Allgemein

Fon soll scheißen gehn

Bis heute war ich ein Freund von Fon, der weltweiten Gemeinschaft von “ich öffne dir mein WLAN und du öffnest mir deines”-Leuten.

Fon eine gute Lösung. Aber nicht die beste.

Die beste Lösung ist ein für alle offenes und kostenloses WLANs. So wie in der gesamten Stadt St. Gallen. Oder wie bei den 30 Kneipen vom Bodensee, die ich in meiner Liste führe.

Eine solche Liste mit 125 WLAN-Kneipen aus Wien führt auch Helge.

Und eben lese ich, dass Fon offenbar Helges Liste genutzt hat, um diese 125 Wirte anzuschreiben und sie zu verunsichern – mit dem Ziel, sie zu Foneros zu machen.

Um also die beste Lösung zur zweitbesten zu degradieren (und ihr WLAN für alle Nicht-Foneros kostenpflichtig zu machen).

Helge nimmt kein Blatt vor den Mund antwortet auf gut Wienerisch: Fon soll scheißn gehn. Wunderbar!

Also, liebe Wirte vom Bodensee: bitte lest den Beitrag und die vielen Kommentare bei Helge. Dann sehr ihr, warum es sich nicht lohnt, ein kostenloses WLAN in einen Fon-Spot umzuwandeln (genausowenig wie in einen T-Hotspot und dergleichen).

Warum? Weil es nur um Pfennigbeträge geht, aber sofort die Gäste wegbleiben. Und weil der mediale Gegenwind zu groß ist.

Letzteres übrigens auch für Fon, wenn sie nochmal so einen Blödsinn machen…

Australia rocks!

Wenn ihr wissen wollt, warum es mir in Australien so gut gefallen hat und mit wem ich dort verreist bin, dann schaut euch das neue Video vom Adventure-Collective an:

Und dann bucht eure Reise dort!

Link zum Youtube-Video.

Dickerchen gesichtet

Endlich haben sich unsere Wege gekreuzt, auch wenn ich nun vergleichsweise ultraleicht von Kuala Lumpur weiterfliegen werde…

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PS: Mannomann, hätte ich nicht über den A380 gebloggt, sondern wäre gleich zum Transfercounter gegangen und hätte dort gefragt, ob ich mit dem Singapore-Codeshare-Flug eine Stunde früher nach Singapur hätte fliegen können, hättehättehätte, dann wäre ich in genau diesem A380 gesessen, statt ihn nur beim Einparken fotografiert zu haben…

Mit dem U-Boot in Ubud

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Ich muss zugeben, dass dieses Bild noch in 0 Fuß Tiefe entstanden ist, wie man an der roten Anzeige unschwer ablesen kann. Außerdem liegt Ubud nicht wirklich am Meer. Aber ein paar Minuten später ging es trotzdem auf Tauchfahrt 35 Meter tiefer zu einem Riff vor Bali zum Fischegucken.

So ein Ding würde sich am Teufelstisch bestimmt auch gut machen. Wäre dann endlich mal eine Winterattraktion am Bodensee (wegen des im Winter besonders klaren Wassers).

Für mich geht’s jetzt endlich mal wieder zurück an den Bodensee, in drei Stunden steige ich in den Flieger…

Balipeter

Nun streiche ich also für drei Tage den Bodensee aus meinem Namen und genieße abgeschieden zwischen Reisfeldern die warme und zeitweise auch recht feuchte Luft von Bali…

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Angeber im 64sten Stock

(Link zum Youtube-Video)
Zu blöd für den Blog? Egal, rauf damit!

Cycling Down Under

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Radfahren in Australien ist immer wieder mit Nachdenken verbunden.

Remarkable Rocks

Bei einer eintägigen Crash-Tour über Kangaroo-Island habe ich auch die Remarkable Rocks besichtigt. Wisst ihr, warum die so heißen? Schaut euch mal das Bild von einem dieser Brocken an…

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…und achtet dabei auf Darrenn, der rechts davon sitzt. That’s why.

Tour Down Under – Stage 3

Bei der fotografische Ausbeute der heutigen dritten Etappe der Tour Downunder habe ich viel riskiert und nix gewonnen.

Warum? Wollte coole Superweitwinkelfotos vom Zieleinlauf mit nach Hause bringen. Normale Teleaufnahmen kann und hat ja jeder, dachte ich. Darum also Weitwinkel drauf, Bild 1,5 Blenden unter-, und Blitz 1,5 Blenden überbelichtet. So dass der Sprinter im Ziel vor dunklem Hintergrund klar umrissen und normal hell zu sehen ist.

Tja, schön wär’s gewesen, nur leider hat’s nicht geklappt.

