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Beiträge vom April, 2008

Ich liebe Vista!

Mittwoch, 30. April 2008

Merke: jede Regel, mit der die Sicherheit eines Systems erhöht werden soll, produziert einen Workaround, der die Sicherheit letztlich verringert.

Und jeder Workaround ist einer zuviel, wiel er Nerven kostet. Meine Nerven.

Stimmt nicht immer? Stimmt aber fast immer.

Mein neues Notebook ist zwar schon fünf Wochen alt, läuft aber noch immer nicht so, wie es sein soll (ich liebe Vista!). Darum habe ich mein Passwort in ein temporäres geändert, damit der Systemadmin meinen Account einrichten kann.

Anschließend (nein, das Problem war nicht gelöst, ich liebe Vista) wollte ich es wieder auf mein altes Passwort ändern. Ging aber nicht. Vista (ich liebe es) verlangte, dass es mindestens die XYZ-Anforderungen erfüllen müsse und nicht mit einem meiner 24 letzten Passwörter übereinstimmen dürfe. Ich liebe Visa!

Frage ich also den Systemadmin, ob er diese Regel für mich ausschalten könne. Der meinte, es gehe schneller, wenn ich… ??!?!?… was ich dann auch getan habe:

temporörärespasswort -> passwort1 -> passwort2 -> passwort3 -> passwort4 -> passwort5 -> passwort6 -> passwort7 -> passwort8 -> passwort9 -> passwort10 -> passwort11 -> passwort12 -> passwort13 -> passwort14 -> passwort15 -> passwort16 -> passwort17 -> passwort18 -> passwort19 -> passwort20 -> passwort21 -> passwort22 -> passwort23 -> passwort24 -> altesPasswort.

Ich liebe Vista!

Problem bei WP-Update von 2.5.0 zu 2.5.1

Dienstag, 29. April 2008

Habe eben zum zweitem Mal mit dem Update-Plugin v0.4 versucht mein Wordpress von 2.5.0 auf 2.5.1 upzudaten. Der Prozess funktionierte fehlerfrei, am Ende wurde mir zum erfolgreichen Update gratuliert.

Nur ist mein WP anschließend noch immer die Version WP 2.5.0 und begrüßt mich mit der Meldung

WordPress 2.5.1 is available! Please update now.

Was mache ich falsch?

Kaffee mit USV

Dienstag, 29. April 2008

Heute fiel in Konstanz für 15 Minuten der Strom aus.

Bei uns im Serverraum sichern zwei USVs dabei den Notstrom, um wenigstens noch alle vier Server manuell oder kurz vor Ende des Akkustroms automatisch herunterzufahren.

Als dann himmlische Ruhe im Serverraum herrschte, sind uns zwei wichtige Dinge aufgefallen.

(1) Ohne Strom scheint im fensterlosen Serverraum kein Licht. Da müssen Taschenlampen her!

(2) Ohne Strom gibt es keinen frischen Kaffee. Die erwähnten 15 Minuten sind einigen Kollegen sichtlich schwer gefallen. Ich hörte vom Admin schon den Vorschlag, dass eine USV eigentlich reiche, und die andere doch an die Espressomaschine in die Küche übersiedeln könne…

Twitter-Tweet in Skype-Mood übertragen

Dienstag, 29. April 2008

Das kleine Windows-Programm Twype überträgt alle 5 Minuten automatisch den aktuellen Tweet von Twitter in die Statusmeldung von Skype.

Die Rückrichtung finde ich es nicht spannend, geht aber auch, und zwar mit twitter4skype.

Da solche Statusmeldungen gerade hypen (selbst Xing hat eine), ist die Zeit reif für einen Open-Mood, oder?

Mitarbeiter(in) gesucht

Montag, 28. April 2008

Wir verstärken schon wieder unser Team in der Buchungsabteilung um eine halbe Stelle, ab sofort und mindestens bis Ende August.

Wir haben einen guten Kicker, eine Wii mit Beamer, zwei gute Espressomaschinen, hunderte Fahrräder, eine tolle Aussicht von unserer Terrasse aufs Wollmatinger Ried und zu viel zu tun.

Wir suchen eine/einen nette Kollegin, tatkräftig, organisationsgeschicklich.

