Radwegebenutzungspflicht abschaffen!

Die Radwegebenutzungpflicht ist nicht nur ein typisch deutsches Wortungeheuer, sondern dahinter verbirgt sich auch ein überaus überflüssiges Gesetz, das mehr schadet als es nützt.

Bei uns in Konstanz ist die Stadt durchzogen mit Radwegen, die oft sogar kreuzungsfrei über eigene Brücken führen und im Winter morgens meist schon um 7 Uhr komplett schneefrei benutzbar sind. Das ist im Prinzip nicht schlecht, jedoch hat die Sache zwei Haken:

  1. Wenn ich mit den Rad schnell voran kommen möchte, so nehme ich lieber die Fahrbahn der Autos. Dort gibt es weniger Kurven, Randsteine, Aufs und Abs, Ampeln (Radfahrer haben beim Linksabbiegen oft zwei Mal Rot, Autos nur ein Mal), und ich bin einfach schneller unterwegs.
  2. Werden Radfahrer komplett auf separaten Radwegen geführt, so vergessen Autofahrer deren Gegenwart. Und wenn es dann doch zu einer Begegnung kommt, sehen die Radfahrer im besten Fall alt aus – und im schlechtesten werden sie es nicht mehr.

Darum bin ich (insbesondere in einer touristischen Gegend wie dem Bodensee) für gute Radwege. Aber ich bin dagegen, dass Radfahrer gezwungen werden, sie zu benutzen.

Hier ist mal wieder eine Petition im Bundestag, um die Radwegebenutzungspflicht abzuschaffen. Ich drücke ihr und uns die Daumen!

Danke an Annette für den Tipp.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

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