Navigation für Fußgänger mit Openstreetmap

Die University of Maryland macht es vor: wenn in einer Region die Daten der Openstreetmap nur gut genug erhoben sind, entstehen extrem spannende Projekte mit großem Mehrwert. Hier ist es ein OSM-Machup, das fußgängertauglich ist und sogar Barrierefreiheit als Kriterium für das Routing zulässt.

Routing University of Maryland

Erst gestern wurde ich wieder gefragt, ob ich mich an einem Projekt beteiligen könne, um in einer kleinen Region Kriterien der Barrierefreiheit zu erfassen und darzustellen.

Ich habe es abgelehnt und dringend empfohlen, alle Daten direkt in die OSM einzupflegen, wo sie allen zugänglich sind und gemeinschaftlich genutzt werden können.

Das ist übrigens eine seltsame Herausforderung, Barrierefreiheitsdaten zugänglich machen zu müssen…

Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ich wäre als Consultant sofort dabei…!

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

3 comments

  1. Das wäre in der Tat sehr cool. Es bräuchte eigentlich „nur“ mal ein Pilotprojekt, das allen zeigt, was ’ne Harke ist ;O)

  2. [quote]Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen.[/quote]

    Wird hier in der Gegend in 1000 Jahren nicht der Fall sein.

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