Liebeserklärung an das Fliegen

Angeregt von diesem schönen Blogpost von Supervielflieger Sven Hennig hat es mich auch in den Fingern gejuckt. Während ich also noch lange zwei Tage „gegrounded“ bin bis zu meinem nächsten Flug (nach Irland), zeige auch ich meine schönsten Momente up in the air.

Doch vorab: Who is next? Zeige auch du deine Liebe zum Fliegen und verlinke in deiner Liebeserklärung ans Fliegen unsere Blogposts, und wir (Sven und ich) werden auch dich verlinken.

Meine erstes Luftbilder sind von meinem Großvater, der (wie alle meine väterlichen Vorfahren) auch Peter Eich hieß. Er lebte meist in Berlin und war als Ingenieur damit betraut im und nach dem Zweiten Weltkrieg UKW-Anlagen in ganz Europa aufzubauen. Also zum Beispiel Radio Vatikan, Radio Eriwan und auch die ersten Radaranlagen auf Flughäfen.

Schon er war ein Vielflieger, und er war meist unterwegs mit der guten alten Tante Ju und der Superconny ab Berlin. In seinem Nachlass sind viele Luftbilder von Berlin.

Flughafen Tempelhof

Hier eine Super Constellation auf dem Flughafen Tempelhof. Das schönste jemals gebaute Flugzeug, finde ich. Naja, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten ist es dann doch eine DC-4. Danke Jan-Phillip für den Hinweis ;)

Blick vom Funkturm

Das Haus des Rundfunks. Hier schlug das berufliche Herz von meinem Großvater.

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Vom ICC/Witzleben die Kantstraße nach Osten gesehen. Vermutlich in den 50ern.

So, genug von Opa. Jetzt zu meinen Bildern!

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Mein erster Flug über den Atlantik. Der Liebe wegen…

Das war im September 1992 in einer 747 von Pakistan International Airlines (PIA). Des günstigen Tickets wegen…

Nur wenige Tage zuvor gab  es einen Unfall von PIA, als ein A300 bei Kathmandu in einen Berg krachte und alle 167 Personen an Bord starben. Mein Glück, denn mein Flug war deswegen praktisch leer. Ich konnte quer über 5 Plätze schlafen, und ich bekam sicher 5 oder 6 Mal von diesem leckeren Nachtisch.

Außerdem gab es pakistanische Zeitungen an Bord. Sie zeigten Fotos vom abgestürzten A300, auf dem die Heckflosse des Wracks aus dem Gebüsch ragte und die Buchstaben PIA zeigte. Direkt daneben war ein Stempel auf der Zeitung mit „Property of PIA“.

Leider habe ich die Zeitung damals nicht mitgenommen.

Mein nächster langer Flug war wieder in einem Jumbo, aber diesmal in die andere Richtung.

Indien

Es war die Kombination meiner zwei Leidenschaften: Fliegen und Radfahren. Hier bin ich 1996 nach Indien geflogen. Am Airport von Neu Delhi haben wir noch vor Sonnenaufgang unsere Räder zusammen geschraubt, um dann von dort aus in einer sprichwörtlich atemberaubenden Tour von Manali nach Leh zu biken. Also quer über die drei Hauptzüge des Himalaja.

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Mit dem Rad auf 17.582 Fuß, also 5359 Meter auf dem Taglang La. Das ist viel höher als mein Ultraleichtflugzeug fliegen kann.

Himalaja

Auf dem Rückflug von Leh konnte ich auf die 8000-er runterschauen, zwischen denen ich zuvor mit dem Rad gefahren bin.

Der Flughafen von Leh ist mit 3.256 Metern übrigens einer der höchstgelegenen Airports der Welt.

Er wurde auch schon damals nur unregelmäßig angeflogen. Zum Teil wegen des ob der Höhe schwierigen Wetters. Zum anderen wegen der chronisch illiquiden Airlines (siehe unten). Und zum dritten wegen der politisch heiklen Situation.

Wir hatten darum jeweils 1.000 US-Dollar in unseren Fahrrad-Rahmen versteckt für den Fall, dass wir den Rückweg mit einem Taxi antreten müssen. Damit, so dachten wir uns, könnten wir ohne Zwischenhalt durch Srinagar durchfahren, was schon damals ein nicht ganz ungefährlicher Ort war.

Unser Airbus konnte hier nur mit halber Tankfüllung starten. Darum war der Flug auch nur ganz kurz, und gleich nach dem Himalaja wurde ein Tankstopp eingelegt.

