Das Straßenverkehrsgesetz der Anziehung

Vor einigen Monaten wurde ich Opfer einer Auseinandersetzung im Straßenverkehr. Ich fuhr abends in einer Stadt mit starkem Verkehr, als hinter mir ein Auto aufblendete. Wieder und wieder. Und wieder. Und wieder. Etwa 15 Mal.

Zu Beginn dachte ich, jemand hätte es eilig. Dann dachte ich es wäre die Polizei. Da ich nicht ausweichen konnte, blinkte ich links, verlangsamte vorsichtig und fuhr an den Rand, wo ich stehen blieb.

Es überholte mich ein alter Kombi und keilte mich so ein, dass ich nicht weiterfahren konnte. Ein Mann stieg aus und kam an meine Seite. Ich öffnete die Tür und erwartete still Auskunft über den Grund seiner Aktion, als er plötzlich begann auf mich einzuschlagen.

Da ich überrascht und angeschnallt war, konnte ich mich gegen den Täter kaum wehren und wurde sein Opfer.

Nach etwa zwei Minuten war der Kampf vorüber, er zog unkonkret schimpfend ab, fuhr gegen meinen Willen weiter und ließ mich leicht verletzt und stark verblüfft zurück auf der Straße mit viel Verkehr.

Es gab Zeugen, eine Anzeige und einen Strafbefehl gegen ihn.

Er hat mittlerweile Fahrverbot und eine für seine Verhältnisse deutliche Strafe zu bezahlen.

Meine Anwälte haben gewonnen, denn es wurde gerichtlich festgestellt:

Er ist der Täter, und ich bin das Opfer.

Meine Anwaltskosten sind jedoch knapp höher als seine Strafe, und ich könnte das und weitere Kosten in einem Zivilprozess gegen ihn geltend machen und ihm seinen alten Kombi pfänden lassen.

Aber ich lasse die Sache auf sich beruhen und will damit nichts mehr zu tun haben.

Mehr noch, ich habe eine sehr wichtige Sache für mich gelernt:

Ich will kein Opfer sein.

Und ich arbeite nun daran kein Opfer gewesen zu sein.

Denn als Opfer treffen mich die Handlungen des Täters. Als Opfer bin ich eine hilflose Figur. Als Opfer kann ich etwas nicht vermeiden. Als Opfer habe ich die Hoheit verloren über das, was mir passiert. Als Opfer trage ich keine Verantwortung, und damit insbesondere keinen Handlungsspielraum. Als Opfer bin ich passiv. Und als Opfer bin ich unfrei.

Doch das bin ich nicht, und das will ich nicht sein.

Ich möchte mein Leben gestalten. Ich möchte mich für jeden einzelnen Aspekt meines Lebens verantwortlich fühlen, im Guten wie im Schlechten. Ich möchte keine Ausrede haben und keine Entschuldigung. Ich möchte der Urheber von allem sein, was mir passiert. Ich möchte die volle Verantwortung für mein Leben haben.

Ich möchte kein Opfer sein, niemals, und in keiner noch so unangenehmen Angelegenheit.

Denn schon in der ersten halben Sekunde, wo ich Opfer werde, verliere ich meine Verantwortung, verliere ich meine Optionen, verliere ich meinen Handlungsspielraum und damit das Wichtigste, was ich habe: meine Freiheit.

Darum habe ich entschieden, dass ich diese Auseinandersetzung selbst in mein Leben gezogen habe. Um damit meine Freiheit zurück zu erlangen, etwas ähnliches in Zukunft auch vermeiden zu können. Ich habe mich für das Handeln entschieden und für die Freiheit. Und deswegen kann ich kein Opfer mehr sein.

Ganz konkret bedeutet das für mich, dass ich seit diesem Vorfall jede einzelnen Fahrt mit dem Auto mit einer Suche beginne. Nämlich mit der Suche nach einer Gelegenheit im Straßenverkehr jemandem einen Gefallen zu tun, eine Großzügigkeit zukommen zu lassen, eine Rücksicht zu gewähren. Um damit nicht zu reagieren, sondern zu handeln – alleine aus der Freiheit heraus es tun zu können.

Jedes Mal, wenn ich in mein Auto steige, beginnt nun meine Fahrt damit, dass ich diese eine Frau mit dem Kinderwagen suche, die ich vor mir über die Straße lassen kann (das ist sehr einfach). Oder den Typen auf der anderen Spur an der Ampel, dem ich mit einem Gruß signalisiere, dass er vor mir einscheren können wird, wenn es weiter geht (das ist relativ einfach). Oder der Drängler auf der Autobahn, für den ich die Spur wechsle, dort abbremse und innerlich dabei lächele (das ist nicht immer einfach). Oder der Parksplatzsuchende mit Zürcher Kennzeichen, der vor mir in meine Lücke will, und dem ich meinen Parkplatz aktiv anbiete und ihn anschließend von Herzen lächelnd begegne (das ist mitunter schwer).

