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Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Lufthansa-Tarife werben für Airberlin

Mittwoch, 17. Februar 2010

Für März muss ich drei Flüge buchen: an einem Tag von Frankfurt nach Zürich und später von dort nach Berlin, und am Folgetag von Berlin zurück nach Zürich.

Buche ich diese drei Flüge online auf Lufthansa.de, so kostet mich der Spaß 1.074 Euro.

Wenn ich stattdessen zwei Hin-und-Rück-Flüge buche (Frankfurt-Zürich-Frankfurt sowie Zürich-Berlin-Zürich) und von diesen vier Flügen einen ausfallen lasse, so kostet mich das ganze nur 367 Euro.

Ich fliege also für einen Drittel des Preises – wohlgemerkt in den selben Fliegern und derselben Buchungsklasse.

Diese Tarifgestaltung ist kundenunfreundlich, weil undurchsichtig.

Und eine glasklare Werbung für Airberlin, bei denen man Einzelstrecken ohne Strafzuschlag buchen kann.

Google erklärt “Rekursion” rekursiv

Montag, 8. Februar 2010

Die knappste und vielleicht auch die schönste (weil rekursivste) Erklärung für “Rekursion” findet sich bei Google.


Hinweis auf Google von Gabriel, Hinweis auf verwendeten Hyperlativ von Sylvia.

Eine Woche mehr Urlaub für Lehrer

Sonntag, 17. Januar 2010

Wenn ein Lehrer bereit ist, 220 Euro gegen eine Woche zusätzlichen Urlaub zu tauschen, dann sollte er diesen Artikel lesen.

Ein paar numerische Annahmen vorweg: ein Gymnasiallehrer mit 50 Jahren verdient 3.600 Euro netto. Er unterrichtet 25 Stunden und arbeitet weitere 15 Stunden pro Schulwoche. Es gibt 40 Schulwochen pro Jahr, und er beaufsichtigt etwa eine Klassenarbeit pro Schulwoche.

Ich nehme weiters an, dass die Beaufsichtigung einer Klassenarbeit eine Aufgabe ist, die nicht die Qualifikation eines Gymnasiallehrers erfordert, sondern nur die Anwesenheit einer Aufsichtsperson. Oder in anderen Worten: wenn ein Gymnasiallehrer eine Klassenarbeit beaufsichtigt, so verschwendet er (s)eine fachliche Ressource.

Im echten Leben (also in der Wirtschaft) werden Ressourcen-Verschwendungen gesucht und konsequent eliminiert. Ein Unternehmen, das diese Strategie nicht konsequent verfolgt, wird keinen Erfolg haben. Alle Arbeiten sollen darum stets von Personen mit dem geringst-nötigen Ausbildungsgrad ausgeführt werden.

Warum erledigen tausende Lehrer dann regelmäßig solche unqualifizierten Aufgaben?

Wie wäre es, wenn jedes Schule einen Pool von Studenten beschäftigt, deren Aufgabe es ist, das wachsame Auge während einer Klassenarbeit zu sein. Sie bekommen dafür 8 Euro pro Stunde plus wertvolle Kontakte in ihre möglicherweise zukünftige Berufswelt. Schließlich sind es neuerdings die Schulen, die über ihre neu einzustellenden Lehrer selbst entscheiden – fast wie im echten Leben.

Studenten anderer Fächer im echten Leben machen das mit ihren zukünftigen Arbeitgebern nicht anders. Nur nennt man es dort freiwilliges Praktikum, und meist erhält man weniger als 8 Euro pro Stunde dafür.

Dieser Student ist also der Wachhund einer Klassenarbeit, also praktisch nicht viel mehr als einfach anwesend. Dafür sind vielleicht sogar 8 Euro zuviel.

Weitere Aufgaben hat der Wachhund nicht, denn der Lehrer ist ebenfalls im gleichen Raum anwesend, jedoch sitzt er abseits an einem Tisch und korrigiert weitgehend ungestört oder bereitet etwas vor – arbeitet also fachlich qualifiziert und verschwendet seine Ressource nicht.

Als Aufsicht ist der Lehrer dennoch präsent, und bei eventuell auftretenden Fragen und Problemen kann er eingreifen – jedoch nur, wenn sein Wachhund dies für nötig hält.

Ein solcher Wachhund wird von einem Pool von Lehrern (am besten von der ganzen Schule) beschäftigt und kann dann leicht mehrere Stunden in Folge eingesetzt werden. Mögliche Terminkollisionen stören mein Modell nicht – sollten einmal mehr Arbeiten parallel geschrieben werden als Wachhunde anwesend sind, dann beißt eben ein Lehrer ausnahmsweise ins Aufsichtsgras. Das darf vorkommen – nur eben nicht zu oft.

Pro Woche spart der Lehrer also eine Stunde, und pro Jahr eine komplette Arbeitswoche.

Da der Lehrer den Einsatz seines Wachhundes absetzen kann, bleiben jährlich als Kosten ganze 220 Euro netto zu bezahlen.

