Allgemein

Gott gibt es nicht. Religionsunterricht ist Betrug.

Eben habe ich beim Schockwellenreiter dieses schöne Banner gefunden:

Religionsunterricht ist Betrug

Auf der zugehörigen Seite steht treffend: Es wird Zeit, daß wir Atheisten Farbe bekennen…

Shoefiti als Straßenkunst

Seit Tausenden von Jahren zerfällt die Menschheit immer wieder in zwei Gruppen: die einen und die anderen.

Diesmal sind es jene, denen Shoefiti auf Anhieb gefällt, und solche, die es nie kapieren werden.

Shoefiti – das ist Grafiti ohne Farbe, aber mit Schuhen. Und zwar Schuhen, die in Städten an Leitungen und Bäumen hängen. Eine neue Form der Urban Art, die gerade aus den USA zu uns herüberschwappt.

In Konstanz hängt bereits ein ganzer Baum voller Schuhe zwischen FH und Rhein:

shoefiti_baum

Und in der Innenstadt habe ich ein Paar entdeckt, das genau meine Größe hat:

shoefiti-wire2

shoefiti-wire

Was macht man mit seinen Schuhen, wenn sie an einer Leitung hängen? Man lädt Fotos davon bei Flickr hoch und taggt sie mit “shoefiti”. Daraus entsteht dann die Sammmlung aller Shoefitis weltweit, die im besten Fall auch noch geolokalisiert auf einer Karte angeschaut werden kann.

Mitgemacht!

Unterwassergrenze am Bodensee

Da hat Patrick Brauns mal wieder gut hingelangt, in der April-Asugabe des AKZENT-Heftes:

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Boarding für Twitterer

Auf www.boarding.fr gibt es einen tollen Service für Twitterer: einfach #boarding mit anschließendem 3-letter-code des Flughafens twittern (in meinem Fall also “#boarding BCN”), und schon bekommt man ein automatisches Reply, welche Twitterer sich ebenfall gerade am selben Flughafen herumtreiben.

Und auf der Webseite wird’s ebenfalls angezeigt.

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Bodensee-Tourismus gewinnt Filmpreis

Der Imagefilm des Bodensee-Tourismus hat beim Internationalen Filmpreis der ITB den 2. Platz in der Kategorie “Event” gewonnen.

Berücksichtigt wurde nicht nur die Qualität der eingereichten Filme, sondern auch die Budgets ihrer Erstellung.

Maßgeblich am Erfolg beteiligt waren bestimmt der legendäre Weitschuss von Vespa-Franz und die augenzwinkernde Einblendung von Imperias Bällen kurz vor diesem famosen Schuss (ab Minute 3)…

Voll konkret ohne Parkschein

So um die 90% falsch geparkt hatte ich ab und an, aber zu 100% war mir das noch nie gelungen…

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Der Südkurier vertwittert die Stadt Konstanz

Twitter ist das schnelle Medium, das vieles tut: es macht süchtig, kostet Zeit, macht Spaß, beschleunigt Informationen und demokratisiert Journalismus.

In wenigen Worten erklärt? In meinem Twitter-Feed sende ich sozusagen ab und an eine Sms (“Tweet”) an die Allgemeinheit. Wer sich dafür interessiert, kann sie nebst beliebig vielen anderen abonnieren.

Bei mir ist das eher nur für meine Freunde interessant, aber bei Lance Armstrong (180.000 Leser) oder 50 anderen berühmten Twitterern wird es schon spannender. Oder bei den Entwicklern bestimmter Projekte, für die ich mich beruflich interessiere (also fachliche Tiefe statt Populismus).

In jedem Fall ist es eine technische Möglichkeit für sehr direkte Information. Ich lese zB gelegentlich die Tweets von Peter Friedrich direkt aus dem Bundestag.

Neu im Club ist nun die Stadt Konstanz.

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Zumindest auf den ersten Blick könnte man es meinen.

Wäre ja wunderbar, denn in Konstanz bekommt man Informationen (vom Dornröschen und KN-News mal abgesehen) immer nur durch das mit Messern verteidigte Monopol vom Südkurier präsentiert. Journalismus als Filter. Hat gewiss manche Vorteile (spart Zeit). Aber eben auch etliche Nachteile (selektiert Informationen).

