Berliner Rindl
27 Aug 2010

Agnus-Rind im Süßkartoffelraspelmantel, genossen im Chi Sing in Berlin.
25 Aug 2010
Gestern habe ich mein altes iPhone4 gegen ein neues getauscht. Vorher am alten eine Datensicherung mit iTunes gemacht und dann alle Daten am neuen mit iTunes aufgespielt.
Alle Daten?
Von wegen! Die Passwörter der (zig!) gespeicherten WLANs werden nicht synchronisiert. Die Twitter-App verlangt nach irgendeiner (welcher?) Identifizierung, und die Xing-App will nicht starten, weil irgend eine Authentifizierung nicht möglich ist.
Früher mochte ich Apple so sehr, weil genau solche Probleme fast nie auftraten.
Früher…!

19 Aug 2010
Seit mehreren Jahren verkaufe ich Satteltiere, die Schutzüberzüge in Tierkopfform für Fahrradsättel.
In den letzten Wochen jedoch fallen mir immer häufiger ihre kostenlosen Freemium-Kollegen auf, die nachts von Guerilla-Agenturen über Hunderte Fahrräder derselben Stadt gezogen werden, und auf denen eine deutliche Werbebotschaft steht.

Auf den ersten Blick ist das eine interessante neue Werbeform.
Auf den zweiten Blick aber scheint auch das Ordnungsamt daran seinen Gefallen zu finden. Zumindest in Konstanz klebte nämlich genau vier Wochen nach einer solchen Aktion eines Morgens auf den Gepäckträgern aller (!) Rädern, von denen die Sattelbezüge noch nicht entfernt waren, eine Grußbotschaft, nach der das Rad binnen xx Tagen entfernt würde, weil es offenbar nicht mehr benutzt würde.
15 Aug 2010
Mein Reisemoster ist erfinderisch. Es sucht immer neue Wege, um mich von meinen Reisen abzuhalten, und nur meiner Erfahrung mit Reisen im Allgemeinen und dem Reisemonster im Speziellen ist es zu verdanken, dass ich den einen oder anderen Flug doch noch erwische.
Heute fuhr ich nach Zürich um von dort nach Berlin zu fliegen. In Zürich sollte ich von Gate B04 einsteigen, als es nur ein Gate neben meinem an B05 verdächtig nach Schwefel roch. Dort sollte Easyjet ebenfalls von Zürich nach Berlin fliegen. Oder besser: längst geflogen sein.
Ich wurde darauf aufmerksam, weil die Menge der Wartenden jubelte, als ihr Boarding parallel zu meinem aufgerufen wurde. Ein Blick auf die Anzeigentafel verriet, dass sie 7 Stunden und 20 Minuten warten mussten.

Mein Reisemonster hatte also die Gates verwechselt, dachte ich, als ich entspannt nach Berlin flog und mich sicher wähnte.
In Tegel angekommen, erläuterte ich souveräner Vielflieger beim Aussteigen Sylvia die Besonderheit von Tegel: dezentrales Checkin, Sicherheitskontrolle und Boarding. Alles fein am Gate zusammen gefasst, ermöglicht es maximal ausgedehnte Wartezeit in Lounge oder Starbucks.
Stimmt doch, oder?
Check-In, Sicherheitskontrolle und Boarding.
Denkt mal nach! Habe ich etwas vergessen?
Genau, es fehlt noch eines… nämlich das Gepäckband. Kaum bemerkte ich souveräner und vielfliegender Besserwisser das vergessene Gepäckband, da schloss sich auch schon die No-Way-Back-Tür des Gate hinter uns und trennt uns seit dem von unserem Gepäck, das seit dem wunderbar dezentral auf dem Band seine Runden dreht.
Während Sylvia nun meinen All-You-Can-Eat-Gutschein als Wiedergutmachung im Starbucks vertilgt, nutzt der besserwissende Vielflieger die Zwangspause, um sich seine Niederlage von der Seele zu bloggen.
Und ich bin ungewollt um die Erfahrung reicher, dass das Reisemonster mit fintenreicher Ablenkung auch am Ende der Reise zuschlagen kann.
3 Aug 2010
Offener Brief am die Veranstalter:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie bewerben eine von Ihnen organisierte kostenpflichtige Veranstaltung mit dem Begriff “Barcamp”.
Ein Barcamp ist jedoch nicht nur ein offener Workshop, sondern ein Barcamp ist und bleibt vor allem eines: kostenlos.
Ich bin sicher, dass Ihnen eine Welle der Empörung der Community bevor steht, die Sie gewiss vermeiden wollen.
[...siehe Update 2...]Mit freundlichen Grüßen,
Peter Eich
Update am 19.8.2010: Die Veranstaltung wurde umbenannt. Statt “Barcamp” heißt sie nun “Usercamp”. Bravo!
Update am 20.8.2010: Die Veranstalter baten mich bei der Namensnennung und der Verlinkung zu differenzieren, da nicht die genannte und verlinkte GmbH, sondern ein Verein Veranstalter sei. Weil ich mir nun nicht mehr die Mühe machen möchte zu verifizieren, wer genau was veranstaltet (bzw. zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels als Veranstalter genannt war), habe ich die Nennungen und Links entfernt.
2 Aug 2010
Fauxpas im Taxi zwischen Termin und Zug in Linz: Mohnstreusel statt Linzertorte.

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