OSM

Remember to connect!

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This happens in real world if you do not connect ways in the Openstreetmap.

node-2 node Photo taken near Sur, Oman. Better resolution by click on photo. All three above photos are CC-BY, please link to this blog-post or mention my blog. Thanks.

Österreich in der Opentreetmap

Max Kossatz hat in einem Blogpost auf Wissen belastet die Entwicklung der Openstreetmap von Österreich wunderbar visualisiert und dabei auch diesen Zeitraffer erstellt:

Sehr schön ist auch seine Darstellung aller Wege in Wien.

Der Bodensee will gemappt werden

Als OSM-affiner Bodensee-Touristiker treffe ich ab und zu Mapper von anderswo, die an den Bodensee reisen und ihren Aufenthalt damit verbinden, die eine oder andere Ecke des Bodensee besser gemappt zu hinterlassen, als sie ihn vorgefunden hatten.

Die Zielgenauigkeit, mit der einige dieser Mapper ganz bewusst in noch ungemappten Gegenden des Bodensees Urlaub machen, beweist, dass es sogar einen echten Mapping-Tourismus gibt.

Diese Bereitschaft möchte ich gezielt unterstützen und nutzen, um der touristischen Region Bodensee zu einer besseren Kartografierung in der OSM zu verhelfen.

Einerseits organisiere ich das Barcamp Bodensee (5.-6. Juni 2010 in Konstanz). Andererseits bin tourismuspolitisch am Bodensee gut bekannt und vernetzt.

Diese beiden Fakten möchte ich kombinieren und eine MOVING MAPPING PARTY organisieren.

In der Woche direkt nach dem Barcamp (also Montag 7. Juni und die darauf folgenden Tage) soll der Bodensee gemappt werden. Von lauter freiwilligen Openstreetmappern, die dafür an den See reisen. Und die vom Bodensee in der einen oder anderen Weise willkommen geheißen werden.

Ich stelle mir vor, dass z.B. die Übernachtungen (inkl. WLAN) von den jeweiligen Tourismusverbänden bezahlt werden, dass es abends gemeinsames Essen gibt, bei der sich die Orte für die geleistete Arbeit bedanken können (durch das Abendessen oder durch das eine oder andere Bier), dass vielleicht abends gemeinsam in Konferenzräumen irgendwelcher Hotels die tagsüber erhobenen Daten hochgeladen werden.

Ich selbst würde für eine Woche kostenlose Leihfahrräder spendieren.

Im Idealfall werden zwei oder gar drei Gruppen gebildet, die gegenläuig jeden Tag einen Ort weiter um den See ziehen, so dass man sich nach einer Woche am anderen Ende trifft – und alle Uferbereiche des Bodensee am Ende vorzeigbar – und für alle Touristiker fortan kostenlos nutzbar – in der Openstreetmap sind.

Das Musterhafte an dieser Aktion wäre, dass eine tourisitsche Region explizit dazu aufruft, durch Freiwillige gemappt zu werden. Eine Arbeit, die niemand bezahlen könnte. Die aber durch ein kleines Sponsoring zur einer spaßigen Aktion würde und so stattfinden könnte.

Starten kann diese MOVING MAPPING PARTY beim Barcamp am Sonntag – mit einer Session über das Mappen für all jene, die damit noch nicht vertraut sind.

Diese “Map-Me!”-Idee ist noch ganz frisch und braucht Feinschliff. Darum freue ich mich auf eure Kommentare, Ideen und Verlinkungen!

Ich freue mich auch insbesondere über innovative touristische Leistungsträger und Verbände vom Bodensee, die hier ihre Bereitschaft erklären, diese Aktion zu unterstützen und damit stattfinden zu lassen. Darum: Hallo IBT, TU, Vorarlberg-Bodensee, Thugau-Tourismus, Ostschweiz usw … Hallo Konstanz, Lindau, Friedrichshafen und alle anderen Orte… Hallo BSB, Mainau, Affenberg, Pfahlbauten, Festspiele und alle anderen Attraktionen… Hallo Südkurier und Schwäbische Zeitung, wer von euch beiden hat das Web kapiert und meldet sich zuerst… Hallo IHKs, Wirtschaftsförderungen und Tourist-Informationen… Ich weiß, dass die meisten von euch meinen Blog lesen. Jetzt könnt ihr alle euren Worten Taten folgen lassen. Ich bin gespannt auf euer Feedback gleich hier unter dem Artikel…!

