StreetView am Comer See

Seit heute gibt es in Italien etliche Gegenden, die mit Google’s StreetView online bereist werden können, darunter auch der Comer See.

Ich stelle mir gerade vor, welche Aufmerksamkeit und Funktionalität der erste Radweg erhält, der per StreetView virtuell pedalierbar gemacht wird. Wow. Die Wirkung wäre riesig!

Als wichtigster und frequentiertester Radweg der Welt, sollte das natürlich der Bodensee-Radweg sein.

Google and IBT, can you hear me…?!

Wo GPS noch verboten ist…

Es gibt nur drei Länder auf der Erde, in denen die kommerzielle Nutzung von GPS verboten ist: Nordkorea, Syrien und Ägypten.

Stefan Geens hat einen Artikel darüber geschrieben, wieso GPS in Ägypten noch immer nicht erlaubt ist, wie und wo es trotzdem toleriert wird und vor allem, wie Apple dort sein iPhone 3G vermarktet.

Sehr lesenswert!

Geodaten sind wie Eisberge

Gerade geistert es durchs Web, dass Hamburg nun vollständig in der OSM gemappt sei.

Vollständig?

Von den 8.000 Hamburger Straßen sind alle erfasst. Das ist damit gemeint. Aber es ist nur die Spitze des Eisbergs.

Foto: featherplucker

Unter der Oberfläche des Eisbergs liegen alle in der OSM enthaltenen Informationen, die nicht bei der Renderung in die grafische Darstellung der Karte übersetzt wurden.

In anderen Worten: alle Daten, die nicht auf der dargestellten Karte sichtbar sind.

Hier sind ein paar Beispiele solcher Daten:

Hinter den meisten Ortsnamen verbergen sich Informationen darüber, wie viele Einwohner eine Stadt hat, welchen administrativen Rang sie einnimmt, ob es eine Uni-Stadt ist, welche Vorwahl und welche Postleitzahlen sie hat usw. Bei der Stadt Konstanz ist auf der Karte nur der Ortsname sichtbar. Zwar hängt dessen Schriftgröße durchaus von seiner Einwohnerzahl ab, aber die meisten zuätzlichen Informationen bleiben unter der Oberfläche verborgen. Hier sind sie:

Außerdem gibt es eine fast endlose Zahl von Grundelementen (Features) in der Openstreetmap. Dazu gehören zum Beispiel: Reitwege, Zebrastreifen, Ampeln, Fahrbahnschwellen, Zäune, Hecken, diverse Arten von Radwegen, Ankerplätze, Stromleitungen, Fußballplätze, Spielplätze, Geldautomaten, Biergärten, Babyklappen, Cafés, Krematorien, Streugutcontainer, Kindergärten, Briefkästen, Taxistände, alle Arten von Geschäften, touristische Elemente wie Tourismusinformationen, Hotels, Jugendherbergen, Campingplätze, Freizeitparks, Museen, Burgen, Ruinen, Steinbrüche, Bunker, Schachplätze, jede Art von Sportplätze und vieles mehr.

Darüber hinaus Durchfahrtshöhen von Brücken, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Radarfallen, Art der Staßenoberflächen, Wegbreiten, Flussbreiten, fast jede Art von Verkehrsschildern, Hausnummern, usw.

Neben diesen bereits vereinbarten Grundelemenden (Map Features) gibt es auch eine große Zahl von Elementen, über deren Aufnahme in die OSM gerade diskutiert wird (Proposed Features). Wenngleich diese Elemente noch keine beschlossene Sachen sind, werden auch sie bereits in der Karte gesammelt.

Die meisten dieser Elemente sind lokalisierbare Points of Interest (POIs), und die wenigsten von ihnen werden in den Karten dargestellt. Selbst für Elemente wie ein Café, dessen Namen vielleicht auf der Karte erscheint, kann es noch weitere Eigenschaften geben, die man nicht sieht, zB ob es WLAN hat, seine Telefonnummer, seine Webadresse usw.

