Frohe Weihnachten!
Montag, 24. Dezember 2007

Das Wochenende habe ich in Berchtesgaden verbracht. Schlecht geschlafen wegen des vielen Lärms, denn ständig rief der Watzmann.
Ich habe jedes Mal das gleiche Problem: wie trage ich eigentlich sinnvoller Weise Flüge in Outlook ein, die in verschiedenen Zeitzonen starten und landen?
Sagen wir ich fliege von Zürich nach Singapore. Starte am um 12:15 Uhr local time in ZRH und lande um 07:50 Uhr local time in SIN.
Wollte ich ganz korrekt sein, so müsste ich bei Flugbuchung von zuhause aus die Zeitverschiebung von 7 Stunden bedenken, eventuelle Unterschiede bei Somerzeiten beachten und statt 07:50 Uhr dann 14:50 Uhr als Landezeit eintragen.
Dann muss ich aber beachten, auch immer die jeweilige Ortszeit in meinem Organizer vor Ort einzustellen, damit ich keinen Flug verpasse. Sprich, sobald ich in Singapore aus dem Flieger komme, stelle ich die Uhr im Organizer auf die dortige Zeit, alle Termine verschieben sich, und aus 14:50 Uhr wird wieder 07:50 Uhr.
Aber es passiert dann garantiert, dass ich in Singapore einen Anruf bekomme und jemand einen Termin für nach meiner Heimkehr um eine Stunde verschieben will. Diese Termine sind in diesem Moment aber alle in der Lokalzeit von Singapore angezeigt, dh ich kann gar nix planen.
Und vor allem fallen für meine Reise nach Australien allein 9 Flüge mit Stopps in 5 Zeitzonen an. Die Wahrscheinlichkeit eines Denkfehlers beim Eintrage in Outlook halte ich für so groß, dass ich auf meinem Oranzier immer ein Post-It mit den lokalen Flugzeiten als Backup benutze, ihn in deutschler Ortszeit lasse, eine Armbanduhr mitnehme (trage ich sonst nie) und dort anfallende Termine, naja, sagen wir im Kopf zu behalten versuche (weil mein Organizer ja in der falschen Zeitzone ist).
Das ist doch alles nicht im Sinne der Erfindung.
Hallo Vielflieger, wie macht ihr das eigentlich?
Update vom 27.12.2007:
Ein befreundeter Personal Assistant eines Sehrvielfliegers schrieb mir folgende sehr hilfreiche Hinweise:
Wir machen das ganz einfach – wir tragen nur “local-time” ein, egal, wo unser Chef ist, abfliegt oder ankommt. Das heißt zugleich, Du stellt Deine Systemzeit nicht mehr (nie mehr) um. Nur die Armbanduhr bleibt erforderlich – irgendwoher musst du ja wissen, wie viel Uhr “local” es ist.
Im Einzelnen: Vor Abflug trägst Du (um in Deinem Beispiel zu bleiben) in deinen Handheld / Outlook ein: Abflug 12. Dezember, 12h15 Zürich, Ankunft 13. Dezember, 07h50 Singapore. Dein Outlook nimmst Du mit, und wenn du in Singapore um 7h50 local landest, steht in deinem outlook “7h50 – Landung Singapore”. Nur die Systemzeit stimmt dann nicht mehr und “Erinnerungen”, die man einstellt, kommen zur “falschen Zeit”. Aber das lässt sich verkraften, finde ich, auf Erinnerungen kann man vielleicht verzichten.
Weiterer Vorteil – dadurch, dass Du “local time” Deine Termine zu Hause eingetragen hast, kannst Du auch aus Singapore heraus lokale Termine in Deutschland machen, verschieben etc. Auch Deine Rückkunftszeit in Deutschland wird nämlich “local time Deutschland” bereits eingetragen sein.
Das einzige mal, wo das etwas komisch aussehen kann, ist der Rückflug von Singapore:
- Abflug Singapore 15. Dezember, 15h00 local Time und 7 Stunden Flugzeit bei 7 Stunden Zeitverschiebung (zum Beispiel)
- Ankunft Deutschland 15. Dezember 15h00 local Time
So what, Du wirst es zu deuten wissen und hast immer den “Plan” bei Dir, der der Zeitzone entspricht, in der Du gerade physisch bist.
Ist das was?
