Peter Down Under

Nachdem ich kürzlich meinen Ruf als europäischer Berater fürs Kopfüberradeln festigen konnte, werde ich im Janur ein zweites Mal nach Australien reisen und dort bei der Entwicklung des Fahrradtourismus zur Hand gehen.

Konkret ist das meine (administrative) Teilnahme an der Tour Down Under sowie eine Tour auf der Great Ocean Road zwischen Adelaide und Melbourne, bei der ich Radfahren, Mountainbiken, Wandern und Kajaken werde.

Ich will euch nicht neidisch machen, sondern nur informieren. So ungefähr so sieht es dort aus:

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Laafi-Afrika-Kalender 2008

Im Januar bin ich mit Helge vier Wochen lang durch Westafrika gereist. Wir haben mehrere Projekte der österreichischen Hilfsorganisation Laafi besucht und dabei viel fotografiert.

Von unseren Fotos ist nun dieser Kalender erschienen.

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Der Kalender kostet 10 Euro (ab 2 Stück 9 Euro) und ist eine wichtige Einnahmequelle für die Finanzierung der Projekte in Burkina Faso von Laafi. Bestellungen können unter www.laafi.at/kalender aufgegeben werden. Den Versand in Deutschland spendieren wir als Dienstleistung der Initiative.

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Die Fotos auf sechs der zwölf Kalenderblätter stammen übrigens von mir ;)

Bitte weitersagen und eifrig zu Weihnachten verschenken…!

Nichraucherschutz in Konstanz?

Im Landesnichtraucherschutzgesetz von Baden-Württemberg (NRSchG) ist klar geregelt, unter welchen Umständen in Gaststätten geraucht werden darf:

§ 7 Rauchfreiheit in Gaststätten

(1) In Gaststätten ist das Rauchen untersagt. [...] Satz 1 gilt nicht für Bier-, Wein- und Festzelte sowie die Außengastronomie und die im Reisegewerbe betriebenen Gaststätten.

(2) Abweichend von Absatz 1 ist das Rauchen in vollständig abgetrennten Nebenräumen zulässig, wenn und so weit diese Räume in deutlich erkennbarer Weise als Raucherräume gekennzeichnet sind und die Belange des Nichtraucherschutzes dadurch nicht beeinträchtigt werden. Satz 1 gilt nicht für Diskotheken. [...]

Offenbar hat das Wirtschaftsministerium auf das Gejammere der DeHoGa gehört und ist dem Sozialministerium auf die Füße getreten. Dieses wiederum hat nun allen Ordnungsämtern des Landes einen (in meinem Augen skandalösen) Brief geschrieben und darum gebeten, dass Ordnungswidrigkeiten bezüglich des NRSchG nicht länger verfolgt würden.

Faktisch kommt das einer Aussetzung des NRSchG gleich, zumindest sehen das die Wirte in Konstanz so.

Seit einer Woche höre ich nun fast jeden Tag von einer weiteren Kneipe, in der nun das Rauchen (gesetzeswidrig) wieder gestattet wird. Wie mir scheint, ist nun ein Domino-Effekt eingetreten, und ich befürchte, dass in Kürze wieder überall geraucht wird. Wie schade!

Wieso kann ein Ministerium ein Gesetz faktisch abschaffen? Wieso müssen sich Ordnungsämter an Briefe und nicht an Gesetze halten? Welche Verbindungen gibt es von der Tabbak-Lobby zum Wirtschaftsministerium? Bekanntlich kann man mit Suchtkranken über alles außer über ihre Sucht diskutieren. Sind neben 95% aller Wirte etwa auch unsere Minister Kettenraucher? Raucht der zuständige Abteilungsleiter des Bürgeramtes Klaus Holzer etwa auch? Oder stimmt er meiner Empörung zu? Ich habe viele Fragen. Wer kennt die Antworten?

Hier ist eine Übersichtskarte, an der ich mit ein paar Freunden erstellt habe, und die ich nun laufend erweitere (Stand 4.12.07). Da ich bei weitem nicht alle Kneipen in Konstanz kenne, freue ich mich um so mehr über Ergänzungen und Korrekturen, gerne einfach als Kommentar.

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Update 26.12.07:

Das Problem ist nun gelöst. Eine Kettenreaktion von Kneipen, die auf den Nichtraucherschutz pfeifen, ist nicht eingetreten. Stattdessen darf das Ordnungsamt wieder auf Einhaltung der Regeln bestehen.

Ich habe die Karte darum deaktiviert, weil in “fast” keiner der darin als Raucherkneipen augführten Lokale mehr geraucht wird.

Update 28.4.08:

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USBodenseePetAir

Kürzlich hatte ich bei Get-Digital ein paar USB-Spielzeuge als Geburtstagsgeschenke für Helge und Max eingekauft. Da es bis zu meinem eigenen Geburtstag noch eine lange Weile hin ist, habe ich einfach alles doppelt bestellt, damit ich auch auf meine Kosten komme. In der Summe also ein etwas größerer Einkauf.

Ein glücklicher Zufall wollte es, dass dieser Gatget-Shop kurz darauf von einem ARD-Redakteur gefragt wurde, ob sie einen USB-süchtigen Megakunden hätten, der in die geplante Sendung über USB-Spielzeug passe.

So kamen wir also zuammen, und so kommt der Bodenseepeter am 15.12. in den “Ratgeber Technik”.

Heute aber, bei meiner Rückkehr aus Dublin, muss ich erstmal auspacken und installieren, was mir der Redakteur zur telegenen Verstärkung an zusätzlichem USB-Spielzeug geschickt hat: ein Hydrocar, zwei U-Boote, drei Mini-Hubschrauber, ein USB-Hamsterrad, ein Wecker der wegläuft (damit man aus dem Bett kommt) und einer, der fliegen kann, ein USB-Ventilator, ein USB-Aquarium, ein USB-Rasierapparat, eine MP3-Türklingel, ein USB-Staubsauger und natürlich der immer gewollte und nie bekommene USB-Raketenwerfer.

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Im Bild ist BodenseePetAir beim Jungfernflug seines Mini-Helikopters.

Rotating iPhone

Es passiert mir jeden Tag etwa 20 – 30 Mal, dass ich mein iPhone in die Hand nehme und vergebens diesen kleinen Einschaltknopft rechts oben drücken möchte.

Dann erkenne ich, dass ich mein symmetrisches Designerteil wieder mal falsch herum halte, lasse es elegant zwischen zwei Fingern um seine vertikale Achse kreisen und schalte es beim zweiten Versuch an.

Über diese typische Handbewegung wäre Robert Lemke erfreut gewesen…

Dublin is watching me

Nach drei Tagn in Dublin habe ich mich mehr oder wenigiger gut an drei allgegenwärtigen Dinge gewöhnt: Kehrmaschinen (immer, überall), Jogginghosen (oft, übreall) vor allem die Überwachungskameras: im Hotel, in der Straßenbahn, in jedem Laden, an jeder Haltestelle, an wichtigen Kreuzungen, vor fast jedem Laden usw.

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