Was haltet ihr von dieser Idee?

Ich freue mich auf euer Feedback, und insbesondere auf weitere Vorschläge, wie man das Schulwesen mit Ideen aus dem echten Leben optimieren könnte.

Icon A5

Sonntag, 17. Januar 2010

Wenn sich ein Kampfjet-Pilot und ein Skateboarder zusammen tun und ein Flugzeug entwerfen, dann kommt das dabei raus:

Der A5 von Icon-Aircraft. Dieses zweisitzige LSA (light sports aircraft, also zwischen Ultraleicht und Eco) ist amphibisch, kann also im Wasser und auf Land starten und landen. Es ist nicht nur ultracool, sondern auch alle Daten scheinen vielversprechend.

Offenbar hat Icon Aircraft für den A5 schon 430 verbindliche Bestellungen erhalten (bei einem Preis von 140.000 USD). Zum Vergleich: ein UL in Deutschland kostet mit 80.000 bis 100.000 Euro nicht weniger, und der Bestseller war 2009 mit ganzen 46 Zulassungen die C42. Der A5 hat, scheint mir, ein riesiges Potential und wird der am Bodensee gebauten S-Ray von Iren Dornier kaum eine Chance lassen

Nur wird die deutsche Verhinderungsmentalität dafür sorgen, dass man mit dem A5 nirgends auf dem Wasser landen darf. Ziemlich schade, finde ich.

Klassenarbeiten korrigieren als Business-Case

Samstag, 9. Januar 2010

Bei der Mehrzahl von Geschäften scheint klar, in welche Richtung Geld fließen muss. Nämlich in die entgegengesetzte Richtung des Produktes oder der Dienstleistung.

Wenn der Bäcker zwei Euro haben möchte, dann muss er ein Brot verkaufen. Will er vier Euro haben, so muss er eben zwei Brote verkaufen. Und so weiter.

Auch der Frisör muss einen Schopf schneiden für 20 Euro, und zwei Schöpfe für 40 Euro. Und so weiter.

Solche Geschäfte sind auf den ersten Blick langweilig, weil zu fix und weil nicht skalierbar. Also fix, weil die Richtung des Geldflusses unabänderlich zu sein scheint (auf den ersten Blick, meist auch auf den zweiten und dritten), und nicht skalierbar, weil man um so mehr arbeiten muss, je mehr Geld man einnehmen will.

SKALIERBARE GESCHÄFTE

Spannender sind da schon solche Geschäfte, bei denen diese Einschränkungen nicht gelten. Leicht skalierbare Geschäfte sind zum Beispiel die meisten digitalen Produkte. Von einem kostenpflichtig downloadbaren PDF oder Musikstück kann man mit fast gleichem Aufwand beliebig viele davon verkaufen.

Backt der Bäcker das beste Brot der Stadt, so hat er sich im besten Fall einen guten Job geschaffen und hat erreicht, dass ihm die Arbeit und das Geld nicht ausgehen werden – wohl aber die Zeit. Schreibe ich jedoch ein sehr nachgefragtes Buch und stelle es als PDF kostenpflichtig zum Download bereit, so kann ich ohne jeden Aufwand eine fast beliebig große Summe damit einnehmen, und alles, was ich fortan tun muss, ist zusehen, wie das Geld eintrifft. Ich habe also keinen Job, wohl aber Geld und Zeit.

Darum interessieren mich nur noch gut skalierbare Geschäfte.

FIXE GESCHÄFTE

Bis vor fünf Jahren verteilten wir die Prospekte vom Bodensee-Radweg in 400 Hotels rund um den Bodensee, um dort für uns Werbung zu machen.

Unsere Flyer lagen auf Heizungen und Zigarettenautomaten neben zum Teil Jahre alten Prospekten der Insel Mainau und vielen anderen lokalen Attraktionen. Weil jeder von uns seine eigenen Verteiler beschäftigte, und weil die wenigsten Hoteliers sich aktiv um die Aktualität und den Bestand der bei ihnen ausliegenden Info-Materialien kümmerten. Und die, die es taten, hatten eine Menge Arbeit damit.

Darum organisierte ich eine zentrale Verteilung der Prospekte der wichtigsten 50 Attraktionen, ich investierte in 400 Prospektständer, die nun in den Hotels stehen, und jede Attraktion bezahlt mir seit dem einen jährlichen Betrag für die Verteilung ihrer Prospekte. Sie bekommt also für einen günstigeren Preis einen besseren Service – und ich verdiene daran noch etwas (und habe aus einer Kostenstelle ein Profitcenter gemacht, aber das ist ein anderes Thema).

Der Geldfluss ist hier also ganz erwartungsgemäß entgegengesetzt der Dienstleistung, denn ich leiste und die anderen bezahlen mich dafür.

Aber in diesem Geschäft versteckt sich eine interessante Komponente, und zwar in der Rolle der Hoteliers, bei denen meine Prospektständer stehen.

