Remarkable Rocks

Bei einer eintägigen Crash-Tour über Kangaroo-Island habe ich auch die Remarkable Rocks besichtigt. Wisst ihr, warum die so heißen? Schaut euch mal das Bild von einem dieser Brocken an…

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…und achtet dabei auf Darrenn, der rechts davon sitzt. That’s why.

Tour Down Under – Stage 3

Bei der fotografische Ausbeute der heutigen dritten Etappe der Tour Downunder habe ich viel riskiert und nix gewonnen.

Warum? Wollte coole Superweitwinkelfotos vom Zieleinlauf mit nach Hause bringen. Normale Teleaufnahmen kann und hat ja jeder, dachte ich. Darum also Weitwinkel drauf, Bild 1,5 Blenden unter-, und Blitz 1,5 Blenden überbelichtet. So dass der Sprinter im Ziel vor dunklem Hintergrund klar umrissen und normal hell zu sehen ist.

Tja, schön wär’s gewesen, nur leider hat’s nicht geklappt.

Erstens habe ich den richtigen Moment verpasst (löste beide Male um einen Bruchteil einer Sekunde zu spät aus), zweitens konnte ich bei dieser Blitzleistung anschließend ein paar Sekunden keine Bilder mehr machen, bis das Ding wieder Spannung hatte (genauer: ich konnte ohne Blitz weiter fotografieren, nur waren diese Bilder dann eben unterbelichtet). Und drittens fuhren diese blöden Fahrer immer auf der mir gegenüberliegenden Straßenseite, so dass sie für 12mm einfach zu weit weg waren.

Alles, was ich heute mitgebracht habe, sind diese beiden Fotos vom Sprint (Mickhael Delage)…

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…und vom Zieleinlauf der heutigen Etappe (Allen Davis).

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Fantastisch an der Tour Downunder war wiedermal diese unmittelbare Nähe zum Rennen. Wer kann schon bei der Tour de France mit 12mm ein Foto vom Zieleinlauf machen.

Entsprechend familiär ging es auch beim Abendessen zu, als ich mich mit Notebook und Bikemap dran machte, ein paar weitere Lieblingsrouten der Fahrer zu bekommen.

How cool is thaaaaat“, war der begeisterte Kommentar von Will Walker, als er mir seine liebste Trainingsroute verriet. Er wollte gar nicht aufhören und hat gleich noch weitere Touren mit mir hochgeladen.

Besonders gefreut hat mich die Lieblingsroute ab Rostock von Andé Greipel (Wikipedia), der immerhin das Vorrennen und die zweite Etappe gewonnen hat, und daher einer der Hoffnungsträger der Tour Downunder ist:

Profi-Touren auf Bikemap

Pablo Lastras ist ein spanischer Radrennfahrer aus dem Team Caisse D’Epargne, der seinem Idol Miguel Indurain knapp zuvor kam, indem er uns heute seine liebste Trainingsstrecke für Bikemap verriet:

Damit Miguel das auch bald tun kann, obwohl er kein English spricht, haben wir Bikemap gestern in aller Eile noch Spanisch als dritte Sprache verpasst. Mal sehen, wie groß die Sammlung solcher Profi-Touren noch wird.

Tour Down Under – Stage 1

Seit zehn Jahren gibt es das australische Radrennen Tour Downunder, und heute fand zum ersten Mal ein Rennen im Rahmen der Pro-Tour statt. Damit ist die Tour Downunder das einzige Pro-Rennen außerhalb Europas.

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Die teilnehmenden Fahrer und Teams sind weitgehend identisch mit denen der Tour de France, aber während bei jener alleine 3000 Journalisten allen Zuschauern die Sicht versperren, hat man bei der Tour Downunder die Gelegenheit, sämtliches Geschehen ganz direkt selbst zu erleben.

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Gut eine Stunde vor dem Beginn der ersten Etappe reihten sich die Mannschaften hinter dem Start auf und waren dabei nur durch ein kleines Gatter von den Zuschauern getrennt.

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Die Teams ragten dabei jedoch nach hinten über die abgesperrte Strecke hinaus, so dass dort ein direkter Zugang zu ihnen bestand.

