Bye-bye Bruno
30 Jun 2006
Nachdem Bruno zum Fell reduziert
Wurde am Bernardino dieser Tiger
Heute von mir fotografiert
Als des Versteckspiels Sieger
(Autobahnlyrik, einhändig)
30 Jun 2006
Nachdem Bruno zum Fell reduziert
Wurde am Bernardino dieser Tiger
Heute von mir fotografiert
Als des Versteckspiels Sieger
(Autobahnlyrik, einhändig)
29 Jun 2006
Roger Cohen schreibt in seinem Essay im Stern über die “Magie”, die momentan durch Deutschand gehe:
“Auslöser kann eine Kugel sein, ein Flugzeug, das als Rakete benutzt wird, oder eben ein globales Fest wie die Fußball WM. Sechzig Jahre nach seiner Stunde null beginnt Deutschland sich zu befreien – scheinbar spielerisch angstoßen durch den Bann eines Balls.”
Den Essay finde ich lesenswert, er bringt vieles auf den Punkt, das ich ebenso empfinde.
Allerdings soll der Mauerfall ja in Wahrheit durch einen offenen Hosenstall verursacht worden sein, und ich frage mich, ob es hier nicht ähnlich ist:
Diese entkrampfte, fröhliche und gelassene Stimmung, die durchs Land zu gehen scheint, liest man sie nicht nur deshalb aus dem Straßenbild, weil dort so viele Fahnen wehen? Und wehen dort nicht nur deshalb so viele Fahnen, weil irgendein Kerl diese geniale Idee mit den Seitenfensterfähnchen hatte, die nun millionenfach jedem Golf das Aussehen einer Staatskarosse geben? Und vor allem interessiert mich, was der Typ mit dieser Idee umgesetzt und verdient hat!
Den Essay gibt es auf deutsch im aktuellen Stern und auf englisch steht er hier. Das (von mir leicht veränderte) Logo stammt vom Stern und darf benutzt werden.
29 Jun 2006
Angela Merkel war die erste, sogar mit Podcast, Muammar al-Gaddafi ist der zweite und bloggt immerhin. Welcher Staatschef wird als nächster einen Weblog eröffnen?
27 Jun 2006
Bei Problogger gibt es eine Liste mit über 130 Links auf so ziemlich alle fürs Bloggen relevanten Seiten. Zu finden sind dort Affiliate-Programme, Editoren, Werbe-Plugins, RSS-Hilfen, Copyright-Hilfen, Favoriten-Verwaltung, Suchmaschinen, Foto-Verwaltung, usw.
Und was ist nochmal professionelles Bloggen? Vermutlich das, worüber alle reden und was keiner tut.
Gefunden bei Guy Kawasaki. Oh, ja, der könnte es tun. Muss es aber nicht mehr.
25 Jun 2006
Das Wochenende habe ich mit ein paar Fliegerfreunden in und über Tabor verbracht – der tschechischen Partnerstadt von Konstanz, deren Flugpatz sein 60-jähriges Bestehen feierte und Flieger aus ganz Europa eingeladen hatte.
Warum ist Tabor unsere Partnerstadt? Weil wir vor knapp 600 Jahren einen Herrn aus dieser Gegend in Konstanz willkommen geheißen hatten. Er möge doch seine Thesen mit anderen Gästen aus Rom diskutieren. Gastgeber war unser Oberindianer, Kaiser Sigismund, und er persönlich hatte seinem Gast freies Geleit und ein liberales Umfeld während des hiesigen Konzils versprochen.
Das war jedoch eher ein Versprecher als ein Versprechen, schließlich kam Jan Hus bei uns kurzerhand auf den Scheiterhaufen.
Ja, so gemein waren wir damals. Und um zu zeigen, dass heute alles anders und vieles besser ist, haben wir einander die Hand gereicht und die Freunde in Tabor mal wieder besucht, dabei viel in Cafés herum gehangen, erstaunliche Logos auf Pastetendöschen (anklicken!) fotografiert und den einen oder anderen Pokal eingeheimst.
Hier sind ein paar Bilder der Tour:
25 Jun 2006
Jedes Mal, als ich an dieser neuen Brücke vorbei fuhr, überlegte ich mir, wie ihr Gerüst wohl von innen aussehen würde. Heute war ich endlich drin und habe diese Bilder mitgebracht:









23 Jun 2006
Das ProjektB – unbedingt anschauen und durchlesen!
23 Jun 2006
Die drei Freunde haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die besten T-Shrits zur WM zu machen. Gestern habe ich zwei davon gesehen (einen Freund und ein T-Shirt). Empfehlenswert!
Nun frage ich mich nur noch, ab wie vielen Visits man als Werbeträger wohl ein kostenloses Muster (Herren, grün, M) bekommt…
22 Jun 2006
Ordnung in meinen Alltag zu bringen ist ein Kampf. Ein lebenslanger Kampf, in dem ich nur dann die Oberhand behalte, wenn ich ein bis zwei Mal pro Jahr ein neues System einführe.
Das waren bisher so schöne Dinge wie dicke Ordner, dünne Ordner, Hängeregister, Clean Desk, VPA, Filofax, andere Ordner, PDA, VPA2, VPA3, Outlook, noch mehr Outlook, noch viel mehr Outlook, Klarsichtfächer, anderes Filofax, Movitations-Bücher, Motivations-CDs, Motivations-MP3s, anderes Outlook, neues Outlook, Prioritätenlisten, Outlook-Web-Access, Orndungs-Bücher (-CDs, -MP3s), Outlook auf dem Handy, und so weiter, und so weiter.
