Inselhüpfen-Heft ist druckfertig

01200.jpgVor sechs Wochen hatte ich unseren ersten Entwurf des kleinen Inselhüpfen-Heftes online gestellt und um Kritik gebeten. Die kam reichlich, sehr offen und erstaunlich hilfreich.

Danke dafür, und vor allem an Bernd Röthlingshöfer, der uns beim Texten gut unter die Arme gegriffen hat.

Nun ist das Heft zu 99% fertig. Kleinkorrekturhinweise dennoch erbeten. Ende der Woche geht es in den Druck.

Hier ist die aktuelle Version:

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Reboot 9.0

Am 30.-31. Mai werde ich auf der Reboot 9.0 in Kopenhagen sein, und ich freue mich schon auf das anschließende Wochenende in diesem schönen Hotel.

Hotel Sankt Petri

Deutsch 2.0

Wenn das schönste Wort der deutschen Sprache (a) online und (b) in den letzten Jahren gesucht worden wäre, so könnte in der Kategorie “Adjektive” das dabei rausgekommen sein:

  1. unkonferenzig
  2. barcamphaft
  3. webzweinullig

Habt ihr weitere Vorschlage?

Laster-Pflaster

Wir haben mehrere Transporter, die täglich rund um den Bodensee düsen und dabei die Koffer unserer radelnden Kunden von einem Hotel zum nächsten transportieren.

Die Erfahrung lehrte uns, dass solche Autos möglichst keine Hochdächer haben sollten, weil etliche Eingänge von Hotels ziemlich niedrig überdachte Eingänge haben.

lpflasterlaster.jpg

Offenbar hat man beim DPD gestern dieselbe Erfahrung gemacht.

Wir saugen und blasen

Bevor wir im Dezember unser neues Büro bezogen haben, hatte ich mir bei den Verhandlungen um den Mietvertrag einen letzten Verhandlungspunkt ausgedacht: wir ziehen nur ein, wenn man uns eine schöne Terrasse bauen würde.

Dieser Punkt ging glatt durch, und die Arbeiten an der Terrasse haben heute begonnen. Und zwar mit dem Abtragen des Kieses vom Hallendach, auf das unsere Freiluft-Lounge kommen wird.

Ich staunte nicht schlecht, als die Männer nicht mit Schaufel und Schubkarre, sondern mit einem 15-Tonner anrückten. Der ist sowas wie ein fahrender Staubsauger fürs Grobe, mit dessen langem Rüssel der Kies einfach vom Dach weggesaugt wird.

Saugen

Besonders nett ist die Beschriftung des Wagens…

sa

Kundenlob

Das Inselhüpfen ist bewirbt sich in erster Linie durch Mund-zu-Mund-Propaganda zufriedener Kunden. Auf einen Beschwerdebrief bekommen wir rechnerisch etwa 15 unaufgeforderte Dankesschreiben, und das ist für einen Reiseveranstalter schon eine ungewöhnlich gute Quote.

So gesehen ist Kundenlob fast schon ein wenige zur Routine geworden für uns.

Dennoch haben wir uns heute im Büro riesig gefreut über das überschwängliche Schreiben einer Kundin, die ihren Brief mit dem wunderbaren Satz beendete:

Für mich heißt ihr jetzt Himmlischhüpfen statt Inselhüpfen.

Klingt viel besser als der Vorschlag eines betrunkenen Kunden, der einmal Inselhüpfen zu Pinselhüpfen, und die englische Übersetzung Isandhopping zu Islandpopping machen wollte…

Werbeblatt schlägt Magazin

Letzte Woche ist ein 30-seitiger Artikel im Hochglanz-Magazin Abenteuer und Reisen über das Inselhüpfen erschienen. Wir sind mächtig stolz darauf, denn der Artikel ist ungewöhnlich lang und perfekt bebildert. Doch wir hatten bis heute nur eine Handvoll Katalog-Anfragen, die sich darauf bezogen.

Nur mal so zum Vergleich:

In einem einem Gratis-Werbeblatt mit hoher Auflage ist gestern ein Rätsel veröffentlicht worden, bei dem es eine Inselhüpfen-Reise zu gewinnen gibt. Allein heute haben sich über 300 Katalog-Anfragen darauf bezogen.

Reality 2.0

Kürzlich flog ich als Pilot einen Rundflug über dem Bodensee. Die Studentin zu meiner Rechten schaute eine Stunde lang begeistert durch das Fenster hinab, und als wir kurz vor der Landung noch eine Bonus-Runde über ihrem Haus kreisten, da sagte sie:

Wow, das ist ja noch besser als Google-Earth

Hülğü.at

Helge in Wien

Übers Wochenende bin ich zu Gast bei Helge in Istanbul Wien.