Bewerbungen bitte direkt an Peter Schuck, schuck[ät]bodensee-radweg[punkt]com

Noch einmal Tempelhof

Sonntag, 27. April 2008

Heute ist der Volksentscheid zur Offenhaltung des Flugahfens Tempelhof gescheitert. Angesichts der wirktschaftlichen Lage von Berlin vermutlich eine gute Entscheidung. Am 31. Oktober 2008 wird EDDI also von der (IATA) Karte verschwinden…

Als Pilot bedaure ich dies natürlich sehr, denn der Anflug auf den Flughafen ist einmalig, und in welcher anderen Stadt kann man schon mit seinem kleinen Flieger “right downtown” landen.

Vor der Schließung werde ich noch ein (erstes und) letztes Mal dort landen um (aus einem etwas kleineren Cockpit) diese Perspektive zu genießen:

Bodenseepeter twittert nun

Sonntag, 27. April 2008

Nachdem Blogvater Helge mir gestern ausführlich erklärt hat, warum Twitter funktioniert (danke, Helge!), habe ich mich heute auf den Weg gemacht und herausgefunden, wie es funzt.

Meine Zusammenfassung von Helges Zusammenfassung:

Die soziale Funktion, die Twitter erfüllt, bezeichnet man als “Peripheral Vision”, also als Dinge im Augenwinkel wahrnehmen. Über meinen Twitter-Account kriegen andere mit, was ich gerade tue (so ich das gerade will), ohne dass sie dem gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen müssten (wie es bei meinem Blog notwendig ist).

Also: mein Twitter-Account ist twitter.com/bodenseepeter, und ich freue mich über Followers, insbesondere aus der lokalen Kaffeetrinkerszene ;)

Vorherschieberitis

Dienstag, 22. April 2008

Heute war ich den ganzen Tag damit beschäftigt, einen Förderantrag nicht zu schreiben.

Klar, ich besitze David Allen’s Getting Things Done, zweifach, ich kenne das Buch in- und auswendig, habe sogar schon ein Vorlesung darüber gehalten…

…dennoch verbündete sich heute das schwache Fleisch mit dem unwilligen Geist gegen alle guten Vorsätze. Wichtigkeit und Dringlichkeit wurden ein undurchschaubares Netz, aus dem mich selbst multible Espressi nicht befreien konnten.

So erledigte ich voller Selbstmitleid allerhand Liegengebliebenes, nach dem längst kein Hahn mehr gekräht hatte, vertilgte Chips (Kettle Valley, lightly salted – wunderbar!) und Schokolade (Urwaldschokolade mit Kakaosplitter – herrlich!)… und setzte mich erst bei einbrechender Müdigkeit am späten Abend an die eigentliche Arbeit.

Wie bemisst sich Schmerz? Gewiss als Produkt von Intensität und Dauer. Halber Schmerz, aber doppelt so lang – schenkt sich nix.

Was tut mehr weh, die ungeliebte Arbeit oder die ungeliebte Vorstellung der ungeliebten Arbeit. Letzteres, weil doppelt ungeliebt.

Also müsste man doch – zack! – einfach beide Faktoren minimierend den Text kurzerhand schreiben, und erledigt wär`s.

Stattdessen suhle ich mich erstens doppelt so leidend und zweitens ein Vielfaches der Zeit in chronischer Vorherschieberitis und stelle mir ein Leben vor, in dem es eine Diagnose gäbe “Ja, Herr Eich, Sie haben da einen unheilbaren Gendefekt, ungeliebte Arbeit geht bei Ihnen leider gar nicht, ich schreibe Ihnen jetzt mal ein Attest” – ha, wie toll das wäre. Lebte ich in einem Buch von Thomas Mann, zB auf dem Zauberberg – ich wäre stolzer Vorzeigepatient mit solch einem Attest.

Was also tue ich jetzt?

Den Text habe ich eben eeeeendlich begonnen, bin aber schon viel zu müde zum Denken. Darum lade ich mir jetzt noch schnell die Podcasts von David Allen auf mein iPhone – vielleicht schaffe ich ja noch eine Episode vor dem Einschlafen – und schreibe solange diesen Blogpost mit und über Vorherschieberitis.

Das Gesicht von Leonardo Da Vinci

Montag, 21. April 2008

Kunsthistoriker aufgepasst – die meisten von euch glauben, ein Beitrag zur Kunstgeschichte wäre in nicht weniger als der Länge einer ordentlichen Dissertation zu leisten – also drei bis fünf Jahre.