Lustiger Weise blieben wir dort dann mehre Sunden auf den Rollfeld stehen. Der Airport verweigerte der chronisch schlecht bezahlenden Airline Modi Luft das Kerosin. Am Ende hatte der Pilot mit seiner privaten Kreditkarte bezahlt. Und wenige Monate später war die Airline pleite.

Fliegen wurde für mich nun immer alltäglicher – aber das Magische daran ist nie verschwunden.

Im Jahr 2004 bekam ich einen Flug in einem zweisitzigen Ultraleichtflugzeug geschenkt. Als wir oben waren, gab mit der Pilot den Steuerknüppel in die Hand. Und drei Sekunden später wusste ich, dass ich das auch lernen wollte. Schon am übernächsten Tag (der nächste war ein Sonntag) hatte ich mich bei der Flugschule angemeldet.

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Über dem Südschwarzwald, Blick auf den Schluchsee und den Belchen.

Mein erster längerer Flug führte mich 2004 vom Bodensee aus quer über Frankreich bis auf die Atlantikinsel Île d’Yeu.

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Hier fliege ich in maximalen 10.000 Fuß über die französische Atlantikküste zur Insel. Warum so hoch? Um bei einem eventuellen Motorausfall noch die maximale Gleitstrecke bis zurück an Land zu haben.

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Im Landeanflug auf die Île d’Yeu.

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Mein Zuhause von oben – mittlerweile bin ich viele Hundert Mal über dem Bodensee geflogen. Dieses Bild von der Insel Reichenau ist von 2005.

Ganz stilecht habe ich mir 2006 einen alten Messerschmitt Kabinenroller gekauft.

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Hier stelle ich ihn seinen Geschwistern am Flugplatz vor. Mittlerweile ist er restauriert und rot.

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Im Sommer 2006 fliegen wir von Konstanz aus in unsere Tschechische Partnerschaft Tabor. Klar, dass wir auch einen Banner (mit) schleppen. Erkennst du das Flugzeug im Bild?

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Bei einem Überführungsflug neuer Flugzeuge vom Werk zum Verkäufer kommen wir uns etwas näher.

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2006 irgendwo über Zentralafrika auf dem Weg nach Ouagadougou.

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Hier besuche ich Robert, den Vorbesitzer meines Messerschmitts. Er hat sich diesen herrlichen Messerschmitt Sport restauriert. Wir treffen uns natürlich an einem kleinen Flugplatz im Allgäu.

Und hier ist der Film zum Messerschmitt.

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Mein Zuhause von oben, 2007.

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In einem Breezer über Süddeutschland.

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Im Jahr 2007 beim Landeanflug auf Florida. Man sieht den Wolken an, dass es dort wärmer ist als bei uns.

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Seit 2009 gibt es die Skylark. Ein schönes Flugzeug, dass ich bis heute gerne fliege. Hier nach einer Landung in Freiburg.

Und hier der Film zum Flug:

on the fly from ICONOGRAPH on Vimeo.

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Im selben Jahr habe ich mir auch erstmals ein ferngesteuertes Flugzeug gekauft. Und kaputt gemacht. Und neu gekauft. Und kaputt gemacht. Usw. Was für eine Lernkurve.

Selbst beim Spielzeugladen war ich bald ein Vielflieger(käufer).

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Im Jahr 2008 habe ich auch zum ersten Mal einen A380 gesehen. Erst sechs Jahre später bin ich mal in einem drin gesessen.

Das Foto ist mir im Original leider verloren gegangen, ich habe nur noch diese kleine Version davon.

Und im Jahr 2014 war ich bei einem besonderen Besuch in der Werkshalle des A380 in Toulouse. Ein ganz besonderes Erlebnis den Riesenflieger so nah zu sehen.

Ich konnte heimlich aus der Besuchergruppe ausscheren und auf der Höhe der Flügelspitze eines A380 stehen. Dort versetzte ich den ganzen Riesenflügel mit nur einem Finger in Resonanz-Schwingung. Was für ein unheimliches Erlebnis!

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Mein erster Flug mit einem Helikopter, einer Robin 44. Über den 11 Aposteln an der Great Ocean Road in Australien.

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Ich mag kleine Flugzeuge. Und kleine Flugplätze. Hier lande ich gerade bei der Moulin d’Achat im Burgund, einem kleinen Privatplatz.

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Als Passagier verhalte ich mich an Bord immer sehr kooperativ. Nur bei diesem einen Flug mit einem Jumbolino von Zürich nach London habe ich mich geweigert meinen Platz einzunehmen.

Rate mal, welches mein Platz gewesen wäre…!

Ich durfte stattdessen auf dem Jumpseat sitzen.