Vielleicht sinkt der monetäre Wert von POI-Sammlungen durch die offene Konkurrenz seitens der OSM. Aber der imaterielle Wert steigt dafür um so schneller. Denn alle diese POIs lassen sich aus der OSM leicht auslesen und von jedermann für alles mögliche Verwenden.

Alle diese Informationen bilden den immer mächtiger werdenden Körper des Eisberges. Hier wächst und reift gerade ein Schatz, dessen Wert unschätzbar groß ist.

Hamburg vollständig in Openstreetmap erfasst

Die Stadt Hamburg mit ihren rund 8000 Straßen ist nun komplett in der Openstreetmap erfasst.

Rund 300 Freiwillige haben das in etwa zweieinhalb Jahren geschafft. Damit ist Hamburg in der Openstreetmap wesentlich präziser dargestellt als zum Beispiel in den Google-Maps.

Damit ist die OSM von Hamburg auf den ersten Blick “vollständig”. Was jedoch nur bedeutet, dass alle auf der Darstellung gezeigten Straßen enthalten sind. Es fehlen noch immer viele Rad- und Fußwege sowie das schier unendliche Potential an Geo-Informationen, die sich in einer Karte sammeln lassen, ohne alle zugleich dargestellt werden zu können, man sieht sozusagen nur die Spitze des Eisberges (hier mein Artikel über all das, was darunter liegt).

Was mich besonders freut, ist das Medienecho der Pressemitteilung:

Heise, ComputerBild, Nezticker und bestimmt bald auch Robert (Update: Robert hat es nun), Spiegel und dann einige andere (oder: Robert, DPA und dann alle anderen)…

Hier der direkte Vergleich zwischen Goolge-Maps

und Openstreetmap:

Und interaktiv gibt es diesen Vergleich mit Schieberegler zum Überblenden (=rechts oben!) an dieser Stelle.

Knöllchenlos durch Bagdad

Hummmer hin oder her, da wär bei uns aber schnell der Lappen weg…

Andererseits erinnere ich mich an eine Geschichte meines Vaters, der ca. 1970 auf einer deutschen Autobahn wieder und wieder von einem amerikanischen Militärfahrzeug genötigt wurde, das freilich kein Kennzeichen hatte und das niemand idenzifizieren wollte konnte.

Wer kennt weitere Trap-Streets?

Die meisten Landkarten unterliegen einem Copyright. Man darf sie also nicht einfach abzeichnen und das Resultat frei verwenden, weil man sonst das Copyright des Kartenverlags verletzt.

So ist es auch mit der Google-Map, von der man nichtmal einen Screenshot veröffentlichen darf.

Um sich gegen unerlaubtes Abzeichnen ihrer Karten zu schützen, bauen die meisten Verlage bewusst Fehler in ihre Karten ein, so genannte Trap Streets.

Hinter dieser Praxis steckt die veraltete Idee, dass geografische Information durch ein Copyright geschützt werden kann.

Die Openstreetmap hingegen versteht sich als eine freie Weltkarte, die jedermann unter gewissen vernünftigen Bedingungen für alle Zwecke verwenden darf.

Als ich mich heute auf die Suche nach Trap-Streets gemacht habe, konnte ich nur erstaunlich wenige finden.

Hier ist eine solche aus London. Und im OSM-Wiki stehen sogar einige aus den deutschen Städten Zeuthen und Hilden.

Sind euch ähnliche Fehler in der Google-Map aufgefallen, die Trap-Streets sein könnten?

Wieder ein Opfertag

Heute bin ich Opfer, und zwar das einer Spam-Attacke.

Da sitzt wohl ein mir persönlich nicht bekannter Fiesling irgendwo in Sibiren an seinem Rechner und koordiniert von dort aus den Versand von Myriaden von Mails in meinem Namen.

Nicht alle Empfänger werden erreicht, und die Unzustellbarkeits-Mails landen dann alle bei mir. Etwa 1600 Stück pro Stunde.

Sowas hatte ich vor einigen Wochen schonmal. Natürlich begann das exakt nach Geschäftsschluss unseres Systemadmins, und ich war auch noch in der Schweiz unterwegs. Summa summarum ergab das nette Roamingkosten und einen imposanten Posteingang:

Momentan warte ich darauf, dass unser Spamfilter trainiert wird. Der Dompteur sitzt schon im Serverraum und schwitzt. Mein iPhone vibriert derweil im Sekundentakt wie mit Schüttelfrost.!