Wisst ihr was? Die Chefs der Lufthansa wollten uns vor Ryanair auch glauben machen, dass Fliegen nicht günstiger sein könne, als zu den damaligen Preisen der Lufthansa.

Beides hat sich als falsch erwiesen. Dieses durch Michael O’Leary (dem Kopf von Ryanair), und jenes durch Siegfried Woldhek.

Letzterer ist Karrikaturist, und er hat in seinem TED-Talk in nur vier Minuten das wahre Gesicht von Leonardo Da Vinci “gefunden”.

Ein wunderbarer Pausenvortrag – einfach, aber einfach überzeugend.

Wer schreibt denn da?

Sonntag, 20. April 2008

Eine Webseite ist ein Dokument aus der Vergangenheit. Wenn ich sie bookmarke, so will ich mir ihre Information für später merken.

Ein Blog ist ein Dokument der fortlaufenden Gegenwart. Wenn ich seinen Feed abonniere, so will ich wissen, was sein Autor in Zukunft noch alles schreiben wird.

Damit meine Blogleser nicht nur die Zukunft mir mir teilen, sondern auch etwas rückwärts schauen können, habe ich eben das “mehr…” über mich verfasst, also die Vita vom Bodenseepeter. Sie ist ganz rechts in der Sidebar verlinkt.

Stau-Vorhersage bei Google-Maps

Samstag, 19. April 2008

Nur ein paar Tage nach Microsoft hat nun auch Google-Maps denselben schönen Schritt nach vorne getan. Ab sofort lassen sich (in ausgewählten Regionen) die Staus nicht nur in Echtzeit anzeigen, sondern aus den vergangenen Staus auch Stau-Vorhersagen für die kommenen Tage treffen.

Via Google LatLong.

The Terminal 5 Song

Samstag, 19. April 2008

Nachdem erste Versicherungen den Verlust von Reisegepäck im legendären Terminal 5 explizit ausgeschlossen haben, gibt es nun endlich auch den passenden Terminal 5 Song bei YouTube…

PS: Nur der Ehre halber sei erwähnt, dass ich dieses Video noch vor dem Spiegel gepostet hatte…

Peter und das Fliegende Spaghetti-Monster

Samstag, 19. April 2008

Ja, ich bin Pastafariani, also ein Anhänger der Kirche des Fliegenden Spaghetti-Monsters (FSM). Jetzt isses also raus…

Noch nie gehört? Ist ein bisschen sowas wie Atheismus, macht aber mehr Spaß. Der besondere (und historisch bedingte) Schwerpunkt liegt zwar auf dem Durchdenkakaoziehen von Kreationismus und Intelligent-Design, aber diese Kirche bietet noch viel mehr!

Hier gibt es ein paar gute Argumente für FSM, zB sind dies die 52 (!) Feiertage, sowie der Biervulkan und die Stripperfabrik im Himmel.

Wichtigster Glaubensinhalt ist, die sinkende Zahl der Piraten als Ursache für die globale Erwärmung zu sehen – empirisch sitzt das nämlich bombenfest, wurde bis heute nicht widerlegt.

Kircheneintritte gibt es mW nur in der ensprechenden Gruppe bei Facebook – cu there!

Sehr lesenswert ist der Artikel in/aus der Welt (Lesebefehl!).

Nicht zu vergessen sind der Eintrag bei Wikipedia (auf Englisch noch umfangreicher) sowie die offizielle Webseite.

BusinessLive nervt

Donnerstag, 17. April 2008

BusinessLive, der Xing-Klon aus dem Hause Holzbrinck, überrascht nicht nur durch ungefragt zugesendete Newsletter, sondern er verspielt bei mir auch alle Chancen auf Sympathie durch die Unmöglichkeit, diesen Newsletter wieder abzubestellen.

Auf dem NL selbst fehlt das One-Click-Dropout. Stattdessen werde ich zum Login in mein Profil gezwungen, um ihn dort abzubestellen.

Kundenfreundlichkeit? Mittelalter!

Da ich weder Login-Name noch Passwort weiß, versuche ich die Passwort-vergessen-Funktion. Gebe dort also sukzessive alle meine in Frage kommenden Email-Adressen ein und erhalte eine halbe Minute später ein neues Passwort in einem Mail, das auch den Link zur nun nötigen Erneuerung des Passwortes enthält.

Dieser Link aber führt mich wieder zum bekannten Eingabefeld, dass zwingend meinen User-Namen haben will, den ich leider noch immer nicht kenne. Die an dieser Stelle eingegebene Email-Adresse hilft auch nicht weiter.

