Radweg-Reisen verkauft

rr

Vor 15 Jahren habe ich das Inselhüpfen gegründet und kam damals erstmals dazu Radreisen zu veranstalten.

Vor 13 Jahren hatte uns der damalige Marktführer durch seine eigene Zahlungsunfähigkeit in Bedrängnis gebracht. Mit kreativer Beharrlichkeit konnten wir zwar als einziger Gläubiger unsere Forderungen zurück bekommen, doch in der Folge wurden wir durch Abbruch der Geschäftsbeziehung „bestraft“.

Das nahm ich als sportliche Herausforderung an, und ich gründete vor 12 Jahren mit Radweg-Reisen eine direkte Konkurrenz.

In den folgenden Jahren wuchsen wir mit atemberaubendem Tempo. Von einer Zwei-Mann-Firma sind wir durch kompromisslose Ausrichtung an den Bedürfnissen unserer Kunden rasch bis an die Spitze gewachsen. Seit einigen Jahren ist nun Radweg-Reisen der klare Marktführer von Radreisen in Deutschland.

Vor vier Jahren habe ich meine Anteile am Inselhüpfen verkauft.

Und vor drei Jahren habe ich meinen Posten als Geschäftsführer von Radweg-Reisen abgegeben, um den Fokus weniger auf innovatives und disruptives Aufbauen und statt dessen mehr auf kontinuierliches Management zu setzen (ich bin gut im Aufbau, jedoch langweilt mich Managment).

Dieser Plan ging auf, und die Firma steht besser da als jemals zuvor.

Nun bin ich einen weiteren Schritt gegangen. Ich habe heute Radweg-Reisen verkauft.

Für mich ist es mein bislang größter Verkauf.

Es ist für mich auch das Ende einer schönen Zeit, in der ich 15 Jahre lang Radreisen organisiert habe.

Begonnen hatte diese Zeit damit, dass ich damals selbst viel mit dem Rad gereist war, und das Hobby wurde zu einem meiner Jobs. In der Folge habe ich viele Hunderttausend Kunden zu einer Radreise gebracht.

Ab heute werde ich mich wieder mehr um das Gründen kümmern. Und zwar sowohl mein eigenes wie auch das von anderen, die ich als erfahrener Seriengründer und auch als Investor dabei unterstützen kann.

Und außerdem werde ich endlich wieder selbst mehr mit meinem Rad reisen.

I am on the road again!

PS: Zum Verkauf der Firma gibt es Interviews im t3n und im Südkurier.

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

5 comments

  1. Wow! Herzlichen Glückwunsch. Jetzt bin ich natürlich gespannt darauf, was als Nächstes passieren wird! Gibt es da sch konkrete Pläne?

    • Danke. Pläne? Die Herausforderung ist nicht eine neue Idee zu finden. Sondern zu entscheiden, welche alle ich nicht umsetzten werde.

      • Die Strategie / Vorgehensweise, wie du entscheidest, was du NICHT umsetzen wirst – die möchte ich gerne kennen lernen. Grundsätzlich glaube ich, dass die NICHT-Entscheidungen absolut underrated sind.

  2. Ja, gründen macht meist mehr Spaß als managen. Beides ist wichtig, aber für letzteres findet sich meist auch ein Manager/Verwalter. Ich wünsche Dir (weiterhin) viel Erfolg bei Deinen Unternehmungen!

Kommentar verfassen