Kurzum: ich versuche das Blatt zu wenden, wieder und wieder. Ich werde vom Opfer der Umstände zum Handelnden. Ich werde vom Geschnittenen zum Großzügigen. Ich werde Teil einer großzügigen und gut gelaunten Welt.

Und ich genieße meine Freiheit genau das zu tun.

Ich bin neidisch auf mein Facebook-Profil

Kürzlich habe ich mal wieder einen Blick auf mein Facebook-Profil geworfen. Und ich hätte es nicht tun sollen.

Denn jedes Mal, wenn ich den Typ sehe, werde ich neidisch.

Facebookprofil

Auf den ersten Blick scheint er mir tatsächlich ähnlich zu sein. Aber sobald ich ein wenig in seinen Meldungen und Fotos blättere, fällt mir wieder auf, was für ein Würstchen ich doch bin im Vergleich zu ihm.

Schon diese Fotos!

Er sieht auf jedem einzelnen Foto ausgeschlafen aus und strahlt in die Kamera – ganz anders als ich. Die Hälfte meines Tages wache ich gerade auf, und die andere Hälfte könnte ich schon wieder einschlafen. Nicht so dieser Strahlemann, der unmöglich so alt sein kann, wie ich mich fühle.

Überhaupt ist er offenbar immer gut gelaunt, umgibt sich mit lauter coolen Leuten. Er hat mindestens zehnmal mehr Freunde als ich. Keine Ahnung, wie er das macht.

Während ich von meinen Freunden vergessen werde, sobald ich verreise, hat er Freunde auf der ganzen Welt. Und er ist ja ständig unterwegs. Vielleicht sogar mehr unterwegs als zuhause. Er schläft immer in tollen Hotels – fühlt sich aber niemals einsam darin. Er hat immer gute Laune, kennt scheinbar keine Zweifel.

Während er dauernd die leckersten Sachen isst, frühstücke ich zuhause meine unfotogene Frühstückspampe. Während ich mich täglich zum Sport schleppe und auf Kohlenhydrate verzichte, ist er immer fit. Einfach so!

Während ich daran arbeite berufliche Probleme zu lösen, hat er mehr Firmen als ich Finger an den Händen, und alle scheinen ständig zu wachsen. Ihm scheint alles zu gelingen, und ich habe keine Ahnung, wie er das macht.

Selbst wenn er seinen Porsche kaputt fährt, macht er nur lustige Fotos davon, statt sich zu ärgern. Der Typ ist nie um eine Antwort verlegen, und schwere Fragen werden ihm seltsamer Weise nie gestellt. Seine einzigen Probleme sind Entscheidungen zwischen den Sportwagen und Reisezielen.

Ich wäre wirklich gerne so wie mein Facebook-Profil.

PS: Naja, einen blinden Fleck scheint er zu haben: er verpasst wohl dauernd Flüge und verliert seine Portemonnaies im Kampf gegen sein Reisemonster. Der Loser!

Nach Konstanz und nach Hause kommen

Anflug über Konstanz

Ganz egal wie schön die Reise war, wenn du in Konstanz wohnst, freust du dich nach Hause zu kommen. Immer. Und dann ist es auch egal, ob wie weit vorne im Flugzeug du sitzt, entscheidend ist alleine der Fensterplatz auf der rechten Seite.

Wenn dann auch noch früh morgens überm Schwarzwald der Himmel brennt, dann weißt du: hier lebe ich gerne!

Eine Woche im Oman

Die besten Geschichten passieren mir, wenn ich erstens was anderes vor habe und zweitens einfach mal “ja” sage.

So war es 1996, als es weder Google noch Google-Maps gab und mir André per Mail die Frage stellte, ob ich mit ihm per Fahrrad von Manali nach Leh reisen wolle. Ich antwortete ihm  ”Ja! Wo ist das?”

Kurze Zeit später sind wir über den höchsten Pass der Erde geradelt - nicht nur die anstrengendste, sondern auch eine der schönsten Reisen meines Lebens.

Nach dieser Tour hatten wir eigentlich vor mit dem Rad den Oman zu durchqueren, doch dazu kam es nie. Wir begannen beide zu arbeiten und glaubten keine Zeit mehr dafür zu haben.

Und letzte Woche hatte ich überraschend und wider Erwarten keine Termine. Ich fragte alle meine Freunde nach tollen Reisezielen, und irgend jemand nannte Muscat.

Da stand mein Entschluss fest: Oman.

Ich buchte nur den Flug, und den Rest organisierte ich vor Ort. Mietwagen bei der Ankunft am Airport, und Couchsurfing statt Hotels (because it is all about people, not just places).

Entstanden ist dabei diese Rundreise durch ein Land, von dem ich viel erwartet hatte, und das alle meine Erwartungen übertroffen hat.

