Kopflose Kunst
29 Apr 2007
Wer wissen möchte, wie sich das Bild der süßen Mäuse nach unten fortsetzt, kann hier klicken.

29 Apr 2007
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28 Apr 2007
Am Freitag konnte ich mir Minimundus vor dessen Wiedereröffnung anschauen. Warum? Nicht zuletzt, weil mir die insolvente Vorgängergesellschft noch eine Menge Geld schuldet… Aber das ist eine andere Geschichte.
Bei Minimundus stehen etwa 80 bekannte Bauwerke, die im Maßstab 1:25 mit Originalmaterialien in unglaublicher Detailtreue nachgebaut wurden. Sehr beeindruckend und viel spannender, als ich es erwartet hatte.
Nachgebaut ist dort auch das Schiffshebewerk Niederfinow. Dessen Original steht bei Berlin und ist bekannt dafür, dass es seit den 1934 ohne jede Reparatur funktioniert. Das Modell hebt ein Modellschiff in die Höhe, das dann unter der Tower-Bridge hindurch schwimmt und kurz vor den Niagara-Fällen wendet, damit es nicht an deren unterem Niveau mit der dort untergehenden Titanic kollidiert.
Also zumindest theoretisch, denn dummer Weise ist das Modell gerade defekt.

26 Apr 2007
Vor einiger Zeit begann ich mich zu fragen, warum ich so häufig an Wochenenden Kopfschmerzen hatte. Und zwar vor allem, wenn ich bei Mar-Tina in München war.
Da ich nicht allergisch gegen Mar-Tina bin, scherzten wir irgendwann, dass es vielleicht mein wochenendlicher Kaffee-Entzug sein könnte – denn die gute trinkt weder Kaffee, noch besitzt sie eine Maschine für dessen Zubereitung.
Und vogestern wurde mir plötzlich klar, dass der Scherz zutraf.
Da ich ein Mutant besonderer Art bin und sehr allergisch gegen jede Form der Sucht bin, schüttete ich sofort meinen gesamten Illy-Vorrat in den Müll und beschloss ab sofort für eine Weile lang keinen Espresso mehr zu trinken. Mein Konsum waren gewähnlich vier bis sechs Tassen am Tag, und seit vorgestern ist er bei null.
Und siehe da, ich laufe durch die Gegend, als hätte mir jemand mit dem Hammer auf den Schädel…
Kennt ihr das? Wie lange dauert denn so ein Entzug? Und wieviel Espresso dürfte ich denn trinken, ohne abhängig zu werden…?
23 Apr 2007
Eine kleine Sternstunde unserer Presse-Arbeit: im aktuellen Abenteuer und Reisen ist ein 30-seitiger (!) Artikel über unser Inselhüpfen auf den Kykladen erschienen. Das ist die längste Berichtertattung seit der Firmengründung im Jahr 1998.
Direkte Kosten: keine.
Indirekte Kosten und Voraussetzungen: regelmäßiges Informieren von ca. 300 ausgewählten und fast immer persönlich bekannten Reisejournalisten und Redaktionen in enger Kooperation mit unsere PR-Agentur. Geduldiger und maximal freundlicher Kontakt mit den interessierten Journalisten, und bei Erfolg die Einladung zu einer kostenlosen Teilnahme auf der Reise, über die berichtet werden soll – effektive Kosten also wenige Hundert Euro. Und natürlich die stetige Innovation des Produktes, so dass immer wieder über das Inselhüpfen berichtet werden kann. Sozusagen Marketing 2.0.
Ein bemerkenswertes Detail am Rande: ein paar Seiten weiter hinten hat sich ein Inserat einer bekannten touristischen süddeutschen Region versteckt. Immerhin ganzseitig. Also ein 30-stel so groß. Und vermutlich 30 Mal so teuer. Sozusagen Marketing 1.0
Ich habe übrigens seit Firmengründung noch kein einziges Inserat geschaltet.
23 Apr 2007

