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Synchronisierung des iPhone4 aus Backup fehlerhaft

25. August 2010

Gestern habe ich mein altes iPhone4 gegen ein neues getauscht. Vorher am alten eine Datensicherung mit iTunes gemacht und dann alle Daten am neuen mit iTunes aufgespielt.

Alle Daten?

Von wegen! Die Passwörter der (zig!) gespeicherten WLANs werden nicht synchronisiert. Die Twitter-App verlangt nach irgendeiner (welcher?) Identifizierung, und die Xing-App will nicht starten, weil irgend eine Authentifizierung nicht möglich ist.

Früher mochte ich Apple so sehr, weil genau solche Probleme fast nie auftraten.

Früher…!

Sattelbezug als Werbeträger

19. August 2010

Seit mehreren Jahren verkaufe ich Satteltiere, die Schutzüberzüge in Tierkopfform für Fahrradsättel.

In den letzten Wochen jedoch fallen mir immer häufiger ihre kostenlosen Freemium-Kollegen auf, die nachts von Guerilla-Agenturen über Hunderte Fahrräder derselben Stadt gezogen werden, und auf denen eine deutliche Werbebotschaft steht.

Auf den ersten Blick ist das eine interessante neue Werbeform.

Auf den zweiten Blick aber scheint auch das Ordnungsamt daran seinen Gefallen zu finden. Zumindest in Konstanz klebte nämlich genau vier Wochen nach einer solchen Aktion eines Morgens auf den Gepäckträgern aller (!) Rädern, von denen die Sattelbezüge noch nicht entfernt waren, eine Grußbotschaft, nach der das Rad binnen xx Tagen entfernt würde, weil es offenbar nicht mehr benutzt würde.

Steinharte Präsentation

19. August 2010

Eigentlich sind Hieroglyphen doch nichts anderes als eine gute Powerpoint-Präsentation in einem ungeheuer kompatiblen und relativ kopiersicheren Format.

Gesehen im Neuen Museum in Berlin.

Kunstsammler

19. August 2010

Eine Sammlung ist eine Menge Kunstwerke der Anzahl größer gleich eins. Immerhin.

Reisemonster in letzter Sekunde

15. August 2010

Mein Reisemoster ist erfinderisch. Es sucht immer neue Wege, um mich von meinen Reisen abzuhalten, und nur meiner Erfahrung mit Reisen im Allgemeinen und dem Reisemonster im Speziellen ist es zu verdanken, dass ich den einen oder anderen Flug doch noch erwische.

Heute fuhr ich nach Zürich um von dort nach Berlin zu fliegen. In Zürich sollte ich von Gate B04 einsteigen, als es nur ein Gate neben meinem an B05 verdächtig nach Schwefel roch. Dort sollte Easyjet ebenfalls von Zürich nach Berlin fliegen. Oder besser: längst geflogen sein.

Ich wurde darauf aufmerksam, weil die Menge der Wartenden jubelte, als ihr Boarding parallel zu meinem aufgerufen wurde. Ein Blick auf die Anzeigentafel verriet, dass sie 7 Stunden und 20 Minuten warten mussten.

Mein Reisemonster hatte also die Gates verwechselt, dachte ich, als ich entspannt nach Berlin flog und mich sicher wähnte.

In Tegel angekommen, erläuterte ich souveräner Vielflieger beim Aussteigen Sylvia die Besonderheit von Tegel: dezentrales Checkin, Sicherheitskontrolle und Boarding. Alles fein am Gate zusammen gefasst, ermöglicht es maximal ausgedehnte Wartezeit in Lounge oder Starbucks.

Stimmt doch, oder?

Check-In, Sicherheitskontrolle und Boarding.

Denkt mal nach! Habe ich etwas vergessen?

Genau, es fehlt noch eines… nämlich das Gepäckband. Kaum bemerkte ich souveräner und vielfliegender Besserwisser das vergessene Gepäckband, da schloss sich auch schon die No-Way-Back-Tür des Gate hinter uns und trennt uns seit dem von unserem Gepäck, das seit dem wunderbar dezentral auf dem Band seine Runden dreht.

Während Sylvia nun meinen All-You-Can-Eat-Gutschein als Wiedergutmachung im Starbucks vertilgt, nutzt der besserwissende Vielflieger die Zwangspause, um sich seine Niederlage von der Seele zu bloggen.

Und ich bin ungewollt um die Erfahrung reicher, dass das Reisemonster mit fintenreicher Ablenkung auch am Ende der Reise zuschlagen kann.

Barcamp vor Kommerzialisierung retten!

3. August 2010

Offener Brief am die Veranstalter:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie bewerben eine von Ihnen organisierte kostenpflichtige Veranstaltung mit dem Begriff “Barcamp”.

Ein Barcamp ist jedoch nicht nur ein offener Workshop, sondern ein Barcamp ist und bleibt vor allem eines: kostenlos.

Ich bin sicher, dass Ihnen eine Welle der Empörung der Community bevor steht, die Sie gewiss vermeiden wollen.

[...siehe Update 2...]

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Eich

Update am 19.8.2010: Die Veranstaltung wurde umbenannt. Statt “Barcamp” heißt sie nun “Usercamp”. Bravo!