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Muskat ist eine Stadt ohne Zentrum. Man bewegt sich (zumindest ab Mai) nur mit klimatisiertem Auto von einem klimatisierten Gebäude in das nächste. Das geht so weit, dass Omanis ihr Auto vor dem Café einfach laufen lassen, damit bei ihrer Rückkehr das Lenkrad nicht geschmolzen ist.

Angst davor, dass jemand mit der Karre wegfährt, hat hier niemand, denn der Oman ist ein absolut sicheres Land ohne wahrnehmbare Kriminalität.

Gesamten Artikel lesen und alle Fotos sehen

Remember to connect!

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This happens in real world if you do not connect ways in the Openstreetmap.

node-2 node Photo taken near Sur, Oman. Better resolution by click on photo. All three above photos are CC-BY, please link to this blog-post or mention my blog. Thanks.

NLP und Laufen

Zum Thema NLP und Laufen konnte ich nur wenig Literatur finden. Und alle bezieht sich darauf, wie man das “Dranbleiben” leichter schafft, wenn man sich über Wochen und Monate auf einen Marathon vorbereitet.

So weit, so gut. Jedoch interessiert mich ein ganz anderer Aspekt von NLP und Laufen, nämlich wie ich mit NLP-Technik beim Laufen das Gefühl des Nicht-mehr-Könnens verändern kann.

NLP ist eine psychologische Handwerkskunst, die (unter anderem) dabei hilft Strukturen von Verhalten und Empfinden zu erkennen und durch Veränderung dieser Struktur das Verhalten und das Empfinden schnell positiv zu verändern.

Und eine Besonderheit von NLP ist, dass es mehr eine Tätigkeit als eine Lehre ist. Darum können solche beschreibenden Sätze wie der über diesem Absatz zwar mehr oder weniger zutreffend NLP beschreiben, es aber trotzdem nicht gut erklären. In anderen Worten: NLP kann man tun, wer es nicht getan (oder erlebt) hat, wird sich nur mit Mühe ein zutreffendes Bild davon machen können.

Als Mathematiker würde ich sagen: es ist sehr viel leichter über NLP notwenige Aussagen zu treffen als hinreichende.

Doch heute schreibe ich als Läufer.

Was ich durch NLP gelernt habe, ist unter anderem die schnelle Veränderung von Gefühlen (bei mir oder anderen) zu bewirken, um damit positive Änderungen im Verhalten bis hin zur Tat auszulösen.

Also zum Beispiel eine Angst zu lösen, indem ich überhaupt nicht über das Objekt spreche, das die Angst auslöst, sondern nur darüber, wie es sich für dich anfühlt Angst zu haben; woher du weißt, dass du Angst hat; und wie sich das verhält zum positiven Gegenteil, also einem angstfreien Gefühl.

Besonders leicht geht das mit Kindern. Salopp gesagt stelle ich (fast immer) fest, dass sich gute Gefühle im Bauch anders herum zu drehen scheinen als schlechte. Mit einem Kind kann man nach kurzem Gespräch meist schon spielerisch das Gefühl “rausnehmen, umdrehen und anders herum wieder rein tun”. Und plötzlich ist die Angst weg!

Und jetzt zum Laufen:

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Auf einer der vielen Inseln der Karibik – weiß schon gar nicht mehr, welche es war. (Foto: Armin Schirmaier)

Heute bin ich ziemlich untrainiert endlich mal wieder mehr als 10 Kilometer gelaufen. Auf einer Strecke, die hin und zurück führte. Bei der ich also am Anfang und am Ende meines Laufs auf derselben Strecke gelaufen bin – wenn auch in unterschiedlicher Richtung.

Und es hat sich beim Hinweg anders angefühlt als auf dem Rückweg. Nämlich war ich an derselben Stelle – Überraschung! – auf dem Hinweg fit und auf dem Rückweg schlapp. Mit der Konsequenz, dass ich beim Hinweg locker weitere 8 Kilometer weit laufen konnte, auf dem Rückweg hingegen nicht.

Nun ist es beim sportlichen Laufen ein Ziel, möglichst schnell und weit zu laufen. Oder anders gesagt: mit der gewünschten Durchschnittsgeschwindigkeit (der “pace”) möglichst weit zu kommen.

Das Ziel ist es also sich möglichst lange nicht schlapp zu fühlen.

Darum wollte ich herausfinden, woher ich eigentlich sicher wusste, dass ich an dieser einen Stelle auf dem Hinweg fit und auf dem Rückweg schlapp war. Also herausfinden, welche Empfindungen es genau braucht, damit mir meine innere Stimme sagt “ich kann fast nicht mehr”.

Und genau diese Empfindungen möchte ich vergleichen mit dem Zustand von “8 weitere Kilometer schaffe ich noch”.

In meinem Fall bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

Wenn ich fit und im Flow angekommen bin, also nach etwa 2 Kilometern, dann ist mein Lauf wie ein Tanz um mein Gleichgewicht. Ich bin mit meinen Gedanken zum Teil ganz ganz weit weg, aber mit meinen Empfindungen immer dabei meinen Körper und seine immer wiederkehrenden Schritte in einer Art magischen Gleichgewicht zu halten. Vielleicht ist es der energiesparendste Modus zu laufen – das weiß ich nicht genau. Zumindest fühlt sich dieses Gleichgewicht am “richtigsten” an.

