Onlinegehrekord

Wow, sitze gerade in einer Autobahnraststätte der A4 in Thüringen und habe nur 14 Minuten gebraucht, bis Sony Vaio, Vista und Vodafone sich darauf einigen konnten, mich endlich online gehen zu lassen.

Issich ja nichma ne viertel Stunde. Ich liebe Vista!

AirBerlin schwer von Begriff

Ufff, das war anstrengend…

Eben für einen Flug bei AirBerlin gebucht. Bin dort nach dem Login als Top-Bonus-Kunde mit Stammdaten hinterlegt. Jedoch für nur eine meiner Firmen, in diesem Fall die falsche. Die manuelle Eingabe des Rechnungsempfängers ist jedoch eine Option, und die löst das Problem.

Nach der Buchungsbestätigung erhalten ich (a) Link auf druckbare Rechnung und (b) etwas später ein Email mit derselben.

Interessanter Weise stehen in diesen Rechnungen verschiedene (!) Rechnungsempfänger. Einmal die zuletzt (vor mehreren Wochen) in diesem Profil von mir benutzte, und zum anderen die eben manuell eingegebene korrekte.

AirBerlin verschickt also unter derselben Rechnungsnummer zwei verschiedene (eine falsche und eine korrekte) Rechnung.

Kompliziert? Nicht zu sehr, oder?

Aber als guter Kunde habe ich eben versucht diesen technischen Bug der Hotline zu vermitteln. Kostenlose Hilfe bei der Fehlervermeidung sozusagen. Bzw. ein Versuch davon, denn auch nach einer geschlagenen halben Stunde bin ich mir nun noch immer nicht sicher, ob wirklich ankam, was ich zu sagen hatte.

Aber noch mehr Mühe gebe ich mir nicht…

Wer kommt mit nach Griechenland?

Es gibt wieder eine spontane Peter-and-Friends-Tour: Inselhüpfen über die Kykladen, 7.-14. Juni, auf der MS Panagiota.

Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten, dass eine unserer Touren nicht ausgebucht ist. Da ein Redakteur der Zeitschrift STERN mit an Bord ist und für eine Reportage über meine Firma recherchiert, werde ich selbst dabei sein. Und damit es mehr Spaß macht, biete ich die letzten freien Plätze jetzt für 500 Euro an (statt 1080 Euro).

Links:
Ausschreibung bei Facebook
Ausschreibung der Reise
Bilder einer alten Peter-and-Friends-Tour.

Ein paar Blogger sind schon an Bord… Wer kommt noch mit?

Einfach Interesse per Kommentar bekunden, ich melde mich dann mit Details.

Newsletter bitte abbestellbar machen!

Newsletter per Email sind ein Medium aus der Vergangenheit.

Warum? Weil ich nicht selbst bestimmen kann, wann ich sie lese. Sie tauchen plötzlich in meinem Posteingang auf, zB auf dem Handy während einer Auslandsreise, wenn ich es überhaupt nicht brauchen kann.

Die hinreichend bekannte Alternative ist ein RSS-Feed, den ich abonnieren kann, und den ich zu einem von mir selbst gewählten Zeitpunkt lese.

Also PULL statt PUSH.

Darum bestelle ich alle meine irgendwann abonnierten Newsletter sukzessive ab.

Theoretisch jedenfalls.

Tatsächlich kämpfe ich jedoch gegen Windmühlen. Immer wieder erhalte ich Newsletter, die sich gar nicht so einfach abbestellen lassen.

Die guten Newsletter haben einen Link im Fuß des Mails, bei dem ich mich mit einem einzigen Klick von der Empfängerliste abmelden kann. Ich lande auf einer Webseite auf der zB steht:

Ihre Emailadresse XYZ@bodenseepeter.de wurde aus unserer Datenbank gelöscht.

Die schlechten Newsletter haben keinen solchen Drop-Out-Link. Stattdessen muss ich an den Absender umständlich eine Mail schreiben, und um die Löschung aus der Datenbank bitten. Immerhin zeigen diese Newsletter im Header, an welche meiner (vielen) Email-Adressen er verschickt wurde.

Warum ist das wichtig? Weil ich (wie fast jeder) etliche verschiedene Email-Empfängeradressen besitze, aber nur eine Absenderadresse. Dh wenn ich dem Herausgeber einfach nur ein Mail schreibe, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dies NICHT von der Adresse aus geschieht, an die der Newsletter gesendet wurde. Die meisten meiner Email-Adressen sind sogar so eingerichtet, dass ich von ihnen aus gar keine Emails senden KANN.

Solche Newsletter sind schlecht, weil mich das Abmelden etwa eine Minute kostet – und zwar in einem Moment, wo ich sowieso schon nicht gut auf den Absender zu sprechen bin, weil mich sein Newsletter gerade nervt. Negativ-Marketing par excellence.

Die ganz schlechten Newsletter haben zwar einen solchen Drop-Out-Link. Dieser verlangt jedoch ein Einloggen in das Back-End der Webseite, also meinen Benutzernamen und mein Passwort, die ich garantiert beide nicht mehr weiß. Im besten Fall ist dem Newsletter meine verwendete Email-Adresse zu entnehmen, mit der ich mich an mein Passwort erinnern lassen kann und so aus dem Verteiler rauskomme.

Der Versender eines solchen schlechten Newsletter tut sich damit keinen Gefallen, denn das Abbestellen dauert 2-3 kostbare Minuten eines Interessenten, der immerhin mal den Newsletter haben wollte – also einem potentiellen Kunden, der nun unnötig genervt wird.

Die ganz ganz schlechten Newsletter stammen technisch als dem letzten Jahrtausend. Solche habe ich heute erhalten. Sie werden zwar auf kommerzieller Ebene aber unter konsequenter Benutzung des BCC-Feldes manuell verschickt. Ich kann mich weder direkt abmelden, noch sehe ich, an welche meiner Email-Adressen der Newsletter gesendet wurde.

Die einzige Möglichkeit des Abmeldens ist ein persönliches Mail an den Herausgeber, in dem ich darum bitten muss, dass jemand von Hand in der Datenbank nach den möglichen Kernwörtern meiner verschiedenen Email-Adressen sucht (also zB mein Nachname) um diese dann zu löschen.

Meine Erfahrung zeigt, dass darauf nur jedes dritte Mal überhaupt reagiert wird. Ich habe auch schon ganz unverschämte Antworten erhalten, dass meine Adresse nur gelöscht werden könne, wenn ich von ihr aus eine entsprechende Mail schreibe.

Eine solche Abmeldung dauert also in der Regel einen mühsamen Mailwechsel von 5-10 Minuten, der Herausgeber weiß meist gar nicht darum, wie gesetzeswidrig er mit meinen Daten umgeht, und er schadet seiner Marke bis auf den Grund.

Um solche Newsletter abzubestellen, ist es also viel einfacher, sie als SPAM zu markieren und fortan direkt in den Mülleiner zu leiten.

Was die meisten Versender solcher Newsletter nicht wissen, ist die “Gesprächigkeit” von Spam-Filtern. Wenn drei Kunden einer Firma den Spam-Stempel auf die Stirn drücken, dann bekommen auch Kunden vier, fünf uns sechs keine Mails mehr, weil der Absender langsam aber sicher als Spammer bekannt wird.

Warum ich das alles schreibe? Damit ich in Zukunft in meinen Mails nur noch auf diesen Artikel verlinken muss und das nicht immer wieder neu erklären muss…