Zu Beginn meiner Verteilung hatte ich mir überlegt, ob ich auch von den Hoteliers etwas davon verlangen kann, dass ich ihnen die Organisationsarbeit der Info-Auslagen abnehme und sie ihren Gästen nun einen kostenlosen und guten Service bieten können.

Vermutlich hätten damals viele der Hoteliers zugestimmt, wenn ich 50 oder 100 Euro pro Jahr dafür verlangt hätte. Bei 400 Verteilungspunkten wären das immerhin bis zu 40.000 Euro zusätzlicher Einnahmen bei gleichem Aufwand für mich.

Bei meinen Reisen versuche ich in fremden Regionen immer alle Prospektverteiler kennen zu lernen und mich mit ihnen auszutauschen. Weil wir in komplett verschiedenen Revieren fischen, haben wir absolut nichts voreinander zu befürchten, und mit den meisten gelingt daher auch auf Anhieb ein sehr offener Erfahrungsaustausch.

So lernte ich auch Agenturen kennen, die in Gegenden Prospekte verteilen, wo die Hoteliers die Stellplätze meistbietend an den solventesten Verteiler vermieten. Dort bezahlt man schnell über 1.000 Dollar pro Jahr und Hotel (allerdings ist die Verteilung dort auch stets um ein Vielfaches teurer als bei uns).

Die Rolle der Hotels im Geschäft der Prospektverteilung ist also außerordentlich spannend, denn die Richtung, in die dort (falls überhaupt) das Geld fließt, ist völlig offen. Sie wird allein von der dort üblichen (genauer: als üblich empfundenen) Situation und vor allem dem Verhandlungsgeschick des Hoteliers bestimmt.

Dies ist ein einfaches Beispiel für nicht-fixe Geschäfte, und je mehr man nach solchen Geschäften sucht, desto häufiger findet man sie – auch dort, wo man sie niemals vermutet hat.

So ist His Steveness Jobs ein Meister darin, den Geldfluss umzukehren, selbst in Situationen mit üblichen Richtungen, in die das Geld bislang floss.

Auch Michael O’Leary beherrscht diese Strategie, denn es gibt Flughäfen, an denen Ryanair nicht etwa pro Landung eine Gebühr bezahlt bezahlt (wie scheinbar üblich), sondern pro eingeflogenem Passagier einen Werbekostenzuschuss des Tourismusverbandes kassiert. Wunderbar!

BERUFSGRUPPEN

Ein Hobby von mir ist seit langem, zuerst in scheinbar fixen und unattraktiven Geschäften eine Möglichkeit zu finden, wie man die Fixierung umkehrt und dann das Geschäft skalierbar macht. Möglichkeiten hierzu finden sich rasch zahlreicher, als man Firmen gründen kann.

Diese und andere Prinzipien der Evaluierung von Geschäftsideen lassen sich wunderbar mit anderen Unternehmern diskutieren, aber eine Berufsgruppe hatte dafür bislang immer nur ein resigniertes Schulterzucken übrig: die armen Lehrer, denen ich mich beispielsweise auch niemals trauen würde, die von mir so sehr bewunderte Vier-Stunden-Woche zum Lesen zu geben.

LEHRER

Aber das Knacken von scheinbar unlösbaren Aufgaben macht am meisten Spaß. Darum knoble ich am Strand des Roten Meeres schon seit ein paar Tagen daran, wie man Lehrern zu mehr Freizeit verhelfen kann, ohne dass die Qualität ihrer Arbeit sinkt.

Etwa die Hälfte der Arbeitszeit eines Lehrers wird unterrichtet, und etwa ein besonders unbeliebtes Fünftel muss für das Korrigieren von Arbeiten verwendet werden – ein scheinbar fixes und nicht skalierbares (und damit auch nicht delegierbares) Geschäft.

Zuerst suchte ich nach Möglichkeiten das Korrigieren zu standardisieren und dann gegen Bezahlung delegieren zu können. Also zum Beispiel Studenten oder arbeitslose Lehrer dafür einzukaufen, die eigenen Arbeiten zu korrigieren. Damit würde das Korrigieren immerhin delegierbar, weil prinzipiell skalierter.

Doch wo lernen Pfadfinder mehr: beim Angeführt werden durch Ältere, oder beim Anführen von Jüngeren? Ich bin überzeugt davon, dass im zweiten das sehr viel größere Potential steckt und es am meisten fürs Leben schult.

Und weil mein Vater ein unterdessen pensionierter Lehrer ist, darf ich nun zugeben, wie viel es mir damals gebracht hat, als ich inkognito seine Physikarbeiten korrigierte. Denn ich tat es freiwillig und war auch noch mächtig stolz darauf. Ich lernte viel mehr als im Unterricht dabei, nämlich aus den Fehlern der anderen, die ich erkennen, verstehen, bewerten und kommentieren musste.

KORRIGIEREN ALS BUSINESS-CASE

Die ideale Lehrerin beschäftigt also eine Schar von Schülern (und eventuell auch Lehramts-Studenten), von denen ausnahmslos alle Arbeiten korrigiert werden.