Ich versuche es zu beschreiben: im perfekten Gleichgewicht sind meine Schritte maximal gleichförmig und regelmäßig. Der Folgeschritt muss den Vorgängerschritt jeweils nur minimal korrigieren. Dabei fühlt sich das Laufen ungeheuer leicht und automatisch an. Es läuft mich sozusagen. Nicht das Weiterlaufen ist die Tätigkeit, sondern ich müsste einen bewussten Schritt tun, um aus dem Laufschritt heraus zu gelangen.

Dabei scheint der Vortrieb von ganz alleine zu kommen. Ich muss mich also nicht nach hinten abstoßen um voran zu kommen. Vielmehr stelle ich mir vor, wie ich auf einer klitzekleinen Erde laufe, die nur ein paar Meter Durchmesser hat (so wie auf dem Titelbild vom Kleinen Prinzen), und die sich in der genau richtigen Rotation nach hinten unter mir wegdreht. Ich laufe vor meinem inneren Auge sozusagen immer ganz leicht bergab, so dass ich weder Kraft braucht um voran zu kommen, noch um zu bremsen.

Oder in anderen Worten: ich falle bei jedem Schritt genau im richtigen Maß ganz leicht nach vorne und muss den Schritt tun, um im Gleichgewicht zu bleiben.

Dabei schwingen meine Arme und Beine absolut leicht und so punktsymmetrisch, dass mein Schwerpunkt nur minimale andere Bewegungen macht als die des Vorankommens. Insbesondere bedeutet es, dass ich meine Arme nicht zu sehr angewinkelt halte.

Dabei lächele ich leicht, und mein Blick trifft etwa 4 Meter vor mir auf den Boden. Auch in Gedanken bin ich nicht weiter als 4 Meter voraus.

Diese Körperhaltung fühlt sich etwa so an, als würden zwei sanfte Kräfte an meinem Körper wirken: zum einen eine Art Schnur, die an meinem obersten Rückenwirbel befestigt ist und mich ganz leicht macht. Und zum anderen eine Art Hand, die mich dabei sanft am Hinterkopf hält und ganz leicht nach vorne drückt.

Und unter diesem fast schwerelosen und konstant angeschobenen Körper schwingen Arme und Beine so, dass sie den Körper kaum anders bewegen als voraus.

Dabei geht mein Atem ganz leicht und regelmäßig ein und aus, und mein Gesicht ist kühl.

So ungefähr fühlt es sich für mich an, wenn ich beim Laufen im Flow bin. Oder anders gesagt: wenn es sich so anfühlt, dann weiß ich, dass ich nicht müde bin und noch eine ganze Weile im selben Tempo weiter laufen kann.

Laufen in der Karibik

Mr. Runmap vor Mr. Gpsies vor Mr. Achim Archilles (und weiter hinten Mr. Jogmap) – eine Art Gipfellauf in der flachen Karibik. (Foto: Armin Schirmaier, der mit Kamera allen voraus gelaufen war)

Und wo genau sind nun die Unterschiede dazu, wenn ich mich schlapp und am Ende meiner Kräfte fühle? Nun, es ist in jedem dieser Aspekte anders als geschildert.

Wenn ich nicht mehr auf der gedachten Linie laufe, sondern ständig meine Schritte zum Korrigieren des Gleichgewichts brauche. Wenn ich nicht nicht mehr leicht fühle. Wenn ich Mühe habe beim Vortrieb. Wenn es sich nicht mehr so anfühlt, als würde die Erde unter mir rotieren und ich leicht bergab laufen. Wenn die Schwerpunkte meiner Arme und Beine nicht mehr punksymmetrisch schwingen. Wenn ich in Gedanken am fernen Ziel des Laufes bin (“puh, noch soooo weit”) anstatt mich auf die Stelle 4 Meter vor mir zu konzentrieren. Wenn sich mein Gesicht heiß anfühlt und das Atmen schwer.

Das sind die Argumente, die ich “brauche” um mich schlapp zu fühlen. Ich wiederhole:

  1. leicht fühlen
  2. Mühe empfinden
  3. Gefühl bergab zu laufen
  4. Gesicht fühlt sich heiß an
  5. Atmen fühlt sich schwer an
  6. Gedanken sind an der falschen Stelle
  7. Balance und Gleichgewicht fällt mir schwer

Et voilà, alle 7 Punkte sind Empfindungen und Gefühle.

Also jeweils separat mit etwas Übung, Technik und Konzentration beeinflussbar.

Das habe ich heute bei meinem 10-Kilometer-Lauf gedacht, und in der zweiten Hälfte des Laufes versucht anzuwenden.