(Nein, das ist keine Fotomontage. Ich habe nur Helges Kopf freigestellt.)

Auf der anderen Seite der Welt…

Eben habe ich mal ausgerechnet, was eigentlich gegenüber von Konstanz liegt. Also ich meine jetzt nicht Kreuzlingen oder Meersburg, sondern wo ich ankäme, wenn ich ein Loch schnurgerade durch den Erdmittelpunkt auf die andere Seite der Erde graben würde.

Leider bekäme ich dabei nasse Füße. Oder einen nassen Kopf. Denn ich käme etwa 1000 km östlich der Südspitze von Neuseeland im Südpazifik wieder raus.

Gegenüber

Genau an dieser Stelle käme ich übrigens auch vorbei, wenn ich mich nach Osten drehe und diese Richtung einmal eingeschlagen immer weiter geradeaus auf einer geraden Linie (einer sogenannten Geodäte – also der kürzesten Verbindung zweier Punkte auf einer Kugeloberfläche) laufen würde.

Das illustriert auch ein wenig, warum auf einer Weltkarte betrachtet Langstreckenflugzeuge immer Kurven zu fliegen scheinen. Manchmal ist ein (scheinbarer) Umweg nämlich die kürzeste Strecke ;)

Rechts

Via.

Bodensee-Satteltaschen

Heute kamen unsere ersten Merchandising-Produkte: ein Lastwagen voller Ortlieb-Satteltaschen mit unserem neuen Bodensee-Logo drauf.

bodensee-satteltaschen

Polygame Socken

Vor ein paar Jahren hatte ich in einer Hau-Ruck-Aktion alle meine Socken und Strümpfe weggeworfen und mir für ein kleines Vermögen einen komplett neuen Bestand von ein und derselben Marke und Sorte gekauft (Falke Family), und diese auch fast alle in schwarz.

Warum? Weil ich es leid war, nach jedem Waschgang die jeweiligen Paare wieder zusammenpuzzeln zu müssen. Mit dem neuen Bestand hingegen waren 90% aller Socken schwarz, und von denen wiederum 100% als Paare miteinander kombatibel. Gewollte Polygamie im Sockenschrank!
Im Laufe der Jahre hat sich mein Sockenbestand zwar wieder etwas diversiviziert, aber die heute vorgefundene Botschaft meiner Putzfrau hat mich fast von den… äh…. hätte mich fast die Nummer des Kammerjägers wählen lassen. Warum?

Bei mir haust irgendwo ein sockenfressendes Waschmaschinenmonster!

Polygamie

Der Deppen-Trick

Wasser fließt immer bergab, und Radler bahnen sich meist dort den Weg, wo sie am am sichersten, am schnellsten und am bequemsten vorankommen.

Diese Routen decken sich nicht immer mit den Gedanken der Stadtplaner, die sich diese oftmals jedoch gar nicht machen. Wenn also die Radler an einer Stelle partout nicht so radeln wollen, wie es sich die Schreibtischplaner vorstellen, dann kann das zwar mehrere Gründe haben, aber meistens ist es dieser eine:

Die vorgesehene Strecke ist zum Radfahren einfach nicht geeignet.

Doch statt an ihrer eigenen Arbeit zu zweifeln und bessere Radwege zu bauen, erklären die Stadtplaner lieber erstmal die Radler zu unvernünftigen Deppen, und zwar quer durch Deutschland von Amrum (links) bis Konstanz (rechts).

Danke an Stefan für das Bild von Amrum!

Deppen

Andalusien auf Bikemap

Da trägt wohl gerade jemand seine Rundreise per Fahrrad durch Andalusien auf Bikemap ein. Wie schön zuzusehen, wie das Baby wächst!

Andalusien

PS: Und bei dieser Gelegenheit merke ich, dass Bikemap den Link auf einen Ausschnitt (hier: Andalusien wie im Screenshot) ignoriert. Maaaaax, erledigen Sie bitte…!

St. Gallen wirbt mit WLAN

Vor einem Monat hatte ich vor lauter Begeisterung geschrieben, dass St. Gallen mit seinem flächendeckenden WLAN “groß Werbung in Deutschland” machen solle.

Gestern rief mich die PR-Agentur von St.Gallen-Bodensee-Tourismus an und bat mich, am Telefon den von mir durch meinen Blog-Beitrag angeregten Pressetext gegenzulesenhören, mit dem St. Gallen ab heute in Deutschland Werbung macht.