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Beiträge vom September, 2006

Rebekka statt Mekka

Freitag, 29. September 2006

Es gibt weniges, das mich regelmäßig derart zum Schmelzen bringt wie (die Musik von) Rebekka Bakken, und ich habe keine Ahnung, warum diese Nordland-Amazone noch kein Weltstar ist. Zu Ihren Konzerten pilgere ich regelmäßig, und meistens sitze oder stehe ich dort ganz vorne in der Mitte. Wat mut dat mut!

Eben erfahre ich, dass sie eine neue CD veröffentlicht hat und im November wieder in der Nähe spielt. Mal sehen, zu wie vielen Konzerten der Tournee ich pilgern werde – Zürich ist jedenfalls schon gebucht, und die CD habe ich eben bestellt.

Und falls Ihr die Musik von Rebekka Bakken noch nicht kennt und euch nun gleich ein(ig)e ihrer CDs kauft, so dürft ihr nicht vergessen, dass sie live noch tausend Mal umwerfender ist als von der Scheibe – Ehrenwort!

bakken.jpg

Links: Biografie, Hörproben ihrer Alben.

Pausbacke ist fast fertig

Donnerstag, 28. September 2006

Messerschmitt Kabinenroller
Ist er nicht süß? Es fehlen nur noch die Bezüge für den Fahrersitz sowie das Klappdach. Mit etwas Glück werde ich morgen schon die ersten Runden damit drehen – ich kann’s kaum erwarten…

[mygal=0609_messerschmitt]

Neue alte Möbel fürs Büro

Mittwoch, 27. September 2006

Ich kenne kaum eine größere Geldverschwendung als den Kauf von neuen Büromöbeln. Der Wertverlust eines Schreibtisches in den ersten fünf Minuten nach Inbesitznahme beträgt geschätzte 50%. Da kaufe ich doch lieber einen sechs Minuten alten Schreibtisch zum halben Preis. Vor allem, weil die Dinger ja durch Benutzung fast nicht kaputt gehen.

Ganz anders hingegen Firmen, die von Geschäftsführern geleitet werden, die gerne neue Möbel kaufen. Man muss nur warten, bis mal wieder so eine kaputt geht, und schon ist man günstig an gute Büromöbel gekommen.

Ich habe eben für unser neues Büro 23 Schreibtische, 21 Bürostühle, etliche freischwingenden Konferenzstühle, 14 abschließbare Aktenschränke, 23 Rollcontainer, eine komplette Küchenzeile inkl. Kühlschrank und Geschirrspülmaschine, einen Konferenztisch für 14 Personen und eine Empfangs-Theke für…

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Von der Lust am Einnicken

Dienstag, 26. September 2006

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Da hat der Olli doch glatt ein “k” im Untertitel überlesen…

Das Rilke-Zimmer im Palazzo Salis

Dienstag, 26. September 2006

Das Bergell ist eine schöne Gegend, allerdings nur, wenn sie nicht im Nebel verschwunden ist. Im Bergell liegt das kleine Bergdorf Soglio, und dort steht der Palazzo Salis (Homepage und Film von 3Sat). Im Restaurant vom Palazzo Salis bekommt man wunderbare Herbsgerichte (z.B. Rosmarin-Hirschmedallions mit glasierten Esskastanien), und im Rilke-Zimmer kann man nicht nur dessen Herbstgedichte lesen, falls draußen Nebel herrscht…

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg Deine Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

…sondern auch wunderbar schlafen.

Rilke-Zimmer im Palazzo Salis

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Föhn à la carte

Dienstag, 26. September 2006

Wer nahe der Alpen lebt, kennt das als “Föhn” bezeichnete Wetter-Phänomen. Für einige Leute heißt es leider ein paar Tage lang Kopfschmerzen zu haben, bis der Föhn wieder vorbei ist. Vor allem aber heißt es für alle ein paar Tage lang blauer Himmer und glasklare Luft mit Sichtweiten von weit über hundert Kilometer.

