwemmt, und herausgekommen ist dabei eine durchaus sinnfreie und dennoch (oder gerade deswegen) höchst sehenswerte Webseite: www.rheinschuh.de.
Ganz wunderbar finde ich auch die Benennung “Partnergewässer” – ich werde meine Augen am Bodensee auf halten…

Danke an Kam3 für den Tipp.
Mashups sind Webseiten, die bereits vorhandene Inhalte verschiedener Kategorien miteinander mischen und so zu einer ganz neuen Anwendung verschmelzen. Zum Beispiel eine Hoteldatenbank mit Google-Maps. Oder Skype mit Flickr. Und so weiter. Ein großer Teil des neuen Schwungs im Internet kommt gerade aus diesen Mashups, und bei programmableweb.com habe ich diese erstaunliche Matrix gefunden, in der bereits fast 1.000 solcher Mashup-Kombinationen verzeichnet sind.

Gefunden bei Turi2.de.
Google hat als Suchmaschine die Welt verändert, und Google-Maps wird die Welt nochmal verändern, davon bin ich überzeugt.
Gestern habe ich über Beetlebum die bislang schönste und überzeugenste Anwendung von Google-Maps gefunden, nämlich JogMap. Man kann dort seine eigenen Laufstrecken auf Google-Karten vermessen und speichern, und sie werden allen anderen Nutzern zur Verfügung gestellt. So entsteht eine Sammmlung von vielen Laufstrecken in ganz Deutschland (mindestens). Hier ist eine meiner drei Lieblingsstrecken.
Außerdem lassen sich Lauftagebücher und -tabellen anlegen, aber das ist für mich nicht mehr so interessant, denn ich laufe lieber “gern” statt “numerisch”.
Ihr könnt mich gerne zu euren Lauf-Buddies hinzufügen, jedoch bin ich bei JogMap “PeterEich”. Beim Nick “Bodenseepeter” war mein Kollege schneller – dafür hänge ich ihn aber beim Laufen ab :)
Insgesamt eine ziemlich gute Umsetzung einer tollen Idee. Drei Monate Programmierung, ein halbes Jahr begleiten und dann sechsstellig an Nike verkaufen…!
Mit dem etwa 120 Euro teuren Pclix LT100 und eine normalen (guten) Digitalkamera lassen sich Zeifraffer-Aufnahmen machen. Mit Quicktime 6.0 (oder neuer) lassen sich diese Reihnenaufnahmen dann in ein Filmchen zusammenfassen.
In der Galerie von Pclix gibt es ein paar schöne Demos.
Wie bei Ehrensenf heute gesehen (und gleich mit dem ganzen Büro gespielt) gibt es hier ein tolles Wissens-Spiel rund um das Mittelmeer und den Nahen Osten.
Ein nettes Spiel, bei dem man die Lage von deutschen Städten auf einer Deutschlandkarte raten muss, gibt es bei wetter.de (“Spielen & Gewinnen” ganz unten, dann “Wetter-Dart”).
Besonders lange hängen geblieben bin ich jedoch beim geosense.net, wo man sogar gegen einander spielen kann (die Spielgebiete sind Europa, Welt und USA).
Durch einen Beitrag beim Zappelfillip bin ich auf die Zahl der Menschen gekommen, die zurzeit auf der Erde leben. Er verweist auf eine eindrucksvolle Visualisierung der Größe dieser Zahl.
Noch viel bemerkenswerter (und beim ersten Lesen kaum zu begreifen) finde ich jedoch die Aussage, dass unterdessen mehr Menschen lebendig sind als tot.
Kennt ihr meine Satteltiere? Das sind Schutzhüllen für den Fahrradsattel in Form eines Tierkopfes. Als ich die Idee erstmals gesehen hatte, war ich sofort begeistert und griff zu.

Ich besitze nun das Vertriebs- und das Namensrecht und zieeeemlich viele Satteltiere. Und viel mehr ist seitdem leider noch nicht passiert.
Den klassischen Vertriebsweg über Fahrradläden, Einkaufsgenossenschaften usw. kenne ich. Aber ganz ehrlich: ich finde ihn so langweilig, dass ich nun schon fast ein Jahr lang lieber andere Dinge mache als diesen Vertriebsweg zu bearbeiten.