Ich bin also jedes dieser Gefühle in Gedanken angegangen und habe mir vorgestellt, wie es sich im positiven Fall anfühlen würde. Ich habe meine Erinnerung an das gute Gefühl genutzt, um damit im Ergebnis meine aufziehende Müdigkeit zu ersetzen versucht durch die Leichtigkeit, die ich in der ersten Hälfte meines Laufes empfunden hatte.

Und dabei habe ich zwei Dinge gelernt: dieser spontane Selbstversuch hat funktioniert. Ich bin knapp 11 Kilometer in 49 Minuten gelaufen, und das obwohl ich nahezu untrainiert bin. Bis zum letzen Meter meines Laufes habe ich mich wirklich leicht und locker gefühlt, und ich bin sicher, dass ich auch noch weiter hätte laufen können – wenn die Strecke nicht plötzlich an meinem Haus geendet hätte. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mein Tempo ohne diese Gedankenspiele durchgehalten hätte.

Und das zweite? Nun, der Lauf ist nun wenige Stunden vorüber, mir tut fast der ganze Körper weh und ich habe starke Kopfschmerzen. So ehrlich will ich sein ;)

Und jetzt zu dir:

Was sind deine Erfahrungen beim Laufen? Woher weißt du, wann du schlapp bist? Ist das bei dir ähnlich wie ich es beschrieben habe, oder ganz anders?

Und hast du schon Erfahrungen damit gemacht, das Gefühl von Schlappheit wegzudenken?

Ich bin gespannt auf eurer Feedback in den Kommentaren!

Reichenau: hochglanz versus echt

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber je länger ich hinschaue, desto eher glaube ich einen Unterschied zu erkennen… Vermutlich bin ich einfach ein schlechter Fotograf.

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Foto: Barbara Großmann, Pixelio

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Foto: Peter Eich

Wollmatinger Ried im Regen

Ein kleiner Spaziergang am Wollmatinger Ried, keine halbe Stunde lang, bei leichtem Regen und nur mit dem iPhone und Instagram statt Kamera.

Dennoch immer wieder serengeti-mäßig, unser gutes altes Ried.

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Die Stadt Konstanz bremst Radtourismus

Die Stadt Konstanz zeigt den Radtouristen schon seit vielen Jahren den Mittelfinger.

“Kommt her, lasst euer Geld hier liegen, aber erwartet nicht, dass wir auch nur das Geringste für euch tun.”

Ein paar Zahlen vorab:

Nur jeder zehnte Gast am Bodensee ist ein Radtourist. Aber…

Von den 380.000 Radtouristen, die pro Jahr an den Bodensee kommen, sind 50% mehrtägig unterwegs, das sind 190.000 Radler, und sie bleiben im Schnitt satte 6,3 Nächte. Macht also 1,2 Mio Übernachtungen durch Radler.

Radler sind vor allem in der Vor- und Nachsaison unterwegs. Sie lasten die Hotels (und Attraktionen etc) also vor allem aus dann, wenn nicht eh schon alles ausgebucht ist.

Die Saison eines Hoteliers entscheidet sich nämlich nicht im August, weil da ist sein Haus voll, egal wie schlecht sein Service und egal wie teuer seine Preise sind.

Das zusammengerechnet erbringen die scheinbar nur 1/10 des Aufkommens ausmachenden Radtouristen plötzlich 40-50% des RELEVANTEN Umsatzes am Bodensee.

Viel mehr als ein Zünglein an der Waage also!

Die meisten Radler beginnen und enden ihre Tour in Konstanz. Damit hat Konstanz die doppelte Übernachtungzahl von Radlern am Bodensee im Vergleich zu allen anderen Städten. Alleine meine Firma Radweg-Reisen kauft in Konstanz pro Jahr weit über 10.000 Hotelübernachtungen ein. Und wir sind nur einer von mehreren Veranstaltern, und die Gäste von Veranstaltern machen nur 5% des Umsatzes im Radtourismus am Bodensee aus.

Immer wieder hören wir von unseren Gästen die Klage, dass sie sich in Konstanz ständig verfahren würden.

Darum wollte ich gestern mal wie ein Ortsunkundiger von der Konstanzer Innenstadt zur Insel Reichenau fahren und mich dabei ausschließlich auf die Beschilderung verlassen.

Das Fazit ist: ich wäre keine 150 Meter weit gekommen, und insgesamt hätte ich mich auf der 10 km langen Strecke 15 Mal garantiert verfahren.

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Was für eine Arroganz gegenüber den Radtouristen.

Es gibt 4 relevante Strecken von/bis Konstanz:

  1. Arbon – Konstanz
  2. Konstanz – Stein am Rhein
  3. Konstanz – Reichenau / Radolfzell
  4. Konstanz – Meersburg (und evtl. weiter zur Mainau)

Jede Strecke hat zwei Richtungen, macht also 8 touristische Achsen. Eigentlich überschaubar, oder?