Update am 20.8.2010: Die Veranstalter baten mich bei der Namensnennung und der Verlinkung zu differenzieren, da nicht die genannte und verlinkte GmbH, sondern ein Verein Veranstalter sei. Weil ich mir nun nicht mehr die Mühe machen möchte zu verifizieren, wer genau was veranstaltet (bzw. zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels als Veranstalter genannt war), habe ich die Nennungen und Links entfernt.

Drei Argumente gegen das iPhone 4

1. August 2010

Nach drei Wochen mit dem iPhone 4 habe ist die Nase ziemlich voll. Hier sind drei Gründe gegen das neue iPhone:

Erstens: Das iPhone 4 soll ein besonders kratzfestes Glas haben. Meines war schon nach der ersten Woche stärker verkratzt als meine vorigen iPhones nach jeweils über einem Jahr.

Zweitens: Für das iPhone 4 wird mit seinem schönen Rahmen aus gebürstetem Stahl geworben. Weil er zugleich die Antenne ist, die bei Berührung an der falschen Stelle nicht mehr funktioniert, muss man das iPhone 4 mit dem Bumper nachrüsten – einem hässlichen Gummirahmen rund um das ganze Teil. Er verdeckt genau das, was am iPhone gut aussieht.

Drittens: Das iPhone 4 wird mit einem wunderbar kleinen Netzteil geliefert, dessen USB-Ausgang über das Apple-Kabel mit dem iPhone 4 verbunden wird. Genau so wie auch die vorherigen iPhones. Apple ist da herrlich kompatibel – alle alten Netzteile und Kabel passen auch an das neue iPhone. Ohne Bumper. Sobald man jedoch den Bumper nutzt, passen die alten Stecker nicht mehr ans iPhone, die neuen (und kleineren) nur mit viel Mühe, und
das Bose Sound-Dock wird praktisch unbenutzbar.

Sauerland kämpft um 1,4 Millionen Euro

31. Juli 2010

Eine Woche nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg konzentriert sich öffentliche Diskussion auf die berufliche Zukunft von Adolf Sauerland, den OB von Duisburg.

Von vielen Seiten wird gefordert, er solle sein Amt niederlegen. Alternativ wird im Duisburger Parlament seine Abwahl vorbereitet.

Legt er sein Amt nieder, so verliert er seine als Beamter erworbenen Pensionsansprüche (behält aber eine viel kleinere Rente).

Wird er abgewählt, so bleiben ihm Pensionsabsprüche von von seiner Besoldungsstufe B10 (10.700 Euro) in Höhe von 75% bis 2015 und 35% danach.

Sauerland ist 55 Jahre alt. Bis 60 bekäme er also 7.600 Euro und danach für den Rest seines Lebens immerhin noch 3.700 Euro pro Monat.

Bei einer Lebenserwartung von weiteren 27,5 Jahren sind das summiert 1.455.000 Euro. Hinzu kommen noch einige weitere Bezüge und Ansprüche, die etwa gegen die geringe gesetzliche Rente verrechnet werden können, die er alternativ beziehen würde.

Sauerländ kämpft also gerade um über eine Million Euro.

iPad als mobiler zweiter Monitor

25. Juli 2010

Endlich weiß ich, dass mein iPad ein nützliches Gerät ist!

Bis jetzt war ich stets unentschieden, ob ich das Ding behalten wolle oder nicht. Wirklich gebraucht hatte ich es bislang nie.

Doch durch einen Tipp mit Ähre bin ich gestern auf die App Air Display gestoßen, mit der man im Handumdrehen das iPad als Zweitmonitor einsetzen kann.

Ich schreibe diesen Blogpost also in meinem Lieblingscafé auf zwei Monitoren. Links mein MacBook  mit knapp 5 Stunden Laufzeit und rechts das iPad, das praktisch unbegrenzt lange läuft. Und alles ohne Kabel.

Die Monitore lassen sich wie normale Zweitmonitore einrichten, von Apple absolut intuitiv zu bedienen. Ich kann Fenster einfach “rüber schieben”, und auf dem rechten habe ich neben dem Mauszeiger sogar noch – und das ist cooooool – das Touch-Display zur Verfügung.

Zur einmaligen Installation muss man auf dem iPad die App für 7,99 Euro installieren, und auf dem Mac dann noch einmalig das  zugehörige Programm, welches fortan im Hintergrund läuft.

Zur Benutzung müssen beide Geräte im selben WLAN sein (oder in einer Ac-Hoc-Verbindung).Man öffnet die App auf dem iPad, und dann findet man ihn auch schon als Zweitmonitor auf dem Mac:

Die Reaktionszeit des iPad ist deutlich langsamer als der Monitor des MacBook. Für Filme und schnelle Bewegungen sogar deutlich zu langsam. Aber um Daten abzulegen, Texte zu schreiben und als Erweiterung des Desktop ist es ideal.

Endlich kann ich auch unterwegs wie gewohnt auf zwei Monitoren arbeiten. Und mein iPad werde ich behalten!

Kleinwalsertal aus der Luft

22. Juli 2010

Bei einem 90-minutigen Rundflug mit einem Erdkundelehrer wollte mein Passagier die Berge sehen. Also sind wir längs über den See geflogen und dort über dem Bregenzer Wald und dem Kleinwalsertal gekreist.

Hier ein paar Bilder von der Tour (mit dem iPhone aufgenommen und etwas nachbearbeitet):

Lust auf mehr Luftbilder von mir?