Boarding für Twitterer

Auf www.boarding.fr gibt es einen tollen Service für Twitterer: einfach #boarding mit anschließendem 3-letter-code des Flughafens twittern (in meinem Fall also “#boarding BCN”), und schon bekommt man ein automatisches Reply, welche Twitterer sich ebenfall gerade am selben Flughafen herumtreiben.

Und auf der Webseite wird’s ebenfalls angezeigt.

boarding

Openstreetmap hat über 100.000 Mitwirkende

Heute muss in London und San Francisco die eine oder andere Flasche geköpft worden sein, denn die Openstreetmap hat nun erstmal über 100.000 registrierte User:

osm100000

Weiterhin gilt: das Datenvolumen verdoppelt sich alle 5 Monate, und die OSM ist “the next big thing” im Web.

Via OpenGeoData.

Bodensee-Tourismus gewinnt Filmpreis

Der Imagefilm des Bodensee-Tourismus hat beim Internationalen Filmpreis der ITB den 2. Platz in der Kategorie “Event” gewonnen.

Berücksichtigt wurde nicht nur die Qualität der eingereichten Filme, sondern auch die Budgets ihrer Erstellung.

Maßgeblich am Erfolg beteiligt waren bestimmt der legendäre Weitschuss von Vespa-Franz und die augenzwinkernde Einblendung von Imperias Bällen kurz vor diesem famosen Schuss (ab Minute 3)…

Navigation für Fußgänger mit Openstreetmap

Die University of Maryland macht es vor: wenn in einer Region die Daten der Openstreetmap nur gut genug erhoben sind, entstehen extrem spannende Projekte mit großem Mehrwert. Hier ist es ein OSM-Machup, das fußgängertauglich ist und sogar Barrierefreiheit als Kriterium für das Routing zulässt.

Routing University of Maryland

Erst gestern wurde ich wieder gefragt, ob ich mich an einem Projekt beteiligen könne, um in einer kleinen Region Kriterien der Barrierefreiheit zu erfassen und darzustellen.

Ich habe es abgelehnt und dringend empfohlen, alle Daten direkt in die OSM einzupflegen, wo sie allen zugänglich sind und gemeinschaftlich genutzt werden können.

Das ist übrigens eine seltsame Herausforderung, Barrierefreiheitsdaten zugänglich machen zu müssen…

Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ich wäre als Consultant sofort dabei…!

Paradoxer Disclaimer

Eben erhalte ich ein freundliches Email eines renommierten Anwaltes mit folgendem Disclaimer in der Fußnote:

Der Inhalt dieser E-Mail ist ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser E-Mail oder dessen Vertreter sein sollten, so beachten Sie bitte, dass jede Form der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieser E-Mail unzulässig ist. Wir bitten Sie, sich in diesem Fall mit dem Absender der E-Mail in Verbindung zu setzen. [...]

Eine juristisch völlig irrelevante Fußnote, die keinen Schaden anrichtet, dachte ich im ersten Moment.

Doch bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass sie die Sprengkraft besitzt, um das Universum zur Explosion zu bringen.

paradox

Das ist jetzt kein Witz. So wie der Teufel das Weihwasser, so fürchten Logiker jeden echten Widerspruch und vor allem jede Paradoxie.

Denn jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt jemand schreibt “Dieser Satz ist falsch” oder “Alle Kreter lügen” oder “Ich rasiere alle, die sich nicht selbst rasieren”… dann explodiert unser Universum.

Jawohl.

Und wenn in einem Email steht “beachten Sie bitte, dass jede Form der Kenntnisnahme des Inhalts dieser E-Mail unzulässig ist”, so droht unserem Universum schon wieder eine dieser schmerzhaften Explosionen.

Ganz abgesehen davon, dass ich als nicht vorgesehener Empfänger dieser Email nun wirklich nicht wüsste, ob ich genau jeden Satz nun zur Kenntnis nehmen dürfte oder nicht.

Maptoolkit + Qype = MapTheQ

Weil wir uns schon lange über die schwache Einbindung von Karten auf Qype geärgert hatten, und weil unser Maptoolkit unterdessen richtig gut geworden ist, haben wir die beiden kurzerhand zusammengebracht:

Wir haben von der Qype-API die Daten von Restaurants und Café erhalten und mit nur ganz wenig Programmieraufwand daraus MapTheQ gebaut.

maptheq

Wer noch mehr über das Maptoolkit wissen möchte, kann diese kleine Dokumentation bei Toursprung anschauen oder muss Fragen stellen.

Übrigens: Ursprünglich sollte Bikemap ein Marketing-Instrument im Long-Tail für unsere Radreisen werden. Eine erste Evolution brachte uns die Erkenntnis, dass es zum eigenen Start-Up taugt, und Helge und ich haben Toursprung daraus gemacht. In einer zweiten Evolution wurde uns klar, dass wir mit Bikemap & Co längst Technologieführer im Handling von Punkten und Routen in großer Zahl geworden waren. Dieses Know-How exzerpierten wir zum Maptoolkit und bauten es konsequent aus. Nun führen wir es mit Bikemap als Showcase vor und vermieten es erfolgreich, in erster Linie an Tourismusverbände und Medienhäuser.