Da haben sich aber wieder mal zwei gefunden. Eben den Artikel im Stern über den Pleo gelesen, und irgendwo zwischen erstem und zweitem Absatz mit Expresslieferung bei Amazon bestellt. Wenigstens habe ich jetzt schon ein Weihnachtsgeschenk für mich ;)

Wer einen Pleo über meinen Amazon-Link bestellt, gibt 7,5% des Kaufpreises an Laafi ab, eine Organisation, die ich gerne unterstütze. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch übrigens nicht.
Update am 27.12.: Die Lieferung des Pleo war zum 24.12. angekündigt, nun heißt es Februar. Zwar lasse ich mich als Käufer leicht gewinnen, aber ich bin auch schnell wieder weg, wenn der Service nicht stimmt. Bye bye, Pleo!
Brrr, eiskalt draußen. Heimgekommen und heißes Wasser in die Badewanne laufen lassen. Derweil noch kurz bei Facebook nachgeschaut, was sich bei meinen Freunden getan hat.
Dann wieder an die Badewanne gedacht, runter gerannt, geflucht und alles aufgewischt. Den Ablauf geöffnet, damit etwas Wasser ablaufen kann. Derweil nochmal kurz Facebook zuende gelesen.
Dann wieder an die Badewanne gedacht, runter gerannt, wieder geflucht, und die nunmehr leere Wanne erneut gefüllt.
Jetzt nur ganz kurz das alles bloggen und dann ganz schnell wieder runter, bevor die Wanne erneut überläuft…
Bei uns und uns brummt der Laden, und wir stellen ein:
Touristische Sachbearbeiter, touristische Fachkräfte und Reisevehrkehrsleute. Mit wenig oder viel Berufserfahrung. Ab Januar, Februar und März (jeweils). Arbeitsort ist Konstanz. Viel Spaß im sehr netten Team ist garantiert. Alles andere ist Verhandlungssache ;)
Interesse? Bitte umgehend melden! Am besten telefonisch im Büro: 07531-81993-0.
Eben kam die Lieferung meines neuen TV-Be-Gone. Ein vielversprechendes Update mit einer auf 50 m vergrößerten Reichweite.
Etwas überrascht war ich Schnellbesteller und Nieganzdurchleser, dass dieses Ding erst noch zusammengelötet werden muss…
Ein Barcamp ist eine “Unkonferenz”, bei der Ablauf und Inhalt relativ spontan von allen Teilnehmern bestimmt wird. Theoretisch gibt es dort nur Teilnehmer und keine Zuhörer.
Die Idee des Barcamps hält nun auch bei uns im Tourismus Einzug. Die Autoren des lesenswerten Blogs Tourismus Zukunft dürfen sich das Verdienst darum nun an ihr Revers stecken, denn sie veranstalten das erste Tourismuscamp in Eichstätt.
Es findet statt vom 9.-10. Feburar 2008, ich werde daran teilnehmen und dort vermutlich etwas über die Long-Tail-Therory im Fahrradtourismus erzählen, also über die eher abstrakte Idee, die am Ende zur Realisierung von Bikemap führte.
Prima, das ist doch wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.
Die Konstanzer Wirte haben nun ein Schreiben der Stadt erhalten, mit dem sie aufgefordert werden, die in Raucherkneipen verwandelten Haupträume ab dem 18. Dezember (also schon morgen!) wieder gesetzeskonform in Nichtraucherräume zu verwandeln.
Darauf gehe ich morgen abend einen trinken. Und zwar überall* dort, wo bislang wieder geraucht und ab morgen wieder geatmet wird.
Wer kommt mit?
Treffpunkt 19 Uhr in der Heimat:
(* das mit dem “überall” ist nicht ganz wörtlich zu verstehen, so viel vertrage ich nicht…)
Update: Kommentare sind geschlossen.
Heute lief der Beitrag im ARD Ratgeber Technik, bei dem ich als Spielekind meine USB-Obsession vor der Kamera ausleben durfte. Für alle, die es live verpasst haben, hier die Raubkopie der Sendung:
Hier der direkte Link auf das Youtube-Video.
Apropos Grafiker: Damit hier keine Missverständnisse aufkommen – der Grafiker ist der Frühestaufsteher des ganzen Teams, und er wurde von mir genannt, weil es es am unnötigsten hat ;)