Luftbilder

Konstanz von oben

Was für ein Wetterchen – so dürfte es gerne bis November bleiben. Nicht zu warm, nicht zu kalt, und immer diese wunderbare Perspektive von oben nach unten…
konstanz
Hier noch ein etwas größeres Fotos des Katamarans, der gerade aus Friedrichshafen kommend im Konstanzer Trichter einläuft.

Katamaran

Weitere Luftbilder vom Bodensee gibt es zusammengefasst in der entprechenden Kategorie (rechts) oder einfach hier klicken.

Den Bodensee am Boden sehn

Der heutige Tag war viel zu schön, um am Boden zu bleiben. Eigentlich wollte ich rauf zu der Freiheit über den Wolken, doch diese waren weg und jene begann schon viel tiefer.

breezer1.jpg

So flogen wir eben bis zur Inversionsschicht, schauten drüber in die glasklare Luft und durch diese bis zum Mont Blanc – und flogen ein paar Kreise. Weil man derweil so schön den Bodensee am Boden sehn kann.

breezer2.jpg

Wolkenflug

Was für ein herrlicher Flug über den leicht bewölkten Bodensee…

bild1.jpg

bil5.jpg

bild3.jpg

Messerschmitt Sport on Runway

Mit meinem Ultraleichtflugzeug flog ich heute zu einem Ultraleichtfahrzeug – ich traf Robert Eder bei Peissenberg auf einem kleinen Flugplatz, wo er mir seinen Messerschmitt Sport vorführte.

Messerschmitt Kabinenroller Roadster

Mehr zu Roberts Renner gibt es in meinem Messerschmitt-Blog. Hier noch ein paar Luftbilder von unterwegs.

[mygal=allgaeuflug]

Föhn über dem Bodensee

Heute hatte fast jeder am Bodensee Kopfschmerzen – das ist die schlechte Nachricht. Und heute herrschte am Bodensee mal wieder Aplenföhn, also atemberaubende Weitsicht bei glasklarer Luft – das ist die gute Nachricht.

Darum sind wir kurzerhand von Konstanz zum Abendessen nach Lindau geflogen und pünktlich zum Sunset wieder zurück. Dabei habe ich zum ersten Mal ein besonderes und für den Bodensee sehr typisches Wetterphänomen erlebt: den Föhnsturm.

Die erste Hälfte des Flugs war so glatt wie ein Babypopo (= obere Bildhälfte), doch plötzlich tanzte das Flugzeug für ein paar Minuten lang so heftig hin und her, dass wir unsere Gurte sehr fest anziehen mussten, um nicht mit dem Kopf gegen das Dach zu stoßen (=untere Bildhälfte). Der Wind wusste nicht, aus welcher Richtung er wehen wollte, und änderte alle fünf Sekunden seine Meinung. Wir erkannten Segelboote auf dem See, die nur wenige hundert Meter voneinander entfernt waren, und von denen eines mit Westwind und das andere mit Ostwind segelte.

Auf der Oberfläche des Sees konnte man ganz klar die scharfe Grenze zwischen Windstille und Sturm erkennen:

foehneins.jpg
Föhnsturm beim Hinflug – man beachte für das Größenverhältnis die beiden Schiffe rechts oben!

foehn2.jpg
Föhnsturm beim Rückflug (Sturm im Vordergrund, Windstille im Hintergrund).

Und hier noch eine besondere Perspektive auf die Bucht von Friedrichshafen:

friedrishhafen.jpg

Flug an den Atlantik

Habe gerade mal in den alten Luftbildern gekramt und ein paar davon aussortiert. Im Mai 2005 flog ich vom Bodensee zur Loire, dort den Schlössern entlang und anschließend bis zur Ille de Yeu im Atlantik.

loire.jpg

Hier meine liebsten Fotos der Reise.

[mygal=loire05]

Der Untergang des Rheins

Hier seht ihr, wie der Rhein im Bodensee versinkt.

Der Rhein kommt aus den Alpen, heißt dort Alpenrhein und ist daher auch viel kälter als das Wasser im Bodensee. Daher fließt er nur wenige Meter in den See, bevor er darin versinkt. Durch die Sedimente hebt sich das Flusswasser klar vom Wasser im See ab.

Interessant finde ich die Stelle, wo der Strom des Flusses tatsächlich unter der Oberfläche des Sees verschwindet und in dessen Tiefen eintaucht. Vorgestern bin ich wieder einmal darüber geflogen und habe die Stelle erneut fotografiert.

seerhein570.jpg

In die Luft gehen!

Gestern sind in meinem Büro ein paar Fetzen geflogen. Ein paar Mitarbeiter und ein paar Grad zu viel ergaben ein paar Tränen am Ende.

Was macht man da als guter Chef? Ist doch klar, man geht in die Luft!

Ich habe mir also eine Azubine zum Tränentrocknen geschnappt und bin mit ihr über den Bodensee geflogen. Dabei ist mein erster Luftfilm entstanden. Unten die Version von Youtube, und hier das Pendant bei Google-Videos.

Hmm – wäre wohl besser geworden, wenn ich einfach nur Musik hinterlegt hätte… Gibt’s die irgendwo gratis, dann überspiele ich mein Gelaber gern nochmal…

Pollen unten, ich oben

pollen570.jpg

Gute Nachrichten für alle, die unter Heuschnupfen leiden: zumindest diese Pollen hier sind aus dem Verkehr gezogen.