Biervulkane in der Openstreetmap

Gestern bin ich vor Freunde fast vom Stuhl gekippt, als ich bemerkte, dass zwei meiner Lieblingsthemen längst eine Schnittmenge gebildet haben.

Das Fliegende Spaghetti-Monster ist eine recht junge Religion. Wer sie verehrt, nennt sich Pastafari, und ihn erwarten nach dem Tod Biervulkane und Stripperfabriken. Die Welt wurde von jenem Monster erschaffen, das anschließend alle Hinweise auf die Evolution bewusst zur Ablenkung gestreut hat, um die Menschen zu verwirren. Statt 10 Geboten gibt es hier nur 8 Am-liebsten-wäre-mir’s. Die Zahl der Gläubigen wächst rasent, vor allem unter Atheisten wird leicht missioniert, denn die Bewegung ist eine Parodie auf den Kreationismus und hat zum Ziel, religiöse Inhalte aus schulischen Lehrplänen rauszuhalten. Daher wurde das Spaghetti-Monster auch in Kalifornien zum ersten Mal gesichtet.

Mein anderes Steckenpferd ist die Openstreetmap, und wie jeder Leser meines Blogs zur Genüge weiß, mappe ich gerade an Ouagadougou herum.

Gestern kam ich also dazu, erstmals nicht nur Straßen abzuzeichnen, sondern auch kartografische Informationen. Also Schulen, Paläste, Märkte, Straßennamen und auch ein paar Kirchen.

Da ich noch keine Erfahrung hatte, in welchen Kategorien man solche Informationen verortet (=taggt), habe ich in der Tag-Liste nachgeschaut, und bin von dort aus auf die Religionsliste gekommen.

Und da steht dann doch tatäschlich “religion=pastafarian” zur Auswahl.

Ramen!

Wie ich am 27.10. 1994 die Openstreetmap erfand

Kein Witz jetzt, im Prinzip stimmt das. Fast.

Und es ist mir eingefallen, weil ich gerade seit Stunden wie ein Junky Ouagadougou mappe und nicht mehr aufhören kann.

Aus einer losen Idee von Helge entstanden, hatten wir vor ein paar Tagen beschlossen, diese Millionenstadt zu kartografieren. Oder genauer: genügend Leute zu motivieren, so dass sie “von selbst” kartografiert würde. Das hat auch geklappt. Bis auf das “von”.

Will sagen, wir haben das bislang fast alles selbst gemacht.

Weil es so viel Spaß macht und wir so ungeduldig sind.

Und als ich mir eben das vorläufige Resultat angeschaut habe, musste ich an damals denken, als ich die Openstreetmap erfunden hatte:

Also der Reihe nach. In den Jahren 94/95 war ich als graduate student in Mathematik an der University of Toronto. Ziemlich strenge Schule dort. Also auch ziemlich verrückte Kommilitonen. Mehr noch als man es von deutschen Mathe-Fakultäten kennt.

Wir verbrachten unsere Tage und Nächte damit “Kreide zu fressen”. Oder in anderen Worten: mit ganz wenigen Strichen ganz große topologische Probleme an die Tafel zu zeichnen und darüber nachzudenken.

Stundenlang. Nächtelang. Wochenlang.

Und irgendwann wurde es fad. Die Gedanken schweiften ab.

Anfangs nur ganz vorsichtig. Und mit falschem Konjunktiv.

Aber mit der Zeit wurden wir kreativer.

Und wir erkannten, was uns fehlte: es war der massive Kreideverbrauch.

Alle anderen Fakultäten konnten ständig ihre Tafeln wischen. Nur wir Topologiker brauchten das nie. Drei Punkte, vier Striche, fertig war das ungelöste Problem.

Das machte uns fertig!

Also malten wir eines Nachts hemmungslos Vektoren an die Tafel. Und Schnittpunkte. Und gaben jenen noch ein paar Tags hinzu. Es wurden immer mehr.