Einer der schönsten Flüge bisher war mit einer gecharterten Cessna Caravan in Australien am Great Barrier Riff.

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Zuerst haben wir à la James Bond eine Landung am Strand gemacht um dort cool abzuhängen.

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Danach hat uns der (beneidenswerte) Pilot ans äußere Riff geflogen.

Er trug übrigens oben seine Streifen und unten eine kurze Hose und keine Schuhe.

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Wir sind so lange über der Herz-Insel gekreist, bis ich ein perfektes Foto davon hatte.

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Dann sind wir mitten in einem ringförmigen Riff an einem Floß gelandet, um dort ein paar Stunden lang zu schnorcheln.

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Nach einer Tour mit dem Mountainbike zum Bungle-Bungle ging es auch dort wieder in einen Robin 44. Wir sind über die herrliche Landschaft geflogen – ohne Außentür.

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Die Schluchten des Bungle-Bungle in Australien.

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Eine Zwischenlandung mit meiner C42 auf einem Flug in die Provence.

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Im Jahr 2009 bekam ich meine Alpeneinweisung. Also die Erlaubnis auch über die und zwischen den Alpen zu fliegen. Sehr aufregend, wenn die Berge neben einem sind und nicht unter einem!

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Im Jahr 2010 bin ich mehrmals in die Karibik geflogen. Und am 5. Februar hat mich in den USA beim Umsteigen der Snowmageddon erwischt. Da half nur ganz viel Geduld.

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Wie gesagt, ich liebe Fahrräder und Flugzeuge. Und vor allem die Kombination von beiden!

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Noch ein Flug über die Alpen – wieder mit einer Skylark.

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Im Jahr 2011 war ich auf Einladung von Asiana-Airlines nach Südkorea geflogen. Und weil ich Verbote liebe, habe ich dieses Foto in Seoul gemacht.

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Eine lästige Begleiterscheinung des Fliegens ist meist die Reise zum Flughafen. Oder alles rund um das Parken am Flughafen. Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich in der Summe schon mein Auto an diversen Flughäfen gesucht habe nach der Landung.

Doch dieses Foto war speziell. Als ich mein Auto nämlich in Zürich endlich nach langem Suchen gefunden hatte, ist mir der Autoschlüssel hier runter gefallen. Ich wusste nicht, in welchem Stockwerk er nun lag. Es hat mich eine ganze Stunde gekostet, bis ich ihn endlich wieder hatte.

Meine Rennstrecke in der Luft ist zwischen Zürich und Wien. Weil ich in beiden Städten je ein Büro habe.

Hier ist ein besonders schöner Landeanflug nach Zürich – wir haben unseren eigenen Schatten geküsst.

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Kurz vor dem Abflug in Zürich. Ich liebe Flüge bei schlechtem Wetter!

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HRD-Kitsch über dem Bodensee. Man erkennt das südliche Ufer vom Überlinger See.

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Flughafen-Romantik in Wien. Das war 2012, und damals habe ich vermutlich die HRD-Apps für mein iPhone entdeckt. Man übertreibt damit so leicht ;)

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Und schon wieder die Kombination von Fahrrad und Flugzeug. Hier bei einem Flug mit KLM nach Amsterdam. Darum der Wasserbecher in Orange und mit einem Fahrrad drauf.

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Apropos Fliegen: mit diesem Ding hier bin ich sozusagen aufgewachsen. Das Foto der Tintin-Rakete ist natürlich aus Brüssel.

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Ein fetter „Vodka-Burner“ auf dem Flughafen in Sal, Kapverden.

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Dieser Flug hatte einen Haken!

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Und dieser einen tollen Sonnenaufgang. Wie immer da oben: Sonne und Wolken. Supergeil!

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Und noch etwas HDR-Kitsch aus Philadelphia.

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Der Himmel über Zürich.

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Und der Blick vom Himmel runter auf Zürich.

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Irgendwie gemein, wenn ich wenige Minuten vor fast jeder Landung in Zürich mein Haus in Konstanz sehe, meist aus 3 Kilometer Höhe. Und dann brauche ich noch knapp zwei Stunden, bis ich diese letzten drei Kilometer zurückgelegt habe und zuhause bin. Ich würde da gerne einfach rausspringen!

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Im Stuttgart ist mir dieser Flieger begegnet. Und als Pilot kann ich mir keinen schlechteren Namen für eine Airline vorstellen als „Rückenwind“. Denn der Wind sollte beim Flugzeug IMMER von vorne kommen!

