Navigation für Fußgänger mit Openstreetmap
16 Mrz 2009
Die University of Maryland macht es vor: wenn in einer Region die Daten der Openstreetmap nur gut genug erhoben sind, entstehen extrem spannende Projekte mit großem Mehrwert. Hier ist es ein OSM-Machup, das fußgängertauglich ist und sogar Barrierefreiheit als Kriterium für das Routing zulässt.
Erst gestern wurde ich wieder gefragt, ob ich mich an einem Projekt beteiligen könne, um in einer kleinen Region Kriterien der Barrierefreiheit zu erfassen und darzustellen.
Ich habe es abgelehnt und dringend empfohlen, alle Daten direkt in die OSM einzupflegen, wo sie allen zugänglich sind und gemeinschaftlich genutzt werden können.
Das ist übrigens eine seltsame Herausforderung, Barrierefreiheitsdaten zugänglich machen zu müssen…
Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ich wäre als Consultant sofort dabei…!


Mrz 16, 2009 @ 21:20:47
Das wäre in der Tat sehr cool. Es bräuchte eigentlich “nur” mal ein Pilotprojekt, das allen zeigt, was ‘ne Harke ist ;O)
Mrz 18, 2009 @ 03:31:52
[quote]Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen.[/quote]
Wird hier in der Gegend in 1000 Jahren nicht der Fall sein.
Opentreetmap und Tourismus
Dez 04, 2011 @ 21:39:11
[...] und dienen in erster Linie der Navigation von Autofahrern. Um zum Beispiel von der Auto- zur Fußgängernavigation zu gelangen, braucht man jedoch 100 Mal mehr Daten in der Karte, deren Erhebung wiederum bis zu 100 [...]