Leider twittert die Stadt Konstanz scheinbar nicht direkt ihre Pressemitteilungen (das wäre noch irgendwie spannend gewesen), sondern nur der Südkurier die lokal relevanten und neu erscheinenenden Artikel seiner eigenen Webseite. Das wäre dann Twittername-Grabbing durch eine Zeitung.

Also ein ganz schlechter Stil.

Schön wäre es, würden die Pressemitteilungen der Stadt getwittert. Und die Meldungen der Sportvereiner (Spiele). Und die Meldungen der Polizei. Und die Fraktionen die Posts ihrer (ebenfalls unexistenten) Blogs. Und so weiter.

Das ganze dann aufbereitet in einem Mashup auf konstanz.de.

Das wäre die Demokratisierung des lokalen Journalismus. Ein Prozess der unaufhaltsam ist und kommen wird.

Aber soweit sind wir noch nicht.

Tote sind nicht vernehmungsfähig

Der Spiegel-Artikel über den Flugzeugabsturz bei Amsterdam stammt offensichtlich aus mehreren Federn.

Im oberen Teil heißt es:

Unter den neun Toten sind der Pilot, sein Kopilot und ein Pilot, der sich in der Ausbildung befand.

Und etwas weiter unten steht:

Eine belastbare Aussage über die Ursache des Unglücks ist frühestens möglich, wenn die Daten der Flugschreiber ausgewertet sind. Die Piloten sollen vorerst nicht vernehmungsfähig sein.

Konstanz oder Konschdanz?

Eben bin ich fast vom Stuhl gefallen, als ich den verbalen Lokalpatriotismus (oder nennen wir es: das übergroße Ego) der Konstanzer auf Wikipedia gefunden habe.

Der Artikel über Konstanz beginnt doch tatsächlich so:

Konstanz [?k?n?tants], oft auch [?k?nstants] ist die größte Stadt am Bodensee…

Stilistisch und humoristisch kann dieser Satz eigentlich nur von Dr. P. B. stammen (oder warst du es nicht?), und überhaupt bin ich schon lagne der Meinung, dass wir Konschdanzer Konschdanz nicht etwa falsch aussprechen, sondern der Rest der Welt schreibt es einfach falsch.

Kollegenschelte ist nicht nett…

…aber manchmal einfach viel zu schön, als dass man sie vermeiden könnte.

Diesmal richte ich meine Haarspalterei an einen Wettbewerber aus Linz.  Die Kollegen arbeiten dort fleißig und erfolgreich und haben daher nicht ganz so viel Zeit zum Korrekturlesen. Was mitunter erheiternd ist.

Die Verwendung von Konsonanten, insbesondere die des “P”, war dort Chefsache, und als Marktführer in Österreich hieß es seit 2005 immer wieder “nicht kleckern, klotzen!”. Und ob der Bindestrich darauf hindeuten sollte, dass hier eine lokale Variante der “ernsten Musik” gemeint sei, blieb uns im Jahr 2005 noch verschlossen.

pppp

Ab 2007 dann wurde zumindest einer der beiden überflüssigen Konsonanten gestrichen und dafür der musikalische Deutungsversuch ad absurdum geführt. Offenbar war das “klassisch” nur ein neuerdings versehentlich groß geschriebenes Adjektiv zum geliebten See, und der von Deppenleerzeichen umrahmte Bindestrich ein misslungener Gedankenstrich.

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Nun sind wieder zwei Jahre verstrichen, und mein ganzes Team (das diesen begrüßenswerten Konsonantenschwund vor mir entdeckte) wartete darauf, heuer endlich bei der korrekten Schreibweise zu landen.

Zwar wurde der falsche Strich gestrichen, aber der Rest blieb so falsch wie zuvor.

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Wir sind gespannt auf den nächsten Versuch im Jahr 2011 und fragen uns, ob der Bodensee es dann wieder in den Top-Ten geschafft haben wird…

High Five in der U-Bahn

Mit der U-Bahn zu fahren ist eine relativ sichere Methode, um sich jede umherfliegende Grippe rasch einzufangen. Wenn man aber ein besonders aktives Immunsystem hat (z.B. durch häufiges Benutzen der U-Bahn) und partout nicht krank wird, so könnte man es einmal mit der “Methode Rob” probieren.