PS: Sorry für den offenen Verteiler in meinem Mail an die hiesigen Tourisiker….!

Mapzen – der OSM POI Collector für das iPhone

Verwirrende Überschrift, ich weiß. Aber eigentlich ist Mapzen eine wunderbar einfache Sache.

Nämlich eine Applikation für das iPhone, mit der man POIs (also interessante Punkte) in der Openstreetmap sammeln kann.

Konkret funktioniert das so:

App auf dem iPhone installieren, öffnen und die Login-Daten der Openstreetmap eingeben (oder sich ein Benutzerkonto erstellen).

Dann in der App den OSM-Kartenausschnitt wählen, an dem man sich aufhält. Das macht entweder die Triangulierung der Funkzellen einigermaßen genau, oder aber (beim neuen Modell des iPhone) das GPS ziemlich genau. Sieht dann ungefähr so aus:

Mapzen, Screen 1

Gesamten Artikel lesen und alle Fotos sehen

Schöne OSM-Renderung von MapSurfer.net

Mit MapSufer.net (Roadmap und Topomap, siehe unten) haben Maxim Rylov and Vitaly Chezganov die schönsten Renderungen der Openstreetmap geschaffen, die ich je gesehen habe:

Roadmap

Topomap

Mehr darüber im OSM-Wiki.

Ouagadougou ist Best of Openstreetmap

Die Geofabrik aus Karlsruhe hat mit der Seite Best Of OSM eine Sammlung von Orten erstellt, die in der Openstreetmap von bemerkenswerter Qualität sind.

best-of-openstreetmap

Darunter ist auch die Stadt Ouagadougou, deren intensive Kartografierung Helge und ich im Oktober 2008 angestoßen hatten.

Opentreetmap und Tourismus

Im Vorjahr brachte die Österreich Werbung eine Broschüre heraus, um heimischen Touristikern das Web 2.0 näher zu bringen.

Die erste Auflage ist zwar bereits vergriffen, das PDF steht aber nach wie vor online zum Download bereit.

Österreich Werbung

Mitte Juni soll die zweite Auflage (“Reloaded”) erscheinen, für die ich – neben einigen anderen (zB Georg Holzer, bei dem ich mich u.a. für diesen Satz bedanke;) – einen Text schreiben durfte.

Hier ist die Rohfassung meines Textes:

Openstreetmap und Tourmismus

Als Wikipedia im Jahr 2001 online ging, ahnte damals noch niemand, welche Kraft und Kompetenz im partizipativen Web stecken würde. Doch bereits sieben fünf Jahre später musste sich die Brockhaus Enzyklopädie geschlagen geben. Im Jahr 2008 2006 erschien die letzte gedruckte Fassung der 200 Jahre alten und zuletzt 2.670 Euro teuren Enzyklopädie, und heute möchte niemand die Existenz von Wikipedia missen.

Im Jahr 2004 wurde die „die freie Weltkarte“ Openstreetmap gegründet, die in vielerlei Hinsicht mit Wikipedia vergleichbar ist.

Auch hier tragen Freiwillige ihr Wissen zusammen und verwandeln es in Allgemeingut. Anders als bei Wikipedia muss man hier jedoch kein Experte eines bestimmten Faches sein, um einen Beitrag zu leisten. Bei der Openstreetmap reicht schlichtes Ortswissen – und darin ist jeder von uns Experte, zumindest für einen bestimmten Ort an dem man zuhause ist.

