Reise durch Burkina Faso

Am ersten Tag gleich ein kleines Abenteuer: Helge wagt sich spontan zum Frisör und erlebt sein persönliches Burkina Fiasko. Die freundliche Familie wollte sich anfangs nicht an die ihnen gänzlich neuen europäisch glatten Haare wagen. Nach Übernahme aller Risiken verlor Helge zwar einen Teil seines guten Aussehens, doch wir gewannen etliche gute Fotos…

070111_06.JPG

070111_05.JPG

070111_09.JPG

070111_04.JPG

070111_07.JPG

070111_08.JPG

Und weil Helge zwar kein Schneider, dafür aber um so googlegeiler ist, linke ich seine Sicht derselben Dinge unter
Helge’s Schneider
.

Heute früh wurde ich vom Gebrüll eines Fussballspiels geweckt, und ich staunte nicht schlecht, dass sich die Sandstrasse vor dem Hotelfenster in einen Fussballplatz verwandelt hatte. Die Fotos sind direkt aus dem Hotelfenster heraus aufgenommen.

070111_03.JPG

070111_01.JPG

070111_02.JPG

In Lomé sind wir wieder mal an einem Fussballplatz hängen geblieben und haben den Staub bestaunt, der beim Spiel aufgewuehlt wurde…

lefoot1

lefoot2.JPG

Eigentlich wollten wir den verlassenen und zerfallenen Steg am Strand von Lomé fotografieren, als plötzlich meine innere Stimme zu mir sprach: „Hallo, ich heisse Montezuma, und du musst nun ganz schnell fort von hier!“

Diesem Rat bin ich gefolgt und ins nächste Hotel gerannt, habe dort meinem Drang nachgegeben, und dann sind wir noch eine Weile eher zufällig in der Lobby herumgehangen. Kurz darauf wandelte sich unser Entsetzen in Bewunderung des honneckermäßigen Protzes, und ins uns reifte der Plan, die „Imperial Suite“ des Hauses zu fotografieren – in der Hoffnung, dass sich die Geschmacklosigkeit der Lobby dort fortsetzen würde.

Nach geschlagenen drei Stunden Wartezeit (hallo Afrika…), um die Suite betreten zu dürfen (offiziell waren wir Architekten und arbeiteten an einer Studie), erfüllte sich unsere Hoffnung: das Teil war sogar UNTER dem Pool gebaut, und hinter dem Fenstern schwammen (vielleicht früher mal) Honeckers Nixen.

palmbeach01.JPG

palmbeach02.JPG

palmbeach03.JPG

palmbeach04.JPG

palmbeach05.JPG

palmbeach06.JPG

palmbeach07.JPG

palmbeach08.JPG

palmbeach09.JPG

Weil das mit dem vorigen Hotel so viel Spass gemacht hatte, sind wir anschliessend noch quer durch die Stadt gegangen, um jetzt auch noch das verlassene und ehemals sehr moderne Hotel de la Paix zu erkunden.

Es war gar nicht so teuer, die Wärter davon zu überzeugen, dass wir das Hotel anschauen müssten… und immerhin war Helge hier als Kind mal Gast gewesen.

lapaix1.JPG

lapaix2.JPG

lapaix3.JPG

lapaix4.JPG

lapaix5.JPG

lapaix6.JPG

lapaix7.JPG

Hier noch ein paar Fotos vom Markt in Kumasi, weil ich in Ouagadougou momentan nicht zum Fotografieren komme (wir sind dauernd für www.laafi.at unterwegs).

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Kumasi

Für die österreichische Initiative Laafi waren wir gestern im etwa 20 km von Ouagadougou entfernten Dorf Sané. Dort hat Laafi eine Krankenstation, eine Apotheke, ein Geburtenhaus und einen Brunnen teilfinanziert. Unsere Aufgaben waren die Inventur der Medikamente, die Kontrolle der Abrechnungen und eine recht allgemeine To-Do-Liste.

Als kurz vor Einbruch der Dunkelheit das Licht für etwa eine Stunde lang fototauglich wurde, haben wir die Arbeit Arbeit sein lassen und zur Dorfmitte gedüst, um dort auf dem Markt zu fotografieren.

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

Markt von Sane

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

7 comments

  1. Das nennt ihr also Mut?
    Ich biete nen 20cm langen Zopf, den ich letzte Woche todesmutig abgeschnitten habe ;-)

  2. Wie so oft im Leben: nicht die Länge zählt, sondern das, was man daraus macht…

  3. @ martina: weißt eh, wie das ist: „ein schönes gesicht kann nichts entstellen“… bei männern ist das anders ;-)

  4. Hallo… also bei diesen wirklich hübschen Friseurinnen kann Mann doch über Kleinigkeiten hinwegsehen, oder…? ;-)

  5. @helge (noch einer?): indeed!

  6. @Conny: Hmmmmm…?

    @Helge: Und wie man das kann ;)

    @helge.at: ja, und auch aus Österreich!

Kommentar verfassen