Wenn es Nacht wird

nachtschatten.jpgAuf der Suche nach einem guten Plugin für ein Fotoalbum habe dieses Bild gefunden. Die Erde dreht Europe gerade aus dem Sonnenlicht heraus und in ihren eigenen Schatten hinein. Ich bin nicht ganz sicher, ob die leuchtenden Städte manipuliert sind, aber in jedem Fall ist es eine ganz besondere Perspektive auf einen Sonnenuntergang. Dies ist übrigens kein Luftbild von mir – so hoch darf ich leider nicht fliegen…

Aprilscherz, Bildfehler oder Ufo?

Am 30. März schrieb mit ein Unbekannter eine Mail, der er einen Screenshot von Google-Maps beifügte. Dieser zeigte eine Luftaufnahme einer sehr seltsamen Welle im Bodensee nahe der Insel Mainau. Der Unbekannte frug mich als fliegenden Fotografen, ob ich das Phänomen bereits entdeckt hätte und ihm erklären könne, um was es sich handle.

Wegen des nahenden 1. April hatte ich das Mail für einen Aprilscherz gehalten und sofort wieder gelöscht. Erst einige Wochen später erinnerte ich mich plötzlich wieder daran und schaute bei Google-Maps nach, ob ich das Phänomen vielleicht tatsächlich finden würde. Und tatsächlich, das Ding gibt es (dort) wirklich.

Wer ein wenig danach googelt, der findet etliche Diskussionsgruppen, in denen allen Ernstes darüber debattiert wird, ob es eine Welle, eine Untiefe oder dergleichen sein könne.

Das ist alles Quatsch. Der See ist an dieser Stelle gut 70 Meter tief. Was immer da unten ist, man sieht es von oben nicht. Und eine Welle dieser Ausmaße gab es am Bodensee nicht, denn sonst gäb’s die Mainau nicht mehr (dennoch, eine interessante Überlegung…).

Die einzig mögliche Erklärung ist ein Bildfehler. Die Luftaufnahmen werden ja zusammenhgesetzt, und hier hat sich irgend ein Algorithmus verrechnet.

Hier die ganze Bilderserie, reingezoomt:

Flug über den Bodensee

Heute hatte ich das Glück, einen Geschäftstermin mit dem Flugzeug wahrnehmen zu können. Statt über eine Stunde mit dem Auto bis nach Lindau zu fahren, bin ich knapp 20 Minuten geflogen.

Der Konstanzer Trichter.

Blick auf Staad, den Fähre-Hafen und die Insel Mainau.

Unterwegs habe ich etwas Seltsames beobachtet: auf dem See liegen helle Schleier, vermutlich Kilometer lange Teppiche aus Blütenpollen. Alle größeren hindurchfahrenden Schiffe hinterlassen darin dunkle Spuren.

Bei Langenargen mündet der torfig-schwarze Fluss Argen im See und hinterlässt dort seine Spuren.

Noch mehr neue Inseln im Bodensee

Diese Insel habe ich Bodensylt genannt

Für ein Pressefoto bin ich heute über das Industriegebiet geflogen. Im langen Endanflug über dem Konstanzer Trichter schauten mich plötzlich etliche neue Inseln an, die das Niedrigwasser freigelegt hatte. Das musste dokumentiert werden, denn schon wenige Tage später setzte die Schneeschmelze ein, der Wasserstand stieg, und die Inseln sind seitdem wieder verschwunden. Foto zum Vergrößern bitte anklicken.

Den gesamten Artikel lesen

Sandfahne weht in den See hinein

Sandfahne gegen die Fliessrichtung

Ein von mir noch nie zuvor gesehenes Phänomen am Konstanzer Hörnle. Durch den starken Wind aus Westen (man sieht einige Schaumkronen) scheint sich die Wasseroberfläche gegen die Fließrichtung nach rechts zu bewegen, also vom Trichter weg in Richtung Obersee. Das aufgewühlte Wasser am Ufer ist vom Sand hell gefärbt. Da im Windschatten des Hörnles das Wasser nicht (so schnell) fließt, sammelt sich das helle, sedimentreiche Wasser in einer beigen Fahne, die in den Obersee hinein "weht". Foto zum Vergrößern bitte anlicken.

Neuland am Bodensee

Imperia im Konstanzer Hafen Der Wasserstand am Bodensee nähert sich dem historischen Allzeit-Tief, und immer mehr Untiefen werden richtige kleine Inseln. Das wirft Fragen auf: Wie heißen diese Inseln? Wer darf sie benennen? Gehören sie zur Schweiz oder zu Deutschland? Ich bin ein paar Mal kreuz und quer über den Untersee geflogen und habe einige davon fotografiert. Leider sind die meisten Bilder unscharf geworden, daher gibt es hier nur eine kleine Auswahl.

wurm-insel3.jpg

Dieses Ding hier habe ich “Wurm-Insel” genannt, weil es sich vor Horn in den See stülpt wie ein Insulaner Vorfall. Je nach Blickrichtung könnte man es vielleicht auch “Viagra-Island” oder eher noch “No-Viagra-Island” nennen…

herz-insel1.jpg

Viel weniger abgebrüht schaut diese kleine Insel ins Wasser. Wegen ihrer keuschen Form habe ich sie “Herz-Insel” genannt. Im Hintergrund sieht man noch gut einen kleinen Damm, der früher mal zu der Insel geführt haben muss. Ist das ein Indiz dafür, dass der Wasserstand seinerzeit niedriger war?