Und wir fühlten uns sofort besser.

Und wir konnten nicht mehr aufhören. Mappten weiter und weiter.

Was dabei herauskam, war eine voll editierbare Karte. Unlimitiert kollaborativ erstellt. Mit dreifarbiger Renderung. Ohne Copyright. Aber mit Verlaufshistorie (dank trockener Wischung).

Nur der Name stimmte noch nicht ganz.

GPS-Reiseführer zu verschenken!

Letzte Woche hat Infineon mit dem BGM 681L11 den kleinsten GPS-Frontend-Empfänger der Welt vorgestellt. Er misst nur noch 2,5 mm c 2,5 mm x 0,6 mm und kostet… festhalten!… ganze 0,90 Euro das Stück (bei einer Mindestabnahmemenge von 10.000 Stück).

Wie Georg Holzer treffend schreibt, eröffnet dies – z.B. kombiniert mit der bald universellen Openstreetmap – in Kürze ganz neue Geschäftsmodelle.

Wer z.B. heute bei uns eine Radreise um den Bodensee bucht, in dessen Reisepreis wird gewiss bald nicht nur ein Reiseführer, sondern auch ein GPS-basierter MP3-Player im Reisepreis enthalten sein, der navigieren und informieren kann.

Nach Moores-Gesetz verdoppelt sich die Komplexität von Chips etwa alle 18 Monate (so werden PCs etwa alle zwei Jahre doppelt so schnell ohne sich im Preis zu verändern). Durch die immer kleiner werdenen GPS-Empfänger, steigt die Zahl ihrer potentiellen Anwendungen extrem schnell an. Bald wird jede Kamera und jedes Handy GPS empfangen können. Und vielleicht auch jedes Hundehalsband, jedes Postpaket und jeder Regenschirm. So werden insbesondere die Preise weiter deutlich fallen.

Und damit werden nicht nur bei mehreren Hundert Euro teuren Produkten wie einer Radreise solche kleine Revolutionen stattfinden.

Wir verschenken seit Jahren Stadtpläne rund um den See, wir verschicken Tageszeitungen in Hotels, wir verschenken Broschüren und Verzeichnisse – alles werbefinanziert.

Bei den darin enthaltenen Margen (und der zugrunde gelegten Zielgenauigkeit) sind zu verschenkende GPS-MP3-Player nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit.

Spannende Zeiten für neue touristische Ideen!

Maschhad einhändig gemappt

Das war obercool 2.0 gerade eben!

Aber der Reihe nach. Eben zeichnete ich vor dem Einschlafen noch ein paar Straßen in Ouagadougou, da meldete sich per Skype eine iranische Freundin und frug, was ich mache. Ich chattete sie mit meiner Begeisterung für das OSM-Projekt so voll, dass sie sofort ihre Heimatstadt Shiraz mappen lernen wollte.

Also gab ich ihr eine Stunde lang per Skpye eine OSM-für-Anfänger-Stunde, und sie zeichnete gerade ihre erste Straße dort.

Da klopft es per Skype.

Zuerst dachte ich: schon wieder ein Skype-Spammer und wollte ihn schon blockieren. Zum Glück schaute ich genauer hin. Es war Claudius, der heute bei Helge kommentiert hatte und dessen Link ich mir später noch genauer anschauen wollte.

Er bot mir Hilfe beim OSM-Ouagadougou-Projekt an.

Und dann begannen wir einen deutsch-iranischen-Gruppenchat und es stellt sich heraus:

Claudius ist Informatiker, hatte ab Oktober 07 ein wenig an Leipzig in der OSM mitgearbeitet und dann durch seine iranische Freundin gemerkt, dass in Iran (a) noch fast nix gemappt war und (b) die Satellitenbilder von Yahoo richig gut sind.