Die Openstreetmap wird eine gewaltige Kraft entwickeln und den Wert von bislang gehüteten kartografischen Werken auf nahezu Null reduzieren. Die Verlagswelt wird revolutioniert werden, wertvoll geglaubte Geschäftsgrundlagen werden dahinschmelzen und der Eintritt in den Markt der Kartografie wird so leicht wie niemals zuvor.

War bislang der Besitz einer Karte entscheidend, so wird nun das Verwandeln der kartografischen Datengrundlage der Openstreetmap in entsprechende Karten zur bestimmenden Kompetenz – die übrigens viel leichter zu erreichen ist und zur Monopolstellung nicht ausreicht.

Die davon ausgehende Innovation wird die Art verändern, wie wir das Web benutzen, und die Karte wird zur Navigation im Web eine zentrale Rolle einnehmen.

Bei der Beurteilung der Openstreetmap darf man eines nicht vergessen: ihr Datenvolumen verdoppelt sich momentan alle fünf Monate. Was heute noch wie ein weißer Fleck aussieht, ist vielleicht schon morgen ein perfekt gezeichnetes Dorf mit einer Datenfülle, wie man sie aus der bekannten Google-Map nicht kennt.

Die uns geläufigen Karten im Web wurden von wenigen großen Firmen kommerziell erstellt und dienen in erster Linie der Navigation von Autofahrern. Um zum Beispiel von der Auto- zur Fußgängernavigation zu gelangen, braucht man jedoch 100 Mal mehr Daten in der Karte, deren Erhebung wiederum bis zu 100 Mal mehr Kosten verursachen würde. Keine Frage, dass das kommerzielle Modell hier an seinen Grenzen angelangt ist.

Und genau hier beginnt die Stärke der Openstreetmap.

Im Zoologischen Garten in Berlin sind schon jetzt alle Fußwege, Gehege und Tierarten in der Openstreetmap zu finden – also eine perfekte Karte für den Rundgang im Zoo. Oder in anderen Worten: der Zoo braucht keine eigene Karte mehr erstellen (lassen), sondern kann sich direkt an der Openstreetmap bedienen.
View Larger Map

Die Openstreetmap ist wie ein Eisberg. Das wenige, was man sieht, sind die Renderungen (also grafischen Darstellungen) eines meist nur geringen Teils der vorhandenen Daten.

So ist in einem gängigen Stadtplan im besten Fall ein Schwimmbad als Symbol eingezeichnet, obwohl die Openstreetmap dessen Namen, Hausnummer, Telefonnummer, Webseite und seine Öffnungszeiten kennt. Viele Daten aus etlichen Kategorien sind aber längst unter der sichtbaren Oberfläche der bekannten Renderung vorhanden.

Und mit genau dieser Datenfülle wird die Openstreetmap sehr bald zu einer der wichtigsten Datensammlungen des gesamten Web werden.

Schon jetzt liefern erste Firmen Module, mit denen man ganz einfach seine eigenen Renderungen der Openstreetmap erstellen kann. So wäre zum Beispiel ein behindertengerechter Stadtplan nur einen Mausklick vom Stadtplan für Radfahrer entfernt – denn beide bringen nur verschiedene Teile desselben Eisberges an die Oberfläche der sichtbaren Karte.

Vielleicht wird eine zentrale Aufgabe einer Tourist-Information bald schon die Komplettierung und Aktualisierung aller touristisch relevanten Daten in der Openstreetmap sein. Dann können sich alle Suchmaschinen, alle Portale und alle dynamisch erstellten Reiseführer daran orientieren, und ein Datensatz, der nicht in der Openstreetmap angelegt ist, existiert dann touristisch praktisch nicht mehr.

Openstreetmap hat über 100.000 Mitwirkende

Heute muss in London und San Francisco die eine oder andere Flasche geköpft worden sein, denn die Openstreetmap hat nun erstmal über 100.000 registrierte User:

osm100000

Weiterhin gilt: das Datenvolumen verdoppelt sich alle 5 Monate, und die OSM ist “the next big thing” im Web.

Via OpenGeoData.