  • Dennoch wird man als Radler in Kreuzlingen mit Schweizer Arroganz einfach an Konstanz vorbei geleitet.
  • Dennoch wird man beim Grenzübertritt nach Deutschland begrüßt mit “Radfahrer absteigen!”
  • Dennoch gibt es auf den Radwegen keine Ortsschilder für Konstanz. (“Ist uns doch scheißegal, ob ihr wisst, wo ihr gerade seid”)
  • Dennoch gibt es rund um den Bodense SIEBEN verschiedene Schilder-Arten, und alle sind unvollständig.
  • Dennoch gibt es in Konstanz (und anderen Orten) noch die roten Schilder vom “Erlebnisweg”, den es schon seit über 10 Jahren nicht mehr gibt. So viel zur Nachhaltigkeit von Plenum-Fördergeldern. Fürs Aufbauen wurde kassiert, was danach passiert ist allen egal.
  • Dennoch gibt es in Konstanz um ein Vielfaches zu wenig Abstellplätze für Fahrräder.
  • Dennoch gibt es keine Ausschilderung durch die zentrale Stelle von Konstanz. Lieber lässt man Radler komplett alleine, als ihnen die am wenigsten gefährliche Alternative zu zeigen – denn selbst diese ist noch zu gefährlich um sie auszuschildern.
  • Dennoch gibt es in Konstanz noch dieses schon seit Jahrzehnten veraltete System von farbigen Punkten statt benannten Zielen in der Ausschilderung. Wer nicht ganz am Anfang der Route zufällig mitbekommen hat, welche Farbe für welches Ziel steht, hat keine Chance. Und bei Dämmerung erkennt man eh nichts mehr.

Nun ja, genug geschimpft.

Bei Interesse, liebe Stadt Konstanz, bin ich und sind alle meine Mitarbeiter gerne dabei und helfen die Missstände zu benennen und zu beseitigen. Aber auch das ist ja schon seit 10 Jahren bekannt…

Hier also meine gestrige Fahrt von der Innenstadt zur Insel Reichenau. Klickt euch durch die 33 Folien der Präsentation – und hinterlasst eure Meinung unten in den Kommentaren!

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Fast unmöglich: Bitcoins bei fallenden Kursen verkaufen

Dieser Wochen und Tage steigt der Kurs von Bitcoin wieder in unfassbare Höhen.

Da nun wirklich jedes Massenmedium darüber schreibt, was Bitcoin sind und wie man mit ihnen handelt (und eigentlich auch: bezahlt), erspare ich mir und euch diesen Teil. Immerhin habe ich schon darüber geschrieben, wie man Rendite mit Bitcoin macht, und auch welchen Betrug mit Bitcoin ich feststellen musste.

Vielmehr möchte ich euch vor einem Aspekt warnen, der meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet wird: es ist nämlich alles andere als leicht seine Bitcoins bei fallenden Kursen überhaupt noch zu verkaufen.

Im Moment steigt der Kurs, und zwar immer schneller.

Stiegender Kurs Bitcoin

Alleine in den letzten 48 Stunden ist er von USD 160 auf USD 240 gestiegen, also um 50%. Nicht nur der absolute Kursgewinn pro Tag nimmt zu, sondern auch der prozentuale wird immer schwindelerregender.

Schön für jeden, der nun eine Handvoll Bitcoin sein Eigen nennen kann – ein Blick auf den Chart, und man fühlt sich jeden Tage ein Stückchen reicher.

Doch wirklich etwas davon kaufen kann sich nur, wer diese Bitcoin wieder in Euro oder Dollar gewechselt hat – und zwar erst in dem Moment, wo das Geld wirklich auf dem Konto ist, und keine Minute früher.

Als ich noch mit Bitcoin gehandelt habe, wollte ich selbst einmal in das fallende Messer greifen: der Kurs fiel bereits, und ich hatte auf einer der Handelsplattformen meine Verkaufsorder platziert. Ein Geschäft war formal zustande gekommen, dh ich hatte einen Käufer gefunden.

Der nächste Schritt wäre gewesen, dass der Käufer mit den vereinbarten Betrag auf mein Konto überweist, ich den Geldeingang feststelle und ihm dann die Bitcoin schicke.

Doch dieser ganze Verkaufsprozess dauert mindestens 2-3 Tage.

Wenn der Kurs rasch fällt, dann überlegt es sich ein – anonymer! – Käufer schnell zweimal, ob er wirklich etwas bezahlt, das er in der Zwischenzeit schon viel billiger bekommen könnte.

Letztes Jahr, als auf bitcoin.de die Konten noch nicht verifiziert waren, konnte ein Käufer ganz einfach in der Anonymität verschwinden, indem er schlicht nicht mehr reagierte und sich neu anmeldete.

Auf eine Hilfe seitens bitcoin.de konnte man vergebens warten, sie hatten ja im besten Fall nur eine Email-Adresse des Käufers, und je geschickter dieser ist, desto mehr hat er seine Spuren anonymisiert.