Dieses Korrigieren wird aktiv in seiner pädagogischen Nützlichkeit verkauft, etwa als eine Art Nachhilfeunterricht der besonders verantwortungsvollen Art. Die Schüler bezahlen wie bei der Nachhilfe einen Stundensatz, für den sie (die Kopien) von Klassenarbeiten korrigieren dürfen. Diese Arbeiten müssen freilich hinsichtlich ihres Erwartungshorizontes sehr transparent geplant werden.

Beim Korrigieren werden die Schüler jedoch nicht alleine gelassen, sondern sie werden von der Lehrerin dabei angeleitet. Sie könnte also mit einem beträchtlichen terminlichen und organisatorischen Aufwand eine kleine Schar von Korrigierern beschäftigen und mit dem Korrigieren fortan zwar nur unwesentlich wenig Zeit sparen, aber dafür (doppelt) daran verdienen.

Die Fixierung ist in diesem Modell also umgekehrt worden, doch so lange die Lehrerin dabei nicht wesentlich viel Zeit spart, ist das Geschäfts noch nicht skalierbar.

KORRIGIEREN SKALIERBAR MACHEN

Die korrigierenden Schüler müssten nun noch in zwei Gruppen eingeteilt werden: die Wölflinge und die Rover.

Ein Wölfling ist ein Schüler, der Arbeiten anderer (natürlich meist jüngerer) Schüler korrigieren darf. Und Rover wird ein Schüler erst, wenn er andere Wölflinge dabei pädagogisch geschult anleiten kann, wie man solche Arbeiten richtig korrigiert.

Das Korrigieren ist profitabel und skalierbar (und hier insbesondere: delegierbar) geworden.

Mit diesem Zweistufenmodell ist der Zeitaufwand der Lehrerin um etwa einen Tag pro Woche gesunken, der pädagogische Wert ihrer Arbeit am Ende sogar gestiegen, und Ihre Einnahmen sind höher als zuvor.

Oder? Was meint ihr dazu?

10 Jahre Sunscreen-Song

Sonntag, 3. Januar 2010

Schon so lange her, und immer noch aktuell: der Sunscreen-Song.

Gefunden bei Tim Ferriss.

Sydney’s New Year’s fireworks

Freitag, 1. Januar 2010

Junge, Junge, wenn man das Konstanzer Seenachfest daneben stellte – keiner würde es bemerken. Vor allem das Ende ist fulminant.

Das Youtube-Video wird von Sydney-Tourismus hervorragend zur viralen Werbung genutzt. Oder genauer: bereitgestellt. Denn nutzen tun es Leute wie ich in diesem Blogpost, und tausende andere überall im Web und vor allem auf Facebook.

Ich bin sicher, der Kameraflug mit dem Helikopter und der Schnitt des Filmes rechnet sich allein durch diese Youtube-Aktion.

Laufkreuzfahrten mit Rundays

Samstag, 26. Dezember 2009

In Geburtsanzeigen werden mangels Alleinstellungsmerkmalen stets Name, Gewicht und Größe des Kindes ausgerufen – als würde das ein Neugeborenes charakterisieren.

Da hat man es beim Blogpost über eine neue Firma schon einfacher.

Rundays

Letzte Woche erblickte also die Rundays GmbH das Licht der Welt. Sie wiegt notariell beglaubigte 25 Kilo, ist schon zehn Reisen groß, und ihr Papa ist mächtig stolz auf die kleine.

Doch wie gesagt, es geht auch genauer:

Mit Rundays versuche ich die Welt der Laufreisen aufzumischen. Oder genauer gesagt zu entwickeln. Und gemeinsam mit dem Ultraläufer Björn Grass werde ich die neue Firma sicher schnell zum Laufen bringen. (Achtung Kalauer!)

Im Programm stehen ausschließlich Laufkreuzfahrten, und diese überwiegend in der Karibik.

Also meist einwöchige Reisen auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem jeden Tag an einem anderen Strand oder einer anderen Promenade ein Lauf stattfindet. Warum das alles so vielversprechend ist, behalte ich natürlich für mich, aber auf der Webseite von Rundays gibt es schon einiges zu sehen (allerdings noch lange nicht alles, das Ding ist ja noch ein Baby).

Die nächste Reise ist bereits ausgebucht und daher erst gar nicht online. Aber bei der Reise ab dem 13. März 2010 durch die östliche Karibik bin ich selbst dabei und es sind auch noch Plätze frei.

Hallo Jogmaster, Gpsie und Tourspringer, wir sehen uns eh an Bord!

Aber wer kommt sonst noch alles mit?

FDP fällt Reiseveranstaltern in den Rücken

Freitag, 18. Dezember 2009

Heute wurde der von 19 auf 7% ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Hotels in Deutschland beschlossen.

Ernst Burgbacher war vor der Wahl tourismuspolitischer Sprecher der FDP und ist seit der Wahl Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus.