Föhn am Julier-Pass

Vorgestern bin ich am Julier-Pass über die Alpen gefahren und konnte die Entstehung des Föhns bilderbuchmäßig erleben.

Im Süden der Alpen herrschte schlechtes Wetter, und der Wind trieb diese feuchte Luft über die hohen Pässe und Gipfel der Alpen zu uns nach Norden. Beim Aufstieg der Luft (um über die Alpen zu gelangen) kühlt diese aus. Je kühler die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie halten – es bilden sich zuerst Wolken, und dann regnet sich die Luft beim weiteren Aufstieg aus.

Ab dem Moment, wo die Luft auf der anderen Seite des Passes wieder sinkt, wird sie wieder wärmer. Die Wolken verschwinden darum exakt an der Stelle, wo die Luft wieder zu sinken beginnt. Diese Wolkenwand am Bergkamm heißt auch Föhnmauer, und das konnte ich auf dem Foto festhalten.

Föhn am Julier-Pass

Durch den Regen während des Aufstiegs ist die Luft nun aber besonders trocken. Damit ist sie einerseits klar, und andererseits kann sie sich nun (ohne die Feuchtigkeit) schneller beim Abstieg erwärmen, als sie beim Aufstieg abkühlte. So entsteht das trockene, klare und warme Föhn-Wetter auf der Alpen-Nordseite.

Kurzum: ausgerechnet während am Bodensee bestes Föhn-Wetter herrschte, musste der Bodenseepeter im dichten Nebel in Italien Geschäfte machen…

foehn4.jpg

Tatütata, das dritte Leserfoto ist da

Montag, 25. September 2006

Mit Blaulicht aus dem Norden erreichte mich eben dieses Leserfoto von Sebastian, dem Firewarrior, und ich bin schon sehr gespannt darauf, wer mir das nächste Foto schickt.
brodertata.jpg

Bin ich nun ein A-Blogger?

Samstag, 23. September 2006

Cafe Aran Konstanz

So einen Opel würde ich ja nicht mal fahren, wenn ich ihn vors Haus gestellt bekäme. Aber einen guten Espresso… da lass ich mit mir verhandeln.

Wie eben geschehen, nur in umgekehrter Reihenfolge. Denn als ich mir im Café Aran einen Espresso bestellen wollte, da bekam ich statt dem “Macht einen Euro fünfzig” ein “Ich kenn Sie aus dem Internet” als Antwort.

Auf meinen etwas fragenden Blick bekam ich noch ein “Sie heißen doch Eich, Peter Eich, oder nicht?” nachgereicht, was ich natürlich mit einem “den Espresso bitte trotzdem nur gerührt, nicht geschüttelt” konterte, das im allgemeinen Lärm leider unterging.

Kurzum: die freundliche Dame hatte nach ihrem Café Aran Konstanz gegoogelt und dabei unter anderem mich gefunden und in Erinnerung behalten. Ob die Berichte von mir denn wenigstens positiv genug seien, damit dieser Espresso aufs Haus gehe, wollte ich sodann wissen, doch auch das verschluckte leider der Lärm des vollen Hauses.

Um so glücklicher war ich, als sie am Ende der Episode ganz von selbst auf die Idee kam, mir diesen Espresso zu spendieren, den ich, anders als die sogenannten A-Blogger, auch nicht zurückgeben musste.

Dann doch lieber nur ein Aran-Blogger!

Ach ja, und liebe Aran-Leute: heimlich lesen ist doof, hinterlasst wenigstens in den Kommentaren eure Meinung…!

Was sagt eigentlich ER dazu?

Freitag, 22. September 2006

Jetzt rühre ich ja schon eine Weile die Blogtrommel für dieses Buch, an etlichen Stellen des Webs flammen kleine Diskussionen auf und auch meine Galerie der Lesenden wächst weiter.