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Nach einer Weile wurde mit das Fotografieren mit dem Tele zu langweilig (solche Fotos gibt’s überall), so dass ich mich für ganz mutig hielt und mit meinen 12mm ein paar schüchterne Schritte zwischen den Teams wagte und das eine oder andere Bild machte.

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Erst viel später ließ ich mir sagen, dass mein Super-XXL-VIP-Pass mir den direkten Zutritt zu allen Teams sogar ausdrücklich erlaubte. Habe also ganz umsonst gezittert.

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Gute drei Stunden später stand ich am Ziel, etwa fünf Meter hinter der Ziel-Linie und hatte meine Kamera schon mit Blitz und Weitwinkel in Position gebracht, als mich die Tourismus-Ministerin von South Australia zu sich und dem Kommentator auf die Bühne bat. Da war schwer Nein zu sagen, so dass ich von der Bühne herab leider keine spannenden Bilder vomn Zieleinlauf mehr machen konnte.

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Von der zweiten Etappe werde ich morgen übrigens nicht berichten können, denn ich werde mir einen Tag lang tourfrei nehmen. Habe da so eine Idee mit Bikemap, die ich gerne sofort umzusetzen versuchen möchte…

Wozu das ganze?

Bislang hatte ich nie verstanden, warum sich die Radrennfahrer so unglaublich schnell über all die Berge bis ins Ziel quälen, anstatt einfach gemütlich die Strecke abzuradeln, die schöne Landschaft des Barossa-Valley zu genießen, vielleicht das eine oder andere Weinchen zu testen und diese lausigen weißen, grünen und orangen T-Shirts am Ende einfach untereinander auszuknobeln. Ist doch nur ein Fetzen Pastik.

Heute aber war ich zum ersten Mal live dabei, als die erste Etappe der Tour Downunder zuende ging. Und dabei begriff ich, worum es ihnen tatsächlich geht…

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Relaxation Downunder

Yeeeh, ich hatte mich schon immer gefragt, woher die Australier eigentlich ihre Coolness nehmen, yeeeh, und heute habe ich die Antwort gefunden:

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Yeeeh, sie schauen sie sich von den Kängurus ab, yeeeh!

PS: Was hingegen gar nicht cool war, stellte sich erst später heraus. Nämlich habe ich mich für diese Nahaufnahme mit meinem 12mm-Objektiv nicht nur auf den Boden gekniet, sondern auch direkt in einen Haufen Känguruscheiße. Vermutlich guckt diese blöde Vieh deswegen so komisch…

Update am 21.1.08: Hey, an obigem Bild is nix manipuliert – naja, außer dem weggephotohopten Bein eines Kindes am rechten Hoizont. Die Reste des scheinbar entfernten Zaunes sind in Wirklichkeit umzäunte Bäume (damit die Rinde von den vielen Tieren in diesem Park nicht gefressen wird). Und das Foto ist (zumindest noch) keine Postkarte. Beweis gefällig? Bitteschön, hier der Werdegang meines “close encounter”:

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Tour Down Under – Day 0

Als einziger bloggender Radtouristiker Deutschlands* wurde ich auserwählt, mich von der SATC nach Adelaide einladen zu lassen und die Tour Down Under zu bezeugen und zu beradtschlagen.

Drum nahmen wir heute in Adelaide den Sonderzug der Straßenbahn und fuhren bis zur vorletzten Station ins velo- und palindrome Glenelg.

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Palindrom ist es immer, velodrom war’s nur heute, denn die letzten Meter der Straßenbahnstrecke waren heute mit Asphalt zugeschüttet, um dem hiesigen Auftaktrennen der Tour Down Under ein wenig die Blutrünstigkeit zu nehmen.

Am Haus-Strand von Adelaide lebt es sich ganz prima. Wir verspeisten ein Känguru, und ich stellte enttäuscht fest, dass australische TVs sich mit meinem TvBeGone leider nur um- aber nicht ausschalten lassen.

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Gestern speisten wir in einer Gruppe von 10 Touristikern mit den Veranstaltern der Tour zu Abend. Während des Nachtisches schaute noch ein spanischer Radrennfahrer bei uns vorbei, den ich nicht kannte. Irgendein Ehrengast, der es nicht wirklich vermochte, meine Aufmerksamkeit vom leckeren Nachtisch auf sich zu ziehen.