Erstens habe ich den richtigen Moment verpasst (löste beide Male um einen Bruchteil einer Sekunde zu spät aus), zweitens konnte ich bei dieser Blitzleistung anschließend ein paar Sekunden keine Bilder mehr machen, bis das Ding wieder Spannung hatte (genauer: ich konnte ohne Blitz weiter fotografieren, nur waren diese Bilder dann eben unterbelichtet). Und drittens fuhren diese blöden Fahrer immer auf der mir gegenüberliegenden Straßenseite, so dass sie für 12mm einfach zu weit weg waren.

Alles, was ich heute mitgebracht habe, sind diese beiden Fotos vom Sprint (Mickhael Delage)…

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…und vom Zieleinlauf der heutigen Etappe (Allen Davis).

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Fantastisch an der Tour Downunder war wiedermal diese unmittelbare Nähe zum Rennen. Wer kann schon bei der Tour de France mit 12mm ein Foto vom Zieleinlauf machen.

Entsprechend familiär ging es auch beim Abendessen zu, als ich mich mit Notebook und Bikemap dran machte, ein paar weitere Lieblingsrouten der Fahrer zu bekommen.

How cool is thaaaaat“, war der begeisterte Kommentar von Will Walker, als er mir seine liebste Trainingsroute verriet. Er wollte gar nicht aufhören und hat gleich noch weitere Touren mit mir hochgeladen.

Besonders gefreut hat mich die Lieblingsroute ab Rostock von Andé Greipel (Wikipedia), der immerhin das Vorrennen und die zweite Etappe gewonnen hat, und daher einer der Hoffnungsträger der Tour Downunder ist:

Profi-Touren auf Bikemap

Pablo Lastras ist ein spanischer Radrennfahrer aus dem Team Caisse D’Epargne, der seinem Idol Miguel Indurain knapp zuvor kam, indem er uns heute seine liebste Trainingsstrecke für Bikemap verriet:

Damit Miguel das auch bald tun kann, obwohl er kein English spricht, haben wir Bikemap gestern in aller Eile noch Spanisch als dritte Sprache verpasst. Mal sehen, wie groß die Sammlung solcher Profi-Touren noch wird.

Tour Down Under – Stage 1

Seit zehn Jahren gibt es das australische Radrennen Tour Downunder, und heute fand zum ersten Mal ein Rennen im Rahmen der Pro-Tour statt. Damit ist die Tour Downunder das einzige Pro-Rennen außerhalb Europas.

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Die teilnehmenden Fahrer und Teams sind weitgehend identisch mit denen der Tour de France, aber während bei jener alleine 3000 Journalisten allen Zuschauern die Sicht versperren, hat man bei der Tour Downunder die Gelegenheit, sämtliches Geschehen ganz direkt selbst zu erleben.

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Gut eine Stunde vor dem Beginn der ersten Etappe reihten sich die Mannschaften hinter dem Start auf und waren dabei nur durch ein kleines Gatter von den Zuschauern getrennt.

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Die Teams ragten dabei jedoch nach hinten über die abgesperrte Strecke hinaus, so dass dort ein direkter Zugang zu ihnen bestand.

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Nach einer Weile wurde mit das Fotografieren mit dem Tele zu langweilig (solche Fotos gibt’s überall), so dass ich mich für ganz mutig hielt und mit meinen 12mm ein paar schüchterne Schritte zwischen den Teams wagte und das eine oder andere Bild machte.

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Erst viel später ließ ich mir sagen, dass mein Super-XXL-VIP-Pass mir den direkten Zutritt zu allen Teams sogar ausdrücklich erlaubte. Habe also ganz umsonst gezittert.

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Gute drei Stunden später stand ich am Ziel, etwa fünf Meter hinter der Ziel-Linie und hatte meine Kamera schon mit Blitz und Weitwinkel in Position gebracht, als mich die Tourismus-Ministerin von South Australia zu sich und dem Kommentator auf die Bühne bat. Da war schwer Nein zu sagen, so dass ich von der Bühne herab leider keine spannenden Bilder vomn Zieleinlauf mehr machen konnte.

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Von der zweiten Etappe werde ich morgen übrigens nicht berichten können, denn ich werde mir einen Tag lang tourfrei nehmen. Habe da so eine Idee mit Bikemap, die ich gerne sofort umzusetzen versuchen möchte…

Wozu das ganze?

Bislang hatte ich nie verstanden, warum sich die Radrennfahrer so unglaublich schnell über all die Berge bis ins Ziel quälen, anstatt einfach gemütlich die Strecke abzuradeln, die schöne Landschaft des Barossa-Valley zu genießen, vielleicht das eine oder andere Weinchen zu testen und diese lausigen weißen, grünen und orangen T-Shirts am Ende einfach untereinander auszuknobeln. Ist doch nur ein Fetzen Pastik.

Heute aber war ich zum ersten Mal live dabei, als die erste Etappe der Tour Downunder zuende ging. Und dabei begriff ich, worum es ihnen tatsächlich geht…

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Relaxation Downunder

Yeeeh, ich hatte mich schon immer gefragt, woher die Australier eigentlich ihre Coolness nehmen, yeeeh, und heute habe ich die Antwort gefunden:

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Yeeeh, sie schauen sie sich von den Kängurus ab, yeeeh!