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Seiner Initiative ist diese “Förderung deutscher Hoteliers” maßgeblich zu verdanken – die in Wahrheit nichts anderes ist als eine weitere überflüssige Subventionierung (auch “Wahlgeschenk” genannt).

Heute wird Herr Burgbacher vor die Mikrofone treten und stolz verkünden, was er und die FDP da erreicht haben.

Ob ihm bewusst ist, wie sehr die FDP dabei Reiseveranstaltern in den Rücken fällt? Vermutlich schon, aber es wird ihm egal sein. Schließlich gibt es mehr Hoteliers als Veranstalter, und jeder hat nur eine Stimme.

Warum ist diese Ermäßigung für Reiseveranstalter so schlecht?

Verkaufen wir eine Reise innerhalb von Deutschland, so sind die Käufer entweder Endkunden oder aber andere Veranstalter.

(A) Verkaufen wir eine Reise an einen Endkunden, so müssen wir den Verkaufspreis differenzbesteuern. Es wird also die Differenz aus Brutto-Einkaufspreis und Brutto-Verkaufspreis mit 19% besteuert. Da Veranstalter mit Hotels stets Bruttopreise vereinbaren, bleibt für den Veranstalter hier alles gleich. Nur der Hotelier verdient plötzlich 14,8% mehr an unserem Kunden.

(B) Verkaufen wir die Reise aber an einen anderen Veranstalter (was sehr häufig vorkommt), so wird dieses Geschäft regel- oder auch margenbesteuert. Wir können alle bezahlte Vorsteuer (also alle in den Teilleistungen enthaltene Mehrwertsteuer) vom Finanzamt zurückholen und müssen vom Verkaufspreis 19% ans Finanzamt abführen.

Weil eine Reise eine Dienstleistung ist, wird sie mit 19% besteuert. In der Reise sind als Teilleistungen aber in erster Linie Hotelübernachtungen enthalten, deren Besteuerung plötzlich von 19 auf 7% gefallen ist. Genau genommen bestehen die Reisekosten sogar fast ausschließlich aus Hotelübernachtungen.

Im Tourismus werden zwischen Hotels und Veranstaltern immer nur Bruttopreise vereinbart. Damit bleiben zwar trotz Steuerveränderung alle Bruttopreise gleich, aber der vom Finanzamt für Hotelübernachtungen zurückerstattbare Betrag wird kleiner. Nämlich von 19 auf 7 Prozentpunkte, oder in anderen Worten: der erstattbare Betrag sinkt um sagenhafte 63%, während die zu bezahlende Steuer konstant bleibt.

Bei einer 7-nächtigen Reise um den Bodensee ist das pro Buchung ein Betrag von knapp 90 Euro, und der ist höher (höher!, HÖHER, H*Ö*H*E*R) als die kalkulierte Marge im B2B-Geschäft.

Oder in anderen Worten: wir Veranstalter machen plötzlich mit jedem einzelnen Gast Verlust.

Die FDP ist die Partei der Unternehmer.

Gewesen.

Danke dafür, Herr Burgbacher!

PS: Nochmal ganz ohne jede Polemik, Herr Burgbacher. Wie genau sollen wir mit dieser Situation umgehen? Insolvenz anmelden? Ich bin wirklich neugierig auf die Antwort von Ihnen. Sowie auf die meiner Abgeordneten Birgit Homburger. Gerne hier im Blog als Kommentar. Oder irgendwo persönlich – und das gerne im Beisein eines von Ihnen vermittelten Steuerexperten, der mir dann erklären kann, wie wir Ihrer FDP-Steuererfalle ohne Insolvenz entkommen können. Hauptsache Sie kneifen nicht.

Social Media… auch im Tourismus

Samstag, 12. Dezember 2009

Wunderbares Video, bei dem all jene Touristiker kalte Füße bekommen sollten, die sich nicht um Social Media kümmern:

Bodensee ohne eigene Webseite?

Freitag, 6. November 2009

Braucht eine touristische Destination eine eigene Webeite? Braucht eine Ferienwohnung eine eigene Webseite? Und ein Café?

Letzte Woche schaute ich online nach, wann das Voglhaus-Café sonntag öffnet, um dort nicht vor verschlossenen Türen zu stehen. Dann machte ich mich auf den Weg – und stand vor verschlossenen Türen. Weil die Öffnungszeiten auf der eigenen Webseite nicht korrekt angegeben waren.

Mir kam es vor, als hätte ich den Inhaber selbst gefragt und von ihm eine falsche Antwort erhalten.

Da die URL des Café nicht generisch ist, muss selbst ich als Stammgast danach googeln. Und auf den Folgeplätzen des  Suchergebnisses sind die Einträge desselben Cafés bei Tupalo, Qype und Tripadvisor. Jeder einzelne ist informativer und nützlicher als die Webseite des Café selbst.