Heute bei der Auftaktveranstaltung wurde mir erst bewusst, dass beinrasierte Kreise diesen Miguel wie einen Heiligen verehren. Man lernt nie aus.

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Vom Balkon unserer Pizzeria genossen wir eine wunderbare Aussicht auf den zwanzigfachen Rundkurs durch Glenelg…

…sowie auf die Zuschauer…

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…und natürlich auf die Radrennfahrer.

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Und während wir noch überlegten, welche Firma eigentlich hinter dem T-Mobile-Nachfolger “High Road Team” steckt, gewann deren schnellster Mann André Greipel auch schon das erste Rennen.

Auf diesem Bild wusste er das aber selbst noch nicht, es stammt von der Vorstellung der Teams und ihrer Fahrer eine halbe Stunde vor dem Rennen.

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* Naja, tatsächlich wurde ich natürlich nicht wegen meines Blogs dorthin beordert, sondern eher weil ich erfolgreich Radreisen veranstalte und vor allem weil ich hinter Bikemap stecke. Aber wer wäre nicht auch gerne mal ein so gefragter A-List-Blogger…

Telefonspam

In den letzten Tagen bekomme ich mehfach täglich folgende Spam-Sms von einem mir unbekannten Absender mit der Nummer +962776833788:

Eine Sprachnachricht wurde für Sie hinterlegt. Zum Abhoeren rufen Sie bitte 09003/494499 an und geben folgende Chriffre-Nr. 19889798 ein. Euro 1.99/Min.

Mein Telefon (das ich auch als Wecker benutze) piept als auch mitten in der Nacht, und ich wache gelegentlich davon auf.

Offenbar geht es nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen – was mir aber auch nicht wirklich weiter hilft.

Die Business-Hotline von Vodafone zuckt da nur mit den Schultern. Vom Versuch einem unzufriedenen Kunden zu helfen keine Spur. Und nach einer mehrminutigen Wartezeit (“moment bitte, ich erkundige mich”), riet mit die Dame vom Callcenter doch tatsächlich, ich sollte die Sms nicht löschen, denn wenn vom selben Absender 20 Sms im Speicher seien, dann würden die meisten Handys keine weiteren Nachrichten dieses Absender sannehmen, weil der Speicher voll sei.

Also mein iPhone hat 8GB, davon sind 2,3 GB frei, diese Sms besteht aus 152 Zeichen, also passen da noch 15.131 weitere solcher Spam-Texte rein.

Ich frage mich: ab welchem IQ darf man eigentlich bei Vodafone arbeiten?

Bodenseepeter downunder?

Bin ich wirklich ganz unten? Am Airport stand zwar “Adelaide”, die Leute fahren auf der falschen Seite, und alle trinken sie viel mehr Bier als ich vertrage – aber wer weiß, schließlich habe ich während des Fluges die meiste Zeit geschlafen. Könnte also auch ein heimlicher Rundflug gewesen sein und alles nur ein weiterer Versuch von Helge und Rebekka, mich mal wieder so richtig reinzulegen.

Was macht also ein bloggender Physikersohn gleich nach seiner Ankuft, um sich Klarheit im Fall Downunder zu verschaffen? Richtig, er erinnert sich an die Vorschulexkurse von Papa (Motto: “selber denken!”) und startet sein eigenes kleines Experiment:

Ambivalent in Singapur

Na hoffentlich hält diese Erlebnisdichte nicht mehr lange an, sonst komme ich mit dem Bloggen nicht nach…

Jetzt muss ich ein wenig ausholen: Ich bin auf dem Weg zu einer Konferenz in Australien, verbringe wegen mangelnder Flüge eine Nacht in Singapur, und in meinem Gepäck sind neben Business-Anzug etc. auch mein Fahrradhelm, etliche Trikots, Klickpedale usw. für die Veranstaltungen, an denen ich teilnehmen werde (diese und diese), und weil ich öffentlich gewettet habe, musste ich auch noch meine Laufsachen mitnehmen, damit Andrea und Katja die 99 Kilometer nicht vor mir voll haben…

Neben dem ganzen Sportzeug habe ich aber auch Kataloge vom Radweg-Service und vom Inselhüpfen im Gepäck. Je 20 Stück davon bringen gleich mal 15 Kilo auf die Waage.