Ich gebe mich längst nicht mehr der Illusion hin, die neue Ordnungsstruktur könnte besser sein als die alte. Sie ist einfach nur neuer, und sie ist nur so lange besser, wie sie neu ist. Wird sie alt, muss eine neue her.
Und demnächst könnte es diese hier sein:
22 Jun 2006
Zwar durfte und wollte ich mich nie einen Öko nennen, doch allein meine soziografischen Prägungen machten mich mit seinem Lebensgefühl tief in mir durchaus vertraut. Mülltrennen ist gut. Autofahren ist böse und so weiter. Vieles davon ist emotional weitgehend überwunden (auch wenn mein Müll noch immer in getrennten Tonnen zur selben Deponie gebracht wird). Doch das typische Grundgefühl kommt gelegentlich zurück. Zum Beispiel wenn ich die Wohung verlasse, obwohl noch irgendwo das Licht brennt, so fühle ich mich schlecht – mea culpa, und zwar für alle fernen Übel der Welt.
Oder wenn ich während des Rasierens das Wasser laufen lasse, so muss ich das ganz bewusst gegen meinen inneren Widerstand tun.
Das wäre ja auch angemessen, wenn ich mich in der Sierra Nevada wohnte. Aber hey, gleich neben meinem Badzimmer fließen pro Sekunde 750 Kubikmeter Wasser aus dem Bodensee in den Rhein. Pro Sekunde! Und im See befinden sich 50.000.000.000 weitere Kubikmeter Wasser, die ständig aus den Alpen und ein paar anderen Zuflüssen nachgefüllt werden. Unser Seespiegel hat kein Potenzproblem. Auch ein Grundwasserproblem gibt es bei uns nicht, bzw. schon, aber nur anders herum als üblich, vor allem beim Bau von Tiefgaragen.
Die Trinkwasserwerke am See versorgen etwa 5 Mio Menschen und entnehmen pro Sekunde knapp 6 Kubikmeter, also eingentlich gar nichts.
Und was passiert mit dem Wasser, das während meiner Rasur aus dem Hahn läuft? Es wird vom konstanzer Wasserwerk am Hörnle dem See entnommen und fließt bei Gottlieben geklärt zurück in den Seerhein. So what…?
Ich habe mich als aufgeklärter Mensch daran gewöhnt, dass wir am Bodensee schlicht kein Wasser sparen müssen. Und immer, wenn ich jemanden zu Besuch habe, lasse ich zufällig den Hahn munter sprudeln, während ich mich zu meinem Besuch wende und ihn scheinbar konzentriert in ein Gespräch vermittle. Das mache ich so lange, bis ich den Hinweis bekomme, doch den Hahn zuzudrehen um kein Wasser zu verschwenden.
Und dann hat meine Stunde geschlagen, bzw. die meines Besuchs. Rekonditionierungsprogramm volle Kraft voraus! Jedoch… sind meine Anstrengungen meistens durch eine sehr tief sitzende emotionale Blockade seitens des Patienten hoffnungslos zum Scheitern verurteilt. Peter (David) gegen das deutsche Gutmensch-Gefühl (Goliath).
Vor ein paar Tagen konnte ich mich endlich in einem Gespäch mit dem Geschäftsführer der hiesigen Stadtwerke des theoretischen Unterbaus meiner These rückversichern. Und siehe da – ich hatte und habe Recht.
Also passt bloß auf, wenn ihr zu mir zu Besuch kommt!
21 Jun 2006
Um Jugendliche von Geschäften zu vertreiben, die davor “herumlungern”, wurde von einer Sicherheitsfirma ein lauter und sehr hoher Ton entwicklet. So hoch, dass nur Jugendliche ihn hören können und sich davon gestört fühlen. Erwachsene, die durch fortgeschrittenes Alter die Fähigkeit verloren haben, Töne von 20 kHz und darunter wahrzunehmen, bemerken diesen Ton gar nicht.
Es war nur ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für alle Schüler, diesen Ton nun auch als Klingelton für Handys anzubieten. Denn mit ihm lassen sich zum Beispiel in Schulen für Lehrer unhörbar Sms empfangen.
Hier ist der Link auf den Ton. Zumindest glaube ich das, denn ich kann ihn nicht hören…
21 Jun 2006
Ganz hervorragende Fotos von und aus Tonronto gibt es im Fotoblog von Sam Javanrouh zu sehen – für mich besonders interessant (und auch ein wenig wehmutig), weil ich ein Jahr lang in dieser wunderbaren Stadt gelebt habe und schon viel zu lange nicht mehr dort war.
19 Jun 2006

Gesehen am Rande dieses Stausees in Ligurien (momentan ausgetrocknet).
19 Jun 2006
Oft erkennt man erst danach, dass ein persönliches Bedürfnis oder Ärgernis von sehr vielen anderen geteilt wird. Manchmal erkennt man es erst sogar erst dann, wenn jemand anderes daraus ein erfolgreiches Geschäft machen konnte (siehe zum Beispiel Hotelbewertungen.de oder Fotobuch.de).
Vielleicht ist dies die Idee für einen erfolgreichen und weltweit beachteten Blog, der sogar Apple und die etliche Autohersteller auf sich aufmerksam machen könnte.
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