Navigation für Fußgänger mit Openstreetmap

Die University of Maryland macht es vor: wenn in einer Region die Daten der Openstreetmap nur gut genug erhoben sind, entstehen extrem spannende Projekte mit großem Mehrwert. Hier ist es ein OSM-Machup, das fußgängertauglich ist und sogar Barrierefreiheit als Kriterium für das Routing zulässt.

Routing University of Maryland

Erst gestern wurde ich wieder gefragt, ob ich mich an einem Projekt beteiligen könne, um in einer kleinen Region Kriterien der Barrierefreiheit zu erfassen und darzustellen.

Ich habe es abgelehnt und dringend empfohlen, alle Daten direkt in die OSM einzupflegen, wo sie allen zugänglich sind und gemeinschaftlich genutzt werden können.

Das ist übrigens eine seltsame Herausforderung, Barrierefreiheitsdaten zugänglich machen zu müssen…

Ich stelle mir immer wieder gerne vor, wie eine touristische Region sich entscheidet, voll auf die OSM zu setzen, alle touristisch relevanten Daten dort zu sammeln und damit nicht nur die Daten, sondern insbesondere ihre Verwendung der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ich wäre als Consultant sofort dabei…!

Golfplätze in der Openstreetmap

Als die Openstreetmap im Jahr 2004 gegründet wurde, konnte man sich nur an der Google-Map messen. Also an der Darstellung einer Karte, die für Autofahrer gemacht wurde.

Unterdessen ist die OSM in vielen Teilen der Welt schon sehr weit über dieses Ziel hinaus gewachsen, und sie stillt das kartografische Bedürfnis anicht nur das Autofahrer, sondern auch von Radfahrern, Fußgängern, Rollstuhlfahrern und neuerdings auch Golfspielern.

Allein der Schritt von der Kartografierung der autotauglichen Straßen hin zur Erfassung aller Fußwege bedeutet eine Verhundertfachung der Datenmenge. Keine Firma der Welt könnte solch ein Projekt stemmen – nur eine partizipative und user-generierte Bewegung im Web ist dazu in der Lage.

Ein Beispiel für die Diversifizierung der OSM sind Golfplätze.

Eine Handvoll User diskutieren im Wiki der OSM darüber, welche Funktionen die OSM für die Belange der Abbildung von Golfplätzen haben solle. Am Ende einigt man sich darauf, die Diskussionsseite wandert von den proposed features zu den map features und die Datenstruktur ist damit “offizfiell” geworden. Da aber im Hintergrund bereits etliche Golfplätze gemappt wurden, sind längst genug Daten da, um die Struktur sofort mit Inhalten zu füllen.

Wie zum Beispiel diesen Golfplatz in Inden.

Hier ist seine momentane Darstellung gemäß der Renderung im Mapnik-Stil:


View Larger Map

Und so würde er nach momentanem Stand der Diskussion aussehen, wenn alle vorgeschlagenen Eigenschaften in das Aussehen der Karte übernommen würden:

golf

OpenCycleMap auf Bikemap

Im Jahr 2007 (das ist im Kalender 2.0 ganz schön lange her) begann der ADFC Baden-Württemberg in Kooperation mit MagicMaps das ADFC-Tourenporal.

Die Grundidee war gut: ADFC-Mitglieder wurden motiviert, den Verlauf aller offiziellen Radwege in einem Mashup mit Google-Maps zu kartografieren und somit ein Routing für Radfahrer zu ermöglichen.

Die Umsetzung stammt jedoch ist rückwärts gewandt und ignoriert alle Lehren über partizipative Web-Projekte:
- man kommerzialisierte das System
- man bezahlte die User pro Kilometer
- man verlangt Geld pro Kilometer runtergeladenem Radweg
- die Rechte an den Routen gehen an den ADFC zur kommerziellen Nutzung

Offenbar haben die Entwickler so getan, als stünde die Enzyclopedia Britannica nach wie vor in voller Blüte und als wäre Wikipedia der größte Flop des Webs gewesen.