Der Wirt wäre also gut beraten, würde er dort seine Öffnungszeiten eintragen und die Daten kontrollieren. Womit er auch die Kartensuche von Google kontrollieren würde. Seine eigene Webseite hingegen hat im Vergleich fast keine Bedeutung mehr.

Weil: die im Web verstreuten Inhalte sind wichtiger als die eigene und schlechte Webseite. Oder auch: content rules.

Bei einer Ferienwohnung ist es ganz ähnlich. Wäre sie ein Auto, würden eh 99% der eigenen Webseiten so schöne Texte präsentieren wie: “Vermiete Auto. Mit vier Rädern, Türen und einem Kofferraum. Vier Sitze drin”. Aha!

Viel wichtiger für den wirtschaftlichen Erfolg einer Ferienwohnung ist deren Präsenz auf den entsprechenden Portalen und in den Suchmaschinen. Eine eigene Webseite braucht man dazu nicht.

Entlang des baden-württembergischen Teils des Bodensee-Radwegs steht auf jedem einzelnen Schild eine Werbung für www.tourismus-bw.de. Nur findet man dort so gut wie nichts über den Bodensee-Radweg. Aha!

Was ist Google? Die erfolgreichste Webeite überhaupt. Und was macht Google? Schickt seine User immer gleich weiter, und zwar dorthin, wo der Inhalt steht.

Weil: content rules.

Es ist viel wichtiger, den Inhalt über die eigene Destination auf den verschiedensten Stellen im Web zu pflegen als eine eigene Webseite zu betreiben. Und wenn man für beides gemeinsam keine Zeit hat, sollte man sich für den Inhalt entscheiden und gegen die eigene Webseite.

Denn eine touristische Destination hat auf Tripadvisor, Faebook, Wikipedia etc. längst viel mehr Besucher als auf ihrer eigenen Webseite (selbst die offizielle Seite vom Bodensee hat im Jahresschnitt pro Tag keine Tausend Besucher!).

Die Konsequenz aus diesem Trend zog Vancouver-Island und löste die eigene Webseite auf. Statt dessen wanderte der Inhalt auf das Tourismusportal von British-Columbia, und man kümmert sich auf Twitter und Facebook um die Anliegen der Gäste.

Ein lokaler Vergleich: die (inoffizielle und somit unkontrollierbare) Facebook-Page des Bodensee auf Facebook zählt bereits 20.000 Fans. Vermutlich ein Vielfaches mehr als der gute alte Bodensee-Newsletter Abonnenten besitzt. Ihre Reichweite wächst mit jeder Stunde. Und dies ist nur der Anfang des Trends.

Den fast alle touristischen Destinationen sowas von verpassen.

(Angeregt durch Blogpost von Reinhard Lenner)

DiBoBo – die Digitale Bohème am Bodensee

Montag, 2. November 2009

Es ist leicht über den Wirtschaftsstandort Konstanz zu schimpfen – vor allem, weil es eigentlich keiner ist.

Auch kulturell wächst einem hier schnell der grüne Bart, und ich lebe nur deswegen so gerne am Bodensee, weil ich in regelmäßigen Abständen nach Berlin oder Wien fliegen kann, um zu kontrollieren, ob das, was bei uns nur im Feuilleton steht, dort auch wirklich passiert. Sozusagen.

Das Wirtschaftswachstum einer Region ist (statistisch klar nachweisbar) eng mit den Anteil der anwesenden “kreativen Klasse” der Erwerbstätigen verknüpft. Diese Kreativarbeiter bestehen darauf, in einem kreativen und stimulierenden Umfeld zu leben. Sie ziehen sich gegenseitig an – und darum fast alle von Konstanz weg.

Man erkennt die Kreativarbeiter an ihren Freytag-Taschen, in denen ein Subnotebook steckt. Oder ein MacBook. In den Cargohosen versteckt sich ein iPhone. Oder zumindest der Wunsch nach einem. Auf dem Tisch liegt es zwischen Caffè Latte und Moleskine. Und der Tisch steht in einem Café mit WLAN. Oder zumindest in einem Café, über dem ein freundlicher Fonero wohnt. Sitzen mehrere solcher Leute zusammen im Café, dann stehen mindestens genauso viele Notebooks auf dem Tisch – die meist über und über mit Aufklebern von BarCamps beklebt sind.

Der Arbeitgeber dieser digitalen Bohème hat kein Sekretariat. Dafür aber ein Wii-Zimmer und einen guten Tischkicker in der Küche. Entweder tatsächlich – oder vorerst nur in den Gedanken dessen, der diese Firma gerade gründen möchte.

Diese digitale Bohème ist selten am Bodensee. Aber vorhanden!

Schade nur, dass man sich so selten trifft. Wie auch, wenn die coolsten Cafés hier “diese Notebook-Leute” als störend empfinden (das dürft ihr vom Klimperkasten und Voglhaus jetzt gerne mal persönlich nehmen).

Mir passiert es aber trotzdem immer wieder, dass ich neue spannende Leute kennen lerne, mit denen ich schon Monate oder Jahre meine kleine Stadt teile. Und jedes Mal denke ich: hätten wir uns nur früher schon getroffen.

