12 Cycle Superhighways in London

London investiert heuer 111 Millionen Pfund in die Infrastruktur des Radwegnetzes. Die Stadt setzt dabei insbesondere auf zwölf neue Cycle Superhighways. Sie führen von zwölf verschiedenen Richtungen in die Innenstadt.

Bei uns heißt sowas schlicht Fahrradstraße oder Radweg, und es wird bei uns auch als Selbstverständlichkeit erwartet, statt mit einem so zurück-in-die-zukunft-mäßigen Film angekündigt.

Dennoch: die Euophorie des Film ist nett. London scheint es kapiert zu haben.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

3 comments

  1. Offensichtlich nehmen sie das Ernst, wenn sie schon den Bürgermeister vorschicken, um den Film anzumoderieren … Nicht schlecht!

  2. Wieso fahren die alle auf der falschen Seite war das erste, was ich beim ansehen gedacht habe. :-)

    Ich finde die Idee jedoch super. Wenn man mal selbst in London war kann man sehen, wieviele Radler dort unterwegs sind. Die Autofahrer interessiert das jedoch gar nicht.
    Anscheinend hassen sich beide Seiten und versuchen dauernd dem anderen eins auszuwischen.

    Hoffentlich kann man das damit ändern.

  3. Ich denke mal, sie haben einigen Nachhholbedarf dort in London. Aber wenn sie das dort so umsetzen – umso besser.

    Wünschen würde ich mir solch einen Plan zum Beispiel auch für Hamburg, wo die Grünen zwar mitgregieren, wo aber für die Radfahrer herzlich wenig passiert. Wir rumpeln weiter über rote Pflastersteine (!!), auf handtuchschmalen, miserabel in Stand gehaltenen Wegen, pardon: cycle highways. Ein Trauerspiel, dabei würde sich Hamburg wunderbar als Fahrradstadt eignen.

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