(Jetzt werden die ADFCler und MagicMaper im Ländle wieder ein weiteres Jahr lang kein Wort mit mir reden… Also, liebe Leute: ich spreche doch nur aus, was ihr verpasst habe. Verpasst habt ihr es. Sauer sein müsstet ihr also auf euch und nicht auf mich. Wirklich schade, dass ihr das nicht versteht.)

Doch die Wirklichkeit hat sich zum Glück andere Bahnen gesucht. So wie das user-generierte und nicht-kommerzielle Wikipedia seinen Siegeszug über alle Enzyklopädien angetreten hat, so weht die Openstreetmap zurzeit alle kommerziellen Kartenwerke an die Wand.

Und im Windschatten der Openstreetmap hat sich die Opencyclemap entwickelt.

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Von den 85.000 freiwilligen OSM-lern werden momentan alle Radwege der Welt (!!!) in der OSM angelegt und sind nun in der Opencyclemap sichtbar. Das Datenvolumen der OSM verdoppelt sich momentan alle 5 Monate, die Qualität der OSM wächst also exponentiell. Und mit ihr die Opencyclemap.

Sie visualisiert die in der OSM enthaltenen Radwege zu einer velophilen Karte. Der vielleicht wichtigste Nebeneffekt dabei ist, dass diese Visualisierung und Bekanntmachung der (ansonsten in klassischer Darstellung nahezu unsichtbaren) Radwege-Daten dazu motiviert, sie zu erheben, zu verbessern und zu am Ende auch nutzen.

Hier wird also perfekt angewandt, was man aus allen user-generierten Projekten lernen kann:
- ein offenes System ohne primäres kommerzielles Interesse
- alle Mitarbeit ist freiwillig
- alle Nutzung der Daten ist gratis (momentan noch unter cc-Lizenz)
- die Rechte an den Routen sind sozusagen Allgemeingut

Wir haben nun in Bikemap einen neue Karten-Ebene eingefügt: die Opencyclemap.

Damit lassen sich nun noch viel leichter Touren entlang touristischer Routen planen. Man sieht sozusagen auf der Karte die Radwegeführungen, anhand derer sich Radrouten perfekt planen lassen.

Oder etwas philosophischer ausgedrückt: Bikemap gewinnt an normativer Kraft.

Hier ist als Beispiel die Kreuzung vom Bodensee-Radweg und Donau-Bodensee-Radweg in Immenstaad:


Popular routes in this area – powered by Bikemap 

Google MapMaker versus Openstreetmap

Mit meinem Post über 10-Argumente für die Openstreetmap hatte ich Beispiele präsentiert, wo die Openstreetmap Google-Maps weit überlegen ist.

Die Funktion MapMaker von Google ist auf den ersten Blick mit der Openstreetmap vergleichbar: jedermann kann dort eventuelle Fehler in der Google-Map verbessern oder fehlende Daten nachtragen.

Jedoch ist MapMaker auf bestimmte Regionen begerenzt, und vor allem gehört das Ergebnis Google – im vollen Gegensatz zur Openstreetmap, wo das Ergebnis eine Art Allgemeingut wird und von jedermann zu jedem Zweck (mit bestimmten Bedingungen) genutzt werden kann.

Dennoch macht MapMaker gute Fortschritte.

Dis isländische Hauptstadt Reykjavik ist auf Google-Maps nicht zu finden. Aber bei MapMaker hat der User Mapperz ganze Arbeit geleistet (leider, denn bei der OSM wären seine Daten gewiss besser aufgehoben).

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Links ist die user-generierte Karte von MapMaper, rechts von der Openstreetmap. Auf den ersten Blick zwei ähnlich gute Karten.

Der wesentliche Unterschied liegt jedoch in der Lizenz. Während mein Screenshot der linken Karte illegal ist, weil Google selbst Bildschirmfotos verbietet, ist der rechte legal. Ich darf die Openstreetmap-Karte von Reykjavik in einem Buch verweden, sie für den Druck einer kommerziellen Karte benutzen usw.