Fazit: sobald der Kurs auch nur in einem relevanten Tempo fiel, konnte man letztes Jahr fast keine Verkäufe mehr realisieren. Die Käufer sprangen einfach ab.

Doch als Verkäufer, der glaubt einen Verkauf  abgeschlossen zu haben, hat man seine zu verkaufenden Bitcoins ja der Handelsplattform übertragen. Bis man den Verkauf formal storniert und diese Bitcoins wieder frei bekommen hat für einen neuen Verkaufsversuch, sind weitere Tage vergangen. Und der fallende Kurs geht voll zu eigenen Lasten!

Unterdessen sind die Konten ja verifiziert. Was nur bedeutet, dass die Bitcoin Deutschland GmbH (eine private Firma) technisch in der Lage ist, vom Benutzernamen (mit dem man einen Verkauf vereinbart hat) auf ein Konto zu schließen, das im besten Fall dem Käufer gehört. Das heißt aber noch lange nicht, dass man deswegen einen auf bitcoin.de zustande gekommenen Verkauf auch wirklich durchsetzen kann. Und schon gar nicht in kurzer Zeit.

Beim Platzen einer Blase ist ein Verkauf von Bitcoins daher nach meinem Ermessen nahezu unmöglich.

Und jetzt schaut mal genau hin. Der Kurs steigt zurzeit ja, und zwar mit 50% in nur zwei Tagen.

Stellt euch einfach mal vor, der Kurs würde ab morgen früh in genau diesem Tempo fallen. Also ich spreche jetzt nicht vom Platzen der Blase, sondern einfach nur vom Fallen der Kurs im selben Ausmaß, wie sie gerade steigen.

Bis ein Verkauf zustande gekommen ist (also das Geld auf eurem Konto ist), vergehen locker 2-3 Tage. Der Käufer eurer Bitcoins wird sich also drei Mal überlegen können, ob er wirklich bezahlen möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dass er mit einem plötzlichen “Verschwinden” davon kommt, halte ich persönlich für sehr denkbar.

Dann wird vor allem eines passieren: ihr bekommt kein Geld, niemand bekommt Geld, keine weiteren Verkäufe finden statt, der Kurs sinkt nun nicht mehr, sondern er implodiert – und ihr hattet einen schönen Traum von eurem ach so wertvollen Wallet.

Was ist mein Fazit?

Verkauft eure Bitcoins solange die Kurse steigen. Denn alles andere ist sehr sehr fahrlässig.

Wie der Clown in mein Leben kam

Im Jahr 1988 war ich Schüler, und mein Freund Christian nahm mich eines Abends mit zu einer Aufführung zweier Clowns in unserer Kleinstadt. Genauer gesagt eines Clowns und einer Clownin, nämlich dem damals als Duo bekannten Bühnenpaar Illi & Olli.

Den Namen der beiden hatte ich sofort wieder vergessen, und erst zwei Jahre später, als wir Studenten waren, entdeckte ich bei einem Besuch in Christians Zimmer in Freiburg ein Poster der beiden Clowns, das er über sein Bett gehängt hatte.

Illi und Olli im Zirkus

Im folgenden Jahr sah ich an meiner Uni in Konstanz einen Aushang, weil der Clown Hauenstein einen technischen Helfer und Fahrer suchte. Ich nahm den Zettel ab und schickte ihn meinem Freund Christian, weil ich dachte, es könnte vielleicht derselbe Clown sein, und vielleicht würde es ihn ja interessieren.

Wir haben bis heute nicht darüber gesprochen.

Ein Jahr später saß ich in meiner ersten akademischen Motivationskrise fest, denn ich konnte dem Reputationszirkus rund um die Suche nach dem ewig Wahren (also den Grundlagen der Logik und Mathematik) nicht mehr dieselbe Wichtigkeit abgewinnen wie zuvor. Wenn an der Uni selbst bei der Suche nach der Wahrheit mehr der Eindruck als der Inhalt zählte, dann wollte dort nicht länger sein. Ich begann also zu reisen.

Zwei Semester im Ausland und zwei Kontinente per Rad später hatte ich mich meinem alten minimalistischen Ideal wieder genähert, das ich im fahrenden Volk sah. Das sind jene freien Gesellen, die nur mit einem Rucksack beschwert durch die Welt ziehen und sich auf den Fußgängerzonen ein paar Groschen für ihre Reise verdienen, die mehr eine Lebensform als ein Abschnitt ist.

Kurzum: ich unmotivierter Student jobbte fortan nebenher als motivierter Straßenclown und verdiente dabei den dreifachen Stundenlohn wie bei meinem Unterricht in formaler Logik an der Uni. Außerdem brachte ich Menschen zum Lachen, und ich war ortsunabhängig und draußen.

Zirkus Alabaster

Mein erster Auftritt als Clown (links bin ich), 1980 im Zirkus meiner Schule.

Zugleich wusste ich, dass „man“ kein Studium in Mathematik und Philosophie abbricht, um als Clown durch die Welt zu ziehen.