PS: Was hingegen gar nicht cool war, stellte sich erst später heraus. Nämlich habe ich mich für diese Nahaufnahme mit meinem 12mm-Objektiv nicht nur auf den Boden gekniet, sondern auch direkt in einen Haufen Känguruscheiße. Vermutlich guckt diese blöde Vieh deswegen so komisch…

Update am 21.1.08: Hey, an obigem Bild is nix manipuliert – naja, außer dem weggephotohopten Bein eines Kindes am rechten Hoizont. Die Reste des scheinbar entfernten Zaunes sind in Wirklichkeit umzäunte Bäume (damit die Rinde von den vielen Tieren in diesem Park nicht gefressen wird). Und das Foto ist (zumindest noch) keine Postkarte. Beweis gefällig? Bitteschön, hier der Werdegang meines “close encounter”:

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Tour Down Under – Day 0

Als einziger bloggender Radtouristiker Deutschlands* wurde ich auserwählt, mich von der SATC nach Adelaide einladen zu lassen und die Tour Down Under zu bezeugen und zu beradtschlagen.

Drum nahmen wir heute in Adelaide den Sonderzug der Straßenbahn und fuhren bis zur vorletzten Station ins velo- und palindrome Glenelg.

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Palindrom ist es immer, velodrom war’s nur heute, denn die letzten Meter der Straßenbahnstrecke waren heute mit Asphalt zugeschüttet, um dem hiesigen Auftaktrennen der Tour Down Under ein wenig die Blutrünstigkeit zu nehmen.

Am Haus-Strand von Adelaide lebt es sich ganz prima. Wir verspeisten ein Känguru, und ich stellte enttäuscht fest, dass australische TVs sich mit meinem TvBeGone leider nur um- aber nicht ausschalten lassen.

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Gestern speisten wir in einer Gruppe von 10 Touristikern mit den Veranstaltern der Tour zu Abend. Während des Nachtisches schaute noch ein spanischer Radrennfahrer bei uns vorbei, den ich nicht kannte. Irgendein Ehrengast, der es nicht wirklich vermochte, meine Aufmerksamkeit vom leckeren Nachtisch auf sich zu ziehen.

Heute bei der Auftaktveranstaltung wurde mir erst bewusst, dass beinrasierte Kreise diesen Miguel wie einen Heiligen verehren. Man lernt nie aus.

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Vom Balkon unserer Pizzeria genossen wir eine wunderbare Aussicht auf den zwanzigfachen Rundkurs durch Glenelg…

…sowie auf die Zuschauer…

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…und natürlich auf die Radrennfahrer.

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Und während wir noch überlegten, welche Firma eigentlich hinter dem T-Mobile-Nachfolger “High Road Team” steckt, gewann deren schnellster Mann André Greipel auch schon das erste Rennen.

Auf diesem Bild wusste er das aber selbst noch nicht, es stammt von der Vorstellung der Teams und ihrer Fahrer eine halbe Stunde vor dem Rennen.

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* Naja, tatsächlich wurde ich natürlich nicht wegen meines Blogs dorthin beordert, sondern eher weil ich erfolgreich Radreisen veranstalte und vor allem weil ich hinter Bikemap stecke. Aber wer wäre nicht auch gerne mal ein so gefragter A-List-Blogger…

Telefonspam

In den letzten Tagen bekomme ich mehfach täglich folgende Spam-Sms von einem mir unbekannten Absender mit der Nummer +962776833788:

Eine Sprachnachricht wurde für Sie hinterlegt. Zum Abhoeren rufen Sie bitte 09003/494499 an und geben folgende Chriffre-Nr. 19889798 ein. Euro 1.99/Min.

Mein Telefon (das ich auch als Wecker benutze) piept als auch mitten in der Nacht, und ich wache gelegentlich davon auf.

Offenbar geht es nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen – was mir aber auch nicht wirklich weiter hilft.

Die Business-Hotline von Vodafone zuckt da nur mit den Schultern. Vom Versuch einem unzufriedenen Kunden zu helfen keine Spur. Und nach einer mehrminutigen Wartezeit (“moment bitte, ich erkundige mich”), riet mit die Dame vom Callcenter doch tatsächlich, ich sollte die Sms nicht löschen, denn wenn vom selben Absender 20 Sms im Speicher seien, dann würden die meisten Handys keine weiteren Nachrichten dieses Absender sannehmen, weil der Speicher voll sei.

Also mein iPhone hat 8GB, davon sind 2,3 GB frei, diese Sms besteht aus 152 Zeichen, also passen da noch 15.131 weitere solcher Spam-Texte rein.

Ich frage mich: ab welchem IQ darf man eigentlich bei Vodafone arbeiten?