“Hier draußen” sind doch so viele Experten für virales, mediales und digitales Marketing. Habt ihr gute Vorschläge, wie ich das Satteltier via Internet zum Must-Have aufschwingen kann? Habt ihr Vorschläge, die mir Lust machen sie zu probieren? Einfach jedem populären Blogger eines schenken und auf Erwähnung hoffen? Affiliate-Programm starten und alle daran mitverdienen lassen? …
Ich belohne jeden guten Vorschlag natürlich mit einem Satteltier eurer Wahl frei Haus. Vorschläge gerne als Kommentar, Mail (mail@ URL des Weblogs) oder beides – jedenfalls die Postadresse nicht vergessen.
Oder wollt ihr einfach nur ein Satteltier kaufen?
Das geht schon jetzt im Shop auf www.satteltier.de.
Nachdem die Seite peter-zahlt.de in letzter Zeit häufig nicht erreichbar war, scheint sie dem Ansturm der sparwilligen Telefonierer jetzt wieder gewachsen zu sein.
Dahinter steckt die GoYello GmbH, die bei knapp 9 Mio Euro Verlust im ersten Halbjahr 1,3 Mio Umsatz erzielen konnte und im Herbst eine Kapitalerhöhung anstrebt – um weiterhin unsere Telefonate bezahlen zu können.
Zu Erinnerung: mit peter-zahlt.de kann man zwischen 6 und 24 Uhr bis zu 30 Minuten lang kostenlos nach Europa und Nordamerika telefonieren.
Quellen: peter-zahlt.de und heise.de
Das Schweizer Radio DRS sendete heute einen Beitrag über die Probleme der Stadt Maastricht mit den etwa 15 Coffee-Shops, in denen “weiche” Drogen legal verkauft werden können.
Im Bericht hieß es, dass 15 Millionen Personen im Jahr die Stadt besuchen würden, davon 1,5 Millionen nur mit dem Ziel, dort Drogen zu kaufen. Das sind über 4.000 pro Tag.
Mir scheinen diese Zahlen viel zu hoch zu sein, aber so wurden sie gesendet, und so ähnlich findet man sie auch an anderen Stellen im Internet.
Aber auch wenn sie kleiner wären, fände ich sie noch immer zu hoch! Mein Leben ist drogenfrei, und selbst in meiner Umgebung dulde ich keinen Drogenkomsum. Mein persönlicher Rekord ist eine Party, zu der ich eine vierstündige Anreise hatte, und von der ich mich bereits nach einer halben Minute wieder auf der Heimfahrt befand…
Monday morning in my office. No motivation. Espresso-Machine broken. Mailbox overloaded. Fooling around would be more fun. Remembering the can that Hubsi gave me the other day. Putting the trainee behind my camera. 3… 2… 1… finished. How do you like my variation about a Spam-Filter?
Montag im Büro. Motivation am Boden. Espressomaschine kaputt. Posteingang voll. Lust auf Blödsinn. An das Geschenk von Hubsi erinnert. Sieb geholt. Azubine hinter die Kamera gestellt – und fertig ist die Variation über den…

Some background information:
“Spam” originally is a brand name of canned meat. Monthy Python did a popular sketch about that product. In the sketch, two customers are trying to order a breakfast from a menu that includes spam in almost every item. The term “spam” appears in this sketch almost 100 times, and the technical term “spam” is derived from this sketch.
Do you like my comic? Then have a look to my explanation of Feedback.
Und hier noch der Hintergrund:
“Spam” ist eigentlich ein Markenname für (das abgebildete) Dosenfleisch. Die englischen Komiker Monthy Python drehten einen Sketch über ein Café, in dem auf der Speisekarte nur Gerichte mit Spam vorkamen. In dem dreiminütigen Sketch fällt das Wort “Spam” fast 100 Mal. Hier hat die Bezeichnung für unerwünschte Werbe-Mails ihren Ursprung.
Witzig? Dann gefällt dir vielleicht auch meine Erklärung von Feedback.
Entspanntes Duschen und lange Autofahrten sind bekanntlich die besten Freunde für Gründer – und beide sind mit ähnlichen Problemen verbunden. Beim Duschen nämlich kann man keine Geschäftsideen aufschreiben, und beim Autofahren ist es verboten. Doch das ist ein anderes Thema.
Am Wochenende, auf der Fahrt von Konstanz nach München, kam mir folgende Idee:
Es wird bestimmt höchst spannend sein, wenn ich in mehreren Jahren meinen eigenen Blog erneut lese. Doch wer weiß, ob das überhaupt noch möglich sein wird. Meine eigene Jugend forscht Arbeit liegt erst (nein: schon!) 16 Jahre zurück, aber die Programmiersprache, das Betriebssystem und überhaupt der gesamte Computer von damals existieren allesamt nicht mehr (GFA-Basic, TOS, Arari ST). Vielleicht lassen sich meine Wordpress-Datenbanken in ein paar Jahren auch nicht mehr lesen.
Insofern und überhaupt wäre es vielleicht eine gute Idee, wenn es eine Funktion gäbe, die den Inhalt des Weblogs in eine (beliebige und veränderbare) Formatforlage eines Fotobuchs überführen könnte. Dann ließe sich zum Beispiel ein Mal pro Jahr das komplette Weblog der vergangenen 12 Monate in ein gebundenes Buch überführen und für ein paar Euro digital drucken lassen und käme ein paar Tage später gebunden als “echtes” Buch ins Haus.
Natürlich gibt es dabei etliche offene Fragen. Das Layout zu übernehmen wäre ziemlich wichtig (man identifiziert sich ja irgendwie damit), allerdings bestimmt nicht automatisiert möglich. Die Hyperlinks gingen natürlich nicht, und solche Plugins wie meine Fotoalben wäre sicher auch problematisch. Aber immerhin – der “normale” Inhalt, das wäre ja schon besser als nichts.
Würde ich eine solche Schnittstelle zwischen z.B. Wordpress und Fotobuch.de programmieren (lassen), bei Fotobuch.de ein Affiliate (also eine Marge auf vermittelten Umsatz) erhalten, so könnte es durchaus sein, das ein paar tausend Blogger diese Funktion nutzen würden und ein paar Euro dabei hängen blieben.
Besonders nett fände ich die virale Idee, dass jeder Blogger für diese Funktion werben kann und eine erfolgreiche Vermittlung nicht in Geld verrechnet wird, sondern in Gutscheinen für das eigene Fotobuch.
Vielleicht würde Apple der erste sein mit dieser Idee, schließlich greifen die ganzen iLife-Programme ja schon recht gut ineinander, mit denen sowohl Fotobücher als auch Blogs erstellt werden können.
Als ich jedoch eben bei Robert Basic diesen Artikel las, dämmerte mir ein weiteres Problem, an dem die Idee möglicherweise scheitern würde…