Wie gut, dass ich Frequent Traveller bin und mit der Singapore-Airlines fliege. Ersteres erlaubt ein erhöhtes Freigepäck, und zweitere ist nun ja auch Mitglied in der Staralliance.

Dachte ich.

Stattdessen musste ich feststellen: das gilt für alle teilnehmenden Airlines außer dieser, darum sind genau 20kg frei, jedes weitere kostet 83 Franken. Also über 2000 Franken zusätzlich. Hier und jetzt. Oder mal runtergerechnet: 30 Euro pro Katalog!

Kommt aber noch dicker. Ab Singapur fliege ich mit Quantas weiter. Ganz anderes Lager, und darum wird für die zweite Hälfte meiner Strecke eine neue und zusätzliche Gebühr fürs Übergepäck fällig.

Packe ich gestern am Flughafen also zuerst so viele Kataloge aus, wie möglich, und dann auch noch all meinen Charme. Wirklich bis aufs letzte Gramm. Bleiben einerseits nur noch 15 Kilo zuviel, doch an der anderen Front komme ich nicht weiter, als dass frau sich am Schalter um 10kg zu meinen Gunsten verrechnet. Also 5 statt 15 Kilo sind noch immer 5 Kilo zu viel. Granit! Und somit noch immer über 400 Franken.

Durch die Diskussionen verpasse um ein Haar auch noch den Flug (“boarding closed”, “bittebittebitte”, “boarding wieder geöffnet”…), die Airmiles wurden versehentlich nicht angerechnet (kann man ja nachreichen, WENN man die Bordkarte nicht verliert, für micherfahrungsgemäß ein sicheres Knock-Out), und das Durchchecken des Gepäcks klappt aus Zeitnot auch nicht mehr.

Also: ich kündige jetzt schon an, in Adelaide meine nur 2 Tage alte Reisetasche von VauDe zu verschenken. Denn neu kaufen kommt billiger, als auf dem Rückflug nochmal 400 Franken fürs Übergepäck zu bezahlen…

Dann im Flieger. Singapore halt. Etwa siebentausend Filme zur Auswahl, Essen satt, und zwischen den Gängen auch noch Sandwiches. Oder genaugenommen EIN Sandwich. Eines mit Käse und Majo. Mit Betonung auf Majo… schlechter Majo, um ganz genau zu sein.

Auf einem Flug, der schon 5 Stunden gedauert hatte und noch 6 weitere Stunden dauern würde.

Bis ins Taxi hatte ich es (leichenblass und mit hämmerndem Kopfweh) ausgehalten. Dann ging nix mehr, bzw. alles rückwärts wieder raus. Ins saubere Taxi im sauberen Singapur. Wohl (m)eine Art KTrotzreaktion…

Nächster Stopp im Hotel. The Stamford. THE Stamford. Ungefähr siebenhundet Meter hoch, knappe tausend Stockwerke, und ich ganz oben mit Blick über die Hochhäuser auf den Hafen…

Wunderbar zwar, ganz toll auch die Espresomaschine in jedem einzelnen Zimmer, aber rumgekriegt hat mich das iHotel mit einem anderen iDetail:

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Steht auf dem Nachttisch doch glatt ein Player für mein iPhone. Zwar kein Bose und kein Apple, sondern eine Billigmarke, aber egal. Kann’s kaum fassen, bin begeistert, bezahle dafür auch neben dem horrenden Zimmerpreis die WLAN-Tagespauschale klaglos, um das sofort zu bloggen, und erst nach einer halben Stunde, als ich mein iPhone kurz benutzen möchte und ich mit DIESEM Absatz beginne, merke ich, dass es sich locker auf 80 Grad erhitzt hat. Weder Bose noch Apple halt…

Hier der Blick von meinem Balkon im 58sten Stock:

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PS: Und wie nicht anders zu erwarten, schmeckt der Espresso aus der Pads-Maschine von und mit Lavazza sowie mit abgeschlossenem (!) Wassertank (“Ihr Kaffeewasser ist so alt wie WIR das wollen”) ziemlich fürchterlich.

Mathematiker überlebensfähig?