Und damit nun nicht noch mehr Zeit vergeht, bevor wir uns alle in unserer digitalen Diaspora finden (oder schlimmer noch: beim nächsten Barcamp viele Hundert Kilometer entfernt), rufe ich hiermit zum monatlichen DiBoBo-Treffen auf: dem Stammtisch der digitalen Bohème am Bodensee.

Jeden ersten Donnerstag ab 19 Uhr im Il Boccone. Ein loses Kommen und Gehen. Erstmals diese Woche am 5.November. Details per Twitter mit #dibobo und/oder über das Event bei Facebook. Einfach dort sein, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – über das Facebook-Event wegen der Platzplanung jedoch hilfreich.

Jetzt hoffe ich, dass unser aller digitales Word-of-Mouth überall dorthin schallt, wo sie stecken, die Blogger, Holidaychecker, Twitterer, Toursprunger, Startupper, Notebooknomaden, VC-Burner, Lauter und wie sie alle heißen.

PS: Kommt euch der Text bekannt vor? Klar, es gab ihn vor über einem Jahr schonmal an dieser Stelle. Leider schlief das DiBoBo-Treffen damals wieder ein, obwohl es eigentlich ganz spannend war. Darum wiederhole ich es hiermit auf vielfache Anregung, jedoch nicht mehr als wöchentliches, sondern nur noch als monatliches Treffen.

Und weil unsere Wirtschaftsförderung sich damals nicht zu Wort gemeldet hatte, bekommt sie hiermit auch eine zweiter Chance auf unseren ersten freien Kaffee.

Zwangsmitgliedschaft in der IHK, Teil 2

Dienstag, 27. Oktober 2009

Meine Abneigung von der multiplen Zwangsmitgliedschaft in der IHK habe ich bereits gebloggt.

Zur Erinnerung: Ich bekomme sechs Mitgliederzeitschriften von denen, für jede Firma eine, ich bezahle also 6 x 200 Euro im Jahr. Zwangsweise. Und ich lese diese Dinger nie.

Heute musste ich jedoch wieder daran denken, als ich dort eine alte Zwangsbeitragsrechnung anforderte und der Dame am Telefon meine Email-Adresse nanne.

Zuerst wollte sie wissen, wo jetzt dieses “www” stünde, und dann frug sie mich, ob das nun in Groß- oder Kleinbuchstaben geschrieben werde und ob da Leerzeichen drin seien.

Ein wenig Wettbewerb täte der IHK sicher gut. Sie müsste dann genug Leistung bringen, damit Unternehmer freiwillig MItglieder werden. So wie es in einer Marktwirtschaft nunmal funktioniert.

Ausgerechnet der Verband selbst traut sich jedoch nicht dazu und lebt privilligert wie eine fette Katze von den Zwangsmitgliedschaftsbeiträgen, ohne seine Nützlichkeit unter Beweis stellen zu müssen.

Da kann man sich auch 2009 schon mal erlauben keine Ahnung von diesem komischen Internet zu haben…

Update 5 Minuten später: Immerhin kam der Scan der Rechnung keine 10 Minten nach dem Anruf per Mail. Immerhin.

12 Cycle Superhighways in London

Montag, 19. Oktober 2009

London investiert heuer 111 Millionen Pfund in die Infrastruktur des Radwegnetzes. Die Stadt setzt dabei insbesondere auf zwölf neue Cycle Superhighways. Sie führen von zwölf verschiedenen Richtungen in die Innenstadt.

Bei uns heißt sowas schlicht Fahrradstraße oder Radweg, und es wird bei uns auch als Selbstverständlichkeit erwartet, statt mit einem so zurück-in-die-zukunft-mäßigen Film angekündigt.

Dennoch: die Euophorie des Film ist nett. London scheint es kapiert zu haben.

Government 2.0: Australien gibt Geo-Daten frei

Sonntag, 18. Oktober 2009

Die Regierung von Australien stellt seit September sukzessive eine immer größere Menge von Geo-Daten online, und sie hat mit einem Wettbewerb dazu aufgerufen, diese Daten in Mash-Ups zu verwenden um “something new and exciting” zu erschaffen.

Das Credo lautet:

Help uns show why open access to Austrlian government information is good for our economy and society.

Australien hat es also verstanden, während hierzulande (nicht nur) die Topografischen Landesämter auf ihren Daten sitzen und diese nur gegen Bezahlung nutzen lassen.

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Dort nennt man das Programm Government 2.0 und den Wettbewerb Mashup Australia. Teilnahmeschluss ist der 13. November 2009, und Preisgelder bis 10.000 AUD winken.

Digitale Revolution 4.0

Mittwoch, 30. September 2009

Das berühmte Video Did You Know von 2008 (wiederum ein Update von Shift Happens von 2007) hat ein Update bekommen:

San Francisco im Zeitraffer

Donnerstag, 24. September 2009

Eine gloriose Sammlung von Zeitraffer-Aufnahmen rund um San Francisco:

Another Cloud Reel… from Delrious on Vimeo.

