home

Beiträge vom Mai, 2008

Südkurier übertreibt um 14%

Samstag, 31. Mai 2008

…oder erscheint er jetzt auch sonntags?

Bodensee-Barcamp-Bikes

Freitag, 30. Mai 2008

Eben beginnt das Bodensee-Barcamp. Zwar habe ich meine Kamera vergessen, das Netzteil für das Notebook ebenso… aber immerhin bin ich mit “Rädern für alle” angereist:

Der Bodensee-Radweg Service und Bikemap sponsorn das erste Barcamp am See mit kostenlosen Leihrädern für die Teilnehmer, und ich freue mich schon auf die kommenden zweieinhalb spannenden Tage an der Zeppelin-University in Friedrichshafen.

OpenStreetMap im Spiegel

Freitag, 30. Mai 2008

Brockhaus verhält sich zu Wikipedia, wie Teleatlas zu…?

OpenStreetMap!

Die Tage der alten Kartendienstleister sind gezählt, das wette ich. Und es ist auch gut so, denn eine weltweite Kartengrundlage sollte kostenloses Allgemeingut werden. Daran arbeiten über 10.000 Freiwillige (ich bin einer davon), und sie werden es schaffen.

Jetzt ist es auch im Allerweltsmedium Spiegel angekommen.

Warum ist der Bodensee eigentlich altbacken?

Freitag, 30. Mai 2008

Achtung, bitte auf der Zunge zergehen lassen und ganz langsam lesen!

Welcher einflussreiche tourismuspolitische Verein am Bodensee verfolgt genau diese beiden Ziele:

  • Förderung der Gesundheit durch Erschließung der örtlichen natürlichen Heilschätze des Bodens, des Klimas und der Landschaft
  • Pflege des Heimatgefühls durch Erschließung der Schönheiten des Landes, der Bauten, der Kultur und des Geisteslebens

Und noch eine Frage, vielleicht ohne jeden Zusammenhang: warum leidet der Bodensee eigentlich unter so einem altbackenen Image?

Gottes unerhörtes Wort

Freitag, 30. Mai 2008

Heute lese ich über einen neu entdeckten, bislang von der modernen Welt isolierten Indianerstamm im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet.

Jetzt zähle ich mal die Tage, bis irgendwo wieder so eine kleine Meldung auftaucht, dass sich bereits ein Missionar auf den Weg zu ihnen gemacht habe…

Mein Vorschlag: Die sollten doch lieber Rasen mähen, oder Müll aufsammeln oder so. Sage ihnen das bitte mal jemand!

Konstanzer Bürgeramt ignoriert Fahrradtourismus

Donnerstag, 29. Mai 2008

Konstanz gibt sich ab und zu Mühe, um als “Fahrradhauptstadt” wahr genommen zu werden. Immerhin sind wir hier die größte Stadt am frequentiertesten Radweg der Welt: dem Bodensee-Radweg.

Von den 220.000 Radtouristen und ihren 1,21 Mio Übernachtungen am Bodensee entfallen auf Konstanz etwa 170.000 Nächte. Das sind zwar “nur” 30% aller Übernachtungen der Stadt (Quelle, S. 11), aber weil die Radfahrer vor allem in der Nebensaison an den Bodensee kommen, liegt der Anteil ihrer Übernachtungen dort bei weit über 50%. Wenn man nun noch bedenkt, dass die touristische Qualität einer Saison am Bodensee vor allem in der Vor- und Nachsaison entschieden wird (im Sommer ist eh alles voll), so wird klar, dass Radtouristen der wichtigste Faktor beim größten Arbeitgeber der Stadt sind.

Wenn sie nur nicht so viel Arbeit machen würden…

Vor etwa zwei Jahren hat man begonnen, die miserable Wegeführung und Beschilderung etwas zu verbessern (in unseren Zufriedenheits-Statistiken schneidet Konstanz vom gesamten Bodensee in beidem immer mit großem Abstand am schlechtesten ab – nach wie vor).

Eines dieser neuen Schilder steht rechtsrheinisch der alten Rheinbrücke:

Die Distanz zur Reichenau wird darauf sowohl mit 5,1 als auch mit 8,5 km angegeben. Eine Lapalie, die durch einen kleinen Aufkleber in einer halben Stunde korrigiert wäre.

Am 21.2.2007 schrieb ich als Geschäftsführer des Bodensee-Radweg Service an den stellvertretenden Leiter des Bürgeramtes eine Email:

Gute Tag Herr B…,

fällt Ihnen an der Beschilderung nahe der alten Rheinbrücke auch etwas auf?

Liegt das in Ihrer Zuständigkeit? Falls nicht, so würde ich mich über eine entsprechende Weiterleitung an die richtige Stelle freuen (am besten mit CC an mich, damit ich weiß, ob sich was tut und bei wem es gelandet ist).

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Eich

Leider bekam ich keine Antwort. Darum schrieb ich ein halbes Jahr später:

Sehr geehrter Herr B…,

vor über einem halben Jahr haben ich Ihnen das untenstehende Mail geschickt, und es wäre nett, wenn Sie mir seinen Empfang bestätigen könnten, so wie ich es im original-Mail bereits erbeten hatte.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Eich

Nun ist abermals ein halbes Jahr vergangen. Weder wurde das Schild korrigiert, noch habe ich eine Antwort erhalten.

Mal sehen, was passiert, wenn ich jetzt darüber blogge…

Twitter ist wie ein Tischgespräch

Donnerstag, 29. Mai 2008

Vor einem Monat frug ich Helge: “Musst mir mal Twitter RICHTIG erklären, inkl Motivation. Kann keinen Spaß erkennen”.

