Republikanisch, akademisch oder monarchistisch – wie sehen Airlines ihre Kunden?
Sonntag, 30. September 2007Es ist sehr aufschlussreich zu vergleichen, wie verschiedene europäische Fluglinien die Daten ihrer Kunden aufnehmen.
Fangen wir mit der Lufthansa an. Wer sich von der größten deutschen Airline am Flughafen ausrufen lassen möchte, der kann seinen Namen und bei explizitem Wunsch auch seinen akademischen Titel im Laufsprecher hören.

Ganz bundesrepublikanisch mordern und korrekt zerfallen Lufthansa-Kunden also in Frauen und Herren, die gegebenenfalls verschiedene akademischer Grade zur Schau tragen können.
Da unsere eidgenössischen Nachbarn kürzlich von uns erworben wurden (naja, zumindest ihre wichtigste Airline von der unsrigen, aber gefühlt muss das wohl dasselbe gewesen sein), hat auch Swiss dieselbe Anredeformen wie Lufthansa.
Die zweitgrößte deutsche Fluglinie Air Berlin hat kürzlich Anteile an der österreichischen Fly Niki erworben. Und mit ihr zugleich die österreichische Eigenart, den akademischen Titel zur unbedingten und etwas komplizierteren Anrede zu machen:

Unsere republikanischen Nachbarn im Westen sind an dieser Stelle ganz postrevolutionär- konsequent geblieben, denn in Frankreich sind alle Herren gleich, und alle Frauen auch: die Air France möchte eventuelle Titel ganz ausdrücklich erst gar nicht wissen:

Und spätestens an dieser Stelle drängt sich die Frage auf, wie es unsere monarchistischen Freunde von der Insel mit dieser Frage halten.
Das Formular von British Airways gibt darauf eine klare Antwort. Hier hier zählen die durch Sprache, Geburt, Konfession, Jungfräulichkeit, Regierungs- und Militärgrad verdienten Titel noch was – oder ist dieses Eingabefeld etwa das Angebot eines Fluges in die europäische Vergangenheit?

Idee: Alex Bainbridge.




Am Ende meiner Reise durch die USA konnte ich nicht länger widerstehen. Wiedermal hatte mein freier Wille diesen Apple-Aussetzer*, der mich schnurstracks in den größten Apple-Store zog, wo ich ein iPhone kaufte. Und noch eines. Und noch eines.


Vor knapp über einem Jahr habe ich ein TomTom Go 910 gekauft (die Gewährleistung ist also seit 22 Tagen abgelaufen). Morgen reise ich in die USA, und ich stellte erfreut fest, dass im Lieferumfang auch die Karten von Nordamerika enthalten sind.

Gestern rief jemand vom Vertrieb aus dem Hause Gruner + Jahr bei mir an. Wollte mir eine kostenlose Ausgabe des Unternehmermagazins IMPULSE zum Kennen lernen schicken.
