Stibb-Visite mit Pool-Napping

Vorgestern beim Abendessen in grosser Runde haben wir “Africatrin” kennen gelernt, die hier in der deutschen Botschaft arbeitet. Nach dem Essen waren wir noch bei ihr, und dort angenehm ueberrascht vom Luxus ihres Wohnhauses. Leider waren die Unterhaltungen zu spannend, um vom Pool des Hauses Gebrauch zu machen.

Darum kehrten wir gestern zu dritt unangemeldet zu “Africatrin” zurueck. Der erste Waechter am Beginn der Privatstrasse liess sich mittels Bestimmtheit und Hautfarbe zum Heben der Schranke bewegen. Der zweite Waechter am Haus, in dem leider niemand zuhause war, wurde ebenfalls Opfer unseres zu grossen Selbstbewusstseins: On est ici pour utiliser le swimming pool de la madame, merci beaucoup pour ouvrir la porte… und noch waehrend wir es sprachen, marschierten wir durch das Tor in Richtung Pool. Cool.

Etwas ueberrascht von unserem Erfolg, den Pool der abwesenden und unwissenden “Africatrin” tatsachlich so einfach fuer uns zu haben, hatten wir einen um so schoeneren Abend; vor allem die anderen beiden ;)

Pool

Jedenfalls bis zu dem Moment, als wir die Fledermaeuse im Pool entdeckten…

Liebe “Africatrin”, falls du es tatsaechlich auf diese Weise erfahren solltest (wir haben keine Nummer und keine Email von dir), so danken wir dir fuer die Laxheit des Wachpersonals und freuen uns, dich bald wieder zu sehen! Und… bitte nicht boese sein!

Ausflug nach Sané

Fuer die oesterreichische Initiative Laafi waren wir gestern im etwa 20 km von Ouagadougou entfernten Dorf Sané. Dort hat Laafi eine Krankenstation, eine Apotheke, ein Geburtenhaus und einen Brunnen teilfinanziert. Unsere Aufgaben waren die Inventur der Medikamente, die Kontrolle der Abrechnungen und eine recht allgemeine To-Do-Liste.

Als kurz vor Einbruch der Dunkelheit das Licht fuer etwa eine Stunde lang fototauglich wurde, haben wir die Arbeit Arbeit sein lassen und zur Dorfmitte geduest, um dort auf dem Markt zu fotografieren.

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

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Pee-Cola versus Pipi-Fanta

Helge hat mich dabei erwischt, wie ich heimlich von der Pee-Cola trinken wollte – es dann aber doch nicht getan habe.

Das kroatische Pendant von Pipi-Fanta gibt es hier ;)

Markt in Kumasi

Hier noch ein paar Fotos vom Markt in Kumasi, weil ich in Ouagadougou momentan nicht zum Fotografieren komme (wir sind dauernd fuer www.laafi.at unterwegs).

Kumasi

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Mit dem Bus nach Ouagadougou

So! Die 24-stuendige Busfahrt von Kumasi (Ghana) nach Ouagadougou (Burkina Faso) haben wir gestern hinter uns gebracht.

An Bord war nur ein Fahrer. Fuer die ganze Strecke. Ohne groessere Pausen. Wir vermuten, dass auch er am Steuer sass, als der Bus von Accra kommend mit nur vier Stunden in Kumasi eintraf. Aber wir wollten es dann gar nicht wirklich wissen.

Viel wichtiger waere es fuer uns gewesen, wenn der Typ (a) nicht dauernd mit dem Gas gespielt und uns mit etwa einem Lastwechsel pro Sekunde 24 Stunden lang wach zu halten versucht haette, und wenn (b) die Klimaanlage nicht so frueh ausgefallen waere.

Weder der aus dem fahrenden Bus heraus beobachtete toedliche Verkehrsunfall, noch die unerklqerlichen 2,5 Stunden Wartezeit an der Grenze konnten uns aus der Ruhe bringen.

Etwas Sorgen machte ich mir jedoch wegen eines fehlenden Kommas in einem Schild ueber der Grenze von Ghana und Burkina Fasos. Dort steht doch tatsaechlich: “Bye bye safe journey”.

Ja, und ganz schlimm ist es, wenn zwei Dinge hier im Internet-Café von Ouagadougou zusammen kommen:

Sqhqrqstqub in der Tqstqtur, so dqss ,qn aie ein Irrer drqufklopfen ,uss, und dqnn nqtuerlich noch die frqnyoesische Qnordnung der Buchstqben quf der Tqstqtur!!!

Zug und Markt in Kumasi

In Kumasi ist der groesste Markt Westafrikas. Und der quirligste. Und der engste. Und wegen dieser Enge weichen einige Marktstaende dorthin aus, wo ab und zu die Zuege fahren: auf die Gleise.

Das Rangieren des Zuges im Markt war so spannend, dass wir es fotografieren MUSSTEN. Nach etlichen Hinweisen der Marktleute, dass wir verschwinden sollten, wurde auch der Zugfuehrer auf uns aufmerksam. Er zitierte uns zu sich, und wir wussten nicht, ob unser Einstieg in die Lok nun eine Bloedheit oder eine Chance auf noch bessere Fotos sein wuerde.

Nun, seht selbst (bitte Beitrag vollstaendig oeffnen):

Kumasi

Dies sind nur die Randbezirke des Marktes. Bilder seiner Mitte sind noch in der Kamera und kommen vielleicht in ein par Tagen in den Blog.