Darum entschied ich mich vor dem eventuellen Besuch einer Clown-Schule zuerst etwas genauer hinzuschauen, ob mich da nur eine vorübergehende Laune ritt oder nicht. Kurzum: ich erinnerte mich an diesen Clown und seinen Aushang, und ich dachte mir: schau dir das erst mal genauer an.

Doch das war die Zeit vor Google und vor Evernote. Ich wusste nur noch, dass da irgendein Clown irgendeinen Helfer gesucht hatte, und dass jener wohl in der Umgebung meiner Uni leben müsste.

(Ja, ich hätte meinen Freund Christian fragen können. Aber aus irgend einem Grund kam ich nicht auf diese Idee.)

Also tat ich, was man damals in solchen Situationen tat: ich betrat die Bibliothek der Uni und begab mich zu den allwissenden Damen an der Auskunft – dem analogen Suchfeld der damaligen universitären Suchmaschine.

Dort waren wie immer diese beiden: die große hübsche, in die alle Studenten verliebt waren, und dann noch die andere kleine, die immer alles wusste.

Ich ging also zu der kleinen Frau und stellte meine reichlich unpräzise Frage: es muss da so einen Clown in der Umgebung von Konstanz geben, der hier mal mit einem Aushang einen Helfer suchte, und dessen Telefonnummer suche ich.

Es kam, wie es kommen musste, die kleine Frau runzelte kurz die Stirn, ging ein paar Schritte zurück und verschwand hinter der Glasscheibe in ihrem Büro. Dort griff sie zum Telefon, sprach ein paar Worte hinein, die ich nicht hören konnte, und dann winkte sie mich zu sich ins Büro, reichte mir den Hörer und sagte: Olli Hauenstein ist am Apparat.

Merke: das Law of Attraction funktioniert auch, wenn du noch gar nicht weißt, was es ist.

Völlig perplex durch diesen größten anzunehmenden Zufall, dass ausgerechnet die kleine Frau und der Clown sich privat kannten, stotterte ich ins Telefon, dass ich gerne als Helfer eines Clowns arbeiten würde.

Ein paar Tage später begann ich für Olli Hauenstein als Fahrer, Bühnentechniker, Aufbauhelfer und irgendwann auch als guter Freund zu arbeiten, und der Job begleitete mich mehrere Jahre und viele zehntausend Autobahnkilometer weit über meinen späteren Studienabbruch hinaus bis in meine ersten Jahre als Unternehmer.

Olli Hauenstein

Olli Hauenstein beim Auftritt. Fotografiert von meinem Platz hinter der Bühne.

Erst als meine erste Firma immer größer wurde, musste ich meine Arbeit für Olli Hauenstein schweren Herzens weiterreichen.

Rückblickend sehe ich, wie viel mehr ich durch die Arbeit an der Seite eines Bühnenclowns gelernt habe als durch mein Studium. Dafür bin ich meinem guten Freund Olli Hauenstein unendlich dankbar!

Und über das, was man als Unternehmer von einem Clown lernen kann, werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Artikel auf Gründerviews schreiben.

Stadtplan von Konstanz aus dem Jahr 1919

Stadtplan von Konstanz aus dem Jahr 1919.

Stadtplan Konstanz

Karte: Radweg auf der Insel Reichenau

Eine der schönsten Radtouren am Bodensee ist die Runde um die Insel Reichenau.

Die Runde lässt sich einfach bei Bikemap finden, als GPS-Datei auf das eigene Navi laden, auf Papier ausdrucken oder mit diesem Widget in die eigene Seite einbinden:


Radroute 9 – powered by Bikemap

Ganz neu ist jedoch, dass wir nun mit unserer eigenen Kartografie auch Karten in 300 dpi zum feinen Druck zuhause oder zum Offset-Druck für Landkarten, Bücher etc. produzieren können.

Das sieht dann als Screenshot so aus:

Reichenau  druck.png Kopie-1

Vor allem aber lässt es sich auch als PDF in Druckqualität runterladen und zuhause ausdrucken.

Diese Funktion ist noch nicht öffentlich zugänglich.

Tischlein deck’ dich!

Als Entscheidungshilfe zur Auswahl der neuen Stühle im Esszimmer gab mir das Möbelhaus vier Stück testhalber mit. Ich wollte aber wissen, wie acht davon am Tisch aussehen.

Daraus hat sich diese kleine Party mit meinen besten Freunden entwickelt.

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Radreise.de und die Inspiration zur Radtour

Vor zwei Wochen ist “leise” eine neue Webseite von mir online gegangen, an der ich in den letzten Wochen gearbeitet habe: radreise.de

Berichte von Radreisen-1

Die Seite ist ganz simpel: hier stehen Berichte von Radreisen, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Oder anders gesagt: hier bekommst du Lust auf Radreisen.

Die Funktionen

Die Maxime der Seite ist, dass alles ganz einfach sein soll, sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben von Beiträgen.

Gesamten Artikel lesen und alle Fotos sehen