Dyson is back

James Dyson hat den beutellosen Staubsauger erfunden. Und er hat den Staubsauger (also seinen) zum Designobjekt gemacht. Beides überzeugte mich vor einem halben Jahr zu einem Spontankauf.

Seit dem steht der Dyson in der Ecke und sieht cool aus. Nur… ich benutze ihn nicht gerne. Er ist zu schwer und er lässt sich nur so kompliziert leeren, dass es meine Putzfrau nach einigen Fehlversuchen wieder mir überlassen hat. Eigentlich hätte ich gerne wieder einen guten Beutelstaubsauger. Mit etwas mehr Saugkraftverlust vielleicht, aber dafür mit größerer „usability“.

DysonIn meiner anfänglichen Begeisterung für James Dyson und seine heldenhafte Produkte hätte ich mir zu gerne auch seine Waschmaschine gekauft, eine Art iPod für den Keller. Mit gegenläufigen Waschtrommeln fürs schnellere und gründlichere Waschen. Jedoch wurden die klammheimlich aus dem Programm gestrichen, offenbar hatten sie nie richtig funktioniert. (Weiß jemand mehr darüber?)

Nun lese ich hier, dass James Dyson wieder etwas Neues neu erfunden hat – das Händetrocknen.

Das ging bisher entweder im privaten Bereich mit Handtüchern, oder im öffentlichen Bereich mit Papiertüchern oder Heißluftgebläsen. Letztere nerven mich chronisch, weil sie meist zu langsam zu heiße Luft blasen, vor allem aber den Sensor fast immer an der falschen Stelle haben, so dass die Dinger zig Mal ausgehen, bevor die Hände trocken sind. Und außerdem leide ich unter dem vielleicht irrationalen Reflex, dass ich immer die Luft anhalte, wenn ich mir damit die Hände trockne, weil ich mir vorstellen muss, dass ihr Luftstrom alle Bakterien wiederbelebt, die (natürlich genau darunter) im Mülleimer schlummern.

Die Idee von Dysons Airblade klingt erstmal überzeugend: man taucht die Hände ein, und beim langsamen Rausnehmen streichen zwei scharfe und schnelle Luftströme (von 640 km/h) wie Abzieher das Wasser von den Händen. Nach zehn Sekunden sind sie trocken, das Tropfwasser wird gereinigt und in die Umgebungsluft verdampft.

Zum Glück habe ich keine öffentliche Toilette und befinde mich daher nicht wieder in der Gefahr eines Reflexkaufs.

Auf der englischen Webseite vom Airblade gibt es die Details.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

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