Ein Mail an einen befreundeten Kollegen von Holzbrinck-Elab wird durch seine Urlaubsabwesenheitsansage beantwortet, so dass ich meinen Ärger über BusinessLive nun blogge.

Und jetzt fühle mich tatsächlich ein wenig besser – nur den Newsletter habe ich noch immer nicht abbestellt…

Mangel an Generik

Mittwoch, 16. April 2008

Mit 75 Millionen registrierten .com-Domains, 12 Millionen .de-Domains und über 11 Millionen registrierten .net-Domains wird es immer schwieriger, einem neuen Kind seinen passenden Namen zu geben.

Insbesondere die generischen (also beschreibenden) Domainnamen sind oft schon alle weg – was dazu führt, dass immer absurdere Marken geprägt werden.

Treffen sich drei Xing-Mitglieder, so sind mindestens drei Meinungen darüber im Raum, wie man das nun ausspricht.

Auch nach Belehrung durch den freundlichen Gründer kann ich mir “djie – pieh – essies” noch immer nicht abgewöhnen.

Und von Qype weiß ich zwar, wie man es ausspricht, aber beim Tippen der URL muss ich immer erstmal nachdenken… Allen, deren Probleme eher bei der Aussprache liegen, sei dieses Filmchen empfohlen:

Doc Albert Waalkes…

Mittwoch, 9. April 2008

TED-Talk von Clifford Stoll

iTunes + iPhone + Outlook mit Vista

Donnerstag, 3. April 2008

Nach einer durchgezockten Nacht und einigem ziellosen Ausprobieren habe ich mein neues System endlich zum Laufen bekommen:

Das Problem: Mein neues Notebook mit Vista erlaubte meinem iTunes nicht, Kontakte und Kalender aus Outlook mit meinem iPhone zu synchronisieren. Die Synchronisation brach ab, nachdem alle Kontakte aus Outlook gelöscht waren, aber neu aufspielen ließen sie sich nicht.

Die Details: Mein iPhone (1.1.4) ist mit ZiPhone gecrackt. Das Synchronisieren in iTunes (7.6) auf Windows Vista brach immer mit der Fehlermeldung “OutlookSyncClient funktioniert nicht mehr” ab.

Die Lösung:

(1) ServicePack1 für Vista installieren (das holt sich Vista momentan noch nicht selbst ab, dh man muss es sich selber holen, Installation dauert 1-2 Stunden, ob SP1 für die Lösung wirklich nötig ist, weiß ich nicht, denn ohne habe ich es so nicht probiert).

(2) iTunes und Apple Mobile Device Support deinstallieren (genaue Anleitung beachten, unbedingt beide Programme deinstallieren).

(3) zB bei Filehippo iTunes 7.5.0.20 holen, installieren. Mit allen neueren Versionen hat es nicht funktioniert. Fortan darauf achten, dass sich iTunes nicht selbst aktualisiert.

(4) feddisch…

Facebook zeigt Zähne

Donnerstag, 3. April 2008

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Jede Revolution frisst ihre Kinder, Facebook zeigt nun seine Zähne, sagt “Fakebook” StudiVZ auf der Startseite den Kampf an – und wird ihn gewinnen, weil’s einfach viel besser ist.

Pity, please!

Mittwoch, 2. April 2008

Und wenn wir schon dabei sind: WARUM KANN SONY DIE TASTEN NICHT GENAUSO ANORDNEN WIE SAMSUNG?

Ich werde hier noch verrückt, weil ich ständig die falschen Tasten treffe und statt STRG+C und STRG+V immer nur ein”c” und ein “v” fabriziere.

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Hasta la vista, iPhone!

Mittwoch, 2. April 2008

outlookfehler.jpg

So, den Kampf gegen Vista gebe ich für heute auf, ich gebe mich geschlagen, alle Kontakte sind aus meinem iPhone verschwunden, die Synchronisation mit Outlook will einfach nicht klappen, alle Lösungsversuche sind gescheitert, ich werde meine Freunde nie wieder anrufen können, ach hätte ich mir die Nummern doch nur gemerkt, darum gehe ich jetzt ein Bier trinken, so viel Mitleid mit mir selbst hatte ich selten, meine neues Notebook ist mir heute nicht wirklich sympatischer geworden, prost und gute Nacht!