Wobei der Tankwagen auch zwei Fehler in der Beschriftung hat. Erstens ist er auf dem Grund, nicht in der Luft. Und zweitens sehe ich keine Panzer.

Stuttgart halt.

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Fliegen kann übrigens auch langweilig sein. Irgendwann sind auch Selfies keine Ablenkung mehr.

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Laaaangweilig!

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Zwei Dinge sind auf diesem Bild genau wie auf dem vorigen:

1) Meine Langeweile

2) Mein Kapuzenpulli

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Weil er so gut gegen Zug schützt und dunkel macht.

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Ohne ihn wird es umständlicher.

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Frühstücks-Espresso (eigentlich: Nespresso) mit der Swiss bei Sonnenaufgang auf dem Rückflug von Singapur.

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Immer wieder schön: der Landeanflug über den Wienerwald nach Wien.

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Und auf dem Rückflug nach Zürich dann der Blick auf „meinen“ Bodensee.

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Ich sitze übrigens IMMER am Fenster, wenn ich fliege. Am liebsten natürlich an dem vom Cockpit.

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Denn der Blick nur auf das Display kann missverständlich sein. Dies war nämlich kein Flug mit Virgin Galactic!

Sondern mit Air New Zealand vom hellen Australien ins dunkle Neuseeland.

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Ganz vorne sitzen ist am tollsten.

Warum? Weil ich dann meist so fliegen kann, dass die Perspektive passt. Zum Beispiel hier mit dem Blick auf Konstanz.

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Nach der Landung in Kopenhagen, dem Land der langen Schatten.

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Wenn du mit der Lufthansa nach Asien fliegen willst, dann ist es meistens billiger diesen Flug ab Kairo via Deutschland nach Asien zu buchen, als ohne diesen Umweg über Kairo. Zumindest in der Business-Class.

Vielflieger nennen das den Ex-Kairo-Trick.

Ich nenne es Tarif-Irrsinn.

Ich habe diesen Irrsinn einmal gemacht, dh ich bin nach Kairo geflogen, dort aus dem Flieger in den Airport, dann von dort sofort wieder in denselben Flieger und zurück nach Hause.

Zumindest theoretisch, denn das Aus- und Einchecken in Kairo dauert länger als der Aufenthalt des Flugzeuges. Ihr glaubt ja nicht was für einen Stress ich hatte (und allen am Airport gemacht habe), damit ich dennoch wieder in meinen Flieger komme. Ein gutes Verhältnis zur Crew des Fliegers war meine Rettung.

Hier der Blick auf Cairo Airport.

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Business-Class über Namibia. Etwas später bin ich da unten mit dem Rad im Staub gefahren.

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Airport-Romantik in Wien, mit einem Hauch von HRD (ist schon besser geworden, oder?).

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Bei einem Ausflug nach Beirut, in einem zerbombten Haus.

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Und das Strandbad Hörnle in Konstanz am Bodensee, aus dem Ultraleichtflugzeug durch das offene Fenster fotografiert.

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Die Liebesinsel im Bodensee. Warum heißt sie so? Weil halb Radolfzell dort gezeugt wurde.

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Der Inseldamm zur Reichenau im krassen Abendlicht.

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Im langen Endanflug auf der Flugplatz von Konstanz kommt man direkt über dem Konstanzer Trichter runter. Die flachen Stellen im Wasser geben ein herrliches Muster.

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Eine der schönsten Stellen im Bodensee ist die Mündung vom alpinen Rhein. Das kalte und sedimentreiche Wasser ist grauer und durch seine Kälte auch schwerer als das Wasser im Bodensee. Man sieht es geradezu versinken.

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Beim Flug mit ein paar Fliegerfreunden über dem Zentralmassiv in Frankreich.

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Eine Moony auf dem Vorfeld am Flughafen Bergerac in Frankreich.

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Du erkennst die Kraft der Wolken, wenn du siehst, wie klein unser Flieger darunter ist.

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Darum lohnt es sich manchmal einfach drüber weg zu fliegen.

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Oder unten durch, wenn es passt.

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Doch meistens ist das schlechte Wetter nur ein lokales Phänomen, dann fliegt man einfach drum herum.

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Egal, wie oft ich um die Welt fliege – daheim ist es immer am schönsten. Hier die Insel Reichenau beim Sonnenuntergang.

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Um einen Vielfliegerstatus zu erreichen, brauchen Sterbliche (also fast alle außer Sven) gelegentlich einen Milage-Run. Also einen meilenoptimierten Flug „nur“ der Meilen wegen.