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

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Ghana Canopy Walk

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Weil es hier im Internet “Café” in Kumasi fuer 13 Rechner nur eine 56k-Verbindung gibt (also ein einziges Zwitschermodem), und auch das funktioniert nur manchmal… darum nur dieses einzige Foto von einem findigen Radfahrer aus Accra, der Helm, Airbag und Satteltaschen in einem einzigen Reifenhut zusammengefasst hat.

Oder, mal sehen, vielleicht klappt es ja mit noch mehr Geduld. Also klickt mal auf den gesamten Beitrag, unter Umstaenden gibt es da dann noch das eine oder andere Foto des Canopy-Walk noerdlich von Cape Coast in Ghana, und von unserer Taxi-Fahrt nach Kumasi.

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Eine Reise mit Tortours

Hmmm, gestern eine Fahrt mit dem Kleinbus von Lomé bis Accra hinter mich gebracht. Vier Stunden Rumpelei fuer etwa 1,50 Euro. Nicht gut, aber auch nicht teuer.

Nun geht es von Accra (Ghana) bis Ouagadougou (Burkina Faso), dauert gut 30 Stunden.

Oh je oh je…

Hier der Ueberblick.

Hotel zum verlassenen Frieden

Weil das mit dem vorigen Hotel so viel Spass gemacht hatte, sind wir anschliessend noch quer durch die Stadt gegangen, um jetzt auch noch das verlassene und ehemals sehr moderne Hotel de la Paix zu erkunden.

Es war gar nicht so teuer, die Waerter davon zu ueberzeugen, dass wir das Hotel anschauen muessten… und immerhin war Helge hier als Kind mal Gast gewesen.

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Um alle Fotos zu sehen, bitte den Artikel vollstaendig oeffnen.

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Goldiges Hotel Palm Beach in Lomé

Eigentlich wollten wir den verlassenen und zerfallenen Steg am Strand von Lomé fotografieren, als ploetzlich meine innere Stimme zu mir sprach: “Hallo, ich heisse Montezuma, und du musst nun ganz schnell fort von hier!”

Diesem Rat bin ich gefolgt und ins naechste Hotel gerannt, habe dort meinem Drang nachgegeben, und dann sind wir noch eine Weile eher zufaellig in der Lobby herumgehangen. Kurz darauf wandelte sich unser Entsetzen in Bewunderung des honneckermaessigen Protzes, und ins uns reifte der Plan, die “Imperial Suite” des Hauses zu fotogrtafieren – in der Hoffnung, dass sich die Geschmacklosigkeit der Lobby dort fortsetzen wuerde.

Nach geschlagenen drei Stunden Wartezeit (hallo Afrika…), um die Suite betreten zu duerfen (offiziell waren wir Architekten und arbeiteten an einer Studie), erfuellte sich unsere Hoffnung: das Teil war sogar UNTER dem Pool gebaut, und hinter dem Fenstern schwammen (vielleicht frueher mal) Honeckers Nixen.

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Fuer die weiteren Fotos bitte den Artikel oeffnen!

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Fzweistaubfussball in Lomé

In Lomé sind wir wieder mal an einem Fussballplatz haengen geblieben und haben den Staub bestaunt, der beim Spiel aufgewuehlt wurde…

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Feinstaubfussball in Lomé

Heute früh wurde ich vom Gebrüll eines Fussballspiels geweckt, und ich staunte nicht schlecht, dass sich die Sandstrasse vor dem Hotelfenster in einen Fussballplatz verwandelt hatte. Die Fotos sind direkt aus dem Hotelfenster heraus aufgenommen.

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Helges Schneider in Lomé

Am ersten Tag gleich ein kleines Abenteuer: Helge wagt sich spontan zum Frisör und erlebt sein persönliches Burkina Fiasko. Die freundliche Familie wollte sich anfangs nicht an die ihnen gänzlich neuen europäisch glatten Haare wagen. Nach Übernahme aller Risiken verlor Helge zwar einen Teil seines guten Aussehens, doch wir gewannen etliche gute Fotos…

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Und weil Helge zwar kein Schneider, dafür aber um so googlegeiler ist, linke ich seine Sicht derselben Dinge unter
Helge’s Schneider
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Helge.at relaunched

Vor über einem Jahr drängte er mich erfolgreich, meine blog-ähnliche alte Seite mit WordPress zu relaunchen, damit er meine Beiträge mittels RSS bequemer lesen könne. Seitdem wartete ich täglich darauf, dass Helge seine eigene Seite ebenfalls auf den neuesten Stand bringt. Heute ist es soweit: das österreichische Bloggerurgestein Helge.at ist endlich wieder online.

Bin dann mal wieder weg…

fuesse5.jpgFreunde, ich mach’ mich dann mal aus dem in den Staub und verschwinde bis Anfang Februar auf eine Reise durch Ghana und Burkina Faso. Ob ich via Handy, Sms und Mail erreichbar sein werde, weiß ich noch nicht so genau. Bitte nicht darauf verlassen, dass alles ankommt. Lieber bei Mar-Tina oder im Büro Bescheid geben…

Mit etwas Glück werde ich das eine oder andere Mal zum Bloggen kommen. Mit noch mehr Glück sogar ein paar Fotos hochladen…