Wer bei der Openstreetmap als Hobby-Kartograf mitmacht, teilt das Ergebnis seiner Arbeit mit allen Menschen (ähnlich wie die Autoren von Wikipedia). Wer seine Zeit bei MapMaker verbringt, schenkt sein Ergbnis Google.

Oder noch knapper formuliert:

Openstreetmap ist gut. Google MapMaker ist böse.

Style-Editor für Openstreetmap

Das überaus spannende Startup Cloudmade von Openstreetmap-Gründer Steve Coast hat einen Style-Editor erstellt, mit der man OSM-Karten ganz einfach nach seinen eigenen Vorstellungen darstellen kann:


CloudMade StyleEditor ScreenCast from CloudMade on Vimeo.

Via Cloudmade-Blog.

Stadtverwaltungen und Openstreetmap

Am Beispiel der estnischen Universitätsstadt Tartu kann man sehen, was passiert, wenn eine Stadtverwaltung die Openstreetmap als Chance und nicht als Bedrohung sieht: ein paar ehrenamtliche Openstreetmapper fangen an ihre eigene Stadt zu zeichnen, und es entsteht ohne Kosten zu verursachen eine für jedermann nutzbare Karte im Internet, deren Qualität um Klassen besser ist als die bekannte Google-Map.


View Larger Map

Wenn der “wind of change” weht, bauen kluge Menschen Windmühlen. Einige Stadtverwaltungen hingegen bauen einen Windschutz. Und das ist mehr als schade.

Wie schön wäre es, wenn meine Heimatstadt Konstanz endlich begreifen würde, welche Chance sie hier verpasst. Insbesondere im Tourismus, wo die Openstreetmap “the next big thing” ist.

Liebe Konstanzer Politiker, Stadtverwalter und Touristiker, wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wie ihr die Openstreetmap unterstützen und nutzen könnt (und solltet), so komme ich gerne zu euch und erkläre es.

Bayern und Frankreich spenden Daten für Openstreetmap

Bayern hat’s erkannt. Die dortige Landesre180px-bayern-wappengierung hat der Openstreetmap Luftbilder der Oberpfalz von knapp 10.000 qkm Fläche zur Verfügung gestellt.

In den verschiedenen Editoren kann man sich diese Bilder als Hintergrund-Layer einblenden und sie so bequem und ganz legal abzeichnen.

Das Projekt läuft von Dezember 08 bis März 09 als Test. Wenn die OSM-Community bis dahin die Operpfalz gut kartografiert hat, wird Bayern weitere Luftbilder spenden und bei der bundesweiten Konferenz der Landesvermessungsämter dafür eintreten, dass auch die Ämter der anderen Länder diese Daten freigeben.

Die Luftbilder dürfen nur für diesen Zweck verwendet werden, aber die entstehenden Karten kommen in die OSM-übliche Lizenz.

Aus den Luftbildern werden folgende Daten übernommen:

  • Straßennetz
  • Bahnnetz
  • Wald
  • Gewässer
  • Stromleitungen (soweit möglich)
  • Siedlungen und Häuser
  • und möglichst viele Details

Das ist sowas von richtig. Mit Steuergelder erstellte Karten gehören der Allgemeinheit. Ich freue mich, dass sich diese Idee langsam durchzusetzen scheint.

Details und Anleitungen stehen im OSM-Wiki.

(Via Kommentar bei Georg Holzer)

Schön wäre es nun, wenn auch die anderen Landesvermessungsämter und vor allem die vielen städtischen Ämter endlich begreifen würden, dass die OSM sie nicht bedroht, sondern in ihrer eigentlichen Aufgabe unterstützt.

Außerdem lese ich gerade bei Heise, dass das französische Katasteramt der OSM-Community seine gesamten Daten ebenfalls zum Abzeichnen zur Verfügung stellt. Dies ist die zu erwartende Genauigkeit der Daten:

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(Tipp von Helge)

Wunderbar. Da scheint tatsächlich eine sehr vernünftige Idee in Erfüllung zu gehen. Denn die Ämter sind für die Bürger da, und nicht umgekehrt.