Oder wenn man in nur 30 Sekunden 300 Leute zum Lächeln bringen möchte.

Hier ist sie:

Via rebel:art.

McDonald’s unter Wasser

Die gute Nachricht: ich hatte meiner Kamera dabei. Die schlechte: die Klospülung hatte sich verhakt…


Flooded McDonald’s from Superflex on Vimeo.

MP3 als Hörbuch in iTunes

Wenn man Hörbücher als mp3-Datei in iTunes öffnet, so mischen sie sich unter die “normalen” Lieder.

Das bedeutet, (a) sie werden im Shuffle immer wieder mal zwischen den Liedern gespielt, und (b) wenn man das Anhören pausiert, merkt sich der iPod (und damit auch mein Audi) nicht die Stelle, ab der man später weiter hören möchte.

Leider unterstützt iTunes Hörbücher von alleine nur dann, wenn man sie via iTunes im Store kauft.

Dieser Workaround hilft jedoch genauso gut, und er besteht nur aus vier einfachen Schritten:

  1. Datei(n) als mp3 laden
  2. Datei in iTiunes öffnen (und damit importieren)
  3. Datei in ACC umwandeln (mit rechter Maustaste in iTunes)
    Die Datei liegt nun doppelt in der Liste vor. Die obere ist die alte mp3, die untere ist ACC.
  4. Die mp3-Datei aus der Liste löschen und in den Papierkorb (also komplett löschen)
  5. Die ACC-Datei aus der Liste löschen, aber die Datei selbst behalten.
    Die ACC-Datei liegt nun im Orner Musik/iTunes/iTunes Music, ist aber nicht mehr in iTunes selbst sichtbar.
  6. Im Ordner die Endung der Datei manuell umbenennen von .m4a zu .m4b
  7. Die Datei nun wieder in iTunes importieren (rechte Maustaste, öffnen mit iTunes)
    Sie wird nun automatisch als Hörbuch in der Mediathek geführt und merkt sich die zuletzt angehörte Stelle.

Update: Meine Anleitung bezieht sich auf iTunes 8.0.2 auf MAC 10.5.6 (aber vermutlich ist dieser Workaround davon unabhängig und funktioniert auch auf Windows)

Update 5.2.09:

Borahm hat (mal wieder) recht, die ganze Sache ist viel einfacher.

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Man tatsächlich nur mit der rechten Maustaste auf den (vermeintlichen Musik-) Titel klicken, über “Information/Optionen” die “Medienart” auf “Hörbuch” stellen und “Position merken” auf “ja” setzen.

Dann flutscht der Hörbuchtitel automatisch zu den Hörbüchern.

Ich hatte Medienart mit Genre verwechselt – und die Umstellung des Genres allein hilft nicht.

Vapor – mein neues Lieblingsspielzeug

Seit ein paar Tagen fliege ich mit meinem Vapor herum. Unterdessen kann ich ihn selbst in meinem Wohnzimmer schon in der Luft halten, und das Ding hat noch jeden Absturz überstanden. Wahnsinniges Teil. Seht selbst, warum…


Me and my Vapor from Peter Eich on Vimeo.

Der Vapor kostet übrigens 99 Euro und es gibt ihn z.B. hier.

PS: Den gottlosen Kapuzenpulli gibt es übrigens hier.

Telefonkosten durch Push-Funktion

Das Telefon ist mein wichtigstes Werkzeug für meine tägliche Arbeit. Ich telefoniere viel, und ich reise viel.

Letzten Herbst ließ ich mir von der Buchhaltung meine Telefonkosten zusammenstellen, und ich staunte nicht schlecht: zwischen 300 und 800 Euro monatlich kamen da zusammen – ein Betrag, von dem ich als Student locker leben konnte.

Recht schnell war klar, dass vor allem Daten-Roaming für die Kosten verantwortlich war. Oder in anderen Worten: die Push-Funktion meines iPhones.

Im November hatte ich sie deaktiviert. Emails erreichen mich auf dem Handy nun nur noch im WLAN, oder wenn ich sie explizit abrufe. Faktisch ist das keine wahrnehmbare Einschränkung für mich. Eher im Gegenteil – es kommt meiner Auf-das-Wesentliche-konzentrieren-lernen-Strategie sogar noch zugute.

Und es spart etwa zwischen 280 und 390 Euro im Monat.