Der Vollständigkeit halber muss ich ergänzen: ich habe neben meinem Philosophie- auch ein Mathematikstudium (ganz am Ende noch) abgebrochen. Eigentlich aus demselben Grund:

Ein Experimentalphysiker, ein Physiker und ein Mathematiker werden jeweils hungrig in einen Raum gesperrt. In dem Raum befinden sich eine Tafel, ein Stück Kreide und eine Dose Bohnen.

Am nächsten Tag schaut man nach, was passiert ist.

Im Raum des Experimentalphysikers findet man folgendes vor: an jeder Stelle des Raumes eine Delle, eine offene Dose, sowie einen lebenden Experimentalphysiker (Auflösung: Er hat die Dose so lange an die Wand geworfen, bis sie aufging).

Im Raum des Physikers findet man vor: an einer Stelle des Raumes eine Delle, eine offene Dose, eine mit wüsten Formeln vollgeschriebene Tafel und einen lebenden Physiker (Auflösung: Er hat so lange gerechnet, bis er wusste, wie er die Dose zu werfen hat, damit sie aufgeht).

Und im Raum des Mathematikers? Eine geschlossene Dose, einen verhungerten Mathematiker und auf der Tafel den Satz “Ich definiere die Dose als offen.”

(Mathematikerwitze)

Monthy Python’s Germany : Greece

Eben ist mir wieder eingefallen, warum ich damals mein Philosophiestudium abgebrochen habe:

Aber dennoch: die Prüfungen habe ich alle bestanden, der Abbruch war eher eine formale Frage (“eine Frage der Ehre”), denn immerhin weiß ich noch, dass Wittgenstein nicht im deutschen Team gespielt hätte…
Link aufs Video.

Nike+iPod

laufschuh2.jpgSeit ein paar Tagen teste ich Nike-Plus. Das ist ein kleiner Beschleunigungsmesser, der am Laufschuh klebt und mit einem winzigen Zusatzteil kommuniziert, das wiederum in meinem iPod Nano steckt. Gibt’s z.B. bei Amazon.

Somit liest mein iPod meine Laufdistanzen und Geschwindigkeiten aus, kombiniert diese mit meiner Playlist von Laufliedern (inklusive einem bei Motivationsschwäche abrufbaren Powersong), und nach dem Laufen wird das alles aus meinem iPod ins iTunes geladen.

runmap.jpgVon dort aus gelangen die Daten automatisch in mein Benutzerprofil von Nikeplus. Da ich gerade von dieser Laufstrecke zurück komme…

…probiere ich das Widget jetzt einmal aus:

Sobald ich (vielleicht schon morgen) neu mit dem Nikeplus gelaufen sein werde, wird hier natürlich eine andere Laufstrecke als aktuellster Lauf stehen…

Mein Benutzerprofil bei Nikeplus lautet… wer hätte es gedacht… Peter Eich. Warum sage ich das? Weil beliebige User von Nikeplus sich gegenseitig zu beliebigen selbst definierten Wettbewerben herausfordern können.

Also, wer fordert mich heraus, z.B. zuerst 100 km gelaufen zu sein?

PS: Laut Runmap bin ich 5,1 km gelaufen, laut Nikeplus nur 4,5 km. Runmap liegt richtig, denn ich habe den Sensor offenbar falsch kalibriert… (nur so als Abschreckung für eventuelle Herausforderer, denn tatsächlich bin ich demnach 18% weiter und 18% schneller gelaufen als von Nikeplus angezeigt ;)

Update: Der erste Wettbewerb ist gestartet – Wer läuft zuerst 99 km. Hier die Bestenliste (noch ist niemand gelaufen). Mitstreiter willkommen!!!

Neujahrsvorsatz: weniger ist mehr

Falls jemand noch keinen Vorsatz für das neue Jahr hat: wie wäre es mit etwas mehr Sport?

Hier ist ein gutes Beispiel dafür, dass es manchmal besser ist, den Vorsatz nach ein paar Monaten nicht mehr ganz so konsequent zu verfolgen…

Heizstrahler

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Ich verstehe nicht, warum sich manche Gesellen so sehr über die wenigen Heizstrahler aufregen, die in Konstanz rumstehen. In diesem Lokal in Berlin sind alleine 40 Stück vor der Tür gestanden. Genutzt hat’s nix, das Lokal war trotzdem leer.