Also begann er im Mai 2008 seine One-Man-Show. Mit etwa 6 Stunden Mappen pro Woche hat er die 2,5-Millionen-Stadt Maschhad in 4 Monaten praktisch im Alleingang gemappt. Die Grobarbeit mit Potlatch und Fehlersuche und Feintuning mit JOSM. Bei den Straßennamen und einigen Details half die Familie der Freundin mit, und als die ersten GPS-Tracks kamen, ging auch seine größte Sorge: dass die Yahoo-Karte nicht richtig positioniert sein könnte.

Schaut euch mal das Ergebnis an:


View Larger Map

Die Grundzüge von Shiraz, an denen ich mit meiner Bekannten gerade geübt hatte, stammen übrigens alle von Claudius.

Und im Moment arbeitet er an den Bahnlinien und den Fernverbindungen von ganz Iran. Und ich kann es noch immer nicht fassen, was ein einzelner Mapper alles schaffen kann.

Also nochmal: Google, Navtech, Teleatlas, Garmin, Nokia und alle anderen großen und kleinen Kartenverlage…. ahnt ihr, was da auf euch zukommt? Wikipedia ist bald nur ein kleines Lexikon gegen die Openstreetmap. Wetten?

PS: Wer mehr über OSM im Iran wissen will, hier das Wiki zum Projekt.

Wandermap ist online

Ach ja, fast hätte ich es vergessen zu bloggen: Unsere Familie von Bikemap, Inlinemap, Runmap und Mopedmap ist größer geworde. Seit ein paar Tagen ist Wandermap online.

Spende eine Straße für Ouagadougou!

Helge hat via Laafi diesen kleinen Screencast darüber gemacht, wie man erste Schritte unternehmen kann, um beim Mappen der Stadt Ouagadougou mitzuhelfen:

Das Mappen geht wirklich sehr leicht und macht richtig Spaß. Zum Glück sind die Yahoo-Satellitenbilder von Ouagadougou so gut, dass man davon gut abzeichnen kann (und darf). Sie werden im Edit-Modus übrigens mit links unten eingeblendet, mit Klick auf das Quadrat mit Häkchen drin.

Let’s map Africa – but better than Google!

Nachdem Google die Möglichkeit geschaffen hat, weitere 45 afrikanische Länder mit dem MapMaker bei Google-Maps zu erfassen, konnten Helge und ich nicht anders, als SOFORT damit zu beginnen, die 3-Millionen-Stadt Ouagadougou in Burkina Faso zu mappen.

Allerdings nicht mit und für Google, wo am Ende alle Rechte an den Karten an Google übergehen, sondern in der freien Weltkarte Openstreetmap.

Im ersten Augenblick dachte ich “Mist, jetzt, wo Google damit anfängt, werden sie die Openstreetmap in diesen Ländern abhängen”.

Doch unterdessen ist mir klar, dass alle Aufmerksamkeit von Google der Openstreetmap doppelt zugute kommt. Denn wer arbeitet schon gerne gratis für Google, wenn dieselbe Arbeit der Allgemeinheit zugute kommen kann?

Darum haben sich auf Helges Blog-Post auch schon etliche Leute gemeldet, die nicht nur bereits fleißig von der Yahoo-Karte die Straßen Ouagadougous abzeichnen, sondern wir wollen im Februar auch nach Ouagadougou reisen, eine Handvoll GPS-Geräte mitnehmen und zB mit ein paar Schulen die Lust und das Wissen rund ums Mappen vor Ort viral verbeiten.

Wetten, dass Google keine Chance gegen die Openstreetmap hat?

So sah Ouagadougou vor wenigen Wochen aus:

Und das ist der Stand von letzter Woche:

Und dies ist der Stand von gestern:

Im Wesentlichen ist dies nur die Arbeit von zwei oder drei Leuten. Sobald wir mehr werden, wird hier also richtig die Post abgehen.

Die freundlichen Jungs der Geofrabrik in Karlsruhe werden uns am Ende mit dem Know-How unterstützen, wie wir aus diesen Daten dann (natürlich mit aller Wertschöpfung nur vor Ort) den ersten Stadtplan von Ouagadougou erstellen lassen können – den gibt es nämlich bislang noch nicht.

Wir suchen übrigens noch Mitstreiter für diese vermutlich heißeste Mapping-Party des Jahres. Wer macht
mit?