Wie issn die da hingekommen? Ich dachte immer Enten bräuchten eine mehrere Meter lange Landebahn…
20 Apr 2007
Eine alte Binsenweisheit unter Web-Entwicklern lautet, dass man neue Seiten nicht kurz vor dem Wochenende online stellen sollte. Weil dann niemand schnell reagieren kann, falls etwas klemmt.
Darum fühlte ich mich gestern (=Donnerstag) doch recht sicher, als ich an rund 300 Bekannte eine Mail schickte, in der ich sie auf das soeben online gegangene Bikemap hinwies.
Dumm nur, dass sich der Programmierer des Projektes seit heute in seinem 10-tägigen Urlaub befindet. Denn Bikemap hat einen Schluckauf, den außer ihm niemand kurieren kann – und ich bekomme laufend Mails von meinen Bekannten, die sich und mich fragen, warum ich ihnen einen Link auf eine kaputte Seite schicke.
Darum präzisiere ich: Never release before going on holiday :(
18 Apr 2007
Vor sechs Jahren war mir aufgefallen, dass am Bodensee 95% aller Radtouristen ihre Tour komplett selbst planen und sich nicht in die Hände eines Veranstalters begeben. Dennoch hatten sich die damals “regierenden” Radreiseveranstalter ausschließlich um die verbleibenden 5% der Zielgruppe gekümmert und geprügelt, und die Mehrheit der Radler fuhr alleingelassen um den Bodensee.
Ich gründete damals eine Firma, die den 95% der Zielgruppe das gab, was sie suchten: nämlich gute Hilfestellung bei der eigenen Organisation ihrer Tour. Ganz nebenbei empfahl ich mich ihnen als Reiseveranstalter. Dass ich damit meinen potentiellen Kunden ausgerechnet dabei half, nicht meine Kunden werden müssen, das nahm ich in Kauf. Und es gab uns offenbar so viel Vertrauen der Zielgruppe, dass wir nicht nur Jahr für Jahr die höchsten Zuwachsraten der Branche hatten, sondern dieses Jahr Deutschlands größter Radreiseveranstalter geworden sind.
Wir sind mittlerweile auf 14 Radwegen aktiv, und dennoch stelle ich fest, dass auch hier wieder die Mehrheit der Radfahrer (the long tail) auf kleinen und unbekannten Routen unterwegs sind.
Daraus entstand letztes Jahr der Vorsatz, ein Radtouren-Portal zu entwerfen, in dem auch die kleinen Radrouten vertreten sind.
Und heute ist das Resultat dieser Gedanken online gegangen: bikemap.de
Auf Bikemap können Radtouren angelegt und angeschaut werden. Es werden interessante Punkte entlang der Route eingeblendet (von Wikipedia), Hotels (HRS) und Fotos (Flickr) werden folgen. Die Kilometrierung der Routen und ein Höhendiagramm werden automatisch erstellt, und die Route kann z.B. für das eigene GPS-Gerät exportiert werden, und eine coole druckerfreundliche Darstellung wird kommen. Eine Anbindung einzelner Routen in den eigenen Blog ist auch möglich.
.Hier der direkte Link auf ein Tour von mir.
Bei der Konzeptionierung hat Helge fantastische Arbeit geleistet (hier sein Artikel darüber), und er hat mir auch die Experten für Grafik, Html und Programmierung vermittelt.
Bikemap zeigt noch nicht alle Funktionen, an denen wir momentan arbeiten. Aber mit dem Grad “Alpha” ist es so weit fertig geworden, dass wir heute den Passwortschutz entfernt haben.
Ich freue mich auf euer Feedback, eure Radtouren und vielleicht ja sogar eure Weiterempfehlungen.
Hier noch ein akuteller Hinweis vom 20.4.:
Eine alte Binsenweisheit unter Web-Entwicklern lautet, dass man neue Seiten nicht kurz vor dem Wochenende online stellen sollte. Weil dann niemand schnell reagieren kann, falls etwas klemmt.
Darum fühlte ich mich gestern (=Donnerstag) doch recht sicher, als ich an rund 300 Bekannte eine Mail schickte, in der ich sie auf das soeben online gegangene Bikemap hinwies.
Dumm nur, dass sich der Programmierer des Projektes seit heute in seinem 10-tägigen Urlaub befindet. Denn Bikemap hat einen Schluckauf, den außer ihm niemand kurieren kann – und ich bekomme laufend Mails von meinen Bekannten, die sich und mich fragen, warum ich ihnen einen Link auf eine kaputte Seite schicke.
Darum präzisiere ich: Never release before going on holiday :(
17 Apr 2007
Was passiert, wenn Joshua Bell als Straßenmusiker in einer U-Bahn-Station auf seiner Stradivari spielt und 1000 Leute an ihm vorbei gehen? Wie viele der Passanten werden stehen bleiben und bemerken, dass sie gerade Musik hören, für die man normaler Weise mehrere Hundert Euro Eintritt bezahlen muss? Und welche Summe wird am Ende des Experimentes in Joshua Bells Hut geworfen worden sein?
Die Washington Post hat das Experiment gefilmt und diesen spannenden Artikel daraus gemacht. Eine Kurzfassung ohne Film gibt es auch bei der SZ.
Danke an Helges Bookmarks für den Tipp. Und an Stacy Furukawa dafür, dass sie den Künstler als einzige Passantin erkannt hat – und für diese Tat immerhin von Google mit vielen Treffern belohnt wurde.
17 Apr 2007
Was für ein Wetterchen – so dürfte es gerne bis November bleiben. Nicht zu warm, nicht zu kalt, und immer diese wunderbare Perspektive von oben nach unten…