Meiner startete in Frankfurt mit einem A380. Genau genommen fast ohne mich. Denn von Konstanz nach Frankfurt dauerte die Fahrt mit dem Auto wegen 5 Staus geschlagene 5,5 Stunden. Um ein Haar hätte ich bereits unterwegs aufgegeben. Doch dann kam mein Law-Of-Attraction-Ehrgeiz dazwischen.

Mit dem besten Reisebüro der Welt am Telefon zum telefonischen Einchecken, der Tachonadel selten unter 270 km/h und jedem Parkplatz zum rechts Überholen in furchtbarer Arschloch-Manier habe ich es dann mit Abstand als letzter Passager an Bord geschafft. Komplett verschwitzt, und erst, als die Gangway schon weg gewesen war. Der Typ neben mir hat übrigens nicht nur Swoodoo gegründet, sondern auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich diesen Flug noch erwischt habe.

Ich bekam einen Applaus vom gesamten Oberdeck des A380.

Im Jahr 2007 bin ich das erste Mal in einem Zeppelin-NT geflogen. Und zwar auf einer extralangen Runde, weil der SWR das ganze Ding für uns gechartert hatte.

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Und ja, das Ding fliegt und fährt nicht etwa wie ein Ballon. Weil es schwerer ist als die Luft und ohne Motorkraft absinken würde.

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Blick nach vorne ins Copckpit von Friedrichshafen in Richtung Konstanz.

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Und der Blick nach hinten durch das große Heckfenster nach Friedrichshafen.

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Sogar die Seitenscheiben sind groß genug, um eine Kamera durch zu stecken. Und den Kopf des Fotografen.

Da links unten wohne ich übrigens.

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Luftschiff über Bodensee-Schiff.

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Blick von der Höri zur Reichenau, mit Konstanz im Hintergrund. So ein Weitwinkel geht nur aus dem Zeppelin.

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Die Fähre verlässt Meersburg in Richtung Konstanz.

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Landeanflug mit dem Zeppelin auf Friedrichshafen. Rechts vor dem großen Hangar seht ihr übrigens die Do 24 „Latina“, eines der schönsten Flugzeuge der Welt.

Hallo Iren Dornier, damit würde ich echt gerne mal fliegen!

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Schon wieder so ein schöner Abflug ab Zürich.

Im Jahr 2014 habe ich dann eine neue Form des Fliegens für mich entdeckt. Das FPV mit einer Drohne. Also das Fliegen einer Drohne, während das von ihr aufgenommene Bild live am Monitor erscheint.

Formal ist das zwar etwas anders, aber es fühlt sich so an.

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Dies ist ein Bild der Imperia in Konstanz, als ich der größten Nutte der Welt in den Ausschnitt geschaut habe.

Als Film ist die Hübschlerin ganz hübsch:

Du willst mehr wissen über meine Fliegerei mit der Drohne? Dann schau mal auf bodenseepeter.de/dji

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Und schon wieder meine beide Hobbys in einem Bild.

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Und noch ein Landeanflug, diesmal nach Hamburg.

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Beim Landeanflug nach Philadelphia über der Sumpflandschaft.

Man kann über die Golden Gate Bridge fliegen.

Und drunter durch. Wie hier bei meiner Reise zum Burning Man 2014 in einem Robin 44. (Video von Stephan Peltzer)

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Auch ein Flugzeug, irgendwie.

Zwei Burner beim Eisholen. Wo? Na beim Burning Man natürlich.

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Man kann übrigens auch auf Flughäfen viel Spaß haben.

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Vor allem wenn man Regeln lustig findet.

Weitere Liebeserklärungen an das Fliegen:

Hast du auch eine Liebeserklärung an das Fliegen? Dann lass es uns (Sven und mich) wissen, und wir verlinken uns gegenseitig.

Unser Hashtag auf  Twitter ist übrigens #fliegeserklaerung

About Peter Eich

Mathematiker und Philosoph eigentlich, Seriengründer und Investor tatsächlich. Gründer von Inselhüpfen, Radweg-Reisen, Bikemap, Toursprung, Tourbook, Bodensee-Verlag, und Cyclesummit. Außerdem Referent, Immobilien-Investor, Pilot, NLP-Coach und Barista. Und meistens unterwegs.

3 comments

  1. „Nur fliegen ist schöner, als diese Fotostory.“ denke ich spontan nach der Lektüre. Danke dafür, Peter!

  2. Jan-Philipp Kuhnert

    Tolle Fotos und schöne Geschichten. Da kommt Fernweh und Freude auf! Allerdings: der Flieger auf dem ersten Bild scheint mir keine Constellation sondern eine DC-4 zu sein.
    Liebe Grüße aus Berlin
    Jan

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