Intranet und Wiki für die Firma

Seit über einem Jahr stand es auf meiner To-Do-Liste, und seit ein paar Tagen ist es endlich online.

Seit Google ein eigenes Wiki („Google Sites“) betreibt, ist für mich die Entscheidung gefallen. Wir haben nun für jede meiner Firmen (sowie für die neuen Start-Ups) ein eigenes Wiki im Intranet.

Wir nutzen die Google-Applications, und je mehr ich mich damit befasse, desto größer ist meine Begeisterung dafür.

Vielleicht werden wir in drei Jahren sagen, dass dies unser erster Schritt weg von Microsoft und hin zur Cloud war. Jedenfalls greifen die Google-Versionen von Spreadsheet (Excel), Documents (Word), Calender und Gmail (Outlook) schon ziemlich gut ineinander.

Ich traue mich bei den bestehenden Firmen noch nicht, den Schritt weg Microsoft zu tun. Aber beim StartUp Toursprung in Wien verzichten wir bereits weitestgehend auf Outlook, Office und einen Excange-Server. Und hoffentlich auch schon bald auf Vista und XP.

Könnte ich meine bestehenden Firmen jetzt nochmal neu gründen, so würde ich von Anfang an auf die Klassiker von Microsoft verzichten.

Das Einrichten eines Wikis ist jedoch nur der erste Schritt – und vielleicht sogar der einfachste.

Für mich hat nun die Herausforderung begonnen, unter den Mitarbeitern die Benutzung des Wiki zur Selbstverständlichkeit zu machen. Das ist mehr als nur eine technische Neuerung – und weniger als eine komplett neue Firmenkultur. Aber sicherlich irgendwo dazwischen.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

5 comments

  1. Hallo Peter!

    Seit Jahren bin ich privat Linux-User, geschäftlich war ich nicht in der Position Entscheidungen weg von Windows zu treffen.

    Aber zu Linux: ich habe gerade Ubuntu. Und ich sage Dir, was brauche ich mehr??? Nichts.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich kein Spieler bin (analoge Welt finde ich toll!), wobei dies ja heutzutage auch kein grosses Problem sein sollte.

    Ich brauche meinen PC zum Surfen (Firefox), Dokumente erstellen (PDF, Textverarbeitung, Präsentationen), da bin ich mit Open Office sehr gut bedient, und das reicht.

    Und das schönste: seit 1990 hatte ich immer einen PC. Immer mit Windows drauf. Bluescreen, Einfrieren, Abstürze waren auf der Tagesordnung? Und jetzt? Ich kenne so etwas nicht mehr.

    In diesem Sinne, mach weiter so!

    Grüße vom Rhein.

  2. Wir haben auch eine zeitlang überlegt, ob wir auf Dienste von Google aufbauen sollen. Bzgl. einem Intranet Wiki sind wir dazu übergegangen die Wikimedia Software zu installieren.
    Irgendein Bauchgefühl sagt mir: sei kritisch mit Google.
    Hast du Zoho schon ausprobiert?

  3. Benno, teilweise kann ich Dir zustimmen. Ich benutze privat fast ausschließlich Ubuntu und vermisse nichts dabei. Dennoch ist der Unterschied zu Windows Vista/XP nicht grandios. Berufsbedingt muss ich testweise regelmäßig sehr viel Software ausprobieren und damit installieren, konfigurieren, deinstallieren und auch am System herumspielen. Damit kriegt man Ubuntu genauso schnell unperformant und kaputt wie Windows. Und bei den letzten 3 Updates (innerhalb ein bis zwei Wochen) war jedesmal ein Neustart des Systems erforderlich. Auch ein ehemaliger Vorteil von Linux, der so langsam dahinzuschwinden scheint.

  4. Wir versuchen auch gerade die Österreich Werbung auf Unternehmen 2.0 einzustimmen. Wir experimentieren mit bookmark services, setzen gerade bei unserem Relaunch Projekt erstmals effizient unser Wiki ein und versuchen alle internen Widerstände gegen Intranet-Blogs (wo kommen wir denn hin wenn jeder sagen kann was er will. Und v.a. wenn wir jeden Mittwoch doch ohnehin unseren Mitarbeiter-Info-Newsletter ausschicken, damit alle wissen was sie zu tun haben ….

    Doch die wirklich einfachen dinge – best pracitces via flickr oder you tube an andere KollegInnen zu kommunizieren, Gruppen auf XING, Linkedin oder Facebook einzurichten etc. darauf sind wir noch nicht gekommen … – ok. dafür haben wir uns noch keine Zeit genommen. Man kann ja nicht alle Berge der Alpen auf einmal in den Himalaya verfrachten ….

    Meine Bitte – halte mich am Laufenden über deine Erfahrungen, Do’s & v.a. Dont’s bei der Social Media Einführung in deinen Unternehmen.

    Übrigens – wie ist die Inselhüpfen – Tour in Griechenland mit dem Spiegel Redakteur auf der du dich gerade JETZT befinden dürftest ….

  5. @Martin: Ok, ich blogge weiter über das Thema. Zum Inselhüpfen geht es übrigens erst am 7. Juni, und heute bin ich noch beim Barcamp-Bodensee.

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