Marketing 2.0

abenteuer.jpgEine kleine Sternstunde unserer Presse-Arbeit: im aktuellen Abenteuer und Reisen ist ein 30-seitiger (!) Artikel über unser Inselhüpfen auf den Kykladen erschienen. Das ist die längste Berichtertattung seit der Firmengründung im Jahr 1998.

Direkte Kosten: keine.

Indirekte Kosten und Voraussetzungen: regelmäßiges Informieren von ca. 300 ausgewählten und fast immer persönlich bekannten Reisejournalisten und Redaktionen in enger Kooperation mit unsere PR-Agentur. Geduldiger und maximal freundlicher Kontakt mit den interessierten Journalisten, und bei Erfolg die Einladung zu einer kostenlosen Teilnahme auf der Reise, über die berichtet werden soll – effektive Kosten also wenige Hundert Euro. Und natürlich die stetige Innovation des Produktes, so dass immer wieder über das Inselhüpfen berichtet werden kann. Sozusagen Marketing 2.0.

Ein bemerkenswertes Detail am Rande: ein paar Seiten weiter hinten hat sich ein Inserat einer bekannten touristischen süddeutschen Region versteckt. Immerhin ganzseitig. Also ein 30-stel so groß. Und vermutlich 30 Mal so teuer. Sozusagen Marketing 1.0

Ich habe übrigens seit Firmengründung noch kein einziges Inserat geschaltet.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

10 comments

  1. nur dass dein marketing 2.0 nur funktioniert, solange jemand marketing 1.0 betreibt, d.h. die magazine mit anzeigen am leben erhält.

  2. Helge: Herrjehaberauch, wasndas für ein Argument…

    Die Kalkulation der Magaziin (Verkaufspreis, Anzeigenerlöse) gehen mich ersten nix an. Das ist deren Job und nicht meiner. Da müssen die sich nach dem Markt richten und nicht umgekehrt. Außerdem gibt es neben Verkaufspreis und Anzeigenerlöse auch noch die Kosten für die Recherche und Redaktion. Und dabei habe ich ihnen schwuppdiwupp zu einem tollen (Titel-) Thema, einer kostenlosen Recherchereise usw. verholfen.

  3. peter, das ist gar kein *argument* (schon gar nicht gegen dein marketing 2.0). das ist lediglich eine *beobachtung*.

    und es ist auch nicht neu. immer schon mussten sich anbieter schlechterer produkte ihre visibility kaufen, während sie diejenigen besserer produkte kostenlos erhielten. wenn in einem hollywood-movie ein mac zu sehen ist, dann ist das immer ein zeichen, dass sich kein hersteller für bezahltes product-placement finden ließ – denn apple bekommt’s umsonst.

  4. Perfekte Presse? Ja. Und? Perfekte Presseagentur!

    Nur, um auch das mal zu sagen…

    ;-)

  5. @petra: ja, die müssen gut sein. das war das ‚pressebüro konstanz‘, oder?

  6. Also um mal aus Sicht der Journalisten zu sprechen: Werbung und Inhalte miteinander zu vergleichen ist wie wenn ich eine Reise von Euch mit einem sagen wir Robinson-Club in einen Topf werfe. Beides hat Vor- und Nachteile. Auf eine Werbeseite hast Du den vollen Einfluss, auf redaktionellen Inhalt nicht. Dass es manchmal eine böse Viecherei ist und oft von Zufällen abhängt, ob man reinkommt, kann Dir Deine PR-Agentur erzählen. Aber es ist in der Tat schön (auch aus Sicht der Journalisten), dass Ihr Pressearbeit als Service versteht – nicht mehr und nicht weniger. Einen oder zwei Journalisten mal ein paar Tage mitzunehmen, ist da sicher okay.
    Grüße vom Netzjournalist, der mit Reisen (leider) beruflich so überhaupt nichts am Hut hat…

  7. Wie so oft im Leben, ist es ein Geben und ein Nehmen für beide Seiten von Vorteil.

  8. Habe den Bericht auch gelesen. Sehr gut gemacht. Fotos sind auch sehr schön. Wir sind übrigens auch bei den Webtipps im Infoteil verlinkt: http://www.in-greece.de und http://www.kykladen-treff.de ;-)

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