Schön ist auch diese Zeitraffer-Aufnahme aus Hong-Kong.

Nerds regieren die Welt

Dienstag, 22. September 2009

Die FAZ schreibt über die Nerds:

Nerds haben es in der Pubertät etwas schwerer, eine Freundin zu finden [...] Das stachelt sie umso mehr an. [...] Jetzt sind sie die größte Macht der modernen Gesellschaft.

Aus Die Revolution der Piraten in der FAZ.

Aerodynamische Frage

Montag, 31. August 2009

Vor ein paar Tagen war ich mit elf befreundeten Piloten und unseren sechs Fliegern in Frankreich. Beim Start in Lyon hatten wir exakt Gegenwind und mussten gleich nach dem Start um 180 nach links drehen und parallel zur Startbahn mit Rückenwind den Platz verlassen.

Kurz vor dem Start erinnerte uns einer der Piloten daran, wegen des Gegenwindes nicht zu schnell “in den Wind” abzudrehen, weil dies eine gefährliche Situation wäre.

Ich widersprach ihm und sagte, dass dies bei Windstille nicht weniger gefährlich sei.

In der Gruppe entstand eine mehrere Tage lang anhaltende Diskussion. Es ließ sich niemand von meiner Meinung überzeugen – und dies ist um so überraschender, als dass in der Gruppe zwei Fluglehrer, ein Kapitän einer Airline, der Besitzer einer Flugschule und der CEO einer nationalen Airline waren.

Ihre Argumente waren:

(1) Die kinetische Energie reiche nicht aus, um von Gegenwind schnell in den Rückenwind zu kehren, man müsste dem Propeller Zeit geben, diese Energie aufzubauen.

(2) Ein Unfallbericht eines abgestürzten Motorseglers weise genau das zu schnelle Eindrehen in den Rückenwind als Absturzursache aus. Also sei es eine gefährliche Situation.

(3) Jeder Pilot eines Jets wisse, wie beim Eindrehen in den Rückenwind die Airspeed abnehme, weil man das im Airliner schneller spüre als in einer unsensiblen Propellermaschine.

(4) Jeder Pilot müsse wissen, wie gefährlich das sei.

Ich behaupte, beim Eindrehen in den Rückenwind ändert sich die (einzig entscheidende) Airspeed nicht mehr oder weniger als beim Fliegen derselben Kurve bei Windstille. Die Gefahr liegt nur im Fliegen von zu enge Kurven, nicht aber daran, ob (homogener) Wind herrsche oder nicht. Schließlich kann das fliegende Flugzeug nicht wissen kann, ob die Luft, in der es fliegt, sich bewegt (=Wind) oder nicht (=Windstille).

Da keiner (!) der mitfliegenden Piloten sich von meinen Argumenten überzeugen ließ, bitte ich an dieser Stelle solche Leser meines Blogs um ihre Meinung, die selbst Piloten, Fluglehrer, Ausbilder, Physiker etc. sind. Bitte schreibt eure Qualifikation dazu, so dass meine elf Freunde sich wenigstens von euren Antoworten und Qualifikationen überzeugen lassen und mein Ego nicht länger mit diesem Gallileo-Gefühl durch die Gegend fliegen muss. Oder überzeugt mich davon, dass ich mich irre.

Danke!

Update: Eben rief mich ein LH-Pilot an und gab mir Recht. Das überrascht mich nicht, freut mich aber. Noch mehr freut es mich jedoch, wenn ihr das in den Kommentaren schreibt (zB “Bin LH-Kapitän und du hast Recht”), weil nur dann glauben es mir meine Freunde…

Update 2 (1.9.09) Danke für die 26 Kommentare, Jungs! Ich fühle mich schon zu 95% rehabilitiert. Jetzt warte ich noch auf das Schiedsgericht in Person des Flight Ops Chef und COO einer… sagen wir alpinen nationalen Airline für die letzten 5 Prozentpunkte ;)

Baden am Bodensee

Donnerstag, 30. Juli 2009

Wir erweitern die Reihe unserer Bodensee-Reiseführer u.a. um die Ausgabe “Baden am Bodensee”. Dazu sammeln wir in einem ersten Schritt alle Badestellen (also Bäder, Strandbäder und insbesondere auch sonstige nennenswerte Badestellen am See und im Hinterland). Im nächsten Schritt besuchen, beschreiben und fotografieren wir diese dann.

Hier ist der Stand unseres ersten Brainstormings. Leider ist unsere Ortskenntnis außerhalb von Konstanz noch nicht sehr gut.


Baden am Bodensee auf einer größeren Karte anzeigen

Darum freue ich mich über jeden ergänzenden und korrgierenden Hinweis.

Wer möchte, kann sich bei mir (mail ät bodenseepeter punkt de) gerne Schreiberechte für diese Google-Map anfordern. Alternativ die Hinweise einfach als Kommentar posten.