Hier noch ein etwas größeres Fotos des Katamarans, der gerade aus Friedrichshafen kommend im Konstanzer Trichter einläuft.

Weitere Luftbilder vom Bodensee gibt es zusammengefasst in der entprechenden Kategorie (rechts) oder einfach hier klicken.
15 Apr 2007
Der heutige Tag war viel zu schön, um am Boden zu bleiben. Eigentlich wollte ich rauf zu der Freiheit über den Wolken, doch diese waren weg und jene begann schon viel tiefer.

So flogen wir eben bis zur Inversionsschicht, schauten drüber in die glasklare Luft und durch diese bis zum Mont Blanc – und flogen ein paar Kreise. Weil man derweil so schön den Bodensee am Boden sehn kann.

13 Apr 2007
Heute waren zwei Bundespolitiker bei uns zu Gast. Heidi Wright (MdB, Vizevorsitzende des ADFC) sowie Peter Friedrich (MdB) sind um den westlichen Bodensee geradelt und haben am Ende ihrer Tour mit mir darüber diskutiert, woran der Bodensee-Radweg krankt und warum wir dennoch über 30% Zuwachs haben.
Dabei ist mir aufgefallen: seit diesem Jahr sind wir Deutschlands größter Radreiseveranstalter.

Bodenseepeter, Peter Schuck, Heidi Wright und Peter Friedrich.
13 Apr 2007
Seit Dezember arbeiten wir in unserem neuen Büro. Eine Etage unter uns ist ein Hardware-Händler. “Schön”, dachten wir, “bestellen wir doch mal einen Drucker bei ihm”.
Gesagt, getan.
Leider dauerte die Lieferung länger als angekündigt. Und sie kam per TNT zu uns.
Als der Kurier-Fahrer dann den Drucker brachte, murmelte er etwas von “komisch, das Paket habe ich doch gestern ne Etage tiefer abgeholt”…
10 Apr 2007
An Ostern habe ich gelernt, warum man Wertsachen nie im Innenraum des Wagens liegen lassen sollte, auch wenn das Cabrio ein Stahldach hat.

Und ich habe gelernt, dass die Hilfstruppen von Sixt und Visa-Gold schneller sind als die Polizei (von Bremen).
Und ich habe gelernt, dass die für 46 Euro online gekauften Express-Tickets für das Hamburg-Dungeons auch keinen schnelleren Eintritt ermöglicht haben als es meine geschenkten Gutscheine getan hätten.
Und ich habe noch ein paar Fotos (z.T. von der leider Beklauten) mitgebracht. Einfach weiterlesen!
6 Apr 2007
Kennt jemand ein gutes Plugin für WordPress, mit dem sich eine etwa so aussehende Bücherliste führen lässt?
6 Apr 2007
Jetzt geht’s den diversen Mashups also ordentlich an den Kragen, denn Google lässt nun individuelle Karten-Einträge zu. Für den Anfang schon mal gar nicht schlecht gemacht.
Wenn’s dann noch Tags und Kategorien gibt, darin eine eigene Suche usw., dann haben etliche Start-Ups ausgedient. Mein eigenes hoffentlich nicht schon vor seinem Start…
Hier ist jedenfalls mein täglicher Weg zur Arbeit als eine Fingerübung mit dem neuen Feature.

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