Da frage ich mich, was denn Henrzk M. Broder davon hält. Oder vielmehr, ich frug ihn. Und wisst ihr, was seine Antwort war, die Antwort dessen mit der spitzestmöglichen Feder und der unbrechbaren Eloquenz? Haltet euch fest, hier ist sie:
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Biografen lesen Broder

Freitag, 22. September 2006

Eines meiner verschenkten Broder-Bücher hat bereits seinen Beitzer gewechselt und ist im Biografieblog angekommen. Ob ich wohl auch ein Foto davon bekomme…?

Noch ein Leserfoto

Freitag, 22. September 2006

kapitulation.jpg

Die Kapitulation hat den hohen Norden erreicht. Aber Vorsicht, Carsten, das Lesen auf der Toilette führt mitunter zu unbuchstabierbaren Enddarmproblemen!

Messerschmitt Sport on Runway

Donnerstag, 21. September 2006

Mit meinem Ultraleichtflugzeug flog ich heute zu einem Ultraleichtfahrzeug – ich traf Robert Eder bei Peissenberg auf einem kleinen Flugplatz, wo er mir seinen Messerschmitt Sport vorführte.

Messerschmitt Kabinenroller Roadster

Mehr zu Roberts Renner gibt es in meinem Messerschmitt-Blog. Hier noch ein paar Luftbilder von unterwegs.

[mygal=allgaeuflug]

Der Karo wird ausgebloggt

Donnerstag, 21. September 2006

Mein Messerschmitt Kabinenroller ist so schön geworden, dass ich ihm heute einen eigenen Blog spendiert habe. Der Blog zwar noch nicht ganz komplett, kann aber schon angeschaut werden:

-> www.messerschmitt-kabinenroller.de

Das erste Leserfoto

Mittwoch, 20. September 2006

Helge liest

Blogfather Helge scheint sich hinter dem Buch zu verstecken, weil er seinen Blog noch immer nicht relauncht hat. Mein Leserfoto auf seinem Interimblog.

Vorsicht, frisch gestrichen!

Dienstag, 19. September 2006

Messerschmitt Kabinenroller

Im Laufe dieser Woche bekommt er noch eine neue Elektrik. Anschließend wird so lange gepuzzelt, bis alle Teile wieder an der richtigen Stelle sind.

Und dann brauche ich unbedingt einen schönen und trockenen Spätsommer für meine Touren!

Büchertausch

Dienstag, 19. September 2006

Helges Büchertausch

Helge hat mein Buch nur im Tausch gegen dieses angenommen.

Karo ist errötet

Montag, 18. September 2006

So, nun hat die Farbdiskussion ein Ende! Mein Messerschmitt Kabinenroller ist soeben rot geworden. Ganz klassisch. Wie damals eben. Basta!
Messerschmitt Kabinenroller

Findet Karo!

Montag, 18. September 2006

Ist er nicht süß? Sogar eine Glücksflosse hat er…

Messerschmitt Kabinenroller

Rot hat die Wahl gewonnen

Montag, 18. September 2006

Was haben Berlin und mein Messerschmitt Kabinenroller gemeinsam? Über beide wurde abgestimmt, und bei beiden hat Rot die Wahl gewonnen.

Und was ist der Unterschied zwischen Berlin und meinem Messerschmitt? Ich kann mir Rot leisten, Berlin hingegen kann es nicht…

Heute Vormittag wurde der Sprühspachtel geschliffen, um die letzten Unebenheiten aus der Karosserie zu entfernen, und heute Nachmittag kommt die Grundierung. Und dann kommt das Rot, für das sich meine Blog-Leser mehrheitlich entschieden haben.

To be continued!

Messerschmitt Kabinenroller

Bis tausend zählen

Sonntag, 17. September 2006

Mein Vorschlag für einen verregneten Sonntag wie heute: einfach mal wieder bis tausend zählen.

Das dauert knapp 15 Minuten und ist wie ein Spaziergang durch den Ort, an dem man aufgewachsen ist – voller überraschender Erinnerungen, von denen man vergessen hatte, dass es sie gibt. Wirklich! Habe es eben selbst ausprobiert.