Seine Antwort hat in den Blogs eine kleine Runde gemacht, und seitdem twittere auch ich täglich.

(Hier mein Twitter-Account, freue mich über neue Followers)

Im Wesentlichen meinte Helge, dass Twitter eine periphäre Sicht ins soziale Umfeld erlaube. Also aus dem Augenwinkel mitzubekommen, was die Freunde gerade so tun.

Nach einem Monat und 150 eigenen Twitter-Meldungen habe ich eine eigene und etwas andere Analogie für Twitter gefunden: das Tischgespräch.

Warum das?

Ein Austausch per Sms ist wie ein Vier-Augen-Gespäch. Niemand außer den beiden Teilnehmern erfährt, worum es gerade geht.

Sitze ich aber (im echten Leben) mit 7 Freunden an einem Tisch, so funktioniert das Tischgespräch meist nach anderen Regeln. Nämlich sagt A etwas, und zu diesem Zeitpunkt ist noch gar nicht klar, wer darauf antworten wird. Wenn B dies tut, so gehen zwischen A und B ein paar Sätze hin und her, aber zu jedem Moment ist jeder am Tisch dazu berufen, das Wort zu übernehmen.

Auch können die Themen spontan wechseln oder sich sogar zeitgleich überschneiden. Dann reden vier Leute für einen Moment über zwei Themen.

Meistens redet man am Tisch nicht zu einer bestimmten Person (und wenn, dann nur für eine kurze Weile), sondern man redet sozusagen in die Tischmitte, und jeder darf den geworfenen Ball aufnehmen.

Und so funktioniert auch Twitter.

Ich benutze Twitter meist via iPhone, dh per Sms. Sende ich eine Nachricht aus, zB

Wer kommt mit zu Indi(ana Jones)?”

so erhalte ich vielleicht ein paar Antworten, es entstehen kurze (und für alle sichtbare) Gespräche, und am Ende gehen wir gemeinsam ins Kino (so gestern geschehen).

Manchmal antwortet aber auch niemand auf meine Meldungen, zB bei

Cooles Daktarigefüh: mit dem offenen Landrover zum Tontaubenschießen…”

Aber meine Followers haben aus dem Augenwinkel mitbekommen, was ich gerade so mache – und auch wie es endet:

vorgestern beim tontaubenschießen auf der landebahn. gestern beim reifenflicken auf der landebahn…”

Twitter ist für mich also eine Mischung aus Tischgespräch und periphärer Sicht ins soziale Umfeld.

Und das Schöne an Twitter ist, dass es sowohl die Tischrunde vergrößert als auch das soziale Umfeld erweitert.

Intranet und Wiki für die Firma

Donnerstag, 29. Mai 2008

Seit über einem Jahr stand es auf meiner To-Do-Liste, und seit ein paar Tagen ist es endlich online.

Seit Google ein eigenes Wiki (“Google Sites”) betreibt, ist für mich die Entscheidung gefallen. Wir haben nun für jede meiner Firmen (sowie für die neuen Start-Ups) ein eigenes Wiki im Intranet.

Wir nutzen die Google-Applications, und je mehr ich mich damit befasse, desto größer ist meine Begeisterung dafür.

Vielleicht werden wir in drei Jahren sagen, dass dies unser erster Schritt weg von Microsoft und hin zur Cloud war. Jedenfalls greifen die Google-Versionen von Spreadsheet (Excel), Documents (Word), Calender und Gmail (Outlook) schon ziemlich gut ineinander.

Ich traue mich bei den bestehenden Firmen noch nicht, den Schritt weg Microsoft zu tun. Aber beim StartUp Toursprung in Wien verzichten wir bereits weitestgehend auf Outlook, Office und einen Excange-Server. Und hoffentlich auch schon bald auf Vista und XP.

Könnte ich meine bestehenden Firmen jetzt nochmal neu gründen, so würde ich von Anfang an auf die Klassiker von Microsoft verzichten.

Das Einrichten eines Wikis ist jedoch nur der erste Schritt – und vielleicht sogar der einfachste.

Für mich hat nun die Herausforderung begonnen, unter den Mitarbeitern die Benutzung des Wiki zur Selbstverständlichkeit zu machen. Das ist mehr als nur eine technische Neuerung – und weniger als eine komplett neue Firmenkultur. Aber sicherlich irgendwo dazwischen.

Frankreichflug

Mittwoch, 21. Mai 2008

Morgen früh geht es los zu einem Frankreich(aus)flug. Mit fünf Maschinen propellern wir über die Pforte des Burgund, und von dort aus weiter nach Norden bis zur Moulin de l’Achat.


Größere Kartenansicht

Wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, landen wir am Sonntag rechtzeitig für Leo Bassi wieder am Bodensee.

Sony sucks wirklich

Mittwoch, 21. Mai 2008

Noch ein Detail über mein superneues, superteures, superschnelles und superleichtes Notebook von Sony, das kompromisslose Leistung bei voller Mobilität verspricht:

Nachdem Vista sechs Wochen lang nicht richtig wollte, haben wir gestern den beigefügten Downgrade auf XP als letzte Lösung versucht.

Wir, das bin nicht etwa ich, sondern es ist immerhin Deutschlands größtes Systemhaus.

Und nun das: jedes Mal, wenn das Notebook in der Dockingstation steckt und dort aus dem Energiesparmodus erwacht, erkennt es das LAN nicht mehr. Hilfe weiß keiner, auch Sony nicht…

Ich liebe Vista, und ich liebe Sony! Und wenn SJ am 6. Juni einen signifikant größeren Flasch-Speicher im MacBookAir verspricht, so werde ich es kaufen. Andernfalls das MacBookPro. Und Sony bekommt ein Paket von mir…