Barcamp vor Kommerzialisierung retten!
3 Aug 2010
Offener Brief am die Veranstalter:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie bewerben eine von Ihnen organisierte kostenpflichtige Veranstaltung mit dem Begriff “Barcamp”.
Ein Barcamp ist jedoch nicht nur ein offener Workshop, sondern ein Barcamp ist und bleibt vor allem eines: kostenlos.
Ich bin sicher, dass Ihnen eine Welle der Empörung der Community bevor steht, die Sie gewiss vermeiden wollen.
[...siehe Update 2...]Mit freundlichen Grüßen,
Peter Eich
Update am 19.8.2010: Die Veranstaltung wurde umbenannt. Statt “Barcamp” heißt sie nun “Usercamp”. Bravo!
Update am 20.8.2010: Die Veranstalter baten mich bei der Namensnennung und der Verlinkung zu differenzieren, da nicht die genannte und verlinkte GmbH, sondern ein Verein Veranstalter sei. Weil ich mir nun nicht mehr die Mühe machen möchte zu verifizieren, wer genau was veranstaltet (bzw. zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels als Veranstalter genannt war), habe ich die Nennungen und Links entfernt.


Aug 03, 2010 @ 15:43:05
freichheit. habe ebenso ein beschwerdemail geschrieben.
Aug 04, 2010 @ 16:57:35
das hab ich mich als HSMA-Mitglied auch gefragt: Die verlangen zwar deutlich weniger, aber immerhin für Ihr MICE-Camp EUR 149,- für Mitglieder und EUR 189,- für Nichtmitglieder. Warum nennen SIe es BArcamp und nicht einfach nur Workshop?
Aug 04, 2010 @ 16:58:08
Der Link zum HSMA-MICECAMP: http://micecamp.de/index.php/Hauptseite
Aug 04, 2010 @ 16:59:26
Oh sorry, jetzt wo ich es nochmals lese: Die “Gebühr” bei HSMA wird für die Verpflegung erhoben.
Aug 04, 2010 @ 17:39:45
Um hier kurz Stellung zu nehmen! Der Begriff Barcamp bezieht sich auf die Veranstaltungsform und die Art und Weise wie es organisiert wird. Offen, partizipativ und demokratisch.
Hier widerspricht die von Peter genannte Veranstaltung vollkommen den Prinzipien eines Barcamps – ein Barcamp muss nicht kostenlos sein – hierfür gibt es neben den von den HSMA und uns organisierten Barcamps mehrere Beispiele. SEOcamp und co.
Wenn es nicht genügend Sponsoren gibt, muss man das Catering & die Location halt anders regeln – ein Profit sind die Veranstaltungen jedenfalls nicht.
Ausserdem löst sich dadurch ein anderes Barcamp-Problem automatisch – die no shows!
Viele Grüße,
Florian
Aug 12, 2010 @ 18:37:24
Ich finde es auch nicht grundsätzlich illegitim einen kleinen (!) Beitrag für Verpflegung und Raum zu verlangen bei einem Barcamp, wenn das nicht andersweitig finanziert werden kann. Aber 1499.- ist weit davon entfernt – insofern kann ich mich der Meinung von Peter nur anschließen.
Aug 24, 2010 @ 09:25:05
Gerade versucht eine Melanie, die Veranstaltungen MICEcamp und Hotelcamp auf der t3n BarCamp Liste unterzubringen:
http://t3n.de/news/grosser-barcamp-uberblick-alle-un-konferenzen-255252/#comments