Österreich bald komplett auf Openstreetmap
Andreas Klinger twittert eben den Link auf Futurezone.
Dort steht die gute Nachricht, dass Plan.at, eine Tochter des Compass Verlags und größter Plandienstleister Österreichs, seinen ganzen Kartenbestand der OSM-Community zur Verfügung stelle.
Die Daten werden nicht einfach importiert (das würde unendlich viele Konflikte mit den vorhandenen Daten geben), sondern als Layer zum Nachzeichnen zur Verfügung gestellt. Also als Futter für die vielen Freiwilligen, die nun von zuhause aus das Kartenmaterial von Österreich verbessern können.
Interessant ist die Begründung: man wolle nicht länger die Last der Aktualisierung der Karten tragen.
Der Verlag hat’s also kapiert.
Die meisten anderen Verlage hingegen haben noch immer nicht begriffen, dass sie durch die OSM-Bewegung längst ihrer nur noch scheinbaren Geschäftsgrundlage beraubt wurden. Sie sind genauso dem Verschwinden vom Markt ausgeliefert, wie Wikipedia (völlig zu recht) die Enzyklopädien aus(ge)löscht (hat). Weil crowdgesourced und damit besser. Und weil in einer offenen Lizenz und damit kostenlos und frei verwendbar.



Januar 20th, 2009 22:24
[...] Klinger den Artikel bemerkt (und andere auch die Nachricht von @andreasklinger auf Twitter (siehe Peter’s Artikel): Der Compass Verlag (wer kennt die grünen Wanderkarten mit der gelben [...]
Januar 20th, 2009 22:51
[...] Und ganz subtil ist darin auch die Erklärung enthalten, warum Menschen oder Firmen ihre Daten, ihr … Weil sie von eben dieser Allgemeinheit auch etwas zurück bekommen. Und zwar bessere Daten, mehr Wissen und auch bessere Software. [...]
Januar 21st, 2009 04:51
[...] bodenseepeter Permalink|Comments RSS Feed – Post a comment|Trackback [...]